Die Sache mit dem Ehrgeiz: Karriere adé?

Es wurmt mich, dass ich beruflich so auf der Stelle trete, seitdem ich nicht mehr fest angestellt bin. Es wurmt mich sogar sehr, obwohl ich die angenehmen Seiten des Freiberuflertums durchaus sehe.

Aber ich hatte mal eine Karriere, sogar zwei davon (die erste an der Uni, die zweite als Journalistin), und nun arbeite ich auf niedriger Flamme hier ein Stündchen und dort ein bisschen, lebe von staatlichen Zuschüssen wie Wohngeld und Kindergartenzuschüssen, und sehe die 50 unaufhaltsam auf mich zukommen.

Als meine jüngste Tochter geboren wurde, war ich bereits 42. Sie war nicht geplant, aber höchst willkommen, und genausowenig hatte ich den Plan gehegt, mich 2009 vom Vater der drei Kinder zu trennen, als die Jüngste noch ein Baby war. Auch das mit dem Jobverlust war nicht von mir initiiert – der Kinderbuchverlag, für den ich in der Schweiz arbeitete, konzentrierte sich aufs Kerngeschäft, wie das so schön heißt, wenn die Geschäfte nicht so laufen, und so wurde ich im Sommer 2011 zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt arbeitslos.

Im ersten Jahr der Arbeitslosigkeit, als ich noch ALG 1 bezog, hatte ich noch Hoffnung, wieder einen adäquaten Job zu finden – die habe ich mittlerweile, 18 Monate nach meiner Entlassung, leider vorerst begraben. Das tut weh, denn ich habe immer sehr gerne im Büro gearbeitet. Ein festes Gehalt ist eine Sache, aber die gesellschaftliche Anerkennung eine andere: Natürlich kann ich sagen: “Ich bin Bloggerin und freie Redakteurin”, aber darunter können sich nur wenige Menschen etwas vorstellen, und als Vorzeige-Mama taugt mein derzeitiger beruflicher Werdegang auch nicht.

Der älteren Tochter wäre es wichtig, das höre ich heraus, wenn ich mal ein Bewerbungsgespräch habe, dass ich wieder arbeite, denn sie versteht den Zusammenhang zwischen finanzieller Not und Broterwerb. Außerdem ist es ziemlich uncool, wenn die Mama immer zuhause hockt, gelegentlich einkaufen geht, und ansonsten nichts sichtbares produziert. Für die beiden jüngeren Kinder ist es eher schön, dass ich gerade so viel Zeit habe, aber für mich ist es das nicht.

Mir ist langweilig, ich bin unterfordert, und ich spüre eine gewisse Griesgrämigkeit in mir aufsteigen. Habe ich jahrelang studiert, über 10 Sprachen und etliche PC-Programme bedienen gelernt, eine Journalistenschule besucht und einen Doktortitel erworben, um nun mit 46 darauf zu warten, ab 65 keine Rente, sondern Sozialhilfe zu beziehen?

Wo bin ich falsch abgebogen?, das frage ich mich an schlechten Tagen, die zum Glück selten sind. Soll ich meine Ehe als Fehler sehen, mein Studium, das Kinderkriegen? Das klingt auch nicht wie der Schlüssel zu einem zufriedenen Leben. Meine Selbstständigkeit ankurbeln, das ginge in gewissem Rahmen, aber sie wird immer nur ein Notnagel für mich bleiben, denn ich wollte in einer Firma aufsteigen, lebenslang lernen, und an großen Projekten mitwirken.

Mein Ehrgeiz fliegt mir dieser Tage ganz schön um die Ohren. Ihn mir ganz abschminken möchte ich nicht. Es gibt ja die Möglichkeit, dass irgendwann ein Alleinerziehenden-Printmagazin Redakteure sucht, die im Home Office arbeiten. Oder dass eine 50+ Webseite ganz groß rauskommen will und ich dann dabei bin, als eine junge Frau, die alt genug ist und sich mit twitter und Social Media auskennt. Aber dieses Warten bei ungewissen Aussichten macht mich ganz kirre.

Kürzlich habe ich für einen Kinderbuchverlag im Auftrag konzeptioniert und getextet, so eine Art Pixibuch, und dabei Filme direkt aus dem Französischen auf 9 Seiten kondensiert und ein Grafikerbriefing abgeliefert. Das hat mich gefordert, es hat Spaß gemacht, und als ich mit dem Job fertig war, war ich traurig. Wenn die Büchlein veröffentlicht sind, stelle ich sie bei den Referenzen hier ein, aber noch darf ich nicht genauer sagen, was es war.

Auch meine Arbeit für die liliput-lounge ist eine feine Sache (und ich mache sie allein schon des Teams wegen mit Freude!), nur halt vom Umfang her einfach nicht mehr mit der Karriere inklusive Au-Pair und feudalen Businessreisen zu vergleichen, die ich einmal hatte, als die Webseite noch dem Kinderbuchverlag gehörte.

Im Prinzip habe ich wohl gerade eine Art Lagerkoller in meinem Leben, zumal ich auch kein Geld habe, um mir einen Babysitter zu leisten, um abends gelegentlich ins Kino/Theater oder irgendwohin zu gehen.

Ich habe immer gearbeitet, nie eine Babypause gemacht, und es gab auch schon früher Zeiten, in denen ich dachte, es ginge nun nicht mehr vorwärts karrieretechnisch. Das versuche ich mir gerade in Erinnerung zu rufen, und auch die Tatsache, dass ich beruflich zwar nie geradeaus marschierte, aber doch stets eine Nische fand. Und dann zieht mich der Gedanke runter, dass ich 61 bin, wenn die Jüngste 18 wird, und wenn sie 10 Jahre alt ist, ich 53 sein werde. Nimmt mich dann noch jemand? (Nein, ich meine nicht als Frau, das ist zwar auch ein Gedanke, der mir manchmal kommt…).

Auf dem Weg zum x-ten Wasserschaden im Keller
Auf dem Weg zum x-ten Wasserschaden im Keller

Kurzum: optimistisch zu sein ist manchmal ganz schön schwierig. Und Zwischentiefs sind gestattet, besonders nach einem langem Winter und bei laufender, zäher Scheidung.

Wish me luck!

 

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41 Kommentare auf "Die Sache mit dem Ehrgeiz: Karriere adé?"

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Peggy
Gast
Liebe Christine, danke für deine Offenheit, um mich rum höre ich oft nur “ach, mir gehts super” und weiß doch, dass es hinter der lächelnden Fassade ganz anders aussieht. Helfen wird es dir nicht, aber ich kann dich gut verstehen. Bin auch so eine Ehrgeizige. Habe zwar keinen Doktortitel und spreche nur fünf Sprachen ;-)… aber immerhin einen Top-Abschluss und internationale Berufserfahrung, war Vertriebsleiterin und habe trotz zwei Kindern nie länger als zwei Monate nicht gearbeitet im Sinne eines Broterwerbs. Heute bin ich Freiberuflerin, denn die Firma ging pleite als ich gerade hochschwanger war – wer hätte mich da eingestellt?… Read more »
cloudette
Gast

uiuiui, 3 Kinder, so viele Sprachen, Dr. Titel, Kompetenzen, das hört sich nach sehr viel – und nicht nach falsch abgebogen an, finde ich. Der Fehler liegt wohl eher im System. Armutsrisiko Alleinerziehend + derzeitige wirtschaftl. Situation = wenig Kohle, kaum freie Zeit (zumindest wohl keine zum Reisen, Ausgehen …). Ich finde das aus der Ferne betrachtet sehr bewundernswert, wie du das hinkriegst. Ist vermutlich nicht tröstlich, weißt du auch alles. Was ich eigentlich sagen will: Ich wünsch dir Glück, ganz viel davon!!!

Ti Na W
Gast

Liebe Christine,
ich finde es beeindruckend, wie du es schaffst, zu grummeln ohne zu mosern. Dein Bericht klingt nicht mitleiderheischend und bestimmt wolltest du jetzt nicht hören, dass alles gut wird. Aber: bestimmt wird alles gut :-) Ich glaube fest daran, dass so wie es in den Wald hineinschreit, auch rausschreit. Und ich glaube, du tust dem Wald gut :-) Aber dir sei ein Grummel-Tag gegönnt und ich wünsche dir, dass der Schnee bald taut und sich in deinem Leben bald wieder die Sonne breit macht.
Lieben Gruß, Tina

Liebling nicht jetzt
Gast
Liebe Christine, Dein Blogbeitrag hat mich sehr bewegt, weil ich mich vollkommen in Dich hineinversetzen und Deine Stimmung nachempfinden kann. Das eigentliche Problem hast Du selbst erkannt: es ist nicht immer leicht, optimistisch zu sein und gerade in unserer deutschen Gesellschaft tendiert man dazu das Glas eher halbleer als halbvoll zu betrachten. (Das höre ich ständig von meinem schwedischen Mann, der insofern eine andere um nicht zu sagen bessere Wahrnehmung hat als ich). Das sollte Dein Ansporn sein. Ich stell mir manchmal vor was ich denken würde, wenn ich auf dem Sterbebett liege, hätte ich bloß mehr gearbeitet? Wohl kaum.… Read more »
Mattes
Gast
Oh man, dass klingt nach einer mittelschweren Depression. Wenn ich sowas lese, würde ich am liebsten irgendwie helfen, aber dass ist natürlich absolut unrealistisch, da ich beruflich erstens in keiner Position bin um irgendwelche Personalsachen zu entscheiden und zweitens dann auch noch in der falschen Branche. :-( Ich drücke Dir auf jeden Fall aber die Daumen, dass vielleicht eines Tages (hoffentlich in naher Zukunft) ein Arbeitgeber “mit Herz” auf Deinen Blog stößt und Dir ein Jobangebot macht, was Du nicht ausschlagen kannst ;-) LG, Mattes PS: Und ich kann bei dem Thema absolut nicht mitreden, da ich meinen einzigen und… Read more »
Lapideus
Gast
Liebe Christine, ich bewundere deine Offenheit! Danke dafür, denn dein Artikel bewegt mich. Ich stelle mir deine Situation sehr hart vor. Alleinerziehend zu sein ist schon etwas, das ich für extrem schwierig halte. Wenn dann noch berufliche Frustration dazukommt … Was die finanzielle Situation betrifft, kann ich mich ein bisschen in dich hineinversetzen. Während meiner Studienzeit und auch noch einige Zeit danach war ich wirklich arm (die Gründe dafür möchte ich hier nicht anführen, so offen kann ich nicht sein – kann nur sagen, dass es familiär bedingt war). Ich musste damals zwar für keine Kinder sorgen, aber wie es… Read more »
tina
Gast
Hallo Christine, das schlimmste, was ich mir für dich vorstellen kann: fest angestellt zu sein in einem Job, wo der Arbeitgeber dich am ausgetrackten Arm vergammeln lässt, deine Ideen und deine Arbeit nicht würdigt, mit dem Prinzip Hoffnung spielt und gerade genug zahlt, dass due die Anstellung nicht aufgeben möchtest. Was da in dir aufsteigt, kenne ich gut, auch wenn ich nie die Karriere anstreben würde, die du hattest. Der Frust, der da hoch kommt, macht zynisch. Das habe ich an dunklen Tagen gemerkt, wenn meine Tochter über Berufswünsche plauderte und ich dachte: Mädel, wenn du Kinder haben willst, kannst… Read more »
Cousine Claudia
Gast

Liebe Chris,

ich finde Brunos Idee mit dem Buch hervorragend! Wir alle lesen gerne Deinen Blog und die klugen Reflektionen zu Dingen des Alltags. Vielleicht wird es ein Roman? Den wolltest Du doch schon lange schreiben.

Sicher nicht sehr tröstlich, aber wahr: auch mit anspruchsvollem Job in Festanstellung, aus dem Home Office und mit gelegentlichen Reisen ereilt einen manchmal die Sinnfrage. Gerade gestern habe ich von der Sofortrente beim Lotto geträumt. Seit kurzem hat mein Mann ein online Lotto Abo….

Viele Grüße

Claudia

Manuela
Gast
Liebe Chris ich lese Deinen Blog unbemerkterweise schon eine Weile mit. Und dieses Post finde ich wirklich – also ich war zwar nie in dieser Situation, aber ich kann doch etwas nachvollziehen, was Du meinst. Ich finde auch, Du machst das großartig! Jedenfalls, was ich so lese… Wir schließen gerade beide den PhD ab (Life Sciences), natürlich ohne Vertrag, das zweite Kind ist unterwegs, der Postdoc-Vertrag unterschrieben… Wie soll man denn so jemals auf einen grünen Zweig kommen? Denke ich mir oft. Und was mich dann als Frau mit 2 Kindern an der Uni erwartet – eigentlich verweigere ich mich… Read more »
Mara
Gast

Ich bin dabei! Ich wünsche dir alles Gute und vielleicht einfach neue zündende Ideen! Was hältst du davon, mit deiner Wahnsinnsbildung einen historischen Krimi (oder auch zehn) zu schreiben? Meines Wissens verkaufen die sich ganz gut…
Und außerdem: Du bist so gut organisiert, vielleicht hast du eine geniale Idee, selbst eine Firma zu gründen? Eine Zeitschrift? Ein Werbetextbüro? Keine Ahnung … aber in so viel (nachvollziehbarem) Frust steckt meist auch viel Energie, und dich wie Phönix aus der Asche selbst zu erfinden – das traue ich dir zu.
Ganz herzlich, die Mara.

Samuel
Gast

“… und einen Doktortitel erworben”

Inwiefern ist es wichtig, daß man einen Doktortitel hat, wenn dieser nichts damit zu tun hat mit der Stelle, die man haben will?
Ein Doktor in Quantenphysik bringt doch nichts, wenn man eine Stelle als Pädagoge haben will im Frauenheim und macht einen doch nicht automatisch qualifzierter als andere ohne Doktor.

Dieser Doktor ist doch eigentlich eine Art Ausweis für Forscher und sollte kein Fetisch sein fürs Ego.

Anne
Gast
Liebe Christine, ich bin auch so eine stille Mitleserin, die sich sehr oft an Deinen lebensklugen und unbedingt ehrlichen Betrachtungen freut. Außerdem bin ich ebenfalls freiberufliche Texterin mit drei Kindern zwischen 7 und 2, allerdings nicht alleinerziehend. Nichtsdesto trotz denke ich in ganz vielen Situationen an Deine Sicht auf die Dinge. Deine Energie ist beispielgebend! Finanziell ist meine Familie ebenfalls sehr auf Kante genäht. Einen Babysitter könnten wir uns auch nicht leisten. Deshalb ist es in unserem Haus üblich, das Babyfon den Nachbarn zu geben, wenn jemand ausgehen will (Bzw. größere Kinder können bei uns anrufen oder einfach runter kommen,… Read more »
Ewel
Gast
Hallo, Vielleicht noch eine andere Idee: in Genf sucht man händeringend nach Deutschlehrern und zwar DAF (Deutsch als Fremdsprache). Wenn du flexibel bist und eventuell noch an einem pädagogischen Studium neben der Arbeit interessiert wärest??? Um dir alles zu gestehen, es ist mein Beruf und er ist als Familienmutter sehr praktisch, da man beispielsweise ähnliche Stundenpläne wie die Kinder geniesst. Am Ende dieses Schuljahres gehen an unserem Gymnasium gleich zwei Kollegen in Frühpension und es wird nicht einfach sein, sie zu ersetzen! Zwar kann es sein, dass man als Doktorantin auch da etwas unterfordert ist, aber irgendwie scheint es mir… Read more »
Fitore
Gast

Ein wirklich toller Blog .

Viel erfolg weiterhin.

Viele Grüsse aus Radolfzell.

Frau Kreis
Gast
Hallo Christine, ich wollte schon seit Tagen etwas zu deinem Post schreiben, aber immer kam irgend etwas (oder besser irgendwer) dazwischen. Ich kann gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Irgendwann vor den Kindern hatte ich auch mal tolle Jobs in der Wirtschaft, mit den Kindern kam die Degradierung (gerade so, als ob ich mein Hirn im Kreißsaal abgegeben hätte) – und irgendwann wurde das ganze Unternehmen wegrationalisiert. Mit Kindern eine verantwortungsvolle Stelle abseits von Fleischabteilungen und Brötchentheken in Deutschland zu finden kann Auslöser einer mittelschweren Depression sein. Ich habe, weil es mich fasziniert hat zu unterrichten (angefixt), in den letzten… Read more »
Lydia Herzhaus
Gast
Hallo Christine, menschliche Anteilnahme wurde auf dieser Seite bereits viel gezeigt. Ich sage: “Zum Glück.” Ich kenne die von dir beschriebene Situation in Grundzügen. Gerade sitze ich am Schreibtisch und entwickel einen Plan B zu meiner am 01. März 2013 wieder aufgenommenen freischaffenden Tätigkeit. Ich bin nicht mehr bereit, ständig drauf zu zahlen. Weder finanziell, noch kräftemäßig. Aus diesem Grund habe ich ein Konzept entwickelt, wie ich mir meine eigene Anstellung schaffe. Das hat bereits für ein Projekt funktioniert (2009 bis 2012). Damit ist die Grundsicherung geklärt und nebenberuflich kann zusätzlich noch Einiges laufen. Wenn es dich interessiert, wie ich… Read more »
christine
Gast

weißt du, was mir beim lesen mut macht? dass du dich im gegensatz zu mir auf deine wahrnehmungen verlassen kannst. meine tochter bat mich letztens “aus tiefster seele” anzuschauen, um eher zu begreifen, was sie neben mir erlebt hat. jetzt ist sie grad bei seinen eltern. sein vater scheint oft in gedanken zu sein. aber seine stimme ist da, wo er grad ist, herzergreifend – die augen rot geweint. einsamkeit ist immer wieder anders, manchmal befreiend, manchmal aber einfach nur beunruhigend.

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[…] hat, wenn ich überlege, was die Entstehung des Gefühls ausgelöst hat. Manchmal, speziell bei Wut und Frust, ist es auch andersherum, da kann ich das Gefühl zuerst identifizieren und denke dann darüber […]

Tina
Gast

Ich finde es echt großartig, dass Sie so offen über Ihr Alltagsleben als Mutter und Familienpolitik in Deutschland schreiben. Wir brauchen m.E. mehr Leute wie Sie und mehr gesellschaftliche Debatten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

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