Extrem alleinerziehend – just walk a mile in my shoes

Sie verstehen es nicht. Sie können es nicht verstehen, die anderen, diese Menschen, die das nicht erleben oder erlebt haben.

Ich verstehe, dass sie es nicht mal annähernd begreifen können, selbst wenn sie sich Mühe geben und mir zuhören, und das macht mich so müde. Im besten Falle höre ich so etwas wie “Ich könnte das nicht!”, aber oft genug schaue ich in verständnislose Gesichter, Rolläden gehen runter, noch bevor ich überhaupt die Chance habe, durchzudringen, weil “Selbst Schuld” oder “Die soll sich mal nicht so anstellen” schon den potentiellen Zuhörer geflutet haben, und weil sich niemand vorstellen kann und möchte, mit einem oder mehreren Kindern auf Jahre komplett auf sich alleine gestellt zu sein. Da ist es natürlich schöner, man denkt sich, die Alleinerziehende habe selbst schuld, oder es selbst in der Hand, diese Situation zu ändern.

Extrem alleinerziehend
Tabeajaichhalt auf Pixabay.com

Und ein Stück weit stimmt das auch. Es gibt nichts, was man nicht ändern könnte. Aber die Tatsache, dass der Vater der Kinder sich nicht mehr um sie kümmert, gehört eben nicht dazu. Und dass Alleinerziehende wie ich das ganz alleine ausbaden, aufgrund der beruflichen Mobilität oft komplett ohne Familie vor Ort, ist nicht selten.

Frau Finke, Sie sollten dies, das und jenes…

Ich bin heute müde. In den vergangenen Wochen war ich oft bei Ärzten mit den Kindern, wegen verschiedener Sachen, kleiner und großer. Und keiner von denen scheint zu verstehen, dass ich als komplett Alleinerziehende eben nicht mal kurz den Schalter umlegen kann und die vermeintlich klugen Ratschläge der Fachleute befolgen. Mein Problem ist, dass ich das Gefühl habe, überhaupt nicht gesehen zu werden als Mutter in dieser speziellen Situation. Und wenn, dann nur im Rahmen einer Kausalität, à la “Aha, so war das bei der Trennung, und leider leider konnte die Mutter nicht alles auffangen [hier bitteres Lachen einfügen], und als Alleinerziehende ist sie ja eh überfordert.”

Ja, verdammt. Ich habe unglaublich viele Pflichten und trage die Verantwortung für 3 Kinder ganz alleine. Aber ich mache unfassbar viele Dinge gut und richtig. Und nicht alles, was hier nicht klappt, ist auf die Trennung vom Mann zurückzuführen. Manchmal komme ich mir vor wie in einem verstaubten Lehrbuch. Hat denn niemand diese Experten darauf vorbereitet, dass es auch Alleinerziehende gibt, die mitdenken können und sich selbst reflektieren!? Tja, offenbar nicht.

Wo ist mein Spielraum? Habe ich überhaupt einen?

Und so werde ich morgen wieder von vorne anfangen. Und jemandem, der meinen Kindern helfen soll, erklären, dass meine Kapazitäten, Wunder zu tun, begrenzt sind. Dass ich weder bezahlten Urlaub habe, noch krank sein kann, dass wenn ich mal 3 Wochen lang alles sausen lasse und Plan A oder B der klugen Experten durchführe, ich kein Geld verdiene und danach mit den Nerven am Ende bin. Und dass mein Leben Null Spielraum hat.

Das ist natürlich Quatsch. Ich habe mehr Spielraum, als es mir gerade scheint. Aber überhaupt mal zu verstehen, wie eingeengt ich mich fühle, wie hoch die Ansprüche von außen sind (damit meine ich z.B. Therapeuten, die das Beste fürs Kind wollen), und auf welch dünnem Eis ich mich bewege, das wäre so ungemein hilfreich. Stattdessen höre ich aber nur Frau Finke, Sie müssten dies, und Ihren Kindern würde jenes gut tun. Ja, würde es wahrscheinlich. Aber wie soll ich das alles leisten!? Karate wäre gut für die Jüngste, etwas ungeteilte Mama-Zeit für den Sohn mit mir wäre toll, am besten mal ein paar Tage am Stück, und die Große sollte mit ihren 16 Jahren nicht so vernünftig und erwachsen sein müssen.

Supi, dann weiß ich ja, was ich zu tun habe. Theoretisch. Dumm nur, dass ich eigentlich mal an mich selbst denken sollte. Bevor ich irgendwas anderes tue. Aber dazu wird es so schnell nicht kommen. Ist es aber wirklich zu viel verlangt, dass die anderen mal ein bisschen mitdenken? Ich mache das doch auch!?

Grundkurs in Empathie für die Lage Alleinerziehender

Und so schwanke ich zwischen Wut, Verzweiflung und dem Wunsch, nicht nur für mich und meine eigenen Kinder etwas zu verändern. Vielleicht, denke ich mir, wenn ich dem einen oder anderen erklärt bekomme, wie das ist, wenn frau über Jahre komplett alleinerziehend ist, hat es die nächste Frau, mit der dieser Mensch spricht, etwas leichter.

Es wäre so fein, könnte man “extrem alleinerziehend sein” simulieren, so wie das beim Altern dank besonderer Anzüge kann, die einen beim Anlegen schwerfällig machen und die Bewegungsfreiheit einschränken. So als Modul “Ab hier bist du auf dich alleine gestellt, kümmere dich um 1-4 Kinder und verdiene auch noch Geld!”, das wäre was! Und jeder Arzt, jeder Helfer, jeder Lehrer und eigentlich alle, die mit Kindern zu tun haben, sollte verpflichtet sein, dieses Modul zur Horizonterweiterung zu belegen. Just walk a mile in my shoes.

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53 Kommentare auf "Extrem alleinerziehend – just walk a mile in my shoes"

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fee
Gast
gott sei dank – ich bin nicht “betroffen”. doch allein, dass ich mit mann 4 kinder ohne familie oder hilfe in der nähe jonglieren muss, ist ein kraftakt….. wenn ich mir DAS jetzt ohne meinen mann vorstelle – ich werde auf der stelle fuuuuurrrchtbar müüüüüde, viel müder als ich eh schon bin. es ist eine unglaubliche leistung, die alleinerziehende mütter/väter in dieser gesellschaft, die immer den vollen einsatz in allen lebensbereichen einfordert,erbringen. und ich ziehe den hut! und ich möchte keinesfalls auch nur einen millimeter in deinen schuhen-diesbezüglich-wandeln müssen. doch eines kannst du dir getrost auf deine fahne schreiben –… Read more »
24/7
Gast
Oh ja, wie wahr! Keiner fragt, ob und wie wir das durchhalten – über Jahre. Wir müssen es einfach. Dieses Jahr ist das erste, in dem ich merke, dass ich hinterherhinke. Beispiele: TÜV einfach abgelaufen, eine Zahlung vergessen, dadurch Inkassounternehmen auf dem Hals. Job stresst, ich mache neuerdings öfter mal Fehler. Die Batterie leert sich und leert sich und ich weiß nicht, wie es enden wird. Weine oft vor Erschöpfung und Angst vor allem und jedem. Kann nicht gut schlafen. Dass es in der heutigen Zeit immer noch einen Mann/Versorger braucht, um gut durch’s Leben zu kommen hätte ich nicht… Read more »
24/7
Gast

Außer von fee natürlich! Danke.

Rona
Gast
Was soll ich sagen? Du hast so Recht. Und genau dieses Erklärenmüssen schwächt oft so – wenn man denn überhaupt schon so weit ist. Meist bleibt man weiter vorn im allseits eingetrichterten Schuldgefühl hängen. Und mit diesem Schuldgefühl im Nacken und dem ständigen Müssen und Sollen wird der Druck so hoch, dass gar nichts mehr geht. Ich glaube alleinerziehende Mütter könnten ihre Kinder viel besser unterstützen, wenn sie öfter mal hören würden, wie gut sie das alles stemmen. Und wenn mal jemand von außen etwas Entlastung und Entspannung hineinbrächte durch ein liebes und verständnisvolles Wort. Ich bin Dir dankbar, dass… Read more »
Viola
Gast
Ich danke Dir für diesen Text. Ich fühle mich so bestätigt. Ich freue mich auf die Zeit wenn ich endlich eine Sache für mich machen darf. Ohne Kinder. Vielleicht einfach mal einen ganzen Tag in einer Bücherei abhängen ohne Druck. Dinge mit Muße genießen, das ist es. Oh ja… und was ich noch schlimmer finde als die Menschen die sagen “Sie müssen dies und das…. sind Frauen die über Facebook ihr entspanntes Leben mit Verwöhnwochenenden mit ihren Freundinnen teilen oder die Shoppingtour oder überhaupt die netten kleinen Dingen zwischendurch, bei denen der Mann daheim bleibt und sie machen kann…. und… Read more »
Mutterseelesonnig
Gast
“Mach doch mal Yoga” rät Dir dann eine wohlgesonnen Muddi aus der Kita. Ich könnte reinschlagen! Noch ein Termin? Als ob sämtliche Miseren einer Alleinerziehenden beendet wären, wen man Yoga macht?! Ich hatte neulich ein sehr gutes 3stündiges Gespräch mit einer Freundin (glücklich verheiratet), die mich wirklich gerne unterstützen wollte. Ich habe viel erklärt, klar gestellt und nochmal erklärt. Denn sie konnte es sich alles einfach überhaupt nicht vorstellen. Dabei war sie wirklich emphatisch und gewillt! Und das ist der einzige Grund, weshalb ich meinen Blog weiterführe und Du auch bitte immer hier weiter machst mit Deinen Texten: die Sensibilisierung… Read more »
Britney
Gast
nette Idee, allerdings sind 28 Tage sehr endlich, mit klar definierten Start und Ziel, also nicht annähernd realistisch, schon garnicht mit nächtlicher Pause, höchstens ausreichend für eine kurze und partielle Erhöhung des Verständnisses gegenüber Alleinerziehenden, aber ja, ich weiß, wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung. Aber das fiese ist das die Erschöpfung schleicht, sie kommt irgendwann rein und man bemerkt sie erst garnicht, aber sie schleicht weiter, Tage, Wochen, Jahrelang und schleicht und vergrößert sich, sehr heimtückisch… Viereinhalb Jahre hab ich mich komplett alleine um mein Kind gekümmert, jetzt plötzlich, quasi pünktlich zum jetzt langsam einsetzenden Erinnerungsvermögen des Kindes… Read more »
Cecilia
Gast

Liebe Christine,
Du machst soooo viel richtig, überschüttest Deine Kinder mit Liebe, versuchts alle Bedürfnisse gerecht zu werden, wohlwissend das das nie ganz gelingen kann. Holst Euch rechtzeitig therapeutische Hilfe, wo viele sich die eigene Überförderung nicht eingestehen können.
Dazu leistest Du soviel Lobbyarbeit für die Sache der Alleinerzieheden.
Erschöpfung steht Dir zu, Du leistest übermenschliches. Ich habe zwar keine Lösungen, nur ein wenig Empathie.
Cecilia

Liera
Gast

Mal im Ernst: Das da noch keiner drauf gekommen ist: Praktikanten oder freiwilliges soziales Jahr (gibt’s das überhaupt noch?) für Alleinerziehende “zugänglich zu machen”. Mir würde jemand genau für solche Sachen fehlen: Hausaufgaben, aufräumen mit den Kindern, den Einen bespassen, damit man Zeit für die Zweite hat oder mit beiden Spiele spielen oder einen Kuchen backen, damit ich mal mit Ruhe den Papierkram erledigen kann. Und das Alles bitte ohne als unfähig und überfordert abgestempelt zu werden. Das wäre schön!

L
Gast

Naja, ich habe auch schon bei verschiedenen Stellen angeregt, statt verpflichtender sozialpädagogischer oder psychologischer „Hilfe“, lieber Gutscheine für Haushaltshilfe, Bürokräfte und anwaltliche Beratung zur Verfügung zu stellen.

Schlicktown
Gast
Erziehungslotsen nennen die sich, oder aber auch das Leihgroßelternprojekt. Ist schon jemand drauf gekommen… ;-) Für anwaltliche Beratung gibt es Beratungshilfegutscheine vom Amtsgericht. Haushaltshilfe gibt es unter bestimmten Umständen von der Krankenkasse oder vom Jugendamt. Ansonsten gibt es ja auch in den meisten Städten über die Kirchen oder über die Stadt Freizeitstätten, in denen es Angebote für Kinder gibt. Was ich immer sehr traurig finde: Viele Kinder haben haben kaum noch Zeit, sich nachmittags zu verabreden, weil sie im Ganztag sind. Und wenn die Aktionen dann um 15 Uhr angesetzt sind, sind viele Kinder noch in der Schule. Das mit… Read more »
Eva
Gast
Da schreibt jemand, der nicht wirklich weiß, was es bedeutet, ae zu sein ;) Also wenn die KK eine Haushaltshilfe zahlt, dann nur, wenn man mit 2 gebrochenen Beinen /Armen o.ä.im Bett/Krankenhaus liegt. Das JA stellt einem hier in NRW eine Erziehungshilfe, aber diese Menschen sind dazu da, um zu schauen , ob die Familie normal funktioniert. Dann gibt’s noch die FamilienPfleger, die kommen aber auch nur bei 2 gebrochenen Beinen und sonstigen Schwierigkeiten, und vor allem nur für einen bestimmten Zeitraum. Alg2 MUSS man nehmen, damit man überhaupt existieren kann. D.h. wird bei 3 Kindern kein Unterhalt gezahlt, fehlen… Read more »
Schlicktown
Gast
Ich weiß ganz genau, was es bedeutet, AE zu sein und zwar ganz und gar wirklich. Ich weiß, was es bedeutet, seinen Beruf aufgeben zu müssen, weil es einfach nicht geht, und zwar in der Ehe und auch danach als AE. Ich kenne den Unterhaltsausfall und die Zahlungsunwilligkeit des Vaters, den Ärger mit dem Jobcenter und der vorläufigen Bewilligung und der Anrechnungspraxis durch Zuflussprinzip aus dem ff. Ich habe neben den diversen Klagen vor dem Familiengericht auch noch mehrere Klagen beim Sozialgericht anstrengen müssen, weil ich keine andere Wahl hatte, da der Vater bereits vor der Insolvenz eine Lohnpfändung laufen… Read more »
Eva
Gast
Krass, wie wir anscheinend Ähnliches erleben mussten, aber eben doch ganz unterschiedliche Erfahrungen mit sämtlichen Einrichtungen machten und Begebenheiten aushalten! Dein Kommentar las sich für mich so, als sollten wir ae jetzt mal nicht so anstellen. Was lerne ich daraus? Immer wieder. ..jeder hat seinen ganz individuellen Weg zu gehen mit seinen Kindern und seinem Schicksal. Und DAS muss einfach honoriert werden. Ich hab halt die Erfahrungen gemacht, dass ich zu diversen Stellen gelaufen bin, aber überwiegend abgewimmelt wurde. So nach dem Motto : “Ah, hat ne Familientherapeutin am Start? Kommen Sie erst wieder, wenns gar nicht mehr geht und… Read more »
Marion
Gast
Liebe Christine, seit längerem lese ich sehr gerne ihren Blog. Ich bin begeistert wie ehrlich und direkt sie schreiben. Ich bin zwar nicht alleinerziehend, passe als Mutter einer mehrfach schwerbehinderten Tochter aber auch nicht so recht in die Normvorstellungen unserer Gesellschaft. Das ich trotzdem arbeiten gehe und das sogar ganz gerne finden viele Leute zumindestens erstaunlich. Auserdem habe ich auch nicht immer Lust, irgendwelche Turnübungen mit meiner Tochter durchzuführen nur weil irgendein Therapeut meint das wäre das beste für meine Tochter. Das Wort Therapieterror finde ich manchmal durchaus passend. Ich denke mir dann manchmal, einen Sch….ß muß ich. In diesem… Read more »
Käthchen
Gast
Genau so. Das ständige Jonglieren zwischen einerseits mehr Arbeiten fürs Geld, aber Achtung! Befristung mit nur so mittleren Aussichten auf Verlängerung (SO ist das nämlich im Öffentlichen Dienst…. Von der Einstufung reden wir erst gar nicht… ), also Zweitstudium, abends ist ja noch ne halbe Stunde. Ruhe und Struktur für die Kids (nur im Hort wird das nix mit den Hausaufgaben). Arzttermine, üben für die Logopädie, grmpf und eigentlich schreit mein Rücken nach Sport. Ich war dieses Jahr tatsächlich 2 Mal abends weg. Großartig, aber der logistische Aufwand… Öfter geht das auch nicht. Gerade waren bei uns drei Wochen lang… Read more »
Conni
Gast
Es trifft den Nagel auf den Kopf. Ich habe vier Söhne großgezogen, bzw. zwei sind noch zu hause. Es lief alles so wie hier beschrieben, aber: wir haben einen tollen Zusammenhalt unter allen Brüdern und sie mit mir. Die beiden großen stehen im Berufsleben und sind zufrieden mit ihren Familien und die jüngeren sind noch super Schüler in klasse 11 und 5. Und das alles hätten wir gemeinsam nicht geschafft, hätte ich nicht den Weg des allein erziehens gewählt. Ich bin nun 46 und oft einfach nur noch knülle. Aber mega froh über meine Jungs. Kaum Unterhalt erhalten, glücklicherweise Job… Read more »
ehrlichgesagt
Gast
Weißt du, meine Kinder sind lange in der perfekten Familienidylle aufgewachsen. Mit beiden Elternteilen, ich habe kaum gearbeitet und alles getan, was frau als ambitionierte Vollzeitmutter so tut, die Kinder wurden von vorne bis hinten gefördert und bekocht und betütelt und ich war lange ganz zufrieden damit. Trotzdem ist meine Älteste von Anfang an sehr schwierig gewesen, bekam dann in der Pubertät starke Depressionen und hat mit 15 die Schule geschmissen. Sie hat immer noch viele Probleme. Ihr fünf Jahr jüngerer Bruder tut sich auch mit Vielem nicht leicht. Ihre große (Stief-)Schwester dagegen, die mein Mann mit in die Ehe… Read more »
Katharina
Gast
Hallo Frau Finke, doch ich verstehe Sie.Aber auch nur weil meine Mutter auch mit 3 minderjährigen Kindern AE war. Mein Vater dachte auch , keinen Unterhalt zahlen zu müssen, würde nur die Mutter treffen.Heute ist er 80 Jahre und sehr traurig, wie er sich verhalten hat.er hat nicht verstehen können, dass sein Verhalten ihn aus der KinderVertrauensebene geworfen hat.Und dies dazu führt auch dieses Jahr wieder Weihnachten ohne Enkel und Kinder zu feiern. Ich kann ihnen aber sagen, haben Sie Vertrauen in die Stärken ihrer Kinder. Auch wenn das schwer ist. Ja, ich musste früher selbstständig sein.super, dass ich gelernt… Read more »
Judith
Gast
Weißt du, manchmal wünsche ich mir so eine groß angelegt Kampagne, so wie es die auch für HIV/Aids gibt – so mit Poster und Schleifchen und dann verstehen plötzlich alle, worum es geht und sind voll verständnisvoll und die “Gesellschaft” wacht auf und man muss auch nicht immer erst lange alles noch erklären…. Bei mir ist das ja alles noch total am Anfang, aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass gerade Therapeuten offensichtlich in einem Paralleluniversum leben. Ich mag sie sehr und sie machen gute Arbeit und haben mir und meinem Kind viel geholfen, aber das Unverständnis darüber wie… Read more »
Mia
Gast
Vorab: ich habe großen Respekt vor dem, das Sie tagtäglich leisten. Ich könnte es nicht, ich wollte es nicht und möchte deshalb auch nicht in Ihren Schuhen wandeln. Aber Sie möchten auch nicht meine Schuhe anziehen. Ich habe generell immer etwas Probleme mit Schwarz-weiß-Denken und bin ein Mensch der Zwischentöne, denn genau das macht für mich Empathie aus. Zum Zweiten bin ich kein Freund des Schuld-Begriffes, aber in beiden Richtungen. Genauso wenig wie Sie “Schuld” sind an Ihrer Situation, sind die anderen “Schuld”, sie nicht zu verstehen. Und Sie sind auch nicht Schuld, wenn Sie sich in andere Situationen nicht… Read more »
Nora
Gast

Danke für das Wort ‘Mitverantwortung’. Ich habe lange nach einem sich richtig anfühlenden Wort gesucht beim Nachdenken über schwierige Lebenssituationen, die nicht einfach als Schicksalsschlag betrachtet werden können.

L
Gast
Ich traue mich nicht mehr, so offen zu reden und meine Selbstreflektionen zu teilen, weil „die Experten“ nur das sehen, was sie sehen wollen und sich für sich selbst oder weil es irgendwo anders steht, nicht vorstellen können. Die relative Überlastung, die sie zu einer absoluten deklarieren und mir dafür mein Sorgerecht streitig machen und noch mehr Termine und ressourcenfressende Bevormundung aufdrücken. Und gleichzeitig bin ich froh, dass Ihr Euch noch nicht habt mundtot machen lassen, denn das macht die Situation auch nicht besser, für niemanden. Andererseits denke ich zunehmend, dass in unserer prekären Situation nur noch Öffentlichkeit einen gewissen… Read more »
Rona
Gast

Ja, Öffentlichkeit ist wichtig. Für viele Alleinerziehende, insbesondere wenn sie sich aus Beziehungsgewalt befreit haben, gab es bisher kaum Sprachrohre. Meist fehlt die Energie, sich öffentlich für seine Rechte einzusetzen, oder man hat Angst und Scham, sich öffentlich zu äußern. Daher ist der Blog von mama arbeitet so wichtig und es ist gut, dass sie eine so große Leserschaft mit ihren und unseren Themen erreicht.

Susanne
Gast
Ein großartiger Artikel – ich wünschte, meine erwachsenen Kinder würden ihn lesen. Ich habe sie auch praktisch alleine großgezogen, leider noch mit missgünstigen Kommentaren interessierter Dritter. Beide haben Spitzenabitur, Studium, jetzt Job – aber ich bin abgeschrieben, weil ich ja so eine schlechte Mutter war, die nie all das tat, was eine “gute Mutter” hätte tun müssen. Statt dessen habe ich oft 50 Stunden pro Woche gearbeitet, um uns Wohnung etc. leisten zu können – ich hatte branchenbedingt nicht die Möglichkeit, weniger zu arbeiten, Alternative wäre zumindest anfangs eine Assistentenstelle an der Uni gewesen – aber die gab es nicht… Read more »
Lilo
Gast
Drei Kinder sind eine Wahnsinns-Aufgabe, und das alleine. Ich ziehe den Hut! Und Therapeuten sagen nur, was sie eben objektiv empfehlen würden, ohne die Lage des einzelnen zu berücksichtigen. Und das können sie auch gar nicht. Dass das bei dem Betroffenen zu einem schlechten Gewissen führen kann, weil er/sie das gar nicht bewerkstelligen kann, steht auf einem anderen Blatt. Da kann der Therapeut nichts dafür. Sie sind alleinerziehend und das nicht freiwillig, es hat sich leider so ergeben. Schade ja. Jeder, der (3) Kinder in die Welt setzt sollte sich aber vorher im Klaren sein, dass das heile Familienleben eben… Read more »
Irmy
Gast

Bei Therapeuten, die nicht die Lage des Einzelnen erkennen/berücksichtigen, sogar bei ihren Klienten /Patienten ein schlechtes Gewissen hervorrufen, anstatt wie z.B. hier bei extremster Super-Leistung als Alleinerziehende Mama-arbeitet diese eben gerade davon zu entlasten, sollte die “Therapie” abgebrochen werden. Besser keine Therapie, als eine welche die Probleme verschärft bzw. noch weitere schafft. Was solls, sie machen das doch sicher auch ohne weiterhin sehr, sehr gut!
Gratulation den Kindern zu dieser aussergewöhnlichen Mama!

Mom_De_Lux
Gast
Hallo Lilo, ich möchte auf den letzten Teil Ihres Kommentars eingehen. Ja es stimmt, es gibt KEINE Garantie dass eine Beziehung die im Jahr X noch super läuft und schon seit vielen Jahren und einem oder mehreren Kindern gut läuft auch im Jahr Y oder Z noch hält, da gebe ich Ihnen vollkommen recht – ganz abgesehen von Schicksalsschlägen wie schwere Krankheit oder Tod. Und sich in aller Härte im klaren darüber sein, wie es ist, ganz alleine mit Kindern dazustehen kann man sich vorher genau so wenig, wie man sich vor dem ersten Kind vorstellen kann, was es bedeutet,… Read more »
Sara "Was ich noch erzählen wollte"
Gast

Liebe Christine, ganz viel Kraft und Geduld wünsche ich dir! Ich habe den allergrößten Respekt vor Alleinerziehenden und ich bin mir sicher, dass es zumindest den meisten (Mit-)Eltern in Deutschland auch so geht. Natürlich ist ein Umdenken durch die Politik und mehr Unterstützung durch die Gesellschaft nötig, an der du ja auch ganz fleißig arbeitest. Schade, dass das durch Alleinerziehende angestoßen werden musste, die ja ohnehin schon überlastet sind. Aber ich denke, dass deine Mühen sich lohnen!

Katharina (Mama hat jetzt keine Zeit)
Gast

Kann man Dich aus der Ferne irgendwie unterstützen?

(und ja!!!!!! Du machst ganz vieles richtig und richtig gut!)

Susi
Gast

((((drück))))
Ein erstaunlich empathieloser Spruch, dieses “ich könnte das nicht” – erschreckend hirnlos herausgeplaudert, weil er das Gegenüber je nach Stimmlage hart angehen kann.
Als ob der Nachrichtenempfänger eine Wahl hätte!
Erstens ist der Mensch zu erstaunlich viel fähig, wenn er muss.
Zweitens sollten Sender dieser Nachricht doch lieber den Hintern lupfen und Hilfe anbieten statt Worthülsen zu liefern.
Knurr!

Mia
Gast

Als empathie- und hirnlos lasse ich mich hier nicht beschimpfen. Ein ((((drück)))) ist natürlich viel konstruktiver und hilfreicher, schon klar. Wenn ich sage, “Ich könnte das nicht”, dann kannst Du mir das bitte einfach glauben. Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden, weil ich es aufgrund meiner Situation NICHT KANN und muss deshalb auch anderen keine Hilfe anbieten. Wenn hier keine anderen Sichtweisen und Denkanstöße erwünscht sind, sondern nur “Drücker” und völlig unkritische Zustimmung, werde ich mich zukünftig diesbezüglich hier zurückhalten.
Christine, dieser post geht natürlich nicht gegen Sie, im Gegenteil, aber diesen unverschämten Text konnte ich jetzt nicht so stehenlassen.

Eva
Gast
Liebe Christine, natürlich kenne ich das auch alles! Zum Thema “Therapie” etc hab ich folgende Erfahrungen gemacht. Es gab eine Phase nach der Trennung (ca 1 Jahr danach , da dachte ich, die Kinder entgleiten mir. Sie waren verloren zwischen Trauer, Wut, Verzweiflung und dem jahrelang agierendem System unserer Familie (was ich durchbrochen habe. Das jahrzehntelange, von Generation zu Generation übertragene Familientrauma meines Exmannes hab ich durch meine Flucht mit den Kindern durchbrochen, hab ich auch erst im Jahr 5 danach erkannt ) . Irgendwann, als mein Sohn mit seinen 12 Jahren mit Möbeln schmiss und wir uns beide angriffen,… Read more »
Eva
Gast

Nachschlag:
»Kinder hören nach zehn bis zwölf Jahren oft damit auf, die Fragen ihrer Eltern zu beantworten – oder sie antworten ebenso routiniert und unpersönlich, wie sie gefragt wurden.« Jesper Juul • familylab.de

Das ist so ein Zitat, was mir die Augen geöffnet hat.

Anja
Gast

Große Bewunderung vom meiner Seite! Bin mir aber unsicher, wie man das als Außenstehender handhaben soll. Ich würde erstmal das Maximum an Tipps/Empfehlungen (egal, ob von Ärzten, Therapeuten, Lehrern, Erziehern, wem auch immer) für sinnvoll halten, wenn man dazu sagt, “so, wie es für diese Familie passt” und was am unentbehrlichsten ist. Denn ob eine Familie mit irgendwelchen Terminen überfordert ist, hängt von den Einzelpersönlichkeiten ab. Dass Alleinerziehende objektiv mehr schaffen müssen, ist dabei unbestritten, jedoch ist alleinerziehend auch nicht gleich alleinerziehend. Die Idee mit den Praktikanten von weiter oben ist aber mal gut!

Xscape
Gast

Ich bin auch alleinerziehend – ohne kümmernden Vater -, aber ich komme ganz gut klar damit. Man bekommt eben beruflich einige Steine in den Weg gelegt, aber darum nehme ich jetzt auch einfach keinen Job mehr an, der mit Kind nicht funktioniert. Als Alleinerziehende kann ich mich eben nicht an den Job anpassen, sondern der Job muss zu mir passen oder ich habe eben keinen Job. Den Stress, mich anzupassen, gebe ich mir nicht mehr. Ich bin Mutter, das ist als Aufgabe ohnehin schon eine Leistung.

Ka
Gast
Seit Jahren höre ich nur auf mein Gefühl. Lese keine Ratgeber, meide Ratschläge von Anderen oder lasse sie quasi ungehört an mir abprallen. Ich habe gelernt, wegzuhören und unbeirrt unseren Weg als Familie zu gehen. Wie ein Pferd mit Scheuklappen, das unbeirrt dem Ziel entgegentrottet. Dabei nicke ich freundlich und lächle, denn Lächeln ist die schönste Art die Zähne zu zeigen :) Die Anderen verstehen mich eh nicht. Es interessiert sie auch nicht, sie wollen nur ihren Senf und ihre Sichtweise quit werden. Und so stapfen die Kinder und ich ziemlich unbeirrt und fröhlich pfeifend durchs Leben. Denn eigentlich geht… Read more »
Mann
Gast
Für mich einschneidende Erkenntnis: Ich unterhielt mich mit einer Kollegin, wie es wäre, wenn jedem zukünftigen Elternteil klar wäre, dass bei einer Trennung die Betreuung der Kinder standardmäßig im Wechselmodell (50/50) erfolgt. Weiterhin schlug ich einen verpflichtenden Kurs über respektvollen, liebevollen Umgang, die Pflichten sowie die Rechtsfolgen in einer Ehe vor. In D ist es für viel einfachere Dinge als eine Ehe (Angeln, Motorsäge) erforderlich, entsprechende Kurse zu absolvieren. Daraufhin schaute sie mich staunend an und meinte, dass ja dann wohl kaum noch jemand Kinder haben wolle. In dem Moment wurde mir klar, dass viele Frauen die Kinder als ihren… Read more »
Kathrin
Gast
Zu Beginn meiner Berufstätigkeit als Grundschullehrerin (damals jung und kinderlos) hatte ich ein Beratungsgespräche mit einer alleinerziehenden Mutter. In diesem Gespräch ging es um den Übergang in die weiterführende Schule. Diese Mutter brach während des Gesprächs in Tränen aus, weil sie mit dieser Entscheidung so alleine da stand. In dieser Situation habe ich in kürzester Zeit sehr viel gelernt, noch heute nach fast 20 Jahren denke ich immer wieder daran und bin sehr dankbar, dass diese Mutter mir damals die Offenheit entgegenbrachte! Ich hoffe, dass ich alleinerziehenden Eltern das nötige Verständins entgegenbringe. Ich wünsche viel Kraft und gute Begegnungen mit… Read more »
Fran Marie
Gast

Ja, meine Situation sieht ganz genauso aus, wie hier geschildert mit drei Kindern.
Der Mangel an Wahrnehmung durch das Umfeld der DINKs und Singles ist gerade im Beruf extrem belastend und macht krank, da wir seltsamerweise auf unser Budget achten muessen und nicht 2x pro Jahr in Urlaub fahren koennen….?
Ich erkläre inzwischen meine Position immer sehr freundlich, so wie man mit Begriffsstutzigen spricht. Ich weiß nicht, ob das hilft, aber anders werde ich mit der Situation nicht mehr fertig. Ich fuehle mich danach erleichtert…

MaxxMurx
Gast
Ich habe 35 Jahre lang ein Kind “alleinerzogen” (ab einem bestimmten Alter ist man nicht mehr “Erzieher”, sondern “Bank”, deshalb mag ich den Ausdruck nicht so). Der hatte mit 2 Jahren Krebs, mit OP, Chemotherapie und dem ganzen Programm. Da war ich noch Student und konnte es zeitlich machen (habe einfach meine Prüfungen verschoben. Das war wie “Bundeswehr”: man mag es nicht, aber man muss trotzdem durch). Hinterher war ich voll berufsträtig. Habe mir natürlich innerhalb des Spektrums dessen, was ich gelernt hatte, den Zweig herausgesucht, der mir zeitlich am meisten Flexibilität lässt. Alles andere war eine Frage des Zeitmanagments.… Read more »
Herta
Gast
Hallo, ich bin zwar nicht allein erziehend, kümmere mich aber auch überwiegend alleine um alles, was unsere drei Kinder betrifft. Das hat sich so ergeben, bewusst geplant war das nicht. Wenn aber ein Elternteil beruflich viel unterwegs ist, teilweise auf Geschäftsreisen ins Ausland etc. geht das einfach nicht anders. Würde ich auch beruflich so eingespannt sein, könnten wir die Kinder gleich ins Heim geben – ist einfach so. Anspruchsvolle Berufe erfordern nun mal ein 24Std.-Engagement. Mein Mann sitzt manchmal auch noch bis Mitternacht im Büro. Ändern lässt sich das leider nicht – er ist nun mal weder Lehrer noch Standesbeamter.… Read more »
Ka
Gast
Ja, das stimmt. Selbst angebliche Hausaufgabenbetreuung in der Schule heißt, dass die Kinder mit nur teilweise gelösten Hausaufgaben, falschen oder nicht verstandenen Hausaufgsben heimkommen und wir jeden Tag nacharbeiten müssen plus zusätzlichem Üben. Es ist viel Arbeit, ich beiße oft die Zähne zusammen. Ich überlege auch den Kinderarzt zu wechseln. Seitdem ich erwähnt habe, dass ich Alleinerziehend bin, habe ich den Eindruck, er will mich in Schubladen stecken. Erst sollte das eine Kind ADHS haben, dann das Andere Ads. Beide Kinder sind meiner Meinung nach komplett normal und gesund, kommen überall klar und in der Schule mit. Es ist echt… Read more »
Uwe
Gast

Seltsam … und Männer gehen 10 h / Tag arbeiten und sind nicht daheim. Da schreit keiner. Die Kinder wurden doch alle gewollt. Für jedes Kind wird ein Mann Unterhalt zahlen und für die AUtorin mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls.
Warum schreiben nur Frauen, wie schlecht es ihnen geht in einer Situation, die sie heutzutage selbst gewollt haben? Warum sind Frauen verantwortlich für 66% der Scheidungen?
Warum entziehen andere Frauen den Vätern Umgangszeit mit ihren Kindern, wenn diese doch angeblich sooo stressig sind?

Briefeschreiberin
Gast
Vielen Dank für diesen Beitrag (und den Blog), obwohl ich ehrlich gesagt beim Lesen noch mehr Angst bekomme. Ich wurde in der 12. Schwangerschaftswoche (aktuell 20.) wegen der Schwangerschaft verlassen. Zwei Monate zuvor habe ich erst mein Studium abgeschlossen und bislang noch keinen Job. Noch kann ich also nicht mitreden, bekomme nur in Beratungen immer wieder den wundervollen Tipp “auf mich zu achten und zu machen, was mir gut tut”. Zumindest das kann ich also nachfühlen. Wie gesagt hauptsächlich bekomme ich Angst, vor dem, was noch alles kommen wird und dennoch danke fürs Teilen und Zeigen, dass es eben vielen… Read more »
Katja
Gast
Hallo Briefeschreiberin, niemand kann dir die Ängste vor der ungewissen Zukunft nehmen. Vielleicht kann ich dich trotzdem etwas aufbauen. Ich selbst bin alleinerziehend (diese Wort mag ich übrigens überhaupt nicht, der englische Begriff Single Mum ist soviel optimistischer) seit mein Sohn 1,5 Jahre ist, habe nie Unterhalt bekommen und das Verhältnis zu meinen Eltern ist auch eher schwierig. Zeitweise hatte ich wieder einen Partner, aber mit dem habe ich nicht zusammengewohnt. Heute geht es uns beiden trotzdem gut, komme finanziell inzwischen gut zurecht und mein Sohn kommt in der Schule gut mit (9.Klasse Gym), ist integriert und es gibt keine… Read more »
Manuela
Gast
Emphathie für Alleinerziehende. In unserer Gesellschaft. Schön wäre es! Mal abgesehen von dem Leistungsdruck, den man sich als arbeitende Mutter und Alleinerzeihende unterwerfen muss – in doppelter Hinsicht, denn man will ja finanziell unabhängig sein – muss man den „Anforderungen” der Gesellschaft gerecht werden: – ausreichend arbeiten, um eine passables Gehalt zu erwirtschaften bei gleichem Gehalt wie Männer (upps!) – Arbeitszeiten passen hervorragend zu den Betreuungszeiten inkl. hinbringen, abholen, zur Arbeit fahren und zurück – Zeit für Arztbesuche, Schulabende, Ausflüge mit den Kindern, Mutter-Kind-Nachmittagen, spielen, backen, Spaß haben mit den Kindern, Hausaufgabenbetreuung, Haushalt (macht sich in der Regel von allein),… Read more »
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