twitter hashtag #aufschrei gegen sexualisierte Gewalt und Erziehung

Mama arbeitet

Bloggerin, Journalistin, Autorin, Übersetzerin und alleinerziehende Mutter von 3en. Print und Online. Spezialisiert auf Kinderbücher, Vereinbarkeit von Familie & Beruf, Familienthemen.

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9 Kommentare

  1. Katharina sagt:

    Dieser Aspekt im zweituntersten Abschnitt, den Du ansprichst, den halte ich für ganz, ganz wichtig.
    Das Zufällige – zur falschen Zeit am falschen Ort – zu akzeptieren fällt vielen Menschen sehr schwer. Denn wenn ich das akzeptiere, akzeptiere ich gleichzeitig, dass ich ebenfalls zum Opfer werden könnte. Indem ich aber das Zufällige zurückweise und dem Opfer Verantwortung an seinem Opferstatus gebe, kann ich mich der Illusion hingeben dass mir das Schreckliche nicht geschehen kann, solange ich mich nur richtig verhalte.

    • Mama arbeitet sagt:

      Liebe Katharina,

      genau – das hat etwas mit der Illusion von Kontrolle über Sitationen zu tun. Und es ist verständlich, dass Menschen sich gerne zurechtlegen, ihnen wäre das nicht passiert, und es müsse ja einen Grund geben. Es macht Angst, zu denken, dass einem selbst auch etwas zustossen kann. So grosse Angst, dass lieber dem Opfer die Schuld mit in die Schuhe geschoben wird.

      • Max sagt:

        Es macht Angst, zu denken, dass einem selbst auch etwas zustossen kann.

        Für mich ist das ein Grundpfeiler der mir bei der Erziehung meines Kindes wichtig ist. Ihm zu vermitteln/vorzuleben wie man mit Problemen (unabhängig von der Ursache) umgeht, sie löst und sich ggf. Hilfe holt wenn man nicht weiter kommt um diese Angst zu verringern und ihr Selbstvertrauen entgegen zu stellen.

  2. tina sagt:

    ich finde, die frage “was hast du denn gemacht, dass xy dich gehauen hat” muss nur umformuliert werden in “was ist denn eigentlich passiert, dass ihr euch nicht verstanden habt”

    so erfährt man mehr über die gesamte situation und kann wirklich drauf eingehen, ohne von vornherein einen schuldigen zu vermuten

    antworten wie “gar nichts” oder “ich weiß es nicht” würde ich dann auch als solches hinnehmen und genau das erklären, was du geschrieben hast: zufällig, zur falschen zeit am falschen ort

    knuddeln nicht vergessen!

  3. Danke für deinen Beitrag. Es tut gut auf vielen Blogs zu lesen, dass wir ähnlich denken und nicht allein sind. Dein Blog ist in vieler Hinsicht eine echte Inspiration und regt mich immer wieder zum Nachdenken an. :)

  4. Cousine Claudia sagt:

    Liebe Chris,

    vielen Dank für diesen Artikel. Als relativ selbstbewußte Person mit einer ebensolchen Tochter habe ich mir über einige Deiner Ausführungen bisher keine Gedanken gemacht. Das wird jetzt anders und die Frage “was hast du denn gemacht, dass xy dich gehauen hat” streiche ich ab sofort aus meinem Repertoire.

    Claudia

  1. 31. Januar 2013

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