Was ich brauche und was nicht. Aktion #muttertagswunsch

Wir brauchen Eure Tweets, Blogposts, Eure Gedanken und Wünsche – denn wir wollen eine Aktion starten, die am Ende einen offenen Brief an die Politik gibt.

Die Idee hatte Mutterseelesonnig (hier der Original-Aufruf in ihrem Blog, geht zeitgleich mit meinem Text online), ich nehme den Ball auf, schreibe meinen Teil, und hoffe, dass viele von euch mitmachen. Es ist egal, ob sich die Wünsche und Ideen wiederholen/ähneln, eigentlich ist es sogar gut, wenn sich Viele dasselbe wünschen, dann bekommt die Aktion mehr Gewicht, also schreibt, was das Zeug hält!

Herz
Ladybugkreativ auf Pixabay.com

Bei Mutterseelesonnig sah das so aus:

 

#muttertagswunsch

Ich bin relativ schnell eingestiegen, und family unplugged nahm die Idee auch auf, indem sie den Tweet von Mutterseelesonnig verschönert verbreitete. Ich wünsche mir übrigens noch mehr. Und zwar Ganztagsschulen mit Ferienbetreuung anstatt Zwangsbasteleien der Kinder zum Muttertag, eine niederschwellig und unbürokratisch herzauberbare Haushaltshilfe, wenn ich krankheitsbedingt ausfalle, oder einfach mal einen Abend frei. Ein Babysitter für Elternabende wäre hilfreich. Und, und, und!

Wäre es nicht toll, wenn wir ganz viele Stimmen von Eltern zusammenbekämen? Muttertags- und Vatertagseltern? Mit Hashtag?

Das Schlusswort überlasse ich Mutterseelesonnig:

„Das geht doch ALLE an, die Mutter oder Vater sind! Und by the way: auf wikipedia steht ja, dass der Muttertag ganz ursprüglich aus der Frauenbewegung kommt. Dann wurde er von der Blumenindustrie benutzt, später von den Nazis. Wir bringen ihn jetzt zu seinem Ursprung zurück und stellen politische Forderungen. Und weil’s inzwischen  auch den Vatertag gibt und weil Familie und Kinder keine Frauensache sind, sollen die Väter bitte auch mitmachen: Statt Blümchen + Bollerwagen!“

 

P.S.: Ich weiß, dass meine Kinder mich lieben und schätzen. Sie zeigen mir das jeden Tag, rund ums Jahr. Dafür brauche ich diesen Muttertag nicht. Und sie auch nicht.

Bloggerin, Autorin, Texterin und alleinerziehende Mutter von 3en. Print und Online. Spezialisiert auf Kinderbücher, Vereinbarkeit von Familie & Beruf, Familienthemen.

49 KOMMENTARE

  1. Ich wünsche mir das die Pflichten von Vater genauso gestärkt werden und bestraft wie die Rechte gestärkt wurden. Denn mein Kind leidet immens darunter und der Vater hat Nachenfreiheit. Ich wünsche mir eine neues Familienrecht System indem mehr Kontrolle und Prüfung herrscht und Gewalttätige Väter die sich ans Kind vergriffen haben nicht in Gerichten Bagatellisiert werden und Kinder in Gefahr gebracht werden. Vorallem wenn es Beweise gibt. Ich wünsche mir keine Angst mehr haben zu müssen das mein Kind oder auch andere dem ausgesetzt werden zu müssen. :( Ich möchte einfach dass das Kind und ich glücklich leben dürfen. Vorallem wünsche ich mir das Alleinerziehende nicht diskriminiert werden vorallem auch durch die Politik was das Thema Geld betrifft. Es sollte mehr dafür getan werden und statt zu sanktionieren mehr zu bekommen für das Kind. Die Politik sagt doch so schön. Kinder sind die Zukunft. Also tut Bitte etwas dafür. Und mein letzter Wunsch die Jugendämter sollen unter mehr Kontrolle stehen und nicht machen und sagen dürfen was sie wollen. Das ist mein Wunsch für alle Kinder und meines.

    • Danke für diesen Gänsehauttext. Danke, dass ich meine Gedanken schwarz auf weiß lesen durfte. Danke, dass ich mit meinen Wünschen nicht alleine bin.

  2. Was ich mir Wünsche? Das Mütter ihre Kinder und Kinder ihre Mütter wieder haben in diesem Väter und Jugendamt- MutterEntsorgungsBetrieb!

  3. Ich brauch keine Basteleien,
    ich möchte auch als Alleinerziehende die Chance auf einen Teilzeit-Job am Arbeitsmarkt haben.

  4. Ich wünsche mir, dass Sorgearbeit genauso wertgeschätzt wird, wie Arbeit für Geld. Wenn Mütter unter Druck gesetzt werden und sich immer mehr die Meinung durchsetzt, dass es keinen Wert hat, sich um ein Kind zu kümmern, für ein Kind da zu sein, Zeit für Kinder zu haben, was soll dann aus den Kindern werden? Kinder brauchen Zeit, Liebe und Zuwendung.

  5. Ich wünsche mir, dass meine Mutter sich wie eine solche benimmt. Das sie ihre Kinder bedingungslos liebt, immer für sie da ist und sich entschuldigt, weil sie als Mutter unfähig ist/war!!

    • Harte Worte…..Mütter tun immer das beste, was in der Situation möglich ist/war.
      Besser und anders geht immer!

  6. Ich brauche keine Pralinenschachtel, ich möchte nur das Meetings früher anfangen und man sie ohne schlechtes Gewissen verlassen kann. Ich brauche keine Blumen, aber ein Recht und gerne ein Gesetz, die mir mehr Urlaubstage garantieren, weil ich Mutter von Klein- bzw. Schulkinder bin. Ich brauche keine Kampagne mehr, die mich davon überzeugt, dass ich meine eigene Chefin werden kann, dafür will ich wie meine männliche Kollegen verdienen, denn auch ich meine Familie durchbringen kann.

  7. Ich wünsche mir meine Kinder, und das am Familiengericht Zeugen und Beweise zugelassen werden. Damit Kinder nicht grundlos aus ihrem Umfeld gerissen werden. Sondern erst mal sorgfältig geprüft wird.

  8. Ich wünsche mir, dass Erwachsene endlich anfangen Kinder als wichtigen Teil unserer Gesellschaft zu begreifen. Erwachsene dafür Sorge tragen, dass Bildung und Kinderrechte ernst genommen und umgesetzt werden. Das Kinder den Schutz und Förderung erfahren der ihnen zusteht und nicht die Frage „was kostet das den Etat“ Priorität Nr.1 bleibt. Die Kinder nicht der Willkür von Erwachsenen ausgesetzt bleiben und die damit verbundenen Schwierigkeiten auf morgen verschoben werden.
    Das Eltern sämtliche Unterstützung und Anerkennung erhalten, die notwendig sind, damit sie ihrer Rolle als Elternteil angemessen erfüllen können. Es muss eine deutliche Entlastung geben und dürfen nicht mehr die Melkkühe der Gesellschaft sein. ( Miet- und Energiekosten, Freizeit, Steuern, Teilhabe der Kinder z.B. )

  9. Ich wünsche mir mehr Wertschätzung, Unterstützung und Verständnis von vielen Seiten. Nach 3,5 Wochen Influenza (Mutter, Kind 1, Kind 2) hat trotz Attest niemand Verständnis für verspätete Überweisungen, Aufgaben, diverse Schreiben… Der Haushalt muss nachgearbeitet werden, so wie viele andere Sachen auch. Außerdem wünsche ich mir, dass der nicht im Haushalt der Kinder lebende Elternteil zur Hilfe verpflichtet wird. Es kann nicht sein, dass der eine Part alles annehmen muss und sich nur nach den Forderungen anderer richten muss (Umgang) und hingegen steht es dem anderen Part vollkommen frei, ob er der anderen Seite mal IM ZUHAUSE DER KINDER hilft. (Müll herunter bringen, zur Apotheke fahren, einkaufen, zur Post fahren…).

    Für Kinder wünsche ich mir eine Revolution der Umgangsrechte! Eine gesunde und selbstbestimmte Persönlichkeitsbildung geschieht nicht und niemals im Kreuzfeuer der Eltern!

    Außerdem wünsche ich mir einen Abbau der Mütter- und Väterfronten! Reicht euch die Hände für eure Kinder und schraubt euren falschen Stolz und eure Machtgier herunter ihr Deppen!

    Das Kind hat ein Recht auf freie Entscheidung und einen geschützten Lebensraum, SEINEN Raum, an dem beide Elternteile teil haben.

  10. Egal wie man es macht, man macht es für irgendwen immer verkehrt. Geht man arbeiten und das wie ich auch leider am Wochenende, ist man eine schlechte Mutter, weil man sein Kind dafür unterbringen muss. Geht man nicht arbeiten, dann sitzt man dem Staat auf der Tasche und das was der Staat für seine Mitbürger übrig hat, reicht vorne ind hinten nicht. Also muss man abwegen, zuhause beim Kind bleiben und am Existenzminimum leben? Oder arbeiten und wertvolle Zeit mit deinem Kind verpassen? In unserem ach so hoch gelobtem Land sollten sich Eltern diese Frage gar nicht erst stellen müssen. Aber wer entscheidet wie gut es dir in deiner Eltern Zeit geht? Die Ämter, die Versicherung und die Willkür. Die Willkür einer dir völlig fremdem Person und deren Auffassung was du an Geld verdienst. Darf sowas sein? NEIN das darf es nicht. Trotzdem passiert es. Was wünsche ich mir zum Muttertag? Ich wünsche mir Bekleidungsgeld für alle Eltern die unter einem Mindestsatz fallen alle 3 Monate. Ich wünsche mir von 2 jahren und 9 Monaten das Geld was mir zusteht vom Arbeitsamt. Ich wünsche mir Spielplätze die man bedenkenlos betreten kann. Ich wünsche mir ermäßigte Eintrittspreise für Alleinerziehende und das nicht nur in städtischen Einrichtungen. Ich wünsche mir das es Menschen gibt, die einem dabei helfen herauszufinden welche Mittel und Gelder einem zustehen. Ich wünsche mir mehr Arbeitsplätze für Eltern. Ich wünsche mir das die Gehälter endlich nicht mehr nach Geschlecht berechnet werden. Ich wünsche mir eine Bonuszahlung für Eltern. Wie ich das meine? Ganz einfach. Das was an Gehalt wegfällt, gibt der Staat dazu, denn warum wird man fürs Kinder kriegen bestraft? Kein wunder das keiner welche haben will. Aber natürlich sollten auch diejenigen nicht verschmät werden die durch die Schwangerschaft arbeitslos werden. Hier ist denke ich die größte Baustelle. Es sollte hier eine Gesetz geben, was den Ämtern untersagt Alleinerziehenden Eltern weniger als den Satz von 1300€ zu zahlen, der wie ich im Nachhinein herausbekommen habe jedem Alleinerziehenden zusteht.Aber liebe Politiker ich finde da könnt ihr gut und gerne noch eine ordentliche Schippe drauflegen. Tut was für unsere Zukunft und bleibt doch mal realistisch.

  11. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der Mütter mit ihren Kindern im Zentrum stehen und in jeder Hinsicht unterstützt und geschützt werden; in der Mütter geachtet und respektiert und Kinder nicht als Gegenstände bewertet werden, sondern als bereits kompetente eigenständige Menschen mit eigenem Willen, Bedürfnissen und Grundrechten; in der jedem bewusst ist, wie wichtig die Bindung zwischen Mutter und Kind ist – und ich wünsche mir eine Gerichtsbarkeit, die die Grundrechte achtet.

  12. Recht haste!!!
    Ich bin rundumversorgt und brauche nix zum Muttertag.
    Für die nächste Generation wünsche ich mir Arbeitsmodelle, die die Väter ausdrücklich ermutigen, Vaterschaftsurlaub anzutreten.
    Mit gleicher Bezahlung für gleiche Leistung könnte man da schon mal anfangen!!

    LG,
    Marie

  13. ich wünsche mir eine unbedingte gesetzlich verankerte grundsicherung -gerade für familien- ohne wenn und aber und ohne bürokratische hürden. das würde die armut dramatisch verringern. und dass männlichen wie weiblichen unterhaltsverweigerern , so wie in einigen bundesstaaten der usa, der führerschein abgenommen wird, wenn sie ihren verpflichtungen nicht nachkommen.

  14. Ich wünsche mir Ruhe für mich und mein Kind! Das ein Vater, Mutter und Kind nicht bis zu 3 mal im Jahr vor Gericht zerren kann und das über Jahre nur weil er es nicht erträgt das Mutter und Kind alleine besser zu recht kommen.

    Ich wünsche mir genauso viel Gehalt für meine Arbeit, wie die männlichen Kollegen sodass ich mein Kind auch mit einem Halbragsjob ernähren könnte.

    Ich wünsche mir mehr Unterstützung vom Staat und nicht das ich von Behörden noch mehr tyrannisiert werde als ohnehin schon.

    Ich wünsche mir das eine Mutter, nicht von Jugendamt, Gerichten, paritätischen Wohlfahrtsverbänden und anderen Organisationen wie Straftäter behandelt werden nur weil man sein Kind beschützen will.

  15. In Anlehnung zur aktuellen Debatte, wünsche ich mir einen Entschädigungsbetrag von 9 Euro pro Krankheitstag eines Kindergartenkindes, dass sonst in der KiTa frühstückt und zu Mittag isst, da zur gleichen Zeit dennoch der Essensgeldbetrag der KiTa gezahlt werden muss/ nicht zurück erstattet wird.

  16. #Muttertagswunsch
    Ich wünsche mir keine Blumen und keine Pralinen…
    Als Alleinerziehende Mutter
    wünsche ich mir das die Gehälter endlich nicht mehr nach Geschlecht berechnet werden…

    Ich wünsche mir einen Kitaplatz der nicht die Hälfte meines Netto Einkommens auffrisst.

    Ich brauch kein Wellnesstag
    ich brauch / wir als Alleinerziehende brauchen Steuerklasse 3

  17. Ich wünsche mir, dass Kinder nicht ungerechtfertigt aus Familien gerissen werden, der Kinderklau muss aufhören. Jugendamt, Richter, Verfahrensbeistände, Gutachter und selbst Anwälte sorgen dafür, dass Kinder im Kinderknast verbleiben, selbst viele Straftäter bekommen keine 4 Jahre. Von Hilfe kann in diesem „Kinderhof“ absolut keine Rede sein, keinerlei Förderung, die ihr angeblich fehlte.

  18. Ich möchte Rentenpunkte für die Zeit, in der ich nur Teilzeit arbeiten kann, weil ich als Alleinerziehende mein Kind komplett allein betreue! Ich möchte, dass das Ehegattensplitting ENDLICH abgeschafft wird. Stattdessen möchte ich eine Entlastung für Erziehende. Ich möchte steuerliche Entlastung als Alleinerziehende! Ich möchte qualifizierte Teilzeit-Jobs, Jobsharing-Modelle, Home-Office etc. Ich möchte familienfreundliche Arbeitgeber. Ich möchte Ansprechpartner in Jugendämtern, die mich unterstützen. Ich möchte keinen Papierkrieg mit der Krankenkasse, wenn mein Kind krank ist. Ich möchte Unterstützung, wenn ich krank bin. Ich möchte Anerkennung für meinen 24 Std. / 7 Tage-Job!

  19. Liebe Christine Finke,
    auch ich möchte mich an der Aktion #vatertagswunsch und #muttertagswunsch auf Twitter beteiligen und verlinke deshalb meinen Artikel dazu hier in den Kommentaren. Ich hoffe das dies im Sinne der Aktion ist. Starke 51 Dinge die uns Mütter und Väter wirklich wichtig sind, unabhängig zum Muttertag sowie Vatertag.
    Viele Grüße von Sascha von der elternkiste.de

    Diese 51 Dinge sind am Muttertag und Vatertag für Eltern wirklich wichtig:
    https://elternkiste.com/2016/05/04/muttertag/

  20. Liebe Christine,
    Danke danke danke für diese Aktion! Ich habe keinen Twitter-Account, deshalb kommen meine Muttertagswünsche auf diesem Weg:
    Ich wünsche mir eine finanzielle Grundsicherung für alle Alleinerziehenden – ach eigentlich für alle Menschen.
    Ich wünsche mir mehr Teilzeitausbildungen.
    Ich wünsche mir Ausbildungsgehälter bzw finanzielle Unterstützung während der Ausbildung, die es Alleinerziehenden ermöglichen berufliche Alternativen zu finden.
    Ich wünsche mir mehr Urlaubstage für Alleinerziehende.
    Ich wünsche mir ein paar Tage Urlaub im Jahr nur für mich, nicht nur dann wenn Ferien sind.
    Ich wünsche mir, dass ich bei meinem kranken Kind bleiben kann, ohne dass sich das auf mein Gehalt auswirkt.
    Ich wünsche mir einfach Entlastung im Alltag.
    Ich wünsche mir, dass Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Lebensjahr gezahlt wird.
    Ich wünsche mir, dass der Unterhaltsvorschuss der Düsseldorfer Tabelle angeglichen wird.
    Ich wünsche mir eine GUTE Kinderbetreuung mit Öffnungszeiten bis 21:00 Uhr, damit ich beruflich flexibler bin.
    Ich wünsche mir flexiblere Schulformen, die mein Kind nach seinen Stärken und Interessen fördern und nicht nach einem Einheitslehrplan.
    Ich wünsche mir zeitlich flexiblen, modularen Schulunterricht.
    Ich möchte weder bewundert noch bemitleidet werden, weil ich alleinerziehend bin, sondern einfach als ganz normale Familienform wahrgenommen werden – von Gesellschaft UND Politik.

    Ich wünsche mir, dass noch viele, viele diese Aktion unterstützen.
    Ich wünsche mir, dass unsere Botschaften an den richtigen Stellen ankommen und etwas bewirken.

  21. Großartige Aktion!

    ***

    Mein #Muttertagswunsch ist gerechte finanzielle Unterstützung, wenn die Frau der Hauptverdiener oder auch Alleinverdiener ist. Aktuell muss man schon das Thema „Bekomme ich überhaupt ein Kind?“ gut durchdenken. Denn die ersten 12 Monate… naja eigentlich 10… in denen man Elterngeld bekommt sind einschneidend mit maximal 65% des vorherigen Gehaltes für eine Person mehr im Haushalt.
    Das muss man aushalten können.
    Wäre klassisch altertümlich der Mann der Hauptverdiener und Versorger gäbe es diese Überlegungen gar nicht.

    Ist das Kind erst älter und Frau Hauptverdienerin/Frau Alleinverdienend geht wieder arbeiten, heißt es dann „weiterhin tiefe finanzielle Einschnitte, aber dafür am Leben des Kindes teilnehmen“ oder „Kind abschieben und wieder Geld verdienen um sich und dem Kind etwas bieten zu können“…

    Von dem eingeschränkten Gehalt dann dem Kind noch wirklich noch was bieten zu können… geschweige denn sich überhaupt die KiTa-/Kindergarten-Plätze leisten zu können… seeeeeeeeeeeehr witzig! :/

  22. Tolle Aktion!!!
    Ich wünsche mir, dass Unterhaltsvorschuss länger als 72 Monate und auch nach dem 12. Lebensjahr gezahlt wird, denn danach sind die Kids mit Sicherheit nicht kostenfrei.
    Das Sportvereine verpflichtet sind, Kinder zu unterstützen, nicht vollständige Familien (Regelungen wie „Bei Familien ab 4 Personen ist die 4. Person beitragsbefreit“ sollten geändert werden auf „ab 2 Kinder ist das 2. Kind beitragsbefreit“) so haben alle was davon!
    Das unsere Kinder nicht mit Gewalt in ein bestimmtes Schema gepresst werden, sondern sich so entfalten dürfen, wie es in ihrer Natur liegt, das Jungs eben auch mal laut sein dürfen und wild, ohne gleich mit ADHS oder sonstigen Begriffen zu kommen
    Dann wünsche ich mir noch finanzierte Leihpapas oder so was, aber das geht wohl noch mehr in den Bereich der Träume… ^^

  23. […] sondern es ist eher vergleichbar mit einem Appell. Die ganze Aktion wurde, soweit ich weiß, von Mama arbeitet und Mutterseelesonnig ins Leben gerufen. Ich will gar nicht aufspringen, denn bisher bin ich noch […]

  24. #muttertagswunsch
    oefter “ wow wie toll“ als „ogott war das geplant?“ hoeren, wenn ich erzaehle, dass ich drei kinder unter fuenf jahren habe…

  25. Gestern beim Metzger: Eine Kundin, vielleicht noch etwas älter als ich, also 65+ schimpft über Muttertag, nur Geschäftemacherei! Ja, sage ich, aber es gibt da im Internet eine ganz tolle Aktion…. “Ja, ich weiß, das kam auch im Fernsehen“ war die Antwort! In diesem Sinne wünsche ich euch weiterhin viel Erfolg mit dieser Aktion und heute einen entspannten Tag!

  26. Ich wünsche mir, dass es für Alleinerziehende nach jahrelanger Teilzeittätigkeit ein Recht auf Aufstockung der Arbeitszeit gibt, genauso wie es (glücklicherweise) ein gesetzliches Recht auf Teilzeitarbeit direkt nach der Elternzeit gibt. Denn Verhältnisse ändern sich, und wenn man aus der Teilzeittätigkeit nicht mehr herauskommt, ist das auch eine Armutsfalle.

  27. ICH WÜNSCHE MIR EINE VERLÄSSLICHE UND WEITSICHTIGE FAMILIENPOLITIK, DIE UNS PLANUNGSSICHERHEIT GIBT. DIE MÜTTER NICHT DIE MOTIVATION NIMMT WIEDER ARBEITEN ZU GEHEN. DIE FAMILIEN NICHT AUS DEN STÄDTEN VERTREIBT UND ZU EINER 2-KLASSEN GESELLSCHAFT IN DER BETREUUNG UNSERER KINDER FÜHRT. ICH WÜNSCHE MIR, DASS FAMILIEN UNTERSTÜTZT UND NICHT GEGENEINANDER AUSGESPIELT WERDEN.

    Was steckt hinter diesen Wünschen? Das liest du hier:
    http://www.schnueck.de/Muttertagswunsch.pdf

    • Boah, Pia – wieso denn so viele Großbuchstaben? Das ist voll anstrengend zu lesen!
      Viele Grüße, Christine

  28. Ich wünsche mir, dass bei Entlassungen und Sozialplänen Alleinerziehende ganz, ganz hinten in die Liste der zu Entlassenden eingereiht werden.
    Ich habe es erlebt, dass es für mich als Alleinerziehende im Sozialplan einen Punkt für mein Kind gab … für einen Ehepartner gab es auch einen Punkt d.h. ich konkurrierte mit kinderlosen Paaren mit zwei Verdiensten in der Rangliste für Entlassungen!

  29. Ich wünsche mir bessere finanzielle Unterstützungen für Alleinerziehende. Weil man knapp über einem mutwillig festgesetzen Einkommenswert liegt, bekommt man keine Unterstützung bei den Betreuungskosten, muss Ausgaben für Freizeitgestaltung, Klassenfahrten, Schule alleine tragen, wo „komplette“ Familien mit zwei Einkommen das besser stemmen können.
    Jetzt muss ich bald an der Schulter operiert werden, klar steht mir eine Haushaltshilfe von der Krankenkasse zu, super, aber die Zuzahlung beträgt zwischen 5 und 10 Euro pro Tag und die Haushaltshilfe würde ebenso einer Mutter zustehen, deren Mann Vollzeit arbeiten muss. Wer kann sich die Zuzahlung wohl eher leisten…?

  30. Ich wünsche mir ein Wohnprojekt für Alleinerziehende. Die Möglichkeit zu haben sich auszutauschen, leben wie in einer Familie mit vielen Kindern, sich gegenseitig auszuhelfen und so auch mal wieder Mensch sein zu können, sprich, z.B. Hobbys nachgehen, weil man Nachbarn hat, denen es genauso geht und es dann leichter ist zu vertrauen bzw. Babysitting auf Gegenseitigkeit beruht. Mein Wunschwohnprojekt bietet auch die Möglichkeit die Wohnung käuflich zu erwerben. Zum einen, ein großer Vorteil der Altersarmut zu entkommen und zum anderen, Alleinerziehenden auch die Möglichkeit zu geben ein Nest zu gründen. Ich suche gerade vergebens ein Nest für mich und meinem Kleinkind. Für das was die Miete verlangen, kann man auch was abbezahlen, nur leider sehen das die Banken nicht so. Und auf dem Land ist solch eine Art von Wohnprojekt ein No-go. Da werden doch lieber oder nur die kleinen Familien gefördert mit Vater, Mutter und Kind(er).

    • Ja, das wünsche ich mir auch. Ich würde gerne so wohnen! Und eigentlich geht das nur über sozialen Wohnungsbau für viele Alleinerziehende. Vielleicht kriegen wir ja hier in Konstanz noch ein Modellprojekt hin, während ich politisch aktiv bin. Das wäre mein Ziel.

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