8 Jahre alleinerziehend – 6 Dinge, die ich bereue und empfehle

Meinen Hochzeitstag vergesse ich mittlerweile manchmal. Aber am 16. Dezember halte ich immer inne und denke an den Tag vor nunmehr acht Jahren, an dem ich meinem Mann sagte, dass ich die Trennung will.

Der 16. Dezember 2009, Prolog

Es war abends um halb 9, die Kinder waren in ihren Zimmern, unser Au-Pair auch. Am Nachmittag hatte ich Geschenke in der Stadt gekauft, denn ich hatte einen halben Tag freigenommen, um vorweihnachtliche Erledigungen zu machen. Mit meinen vollen Tüten war ich an einer Kirche vorbeigekommen, die ich sonst nie betrete – aber an diesem Tag war mir nach Einkehr, und so setzte ich mich auf eine der kalten Kirchenbänke aus Holz im hinteren Teil des Gotteshauses. Es war leer dort, und das traf sich gut, denn ich merkte auf einmal, dass mir Tränen aus den Augen kullerten.

Ich wollte das alles so nicht mehr. Ich wollte nicht mehr mit einem Mann leben, der völlig unberechenbar war, der mich zum Sex nötigte, weil er ihn brauchte und mich so sehr begehrte (er nannte das „lieben“), der mit Geschirr und bei großer Wut auch Möbel schmiss, Fenster und Türen eintrat, mich bedrohte und auch schon zwei Mal tätlich angegriffen hatte, was jeweils Gehirnerschütterungen und blaue Flecken zur Folge gehabt hatte.

Alle Gespräche, alle Kompromissversuche und auch aller beiderseitiger guter Wille hatte nichts genützt – diese Ehe war für mich vorbei. Mit dieser Gewissheit verließ ich die Kirche mitsamt meiner Einkaufstüten wieder. Ich würde mich den Tatsachen stellen müssen, und auch wenn ich mir ein Leben ohne meinen Mann nicht vorstellen konnte, so war eins mit ihm noch viel unvorstellbarer.

Abends um 9 war ich dann eine getrennte Frau. Eine, die unter Schock stand und noch nicht wusste, dass sie die kommenden Jahre damit verbringen würde, ein Trauma zu bewältigen. Und deren Kinder (damals 11 Monate, 2 Jahre und 9 Jahre alt) ebenfalls jahrelang in Mitleidenschaft gezogen sein würden.

Cut. Es folgten viele hässliche Jahre und Szenen. Eine Gefährderansprache durch die Polizei an den Mann, irgendwann endlich sein Auszug (nach 6 langen Monaten), die Scheidung und ein Prozess um den Umgang der Kinder mit dem Vater vor dem Familiengericht (von mir angeleiert), sein Wegzug nach Norddeutschland direkt nach der Scheidung. Irgendwann, endlich, Funkstille.

Heute kommunizieren wir nur noch per Mail, und wenn es unbedingt sein muss. Da er seine Kinder weder anruft noch besuchen will, ist der Exmann also nur in Form eines großen Vakuums und vieler mit Angst behafteter Erinnerungen im Leben seiner Kinder vorhanden, was wiederum ich ausbaden darf. Aber nach acht Jahren habe ich gelernt, mir – und uns – immer wieder die passenden Hilfen zu holen, um klarzukommen.

Was ich nicht gedacht hätte, ist aber, dass es tatsächlich nicht leichter wird, je länger die Trennung her ist. Jedenfalls nicht mit drei Kindern und dieser Geschichte im Hintergrund. Es wird nur anders schwierig. Das hätte ich gerne von Anfang an gewusst, dann hätte ich schneller und noch viel radikaler Hilfen eingefordert und mich weniger darauf verlassen, dass sich dies und jenes schon wieder einrenkt oder das Gesetz auf meiner Seite ist.

8 Jahre alleinerziehend
Engin_Akyurt auf Pixabay.com

Trennung: Was ich heute nicht nochmal so machen würde

  1. Einen Umgangsprozess durchführen, damit die Kinder ihren Vater sehen können. Das ist das Geld und die Nerven, die das es kostet, nicht Wert. Der andere Sorgeberechtigte muss nämlich rein faktisch trotzdem nix, und für die Kinder kann sich das anfühlen, als finde ihr Besuch dort nur statt, weil es diesen Gerichtsbeschluss gibt.
  2. Um wertvolles Eigentum streiten. Wenn der Ex das teure Auto mitgenommen hat, das locker 25.000 € Wert ist, und es dann leider, leider, nur für 10.000 € verkauft bekommt (ohne Quittung, zu dumm), dann kannst du dich anwaltlich verausgaben, aber bist am Ende doch die Dumme. Nach Abzug von Reparaturen und Garagenkosten landen 4.000 € auf deinem Konto. Tja.
  3. Versuchen, Geld wiederzubekommen, dass der Ex direkt nach der Trennung von meinem Konto auf seins transferiert hat. Es gibt keinen Diebstahl innerhalb der Ehe. Auch wenn das dein Konto ist, und kein gemeinsames, und auch wenn die Pins für das Konto in deiner Handtasche im Seitenfach aufbewahrt wurden.
  4. Darauf setzen, dass der Expartner irgendwann die Erwachsenenebene erreicht, was Einigung rund um Kinder und Trennung betrifft. Manche Menschen können im Trennungsmodus nur noch Rosenkriegmodus ohne Rücksicht auf Verluste. Einer reicht nicht, um eine vernünftige Trennung hinzubekommen  – lieber gleich vom schlimmsten ausgehen als zu viele Chancen geben.
  5. Alleine mit 3 Kindern in den Urlaub fahren oder eine Mutter-Kind-Kur mit den Kindern machen, jedenfalls nicht in der Hoffnung auf Erholung. Zuhause bleiben ist erholsamer.
  6. Den Fernseher im Wohnzimmer abschaffen. Damit erlischt auch das Familienleben im Wohnzimmer.

Trennung: Was ich unbedingt nochmal so machen würde

  1. Kindesunterhalt vom Jugendamt titulieren lassen, damit er pfändbar wird. War zwar auch teuer (weil ich den Weg über einen Anwalt ging), aber ist jeden Euro Wert. Mein Exmann zahlt immer pünktlich und zuverlässig die festgelegte Summe.
  2. Den Exmann schriftlich darauf hinweisen, dass es Hausfriedensbruch ist, wenn er das Haus über die Terassentür betritt, um einer Freundin zu zeigen, wo er mal gewohnt hat – etliche Monate nach dem Auszug.
  3. Dafür sorgen, dass der Exmann keinen Fuß in die neue Wohnung setzt, in die wir 1,5 Jahre nach der Trennung gezogen sind.
  4. Hilfe in Frauenberatungsstellen suchen, mich in Frauenforen austauschen, durch Bloggen vernetzen, und spezielle Facebookgruppen rege nutzen.
  5. Familienbett statt Einschlafstress bzw. die Kinder jeweils dort schlafen lassen, wo sie gerne möchten. Und sei es auf dem Sofa in Sichtweite.
  6. Der Kinderärztin, Erziehern, ggfs. auch Lehrern offen und ohne Weichzeichner-Formulierungen erzählen, was Sache ist. Damit sie den Kindern jeweils richtig helfen können.
  7. Den Fernseher im Wohnzimmer abschaffen, weil mich animierte Kinderfernsehserien wahnsinnig machen und ich von Zuhause aus arbeite.

Es ist jetzt halb 9. Ich bin genau 8 Jahre getrennt, und das ist gut so. Es lebe die Freiheit!

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49 Kommentare auf "8 Jahre alleinerziehend – 6 Dinge, die ich bereue und empfehle"

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Elizabeth
Gast

Es war, wie ich in Deinem Blog gelesen habe, ein sehr steiniger Weg, diese letzten acht Jahre, aber vorher war er auch sehr steinig, nur eben anders… Von daher, alles richtig gemacht! Herzlichen Glückwunsch zu 8(!!!!) Jahren Freiheit!

Alain
Gast
Sehr geehrte Frau Finke Nach Lektüre Ihres Artikels entsteht der Eindruck, dass Sie selbst es sind, die die Erwachsenenebene nicht erreicht hat und dass Sie mit Ihren unbedachten Handlungen Ihrer Kinder Vaterbezug mutwillig zerstört haben, und dies wohl für immer. Denken Sie etwa im Ernst, dass der Vater sich kooperativ zeigt, wenn Sie Ihn bei der Polizei und vor Gericht vorführen, ihn auch jetzt noch in aller Öffentlichkeit mies machen ? Damit haben Sie doch die letzte Hoffnung erledigt, dass der Vater mit den Kindern überhaupt noch irgendwann was zu tun haben will. Da werden sich Ihre Kids vor oder… Read more »
Nickel
Gast

Die Empathie fehlt wohl eher Ihnen, wenn Sie anprangern, dass Frau Finke sich (und vielleicht früher oder später auch den Kindern) Schutz vor einem gewalttätigen Mann suchte. Unverständlich.

Hassen werden die Kinder sicher nicht die Mutter, die sich all die Jahre um sie gekümmert hat, sondern den Vater, der sie im Stich ließ.

Andrea Peters
Gast

Sich statt Trennung weiter gelegentlich verprügeln zu lassen wäre für die Kinder sicherlich besser gewesen und hätte vor allem dem Verhältnis zum prügelnden Vater immens gut getan.

Maja
Gast
Meine Vermutung: Du projezierst in diesen Beitrag eine ganz andere, vielleicht die eigene nicht verarbeitete Geschichte rein…Es gibt Fälle, in denen die Vater-Kind oder Mutter-Kind- Beziehung durch den jeweils anderen Elternteil belastet wird…manchmal kann das zur Folge haben, das die Kinder erst recht den ‚belasteten‘ Part schützen wollen (Loyalitätskonflikt), in Spannung geraten oder ähnliches. Es gibt bestimmt auch Fälle, in denen die Kinder merken, wenn man sich zwischen ihnen und den anderen Part stellen will und sich dann auch entsprechend distanziert, wegen der womöglich verpassten Beziehung, distanziert verhalten. Aber, zumal nicht alles schwarz und weiß ist (die femministischen, den Vater… Read more »
steffen
Gast

Ich glaube Ihr Mann freut sich sogar noch mehr. Er bezahlt Mindestunterhalt, was deutlich weniger ist als er früher bezahlen musste. Au-Pair, großes Haus, Autos, Kinderzeugs, Lebensmittel für sechs Personen, Urlaube usw. Und dafür gab es dann nicht mal Sex. Win-Win für beide. Außer für die Kinder natürlich.

Anna
Gast

Guten Morgen!
Danke – wie immer -für deine Transparenz.
Das kann anderen Orientierung geben. Ganz aktuell bestätigst Du zwei meiner Entscheidungen in Deinem Post.
Es ist so wertvoll sich auszutauschen!
Danke!

Sylvia
Gast

Liebe Christine,
was für eine Zusammenfassung! Und wie schön Dein Schluss-Satz ist! Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft – MIR hast Du mit Deinen Posts und Statements schon sooo geholfen!
Dir und Deinen Lieben ein entspanntes Weihnachtsfest und ein fröhliches Neues Jahr
Liebe Grüße Sylvia

Gabriele
Gast
„Es wird nur anders schwierig“, oh ja. Nach 7 Jahren dachten wir ( ich und meine jetzt erwachsenen Kinder) es wäre Ruhe eingekehrt. Aber nein, ihr Vater schickt den Kindern kurz vor Weihnachten eine Schreiben vom Notar mit einer Verzichtserklärung auf sein Erbe. Berliner Testament nennt sich das. Meine Kinder sind geschockt. Das Erbe was er jetzt regeln will, kommt von seiner Mutter, die vor gut 2 Jahren gestroben ist. Die Lieblingsoma meiner Kinder. Alles bekommt erst mal seine neue Frau und deren 3 Kinder, wenn er zuerst stirbt. Das nennt man enterbt. Wenn er pflegebedürftig wird und nichts hat,… Read more »
Emil
Gast

Kann er das überhaupt machen, gibt es denn keinen Pflichtteil für die Kinder? Die Idee, Kinder von Eltern, die sich nicht gekümmert haben, ihrerseits zu Elternunterhalt zu verpflichten, ist ja ohnehin reichlich absurd.

Susi
Gast

Jeder einzige umklammerfreie, friedliche Tag sei Dir von Herzen gegönnt, liebe Christine 😘

Alain
Gast

Ein Kind kann, rein von seiner Spannweite der Armeslänge her gesehen, die Mutter gar nicht umklammern. Umgekehrt aber schon.
Mutter: Ich umklammere ein Kind = Helft mir !
(Denn ohne Kind müsste ich mich (=woman) dem Erwerbsstress in dieser Welt stellen wie ein Mann.)
Liebe Frauen: Das Kind ist NICHT Euer Leibeigenes. Lasst ihm seinen Vaterbezug, ohne Eure Einmischung. Ihr werdet es nicht bereuen und Euer Leben wird einfacher werden.

Susi
Gast

Alain, Du hast Christines Text nicht gelesen, sonst hättest Du verstanden, dass mit der (negativen) Umklammerung der Ex gemeint war. 🙄
… der sich nach der Trennung, so wie es aussieht, einen 💩 um den Vaterbezug gekümmert hat und die Kids wegstieß.
Dein Beitrag hat das Thema verfehlt.

Alain
Gast

Doch, hab den Text gelesen,und erst noch aufmerksam, don’t worry, Susi Der Ex ist X Jahre her.
Die mütterliche Umklammerung hingegen ist so aktuell wie schon immer. Die Kinder müssen ihren Lebensweg halt (=eben) ohne Vater erkämpfen. Viel Glück, liebe Jugend, Alles Gute.

Emil
Gast

Der Vater, lieber Alain, mag sich anscheinend nicht kümmern. Die Kinder wissen in der Regel schon, wer auf ihrer Seite ist und wer nicht. Wenn Sie erwachsen sind, allemal. Das heißt nicht, dass der Schmerz ganz verschwindet, den das Fehlen und das Abwenden eines Elternteils verursacht hat, aber sie können klarsichtig sehen, wer zu ihrer Misere beigetragen hat und wer versucht hat, sie zu stützen.

Rebecca
Gast
Dass es alles so wahnsinnig schwer ist und so unendlich viel Kraft kostet – das ist für Außenstehende oft nur schwer bis gar nicht nachvollziehbar. Du hast 8 Jahre geschafft – allein mit drei Kindern und darauf kannst du zu recht sehr stolz sein. Deine Kinder werden dir vielleicht nicht jetzt aber auf jeden Fall später dankbar dafür sein, dass du ihnen gezeigt hast, dass der einfache Weg nicht immer der bessere ist, dass das Leben nicht immer fair ist und es an einem selbst liegt sich seinen Platz zu erkämpfen und dass es niemals ok ist unterdrückt und in… Read more »
Kathrin
Gast

Ja……Wahnsinn…😱☹️….und mit jeder Zeile soooooooooooo wahr…..😓….meine 3 Kinder waren zum Zeitpunkt der Trennung älter..12..10 und 7 Jahre alt…😔…anders..aber auf keinen Fall „besser“ oder einfacher…

Nickel
Gast

Alles richtig gemacht.
Sie hatten einen wirklich sehr steinigen Weg. Gut, dass Sie so viel geschafft haben!
Und solche Kommentare wie die von steffen (widerlich!) und Alain zeigen, dass das Verständnis für solche Situationen noch immer sehr gering ist.

Dunkelzahn
Gast

Bleiben Sie stark!
Es ist völlig Richtig die eigenen Verletzungen auszusprechen und die Herabwürdigungen einiger Kleingeister am dicken Fell abzustreifen.

All der Prophezeiungen und Orakel zum Trotz kann niemand sagen, wie Ihre Kinder sich in 10-15Jahren fühlen oder verhalten werden. Ich kann nicht erkennen, dass Sie ihrem Exmann den Umgang „unmöglich“ gemacht hätten oder ihren Kindern irgendeiner Art Schaden wollten.

Wohl eher schützen!

Meine Empfehlung für gekränkte Ex-Partner, die hier etwas projizieren auf Frau „Mama arbeitet“: Sucht euch eine TherapeutIn oder DominAtor – beides kann Wunder bewirken! ;)

Lilli
Gast

Ich kann nur gratulieren zu deinem Entschluss und allem was du geschafft hast. Mit drei Kindern eine unglaubliche Leistung! Beim lesen mancher Kommentare wünsche ich mir mal wieder, dass Dummheit doch nur weh tun möge! Aber das is ja so absurd, man möchte fast schon lachen. Dir weiterhin alles Gute und ein frohes Fest schon mal!

Sarah
Gast
Es ist nun zwei Stunden und ein Jahr her, dass ich meinem Mann die Trennung verkündete. Zwei Wochen später erreichte ihn das Aufforderungsschreiben meiner Anwältin, die gemeinsame Wohnung zu verlassen. Das bedeutet, dass ich heute seit einem Jahr keinen erzwungenen Sex mehr hatte. Dein Artikel hinterlässt bei mir ein kribbeln in Kopf und Bauch. Es kribbelt vor Stolz und Trauer, vor Fassungslosigkeit und vor Wut. Es kribbelt vor Angst, aber vor allem kribbelt es vor Glück. Darüber, es endgültig geschafft zu haben, meine beiden Söhne aus dieser vergifteten Umgebung geholt zu haben. Ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Aber… Read more »
Früh am Morgen
Gast

Die beiden Herren Alain und Steffen meinen allen Ernstes, die Mutter sei verantwortlich für den Bezug zum Vater. Falls sie es sein sollte, dann doch so herum: Schutz der Kinder vor einem gewaltsamen Vater.

Erstens gibt es keine Garantie, dass er seine Gewalt langfristig auf die Frau beschränkt. Zweitens ist er kein geeignetes Vorbild für eine glückliche Zukunft.

Diese potentielle Gewaltspirale zu durchbrechen, ist ein Geschenk an die Kinder. Alle anderen Details sind Nebenkriegsschauplätze.

Willkommen im 21. Jahrhundert.

Janine
Gast

Schwere Kost!
Gut, dass Sie die Kraft hatten sich zu trennen. Meine Mutter schaffte es damals, meiner Meinung etwas spät. Das Trauma meiner Kindheit ist mir oft vor Augen geführt, ich empfand meinen Erzeuger als abscheulich, wollte ihn nie mehr Wiedersehen. Eine Kinderseele erholt sich von Gewalt, egal ob selbst erfahren oder mit angesehen, nie mehr. Für Erwachsene ist es ebenfalls ein Trauma, welches nachhaltig schadet. Unbegreiflich, was sich gewalttätige Menschen einbilden.

Respekt vor Ihrer Stärke! Alle Gegner sollten verstummen und sich schämen!
Danke für den Artikel und weiterhin viel Kraft!

Vivi
Gast
Ich bin jetzt seid zwei Jahren alleinerziehend (von Anfang an) und der erste Gedanke nach dem letzten Satz war: Ich bin so froh das mein Ex mich in ruhe lässt und ich ihm auch nicht hinterher laufe, ich habe aufgegeben das er schnell Erwachsen wird weil er Vater geworden ist. Ich bin froh das sich das Jugendamt um den Unterhalt bzw. momentan um den Unterhaltsvorschuss kümmert, damit ich da nicht hinterher laufen muss. Es ist schwer als Alleinerziehende ein Balance zu finden zwischen dem Kind gerecht zu werde und sich selber. Nicht die Nerven zu verlieren, sich eine Auszeit zu… Read more »
Katharina
Gast

Ich bedanke mich für deinen Blog, für die Offenheit, die Zeit und deinen Mut „heimliche“ Tatsachen auszusprechen.
Wir sind gerade ganz am Anfang uns vom sogenannten Vater und Gefährder zu trennen und mir ist so oft als würde mir gleich die Decke auf den Kopf fallen und ich weiß nicht mehr ein noch aus.
Dann bin ich dankbar für Beiträge wie deine, die mir wieder Kraft geben und Mut machen.

Kat
Gast
Schätzen Sie sich wirklich glücklich in Ruhe/Frieden und ohne Gerichts-Prozesse/darin aufkommende, belegbar unhaltbare Anschuldigungen die Kinder wirklich alleine gross ziehen zu dürfen. Wenn man vom Wesen/Charakter des Mannes ähnliches wie Sie mitgemacht hat und zudem das eingangs von mir beschriebene in der Folge kann man nur noch hallelujah schreien. Mitten drin die armen kleinen Kinder. Ohne schlechtes Gewissen wird da etwa fiktiver Hass, Unmut und Zank und Streit geschürt um mit diesen unlauteren Mitteln seine Ziele gerichtlich umgesetzt zu bekommen. Ein grosser Fehler ist meiner Meinung nach das gerichtlich als Verfahrensbevollmaechtigte und Jugendamt ausklammern der Ehe-Zeit/Trennungsgrund als ob Unterhaltsprellerei vorliegt… Read more »
judith
Gast
Vielen Dank für Deinen Beitrag! Mir hilft es hier von Deiner Geschichte zu lesen, um meine eigenen ein bißchen besser zu verstehen oder vielleicht auch einfach damit zurecht zu kommen, dass sich die Dinge entwickelt haben wie sie sich entwickelt haben. Auch bei mir ist der Mann verschollen und meldet sich sporadisch bei den Kindern, die damit mehr oder weniger gut klarkommen. Aber vielleicht ist es tatsächlich besser so. Über einen großen Teil der Kommentare hier kann man tatsächlich nur den Kopf schütteln, denn eine gewalttätige Beziehung bleibt ebendies eine gewalttätige Beziehung und da gibt es auch nichts dran schön… Read more »