Wie ich Stadträtin wurde

Ende Januar 2014, ein Anruf

Es ist früher Nachmittag, ich arbeite im Home Office. Das Telefon klingelt, ein Blick auf das Display zeigt mir, dass da jemand anruft, den ich nicht kenne. Aber das ist nichts Ungewöhnliches, ich stehe im Telefonbuch. Ob mir jemand etwas verkaufen will? Oder hat der Anrufer sich verwählt?

„Hallo, ich bin Thomas Buck und…. „, höre ich, und dann folgt ein längerer Redeschwall, der aber ziemlich bald Sinn macht. Der Anrufer trägt einen wilden Plan so vernünftig vor, dass ich nicht nur zuhöre, sondern bald auch interessiert Fragen stelle. Es geht um eine unabhängige Liste für die Gemeinderatswahl, und ob ich Lust hätte, mitzumachen.

Thomas Buck
Thomas Buck

Auf den Gedanken, mich in der Kommunalpolitik zu engagieren, war ich bisher noch nicht gekommen. Aber es stimmt, der Anrufer hat meinen Blog gelesen und vermutet zu Recht, dass ich politisch interessiert bin und Lust habe, Politik mitzugestalten. Hm. Darüber muss ich nachdenken. Ich bitte mir ein paar Tage Bedenkzeit aus und verspreche, mich zu melden.

Sonntag, 2. Februar 2014

Nachdem ich mich im Internet ein bisschen schlau gemacht habe, was die Arbeit eines Gemeinderats betrifft, und meinen Vater befragt habe, was er von der Idee hält, wenn ich da mitmache („Mach das, Christine! Das ist genau das richtige für dich!“), sitze ich mit diesem Thomas Buck an meinem Wohnzimmertisch zum Brunch. Er hat eine beeindruckende Tüte mit Essbarem mitgebracht, darunter auch ein Glas Nutella (kicher, und das uns!), trinkt literweise Tee, und wir reden fast 3 Stunden lang über alles mögliche, während die Jüngste im Kinderzimmer fröhlich mit schwarzem Edding Verzierungen anbringt, wie ich später bemerke.

Edding am Hochbett. Nicht im Bild. Edding auf der Tür, dem Kleiderschrank und Steckdosen.
Edding am Hochbett. Nicht im Bild: Edding auf der Tür, dem Kleiderschrank und Steckdosen.

Ich sage zu, mir so ein Treffen der bisherigen Mitstreiter mal anzusehen und trage mir Donnerstag, den 6. Februar 18 Uhr in den Terminkalender ein. Im Kula treffe man sich, sagt Thomas. Fein, ich versuche zu kommen. Ganz einfach ist das nicht, denn ich habe keinen Babysitter und eine sehr anhängliche 5-Jährige zuhause.

Donnerstag, 6. Feburar 2014

Um kurz vor 18 Uhr bin ich im Kula. Genauer gesagt, davor, denn der Laden öffnet erst um 18 Uhr. Außer mir und dem Menschen, der die Türe aufschließt, ist niemand da. Ich bestelle einen roten Tee und warte. Es riecht heimelig nach Kneipe, abgestandenem Rauch und klebrigen Tischen und erinnert mich an meine Zeit in Berlin. Zeitschriften sind auch da, das Warten macht mir nichts aus. Komisch nur, dass keiner kommt. Und dumm, dass ich Thomas‘ Telefonnummer nicht habe. Ich versuche, ihn per twitter-DM zu erreichen, sitze noch ein Weilchen rum und gehe dann um 19 Uhr relativ frustriert nach Hause.

Kurz nach 19 Uhr erfahre ich dann, dass das Treffen nicht um 18 Uhr, sondern um 8 Uhr ist. Dumm gelaufen. So flexibel, dass ich nochmal aus dem Haus könnte, bin ich nicht. Ich hatte eine Nachbarin und die große Tochter gebeten, auf die beiden jüngeren Geschwister aufzupassen (5 und 8 Jahre alt). Tja nun, dann schaue ich halt die Woche drauf zum ersten Mal bei so einem Treffen vorbei. Ich erhalte einen Link mit einem doodle per Mail, um die Terminabsprachen besser zu koordinieren. Nun bekommt die Sache etwas Struktur.

Mittwoch, 12. Februar

Diesmal treffe ich die politisch Interessierten tatsächlich an im Kula. Es ist 19 Uhr, sie sitzen im Nichtraucherbereich, und sehen eigentlich alle ganz vernünftig aus. Schade, dass der Geräuschpegel dort in der Kneipe so hoch ist, ich habe große Schwierigkeiten, zu verstehen, was die Leute sagen. Das geht den anderen genauso, und wir beschließen, und besser einen anderen Treffpunkt zu suchen. Aber sie klingen alle vernünftig und sympathisch, und ich habe Lust, weitere Treffen zu besuchen.

Junges Forum Gruppenfoto vom 19.2.2014
Junges Forum Gruppenfoto vom 19.2.2014

 

Mittwoch, 19. Februar

Wir treffen uns nun in einem Raum in der Cherisy-Wohnanlage, es sind genügend motivierte Leute zusammengekommen, um den kühnen Plan nicht mehr ganz so illusorisch aussehen zu lassen. Der Zeitplan ist allerdings ehrgeizig: wir müssen 100 Unterstützerunterschriften sammeln, um überhaupt zur Wahl als Liste zugelassen zu werden. Und 40 Kandidaten finden plus 3 als Ersatz, die bereit sind, sich aufstellen zu lassen. Und zwar bis Ende März. All das muss bestimmten Formalien genügen und bis aufs Detail genau stimmen, damit es den Vorgaben des Wahlamtes genügt.

Zuerst aber wählen wir vorläufige Vorstände, einen Kassenwart und eine Schriftführerin. Als herumgefragt wird, wen die Mitstreiter als zweiten Vorstand nach Matthias Schäfer, der von Anfang an dabei war und einer der Gründer dieser Gruppe ist, sehen wollen, fällt mein Name. Ich bin überrascht, aber auch geschmeichelt und nicht abgeneigt, Verantwortung zu übernehmen. Und schon kehre ich an jenem Abend als offiziell und einstimmig gewählte zweite Interims-Vorsitzende des Jungen Forums Konstanz heim.

Aufgang zum Wahlamt Konstanz
Aufgang zum Wahlamt Konstanz

Mittwoch, 19. März

Genügend Leute, die auf unserer Liste kandidieren wollen, haben wir. Nun muss noch demokratisch, fair und transparent (so unser Anspruch) ausgemacht werden, wer auf welchem Listenplatz stehen wird.

Einige Mitstreiter wollen gar nicht auf die vorderen Plätze, weil sie beruflich oder privat zu stark eingespannt sind, um ein Gemeinderatsmandat auszuüben. Andere sehen sich eher im Mittelfeld, und für die vorderen 5 Listenplätze werden von der Gruppe nur Kandidaten vorschlagen, die vorher schon signalisiert haben, dass sie ernsthaftes Interesse daran haben, tatsächlich Stadtrat/Rätin zu werden. Darunter bin auch ich, denn ich habe inzwischen richtig Lust an der kommunalpolitischen Arbeit mit dieser bunten Truppe bekommen.

Am Ende lande ich auf Listenplatz zwei.

Wahlliste des Jungen Forums Konstanz, offizieller Stimmzettel
Wahlliste des Jungen Forums Konstanz, offizieller Stimmzettel

April/Mai 2014

Puh, Wahlkampf. Plakate und Flyer müssen her, am besten sollte das alles nichts kosten, denn wir haben keine Wahlkampfkasse oder Mäzenen. Ich mache bei zwei Podiumsdiskussionen mit, eine davon im Seniorenzentrum, eine bei der Bürgergemeinschaft Petershausen, und bin mit Matthias Schäfer zusammen zu Gast bei „Bückleins Räterunde“, einem Kultprogramm aus der Kleinkunstszene, in dem Kandidaten privat vorgestellt werden.

Die Lokalzeitung wünscht Stellungnahmen, Bilder, Texte; unser Junges Forum Konstanz Blog und seine Facebook-Seite wollen gefüttert werden, wir stellen uns an einem Samstag in die Fußgängerzone mit Luftballons und Flyern, ich streife an einem Freitag über den Wochenmarkt und spreche Leute an.

Es ist ein genauso hartes Brot, wie ich dachte. Aber da ich recht illusionslos an die ganze Sache herangegangen bin, ist der Wahlkampf absolut keine frustrierende Erfahrung. Ich find´s spannend, weil auch der Umgang mit Zurückweisung, unfairen Angriffen und blankem Desinteresse dazugehört. Irgendwie cool, dass mich das nicht aufregt. Zu zartbesaitet für Politik scheine ich nicht zu sein. Das macht mir Mut.

Wahlkamf in der Rosgartenstraße
Wahlkampf in der Rosgartenstraße

 

Podiumsdiskussion beim Seniorenrat Konstanz
Podiumsdiskussion beim Seniorenrat Konstanz, mit Juri Buchmüller

 

Bückleins Räterunde, mit Matthias Schäfer
Bückleins Räterunde, mit Matthias Schäfer

25. Mai 2014, Wahltag

Gegen Mittag gehe ich mit den Kindern zum Wahllokal, einem Kindergarten hier in der Nähe. Es ist gut gefüllt und ich bin tatsächlich etwas aufgeregt. Die ersten Ergebnisse werden erst für den kommenden Montagmorgen erwartet, so eine Kommunalwahl ist sehr mühsam auszuzählen. Mehrere Nachbarn und Freunde haben mir versichert, dass sie mich wählen wollen. Ob sie’s auch tun?

wahlraum

26. Mai 2014, 12 Uhr Ergebnisverkündung im Rathaus

Ganz unvorbereitet bin ich nicht, als ich in den Ratssaal trete, wo auf zwei großen Bildschirmen ausgezählte Wahlbezirke durchtickern. Denn online konnte man schon im Laufe des Vormittags sehen, dass sich eine Überraschung abzeichnete: Wir lagen laut vorläufiger Auszählung so gut im Rennen, dass Fraktionsstärke in greifbarer Nähe war.

Es war also nicht mehr die Frage, ob wir mit ein oder zwei Vertretern einziehen würden, sondern ob es drei werden würden. Eine Gemeinderatswahl ist allerdings immer eine Personenwahl – dass ich als Nummer zwei der Liste dort einziehen würde, war an diesem Montagmittag zwar wahrscheinlich, aber keinesfalls sicher. Aufregend.

Eingang zum Ratssaal am Tag nach der Wahl
Eingang zum Ratssaal am Tag nach der Wahl

Im Saal viele Männer. Der OB noch nicht zu sehen, zwei Vertreter der Presse sind da, ein Fotograf, einige andere Kandidaten. Ich habe nicht wirklich das Gefühl, willkommen zu sein. Juri Buchmüller, mit dem ich mich im Rathaushof getroffen habe, und ich werden eher misstrauisch aus den Augenwinkeln beäuigt. Macht nichts, wir bleiben trotzdem und freuen uns über die weiterhin guten, neu eintreffenden Wahlergebnisse. Bald ist auch Matthias Schäfer da, Hans Christian Hillmann, unser Pressesprecher, gibt schon erste Interviews, und einige Kandidaten der anderen Parteien kommen auf uns zu, um zu gratulieren. Ich denke, dass man halt doch recht schnell sieht, wer Anstand hat und merke mir gut, wer uns komplett ignoriert und wer Größe zeigt.

Um 14 Uhr ist klar, dass wir mit 6,9% ebenso stark sind wie die FDP und drei Sitze im Rat haben werden. Stärker als die Linke Liste, die nur zwei Sitze bekommt. Die Grünen und die CDU ergattern jeweils 10 Sitze, die Freien Wähler  haben 5 Sitze, die SPD 7. Wow! Ein breites Grinsen gepaart mit Schmetterlingen im Bauch vor Freude macht sich bei mir breit. Selten habe ich mich so gefreut. Ich habe 4.741 Stimmen erhalten. Der letzte aus unserer Liste, Kandidat Nr. 40, hat 1007 Stimmen – das bedeutet, dass die Wähler also nicht nur komplette Listen gewählt haben, sondern beim Kumulieren und Panaschieren (grob gesagt, Namen von Liste a auf b umtragen und gezielt Stimmen auf einzelne Personen verteilen) tatsächlich MICH gewählt haben. Das macht mich stolz. Und high – ein Hormoncocktail vom Feinsten flutet mich und sorgt dafür, dass ich zwei Tage lang auf Wolken schwebe.

So war das. Und am kommenden Donnerstag, den 3. Juli werde ich an der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats teilnehmen und „verpflichtet“. Wohooo!

 

Verkündung der Wahlergebnisse, Rathaus
Verkündung der Wahlergebnisse, Rathaus

Nachtrag:

Auf unserem Wahlsieg-Grillfest im Garten von Matthias Schäfer frage ich Thomas Buck, wie genau er eigentlich er auf mich gekommen war. Als kinderloser Single ist er nun nicht gerade der typische Leser meines Blogs. Ich erfahre, was mir vorher auf twitter schon eine mir persönlich gänzlich unbekannte Followerin namens Piri Robinson geschrieben hatte – dass Thomas zuerst sie via twitter angesprochen hatte, die beiden sich dann zum Mittagessen getroffen hatten, meine Followerin Piri mich ins Gespräch brachte. Zack, noch am selben Nachmittag erhielt ich den Anruf, mit dem alles begann.

Es lebe twitter. Und ohne meinen Blog wäre ich auch nicht in den Gemeinderat gekommen. One thing leads to another, selbst wenn man nicht immer weiß, wofür es gut ist.

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marco
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marco

Genauso ist es, liebe Christine. One thing leads to another, selbst wenn man nicht immer weiß, wofür es gut ist. „You can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life.“ Steve Jobs, Standford Commencement Speech, June 2005 Ich freue mich total für dich! Hab damals deinen Wahlantritt und den Wahlausgang in Konstanz… Weiterlesen »

cloudette
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cloudette

Sehr cool! Glückwunsch!!! Auf dass ihr gemeinsam viel bewegt!

Kat
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Kat

Herzlichen Glückwunsch zu gewonnenen Wahl Frau Stadträtin!

Momatka
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Momatka

Herzlichen Glückwunsch auch von mir. Bin sehr gespannt, wie die Arbeit tatsächlich aussieht & träume von klugen, engagierten Eltern in allen Parlamenten. Bitte blogge drüber. Das mach „uns anderen“ vielleicht Mut zur politischen Arbeit. Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet, wo vieles besser laufen könnte.

Sam
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Sam

Auch von mir Glückwunsch! Das ist doch mal ein gelungener Start! Ich wünsche Dir viel Erfolg und weiterhin den nötigen Biss für Deine neuen Aufgaben. So wie Momatka bin ich auch gespannt darauf, wie es weitergeht und was Dich noch erwartet. LG Sam

Nicole
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Nicole

Danke, dass du uns daran teilhaben lässt, wie sich das alles entwickelt hat. Gefällt mir sehr. Mich würde allerdings interessieren, inwiefern sich das finanziell niederschlägt. Also nicht im Sinne von: Was sackst du an Kohle ein. Sondern mehr in Hinblick darauf, ob die Zeit, die du investierst, angemessen vergütet wird. Wie es sich mit den Kindern vereinbaren lässt und ob es evt. die Familienkasse entlastet? Abgesehen davon: Herzlichen Glückwunsch! Großartig, was bloggen alles kann :)

Timo
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Timo

Toller Beitrag, sehr interessant zu lesen.
Ich bin seit der Wahl bei dir im Blog dabei, bin aber selber erst im letzten November aus dem Norden nach Konstanz gezogen und interessiere mich gerade auch dafür, Blogger aus der Region zu lesen um mich ein wenig mehr in die Netznahe Szene hier einzufühlen. ;)

Viel Spaß beim Politik machen und beim Berichten hier. :)

pfiffika
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pfiffika

Gratulation und Hut ab!!!!
Ich bin ja schon gestern wieder ziemlich frustiert von einer Schulelternratssitzung wiedergekommen, wo der Rektor die Verwicklungen der eine Stunde mehr, die Gymnasiallehrer in Nds. jetzt arbeiten müssen, in Zusammenhang mit Fächerkombinationen, Kerncurriculae etc aufgezeigt hat (Und das war nur einer von vier Punkten eines TOPs).
Wieviel mehr Verwicklungen werden dich da als Stadträtin erwarten!
Ich wünsch‘ dir jede Menge eiserne Geduld und einen Haufen Humor sowie gesunden Menschenverstand (bei deinen Diskussionspartnern), denn dir kann ihn keiner absprechen :-).

Anne
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Anne

Liebe Christine Finke, das ist toll! Herzlichen Glückwunsch! Und auch nach den Wahlen ist Kommunalpolitik ist nervenzerfetzend spannend. Leider tatsächlich auch irre zeitintensiv und gemessen an der Verantwortung für eine Stadt/Gemeinde sinnlos unter-aufwandsentschädigt. Meiner Meinung nach führt das auch – im Großen gesehen – zu undemokratischen Strukturen in Gemeinde-, Städträten oder Senaten: Wer wirklich gute Ratsarbeit leisten will, kann keinem anderen Vollzeitjob nachgehen. Deshalb finden sich – zumindest bei uns – überdimensional viele Rentner oder parteibezahlte Ratsmitglieder, Selbstdarsteller aus Leidenschaft und nur eine Promille Idealisten, die wirklich was für die Stadt/das Wohl der Gemeinde erreichen wollen. Selbstständige oder angestellte Mütter/Väter… Weiterlesen »

Christina
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Christina

Glückwunsch zum Erfolg! Sie sind glaubwürdige Hoffnungsträgerin für viele Bürgerinnen und Bürger. Auf dass es auch für Sie selbst gut sei!
Mich beeindruckt Ihr zivilgesellschaftlichen Engagement, Ihre Bereitschaft Ihre Zeit, Ihr Können und Ihre Kraft zur Verfügung zu stellen, aus Freude an der Mitverantwortung und politischen Mitgestaltung. Super!
Menschen wie Sie stärken mich in meinem eigen Engagement!
Danke!
Alles Gute! Ch

Piri Robinson
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Piri Robinson

„…eine mir persönlich gänzlich unbekannte Followerin namens Piri Robinson“ hört sich irgendwie lustig an ;-)
So als wäre ich ein unbekanntes Groupie?
Die dir persönlich gänzlich unbekannte Followerin namens Piri Robinson freut sich jedenfalls sehr, dass ihr so viele Sitze bekommen habt und wünscht viel Erfolg!

Anja
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Anja

„Es lebe twitter. Und ohne meinen Blog wäre ich auch nicht in den Gemeinderat gekommen.“ Es ist doch immer wieder erstaunlich, wozu das Internet heutzutage gut ist. Eigentlich denkt man oft gar nicht, dass all das, was im Internet so gepostet, geteilt und geliked wird, so einen Unterschied machen kann, nur um dann wieder Geschichten wie diese hier zu lesen und zu merken: Das was der Einzelne macht, denkt und auch veröffentlicht, kann doch eine Veränderung bewirken. Schön zu sehen, dass es doch noch Menschen gibt, die sich auch für die Kommunalpolitik interessieren und sich, wenn sie sich einmal in… Weiterlesen »

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