Ab 2017 länger Unterhaltsvorschuss – ist nun alles gut?

Am Freitag um 12:53 twitterte das Familienministerium etwas, das ich zwei Mal lesen musste – es ging um den Unterhaltsvorschuss.

Ziemlich überraschend wurde nämlich folgende frohe Botschaft von Familienministerin Manuela Schwesig verkündet:

Ich teilte die Nachricht auf Facebook und twitter und erntete ungläubiges Staunen. Auf einmal ging etwas, wofür Alleinerziehende über Jahre gekämpft hatten – das war fast zu schön, um wahr zu sein.

Und so schön es ist, wurden auch doch relativ schnell die ersten warnenden Stimmen unter den Alleinerziehenden laut, dass der Staat es den nicht zahlenden Elternteilen nun noch leichter mache, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Das sehe ich anders, und ich will auch gerne erklären, warum. Diese Änderung beim UVH hat nämlich gravierende Folgen, die ich allesamt als positiv einschätze:

Unterhaltsvorschuss
Elnur Pixabay.com

1) Der Staat hat nun ein gesteigertes Interesse daran, sich das Geld von den nicht zahlenden Elternteilen zurückzuholen

  • Durch die Ausweitung der potentiellen Bezugsdauer des Unterhaltsvorschusses von maximal 6 auf jetzt 18 Jahre ist auch die Höhe der zu leistenden Zahlungen um ein mehrfaches höher: Platt überschlagen, etwa dreifach. Ohne zu berücksichtigen, zu welchem Zeitpunkt sich statistisch gesehen die meisten Eltern trennen, und dass der UHV in den verschiedenen Altersstufen unterschiedlich hoch ausfällt, nämlich zwischen 145 € und 194 € im Monat. Abgesehen davon kann der UHV auch ein Zuschuss sein, wenn ein zahlungspflichtiges Elternteil z.B. nur 30 € monatlichen Unterhalt zahlen kann, dann springt der Staat für die Differenz ein.
  • Die bisherige Rückholquote liegt bei mageren 23%, wobei es große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern gibt (Bayern 36%, Hamburg 14%, Bremen nur 11%). Ob dies nur an der mangelnden Zahlungsfähigkeit der getrennt lebenden Eltern liegt, ist noch nicht untersucht. Es würde aber sicher helfen, wenn es den Beistandschaften der Jugendämter oder Gerichten erlaubt wäre, den Kontostand oder die Kontobewegungen des Nicht-Zahlers abzufragen. Bisher ist es nur erlaubt, die reinen Kontostammdaten (und nur im Inland, versteht sich, ein weiteres Problem) abzufragen. Da wäre eine Gesetzesänderung überfällig, und ich sehe sie in zweiter Reihe auf uns zukommen.
  • Im Jahr 2014 (neueste Zahlen laut Bertelsmannstudie) bezogen 455.000 Kinder Unterhaltsvorschuss. Wenn sie ihn erhielten, überwies der Staat aber jeweils nur eine viel geringere Summe als die 145 € bis 194 €, die auf dem Papier stehen. Denn seit 2008 wird auf den UHV das volle Kindergeld angerechnet, sprich, es wird komplett vom Unterhaltsanspruch abgezogen. Rechtlich ist das problematisch, weil beim Unterhalt zahlenden Elternteil das hälftige Kindergeld anrechenbar ist, es also die monatlich zu überweisende Summe des Unterhalt zahlenden deutlich verringert. Auch da rechne ich mit Nachbesserungen, und das ist gut!

2) Alleinerziehende und ihre Kinder profitieren finanziell und emotional

  • Viele Alleinerziehende (38%) beziehen Hartz IV oder Sozialhilfe, etliche stocken auf (35% der Alleinerziehenden in Hartz IV sind Aufstocker). Sie werden trotz guter bis sehr guter Ausbildung (bei 78% der Fall) vom JobCenter bevorzugt in 1 € Jobs und Fortbildungen mit zweifelhaftem Sinn vermittelt. Für einige Familien macht die Ausweitung des UHV den Unterschied zwischen Hartz IV und „Freiheit“ – das kommentierten mir jetzt schon einige begeistert unter der Nachricht, dass der UHV ausgeweitet wird.
  • Der finanzielle und emotionale Druck wird gemindert, und der ist bei Alleinerziehenden nachweislich besonders hoch. Die Altersgrenze von 12 Jahren hing wie ein Damoklesschwert über etlichen Familien.

3) Studien und ihre Schlussfolgerungen zeigen Effekte!

Die Bertelsmannstudie „Alleinerziehende unter Druck“ brachte viele Fakten auf den Tisch und machte Verbesserungsvorschläge. Auch andere Studien nützen, sie werden offenbar im Familienministerium gelesen und ernstgenommen, und wir werden noch viel mehr Untersuchungen brauchen – all dies hilft. (Z.B. darüber, wie viele Alleinerziehende überhaupt keine Unterstützung im Alltag haben, wie viele Kinder von Alleinerziehenden ohne Kontakt zum Vater aufwachsen. Oder woran es liegt, dass der Kontakt abgebrochen ist, auch über die Trennungsgründe und die seelische Gesundheit der Mütter sollten wir mehr wissen.)

4) Signalwirkung für Alleinerziehende und Aktivisten durch Änderung beim Unterhaltsvorschuss

„Es hat sich nichts geändert in den letzten 20 Jahren“, „Die Alleinerziehenden haben es noch schwerer als früher“, solche Aussagen hört frau gar nicht selten von älteren, ehemals Alleinerziehenden. So etwas zu lesen kann einen schon mal runterziehen. Aber dass es offenbar doch möglich ist, politisch etwas zu bewegen, wird vielen Alleinerziehenden Mut machen. Das, was jetzt passiert, ist ein erster Schritt. Und auch wenn er längst überfällig war, so ist er doch sehr zu begrüßen.

Link zur Pressemitteilung des Familienministeriums vom 14.10.2016 (unter Punkt 6 steht die zukünftige Regelung zum Unterhaltsvorschuss)

Link zur Bertelsmannstudie „Alleinerziehende unter Druck“, aus der alle oben zitierten Fakten stammen

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Susanne
Susanne
17. Oktober 2016 08:44

Es betrifft mich nicht mehr – aber ich finde es großartig. Es war in meinen Augen immer ein riesiges Problem, dass mit dem 12. Lebensjahr, wenn die Kosten eher größer werden, diese Hilfe ersatzlos wegbrach. Wünschenswert wäre, dass die Beistandschaften besser personell ausgestattet werden, sprich: verstärkt mit Juristen besetzt. Vieles, was machbar wäre, unterbleibt, weil man nicht weiß, wie es geht – ein übler Fall ist mir in Erinnerung, wo die Mutter dort den Grundbuchauszug für eine Eigentumswohnung des nichtzahlenden Vaters vorlegte und das JA nicht wusste, wie man dort zwangsvollstrecken könnte – Titel war vorhanden! So etwas darf einfach… Weiterlesen »

Stefan
Stefan
17. Oktober 2016 15:45
Antwort  Susanne

Das hat nix mit der personellen Ausstattung auf dem JA zu tun! Ich selbst bin Beistand und arbeite auf dem JA. Das Problem ist ganz einfach, aber leider nicht einfach zu lösen. Wenn jemand bei uns anfängt, dann sind wir froh, dass überhaupt jemand die Stelle haben möchte. Meist junge Damen. Diese kommen oft mit komplett falschen Vorstellungen zu uns. Hauptsache was mit Kinder und Sozial. Kann ja wohl nicht schlimm sein und macht bestimmt Spaß! Die Realität sieht ganz anders aus! Mit Kindern hat man meist keinen Kontakt und wenn dann nur indirekt. Den Kontakt hat man mit den… Weiterlesen »

Sandra Gand
Sandra Gand
7. Februar 2017 13:45
Antwort  Stefan

Ha
Ist es möglich nochmals zu beantragen wenn man schon 6 Jahre bezahlt bekommen hat und der Vater nur 60,81 Euro bezahlt im Monat weil er in der EU Rente ist?
Mfg

Steffen Mehlhose
Steffen Mehlhose
16. November 2016 20:04
Antwort  Susanne

Auch wenn es keiner hören will. Jetzt wird wieder ein Anreiz geschaffen sich auf dem Buckel der KV auszuruhen. Und wenn ich lese das 380€ Miete im Selbstbehalt integriert sind, wird mir schlecht. Am Ende ist es ermessen des Amtes oder des Gerichts. Schafft lieber einen Anreiz für Mütter arbeiten zu gehen und dann nicht nur für Hungerlöhne oder mit mehreren AVerhältnissen. Ich kenne beide Seiten ! Mütter die nicht wissen wie sie über die Runden kommen, und Mütter die über den Unterhalt ,staatliche Unterstützung zu Wohlstand kommen und der KV den Bach runter geht. Das einzigste was hier passiert… Weiterlesen »

Steffen Mehlhose
Steffen Mehlhose
18. November 2016 00:48

29.5 Stunden Wochen Arbeitszeit. Es tut mir leid aber ich kann deinen Argumenten nicht folgen Ich habe durchschnittlich 50 h die Woche gearbeitet, zuzüglich 15 H am Wochenende Fahrt zum Arbeits bzw. Wohnort. Und am Ende bleiben mir nicht mehr als 1080 € . Abzüglich der Verpflegung der Kinder an den beiden Wochenenden Habe ich gerne gemacht, aber am Ende hat die Gesundheit gestreikt. Epileptische Anfälle, Fahrverbot für 1 Jahr , Job verloren und am Ende sogar den Kontakt zu meinen Kindern Mittlerweile habe ich 50 % GDB. Willst du mich auch zu den nicht zahlenden Vätern zählen? Ich will… Weiterlesen »

Anja
Anja
19. November 2016 11:48

Das es Unterhaltspflichtige Elternteile gibt, die ihr „letztes Hemd“ für Ihre Kinder geben, wird niemand bestreiten. Aber ein Großteil drückt sich durch Armrechnen oder erst gar nicht arbeiten. So wie der Vater meiner Kinder: Wohnt bei seiner Mutter, lässt sich von ihr alles bezahlen und kassiert vom Jobcenter noch die Wohnkosten. Und dass der Unterhaltsvorschuss dazu führt, dass der erziehende Elternteil nicht oder weniger arbeiten will ist falsch! Im Gegenteil: Mit Unterhaltsvorschuss ist es möglich von Hartz 4 oder Kinderzuschlag und Wohngeld wegzukommen, was jemanden erst recht motiviert zu arbeiten!!! Als ich noch Unterhaltsvorschuss erhalten habe, waren wir auf keine… Weiterlesen »

Frank
Frank
20. November 2016 14:40

Och Steffen..ich habe echt fast Mitleid mir dir. DU hast doch Kinder in die Werlt gesetzt. Und jetzt möchtest du die Verantwortung und alles daraus resultierende auf andere abwälzen? Auch wenn du tust und machst…Deine Meinung hier entlarvt diech als jemanden den es leider viel zu oft gibt. Nämlich den „Ich möchte so gerne mehr von meinem Geld behalten“ Typen, denen es scheissegal ist, das seine Ex Frau sich den Buckel wund rennt und arbeitet um Die Kinder zu versorgen. Mich kotzen solche Verpisser Typen echt an. Steht zu eurer Verantwortung und heult nicht rum, wenn Ihr 100 Euro weniger… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
23. Oktober 2017 09:51
Antwort  Frank

Er hat sich schon krankgearbeitet. das reicht doch wohl, da brauchst nicht nachttreten. Zum Kindermachen gehören immer noch zwei.
Sein einziger Fehler war, dass er nicht früher die Reißleine gezogen hat.

Nadine
Nadine
25. Januar 2017 21:05

Da ich das auch gerade durch mache muss ich Ihnen recht geben . Auch wenn ich allein erziehend bin Aber 350 Euro pro Kind sind völlig überzogen . Das kann jemand der normal arbeitet nicht aufbringen bei einem Gehalt von 1700 netto . Lächerlich wer bekommt das noch ! Ich arbeite auch vollzeit und Geld stinkt nicht . Natürlich nimmt auch bestimmt jede Mutti das Geld sehr gerne mit lachenden Augen an . Dennoch sehr unfair den Vätern gegenüber . Nun muss ich aber auch sagen es gibt leider Väter die sich aus allem raus ziehen das Kind ablehnen und… Weiterlesen »

Tanja
Tanja
18. August 2017 23:02

Das ist echt interessant, wie manche Väter (oder auch Mütter) dieses „warum beschweren sich Mütter (Väter) ,dass wir nicht zahlen, sollen sie doch selber arbeiten gehen“ und „was, du arbeitest nur 29,5 h pro Woche, ich mach 50“ wirklich ernst meinen. Meine Lieben nicht-miterziehenden Elternteile: IHR HABT KEINE AHNUNG! Ihr geht 50 h pro Woche arbeiten und wollt euer Geld behalten? Schön! Alleinerziehende Elternteile gehen oft arbeiten, und wenn es „nur“ 29,5 h pro Woche sind… Dafür ist man zusätzlich noch Vollzeit Mama/Papa und gibt (und das gern) einen Großteil seines Lohnes für die Kinder aus. Da ist es doch… Weiterlesen »

Ralf Wiandt
Ralf Wiandt
20. November 2016 20:28

Kampf um den Unterhalt – für Alleinerziehende ist das Alltag. Eine Studie kommt zu dem Ergebnis: Jede zweite Alleinerziehende bekommt überhaupt keinen Unterhalt vom Ex-Partner für die Kinder. Und weitere 25 Prozent erhalten ihn nur unregelmäßig. Alleinerziehende und ihre Kinder sind von Armut bedroht – diesen Zustand kritisieren Sozialpolitiker seit langem. Eine der wichtigsten Ursachen sind fehlende Unterhaltszahlungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung. Oder: Drücken sich Väter vor dem Unterhalt ? Ein Vorwurf den man immer wieder hört und der gerne ungeprüft weiter verbreitet wird. Was sind die Fakten und wie sieht die Zahlungsmoral bei unterhaltspflichtigen Müttern… Weiterlesen »

Daniela Wendlandt
Daniela Wendlandt
4. Januar 2017 11:08

Danke, ich habe nämlich nie auch nur einen Cent vom Kindsvater bekommen und arbeite als Verwaltungsangestellte 39 Stunden die Woche. Mein Sohn wird im Februar 17 Jahre alt. Gern würde ich noch wenigstens 1 Jahr von dem neuen Unterhaltsvorschussgesetz profitieren. Das habe ich mir – und wahrscheinlich viele andere allein erziehende Mütter / Väter auch – echt verdient. Ich musste / muss immer alles allein stemmen und die Kosten werden nicht geringer.

Michael
Michael
20. November 2016 21:07

Ich kann den Steffen verstehen denn mir ging es ebenso. Ich bin zwar nicht krank oder arbeitslos geworden, habe wie Steffen aber wegen der Unterhaltszahlungen knapp über dem Existenzminimum gelebt sodass ich für alles selbst aufkommen musste was den Bedürftigen bezahlt wird. Ich denke da an Zahnbehandlungen, Grichtskosten usw. Auch ein Auto muss finanziert werden denn beruflich wird flexibilität erwartet und die Wohnung braucht eine gewisse Größe denn die Kinder wollen ja alle 14 Tage ihren Papa sehen. Es ist auch verdammt hart, wenn man den Lohn von den Nebenjobs die man neben der 40 Stundenwoche ausübt, auch abdrücken darf… Weiterlesen »

Bine
Bine
28. November 2016 15:22

Schonmal an Mütter gedacht, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Arbeiten können? Was ist mit denen? Ich habe jahrelang gearbeitet und immer brav meine Steuern gezahlt und bin von heut auf morgen erkrankt! Und nun sitz ich da, mit einem Kind und bekomme nur 297€ zum leben vom Amt, 80€ verdiene ich noch so dazu und das wars, aber es reicht vorne und hinten nicht, um ein Kind über die Runden zu bringen! Jeden Monat muss ich den Cent dreimal umdrehen, während der Vater regelmäßig zu irgendwelchen Fußballspielen fährt und feiern geht, muss ich schon 2monate vorher etwas Geld zur… Weiterlesen »

Claudia
Claudia
2. Januar 2017 19:33

Ich arbeite Vollzeit bei einer Airline im Schichtdienst.Der KV hat noch nie gezahlt!!!Als mein Sohn 6 war bekam ich keunen UHV mehr…..mein Gehalt musste auch das au pair bezahlen,da ich sonst meinen job nicht hätte machen können.Schichtdienst…..2 x wurde das Verfahren eingestellt wegen keiner Aussicht auf Erfolg…..der KV bezieht Harz IV und verdient sich natürlich nebenbei nichts dazu….als mein Sohn 12 war wurde er zum ersten mal vor Gericht gestellt….2 x nicht erschienen…vorgeführt….letztendlich 500 Euro an die Staatskasse in 10 Euro Raten….LOL!!!Ich könnte kotzen…sorry!!!Er wird nie zahlen und lachtt doch über den deutschen Staat.Mein Sohn ist 13 ,Schuhgr 43….175 gross,Teenager…der… Weiterlesen »

Petra
Petra
24. Januar 2017 11:34

Lieber Steffen, es geht nicht um die Beurteilung der einzelnen Väter. Fakt ist jedoch, dass ein Vater genauso in der Pflicht steht wie die Mutter. Denn Kinder kosten nicht nur im Alltag. Die Wohnung muss größer sein, Strom, Wasser, Essen etc. Ich selbst bin geschieden. Seit 10 Jahren bekomme ich nichts mehr vom Kindsvater für meine Töchter. Er ist im Ausland. Für mich ist es schwer, da ich einen anderen Partner habe. Ich habe Lohnsteuerklasse I und auch beim Jahressteuerausgleich keinerlei Vorteile. Mein Freund soll dafür geradestehen? Ja okay, das leuchtet ein, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Er… Weiterlesen »

Barbara
Barbara
11. Mai 2017 17:32

Ich selber bin alleinerziehende Mutter- eine Tochter lebt beim Vater, für die ich Unterhalt zahlen muss- meine große Tochter lebt bei mir, und da sie 12 Jahre alt ist, erhalte ich aufgrund der Faulheit des Vaters nichts!!!!!! Ich muss Vollzeit arbeiten und habe unter´m Strich weniger Geld für mich und meine Tochter, als der Hartz IV Assi mit meiner anderen Tochter- Armutszeugnis Deutschland- wer arbeiten geht, hat selber Schuld- denn wer nicht arbeitet, bekommt alles in den Arsch geschossen! Mit der neuen Regelung erhalte ich wenigstens ein Teil zurück- denn die Therapierennerei habe ich mit meiner nicht bei mir lebenden… Weiterlesen »

Katrin
Katrin
3. September 2017 22:02

Sorry,ich arbeite 38 stunden die Woche,meine tochter hat sogut wie nix von mir und das alles nur,weil der KV nicht zahlt. Ich ruhe mich auf keinem Buckel aus,ich stehe zu meinem Kind.Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Käthchen
Käthchen
17. Oktober 2016 10:19

Die Nachricht ist phantastisch! Freiheit, das trifft es… Eine kurze Anmerkung zu den Zahlen: auf unseren Bescheiden wird der Mindestunterhalt abzüglich des Kindergeldes angegeben – und das ergibt dann die 194 €. Was wird denn da noch abgezogen?
Viele Grüße aus Hessen von einer leisen Mitleserin.

Susi
Susi
17. Oktober 2016 10:43

Verstehe ich das richtig: der oder die Expartner/in erhält das halbe Kindergeld, auch wenn die Kinder quasi nie bei dieser Person sind und diese Person die Unterhaltszahlungen zusätzlich verweigert?

Susi
Susi
17. Oktober 2016 13:46

… klingt nach einem „einträglichen Geschäft“ für Unterhaltspreller / Miterziehungsverweigerer. Man macht quasi ein Plus – entweder durch den kassierten Kindergeldanteil oder den zu Unrecht bezogenen Kinderfreibetrag. Somit bleibt am Ende des Monats mehr Geld für nicht getätigte Leistungen – anscheinend ist es dann schnuppe, dass man zu seinem eigenen Nachwuchs womöglich ein mieses oder gar kein Verhältnis hat. Hier in CH hatte ich da auch ein hübsches Beispiel dazu: Mutter war bei mir 2 Tage pro Woche angestellt, Vater arbeitete Vollzeit, Eltern seit X Jahren geschieden, Sohn lebte bei der Mutter. Weil sie bisher nur freiberuflich tätig war, wurde… Weiterlesen »

Susanne Dreyer
Susanne Dreyer
19. Oktober 2016 20:57

Den Kinderfreibetrag kann man ganz einfach beim Finanzamt ändern lassen. Formloses Schreiben, muss man nur jedes Jahr wieder neu abgeben.

Timo P.
Timo P.
16. November 2016 13:21

Die Übertragung der Kinderfreibeträge ist ganz einfach zu beantragen, im Lohnsteuerermäßigungsverfahren oder formlos. Die Voraussetzung ist das der andere Elternteil seinen Unterhaltsverpflichtungen nicht zu mindestens 75% nach kommen kann oder will. Es darf auch kein Unterhaltsvorschuß gezahlt werden. Mal ganz davon ab, reden wir von einem so geringen Geldbetrag, das sich die Beantragung gar nicht lohnt. Der Freibetrag für Kinder hat keine Auswirkung auf die Steuer, nur auf den Solidaritätszuschlag und auf evtl. Kirchensteuer. Die Steuererleichterung ist im übrigen das monatlich von der Familienkasse gezahlte Kindergeld. Bei der Einkommensteuererklärung wird geprüft, ob sich der Freibetrag auswirkt (Mehr Steuern sparen, als… Weiterlesen »

Katrin
Katrin
22. November 2016 07:26

Also Ich kenne das auch so…zahlt der Unterhaltserbringende nicht mindestens 75% seines Unterhalts, hat er keinen Anspruch auf die Kinder Freibeträge. ..diese kann man mit einem Antrag dann beim Finanzamt jährlich nachtragen lassen…ist bei mir schon Jahre her wo ich das in Anspruch nahm…heute bin ich aus 2. Ehe alleinerziehend u gesundheitlich dermaßen eingeschränkt u berentet ( Herz Op, Rücken Matsch usw) bekomme keinen Unterhalt(KV interessiert sein Nachwuchs seit Trennung vor über 9 Jahren einen Scheiß u mogelt sich durch „Krankheiten“ beim Jobcenter ums Zahlen?)…seit 2 Jahren auch kein UVG mehr…ich reiß mir trotz mieser Gesundheit den Hintern auf( zuverdienst… Weiterlesen »

Elke
Elke
28. Oktober 2016 08:39

Das habe ich aber genau so beim Finanzamt beantragt: Ich habe 2 Kinder und beide auf meiner Steuerkarte eingetragen, weil mein geschiedener Mann keinen Unterhalt zahlt. Aber nicht formlos, die haben dafür bei uns einen speziellen Antrag.

PetraE.
PetraE.
21. November 2016 15:43

Es ist kein Problem, sich den vollen Freibetrag fuer die Kinder zu holen, ich mache das seit ueber 20 Jahren beim Einkommenssteuerjahresausgleich, da habe ich immer problemlos den vollen Freibetrag bekommen. Selbst wenn es mir nichts gebracht haette, dass ein Vater, der keinen Cent Unterhalt zahlt und keinen Kontakt zum Kind hat und damit auch keine Kosten, dafuer noch einen Freibetrag kriegt, das geht gar nicht, finde ich.

d
d
10. Januar 2017 18:48
Antwort  PetraE.

Die Übertragung des Kinderfreibetrags auf mich, wenn der Vater nicht 75% des Unterhalts zahlt, hätte bei mir zu einer höheren Steuerzahlung geführt als die alleinige Übertragung des Freibetrags für Erziehung und Ausbildung, also habe ich es gelassen.

Also bitte vorher prüfen, ob es nicht sinnvoller ist dem Vater den Kinderfreibetrag zu lassen und nur die Übertragung des Freibetrags für Erziehung und Ausbildung zu beantragen.

Reina Becker
Reina Becker
17. Oktober 2016 13:07

Es ist wirklich ein positives Signal. Leer gehen weiterhin verwitwete Alleinerziehende aus und die Halbwaisenrenten der Kinder sind da selten ein angemessener Ausgleich, bei meinen Töchtern sind es 51€ monatlich und die Witwenrente ist wegen eigener Einkünfte auf 0 € gekürzt, Steuern zahle ich mehr als eine Alleinverdienerehe/-Familie.
Es bleibt noch einiges zu tun!
Am 2.12. ist beim Niedersächsischen Finanzgericht in Hannover ab 10 Uhr mündliche Verhandlung zu den zu geringen Kinderfreibeträge.
Präsente Öffentlichkeit Betroffener im Saal sehr erwünscht.

Nicky
Nicky
18. Oktober 2016 08:14
Antwort  Reina Becker

Von einer Freundinn weiß ich, dass sie die HW-Renten ihrer Kinder mit Unterhaltsvorschuss aufstocken kann. Ob das überall so ist weiß ich allerdings nicht. Evtl. Könntest du ja auf dem Weg auch davon profitieren…

Reina
Reina
18. Oktober 2016 12:37
Antwort  Nicky

Herzlichen Dank für den Hinweis! Das wusste ich nicht. Nun hätte ich es nach altem Recht nicht (lange) bekommen, da ja nur bis zum 12. Lebensjahr, und jetzt wohl auch nicht, da meine beiden jetzt 18 und 23 sind, also in der teuersten Phase (noch Schule und Studium, bald beide gleichzeitig im Studium). Aber prima, dass hier gepostet für mgl. andere Betroffene!!

N*
N*
17. November 2016 11:48
Antwort  Nicky

Das ist korrekt. Unterhaltsvorschuss ist eine Bundesgesetz, daher die Anwendung eben einheitlich.
Sofern die Halbwaisenrente den UV Betrag nicht übersteigt, erfolgt auch nur eine Anrechnung in der von der Rentenversicherung gezahlten Höhe. Allerdings nur, wenn der noch lebende Elternteil nicht neu verheiratet ist.

Sabine
Sabine
24. Oktober 2016 11:59
Antwort  Reina Becker

suche mal bei google unter Erziehungsrente

Anneke
Anneke
17. Oktober 2016 20:25

Ich konnte es kaum glauben, als ich es gelesen habe! Und ich freue mich für die, die davon profitieren werden. Endlich!
Und dann habe ich überlegt, wie lange über dieses Thema schon diskutiert wird. Mir kommt es vor, als wenn mein Sohn da noch klein war. Jetzt ist er 30 Jahre jung…

Katrin
Katrin
20. Oktober 2016 15:25

Meine Frage wäre noch,
es ist ja noch nicht durch den Bundesrat und Bundestag.
Weiß du wann dieses beschlossen wird?
Erst dann kann man sich wirklich freuen.
lg katrin

N*
N*
17. November 2016 11:50
Antwort  Katrin

Verabschiedung ist wohl für den 16.12. geplant. Gegenzeichnung erfolgt dann noch. Die Umsetzung ist in keinster Weise zu gewährleisten.

Steiner, Kirsten
Steiner, Kirsten
30. November 2016 15:38
Antwort  N*

Also ich bin langsam nicht mehr zuversichtig, dass das Gesetz in Kraft tritt, man liest ja nur noch das es nicht umsetzbar ist, ich erhalte im Januar 17 das letzte Mal UV, dann sind die 6 Jahre rum, mir hätte das neue Gesetz sehr geholfen, da ich keine Ünterstützung vom Amt erhalte

Doreen
Doreen
20. Oktober 2016 15:41

Kann ich für meine Kinder 11und 16 dann nochmal neuen unterhaltsvorschuss beantragen auch wenn ich neu verheiratet bin ?

Stefan
Stefan
21. Oktober 2016 10:03
Antwort  Doreen

Ein Blick auf § 1 Abs. 1 Nr. 2 UhVorschG und die Antwort ist eindeutig:

„(1) Anspruch auf Unterhaltsvorschuss oder -ausfallleistung nach diesem Gesetz (Unterhaltsleistung) hat, wer 1.
das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
2.
im Geltungsbereich dieses Gesetzes bei einem seiner Elternteile lebt, der ledig, verwitwet oder geschieden ist oder von seinem Ehegatten oder Lebenspartner dauernd getrennt lebt, und(…)“

Stellt sich die Frage ob du mit deinem Ehepartner auch zusammenlebst. Wenn ja, dann kannst du keinen UHV beantragen. Ich gehe auch nicht davon aus, dass sich durch die Novelle des Gesetzes dieser Punkt ändert.

Daniela
Daniela
18. November 2016 11:26
Antwort  Stefan

Der neue Mann bezahlt aber keinen Cent für mein Kind nach der Hochzeit..Ist ja auch nicht der Vater..Das Gesetzt muss dahin geändert werden..Warum soll man dann heiraten???

PetraE.
PetraE.
21. November 2016 15:51
Antwort  Daniela

also bei mir gingen immer meine Kinder vor, so lange ich UV bekam, haette ich definitiv nie erneut geheiratet. Man soll ja auch nicht heiraten, dies ist eine freiwillige und persoenliche Entscheidung, die man abwaegen muss, bevor man sie trifft.
Der Staat geht halt davon aus, dass mit der Heirat ein Partner da ist, der sich dafuer entschieden hat, fuer die neu angeheiratete Familie auch einzustehen, man ist daher nicht mehr Alleinerziehend, sondern eben ein Paar mit Kindern, es gibt 2 erwachsene Personen, die Einkommen erzielen koennen und sich gegenseitig unterstuetzen.

Max
Max
22. November 2016 00:04
Antwort  Daniela

Vielleicht aus Liebe ?

Dominique
Dominique
22. November 2016 00:21
Antwort  Daniela

Ich freue mich sehr, daß alle, die keine Kinder haben, nun über ihre Steuern, für unsere Kinder mit bezahlen dürfen. :-)

Leider werden in absehbarer Zeit die Sozialsysteme Deutschlands zusammenbrechen. :-(

Es ist sehr schade, daß dann alle Mütter, die staatliche Stütze bekommen, in der Gosse landen werden und den starken, erwerbstätigen Männern, vor Hunger, auf Knien, nachkriechen müssen.

Beten wir, daß uns unsere momentanen, paradiesischen Zustände noch lange erhalten bleiben !

G. dathe
G. dathe
24. November 2016 22:52
Antwort  Dominique

Na ja das ist wohl etwas zu schwarz gemalt. Aber es wird sicherlich in den nächsten 10 Jahren zu stärken Kürzungen kommen und daraus resultierende Unruhen. Aber man kann ja noch träumen, das sich die Regierung ab 2017 eines Besseren besinnt und die Kürzungen erstmal dort vornimmt, die aus dem Ausland zugezogen sind und noch keine Beiträge und Steuern gezahlt haben.

Lothar
Lothar
23. Oktober 2017 09:57
Antwort  Dominique

Dann kehren die überzogenen Ansprüche wieder auf ein vernünftiges Maß zurück.

Katja
Katja
20. Oktober 2016 18:25

Super! Sicherlich hast du Christine mit deiner Öffentlichkeitsarbeit dazu beigetragen, dass es nun soweit ist. Danke für dein Engagement. Mein Sohn ist 14, der Vater hat sich nach Frankreich abgesetzt, ist inzwischen wegen einer Erkrankung auch tatsächlich zahlungsunfähig, ich werde wohl von dieser Regelung profitieren.

Stefan
Stefan
21. Oktober 2016 10:09
Antwort  Katja

Absetzen nach Frankreich scheint sehr beliebt zu sein. Habe selbst 5 KVs unter meinen Fällen (bin Beistand) die sich nach Frankreich abgesetzt haben. Bietet sich halt super an! Kein Melderegister so wie bei uns in Deutschland. Man kann einfach irgendwo wohnen und keiner weiß wo man ist. Wir lassen dann immer munter einen Suchvermerk eintragen wenn UHV Forderungen bestehen. Leider wirkt der halt auch nur dann, wenn der KV in Frankreich von den Behörden kontrolliert wird bzw. seine Personalien abgefragt werden. Es gibt ja die Möglichkeit über das DIJuF gegen eine Gebühr (plus 10% KU bei Erfolg) den Unterhalt aus… Weiterlesen »

Michaela
Michaela
14. November 2016 07:38
Antwort  Stefan

Lieber Stefan…das funktioniert hier auch…mein Exmann ist Engländer, lebt in Deutschland, ist nicht gemeldet und wohnt mal hier, mal dort… Unterhalt hat er noch nie gezahlt und sein Leben finanziert er durch Schwarzarbeit…da sein Aufenthaltsort nicht bekannt ist,kann ich nichts gegen ihn unternehmen… Manchmal frage ich mich, warum das in dem bürokratischen Deutschland möglich ist…ich hoffe,das die Neuregelung UHV bald in Kraft tritt, dann geht es vielen alleinerziehenden Mamas vielleicht etwas besser…

Stefan
Stefan
14. November 2016 09:47
Antwort  Michaela

Liebe Michaela, solche Fälle kenne ich auch. Hatte auch mal einen Fall bei dem der KV ständig umgezogen ist und sich nie/selten irgendwo gemeldet hat. Oft war er bei Bekannten. Immerhin kann man einen Titel ja auch in Abwesenheit des KVs erwirken vor Gericht. Leider ist es jedoch unmöglich diesen zu vollstrecken. Deshalb finde ich es auch wirklich gut, dass in solchen Fällen der Staat jetzt bis 18 in die Pflicht genommen wird. Eigentlich ist das in Deutschland so nicht möglich, weil wir eine Meldepflicht haben. Wenn die Gemeinde mitbekommt, dass er sich nicht meldet, dann muss er in der… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
23. Oktober 2017 10:01
Antwort  Stefan

„Absetzen nach Frankreich“ klingt wie ein Verbrechen. Seit wann ist ein Wohnortwechsel schlimm?
Für viele KV ist Frankreich nur eine Zwischenstation, die ziehen dann weiter, bzw. gönnen sich in Frankreich eine Verschnaufpause.

Lothar
Lothar
23. Oktober 2017 12:03

Ein „moralisches Verbrechen“ ist ein Widerspruch in sich. Ein Verbrechen ist ein strafrechtlicher Tatbestand, die Moral finde ich ein keinem Paragraphen. Es mag moralisch verwerflich sein, wenn sich ein KV ins Ausland „absetzt“, aber es ist noch lange nicht strafrechtlich relevant. Die überzogenen Unterhaltsforderungen werden hoffentlich nicht schuld am brain train sein.
Ich ging immer davon aus, dass die Schulden durch UHV unbegrenzt stehen bleiben.

Daniela
Daniela
24. Oktober 2016 11:44

Ich bin Alleinerziehend und meine Tochter ist schon 13.Jahre alt. Kann ich ab Januar 2017 dan neu wieder Unterhaltsvorschuss beantragen ?

Maria Born
Maria Born
24. Oktober 2016 23:58

Hallo, ich habe schon öfters davon gehört. Meine Tochter bekommt schon seit sie 6,5 Jahre alt ist keinen UV mehr. Und der Erzeuger zahlt kein Cent. Ich würde gerne wissen ob ich alle die Jahre das Geld nach gezahlt bekommen ???Oder ob das Urteil erst ab Antragsdatum gilt.

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

N*
N*
17. November 2016 11:52
Antwort  Maria Born

Unterhalt kann nur für die Zukunft geltend gemacht werden.
Rückwirkend ist UVG in Ausnahmen max. für 1 Monat nachträglich zu zahlen.

PetraE.
PetraE.
21. November 2016 16:08
Antwort  N*

Ich hoffe, das das alles so durchgeht und ab Januar gueltig ist, meinen Neuantrag werde ich dann auf alle Faelle einreichen, dann kriege ich wenigstens noch die fast 2 Jahre was, bis mein 2. Kind 18 wird. Fuer die Zeit vor 2017 wird es nichts geben. Ich habe bei meinem aelteren Sohne selten bis ueberhaupt kein Unterhalt bekommen und wenn, dann nicht viel (60 – 100 Euro). Bei meinem Kleinen gab es 15 Jahre gar nichts, jetzt gibt es etwas Halbwaisenrente, da kann ich aufstockend UV beantragen und werde das auch tun. Ich habe und musste immer Vollzeit arbeiten gehen,… Weiterlesen »

Eva Burger
Eva Burger
27. Oktober 2016 11:37

Ich habe jetzt schon den öfteren bei Facebook gelesen das viele Eltern bei der UVK angerufen haben und diese sagen, das dies wohl immer noch ein Wunschdenken sei und das es noch nicht beschlossen sei weil man nicht wüsste woher die Gelder fließen sollen

Stefan
Stefan
27. Oktober 2016 13:20

Wird wie immer laufen… keiner wird ab 01.01.2017 UHV bekommen, weil so vieles nicht klar sein wird. Angefangen bei der Software die umgestellt werden muss bis hin zu Frage woher das Geld kommen soll. Aber wichtig ist, dass man einen Anspruch drauf hat und den dann auch geltend macht wenn die Gesetzesänderung durch ist. Also UHV auf jedenfall beantragt! Wenn dann z.B. im Februar oder März alles geklärt ist, dann bekommt man rückwirkend zum 01.01.2017 seinen UHV. Kennt man ja auch aus anderen Bereichen wie Tariflöhne oder auch beim Unterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle. Einfach mal abwarten und rechtzeitig wenn… Weiterlesen »

Elke
Elke
28. Oktober 2016 10:34
Antwort  Stefan

Zahlungen werden durch die Unterhaltsvorschusskasse erst aufgrund einer gesetzlichen Grundlage erfolgen. Und die wird bis Januar bestimmt noch nicht geschaffen sein…

Gerken
Gerken
7. Dezember 2016 11:32

Hallo, ich bin alleinerziehende Mutter von 2 Kindern,bereits berentet. Habe eben beim zuständigen Amt angerufen, die gute Frau meinte das Gesetz sei noch nicht rechtskräftig weil die CDU dagegen steuert. Und es sich noch um ein paar Monate verzögert. Bin jetzt ehrlich gesagt etwas verwirrt.

Anja
Anja
7. Dezember 2016 15:00
Antwort  Gerken

Der Termin für die erste Lesung des Gesetzes wäre vorletzte Woche oder letzte Woche gewesen, aber die CDU hat veranlasst, dass der Termin von der Tagesordnung genommen wurde. Darum gibt es ja die Petition bei weact.campact.de.
Den Linken findest du z.B. rechts bei den Tweets. Also unterschreiben und weiter verteilen!

Gerken
Gerken
7. Dezember 2016 17:11
Antwort  Anja

Hab gesucht aber nicht gefunden, oder ich bin zu blöd dafür.

Anja
Anja
7. Dezember 2016 17:38
Antwort  Anja
Ella
Ella
3. November 2016 18:25

Durch Zufall habe ich kürzlich erfahren, dass auch Halbwaisen Unterhaltsvorschuss bekommen können. Traurig, dass mir das all die Jahre keiner gesagt hat. Jetzt habe ich sofort den Antrag gestellt. Und mache unter meinen verwitweten Bekannten Werbung – keiner hat jemals davon gehört!!!

Astrid
Astrid
4. November 2016 11:17

Meine Tochter ist mittlerweile 14 Jahre alt und ich musste schmerzlich erfahren, dass sie leider seit ihrem 6. Lebensjahr kein Kind mehr ist. Dies hat der Staat durch sein bisheriges UHV-Gesetz so vereinbart. Durch Zwangsscheidung und jahrelangen UH-Kampf, in dem ich einen UH-Titel über 100 % des Regelbetrages erkämpft hatte, hatte ich jedoch nichts als ein beschriebenes Blatt in der Hand und nichts im Geldbeutel. Der KV arbeitet an einer Uni und auch mit Hilfe der Anwälte erhalte ich bis heute keinen UH für meine Tochter. Viele KV haben es drauf, sich ihren Pflichten zu entziehen. Wie wir als Mütter… Weiterlesen »

Patrick Wendler
Patrick Wendler
6. November 2016 15:20

Wenn ich das hier lese freue ich mich auf 2017 denn auch ich erhalte keinen Unterhalt und kämpfe vor Gericht seit fast 2 Jahren. Wo ich aber einen kleinen Hals bekomme das immer auf die nicht zahlenden Väter geschimpft wird und immer die Armen Frauen ja Alleinerziehend sind. Ich bin allein Erziehender Vater und die KM kümmert sich nen scheiß. Also ihr lieben Frauen, schimpft nicht nur auf die Männer, der Feind sitzt auch in euren eigenen Reihen!!! Und ich hab im Freundeskreis noch 2 Väter bei denen es genau wie bei mir ist!!! Also kein Einzelfall

Stefan
Stefan
7. November 2016 09:39

Klar sind nicht nur die Väter die Bösen. Es wird nur meist aus der Sicht der alleinerziehenden Mütter berichtet, da alleinerziehende Väter eine wirkliche Rarität sind! Ich bin selbst Beistand und habe unter meinen 280 Fällen gerade mal einen alleinerziehenden Vater.

Arne
Arne
16. November 2016 08:40
Antwort  Stefan

Hallo,

das liegt aber auch daran, dass allein erziehende Väter nicht gewollt sind und mit aller Macht verhindert werden! Ich könnte da Geschichten erzählen, da sträuben sich die Nackenhaare! Mir geht es selbst so und ich könnte mich unglaublich aufregen, wenn es beim Thema Unterhalt immer die bösen Väter sind.
Nicht nur, dass unterhaltsverpflichtete Mütter eine noch schlechtere Zahlungsmoral haben als die Väter, tut man immer so, als beträfe die Probleme nur die armen Mütter. Warum schreibt man nicht vom alleinerziehenden/unterhaltsverpflichteten Elternteil?

Ralf Wiandt
Ralf Wiandt
16. November 2016 21:11
Antwort  Arne

Hallo Arne, du hast recht, meine Geschichte gehört zu denen der sträubenden Nackenhaare. Kurze Einführung: Bei Trennung erwirkte die Expartnerin eine Gewaltschutzverfügung gegen mich, um die gemeinsame Tochter aus dem Hause zu reißen. Und jetzt Obacht: In der gesamte Verfügung kommen die Begriffe Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung nicht ein einziges mal vor. Aber, es ist inhaltlich festgehalten, dass es die leiblichen Kinder der Expartnerin vorzogen bei mir wohnen zu bleiben, anstatt mit der eigenen Mutter auszuziehen. Alsdann stellte der zahlungspflichtige Vater der beiden die Unterhaltszahlungen ein, sodass ich die beiden Kinder noch mitfinanziert habe. Der geringe Betrag (kaum mehr als das… Weiterlesen »

Thomas
Thomas
16. November 2016 22:39
Antwort  Arne

Auch ich bin seit zehn Jahren alleinerziehend, die Kinder sind nun 13 und 16. Die Mutter ist in ihr Heimatland zurück. Mir wurde, weil ich nicht schlecht verdiene, erst einmal kein Unterhaltsvorschuss gewährt, einer Kollegin mit dem selben Verdienst aber sofort obwohl der Kindesvater in der selben Stadt wohnt und gemeldet ist. Dabei sollte das Einkommen keine Rolle spielen.Es gibt faktisch schon einen Unterschied bei der Behandlung. Beim zweiten Anlauf ging es dann, hatte aber schon zwei Jahre verloren.
Ich fände es besser vom unterhaltspflichtigen Elternteil zu sprechen.

Karina
Karina
7. November 2016 07:47

Hallo zusammen, ich hätte da eine Frage. Meine Tochter wird im Februar 2017 , 12 Jahre alt. Der Kindesvater hat noch NIE Unterhalt gezahlt! die ersten 72 Monate nach Geburt habe ich für meine Kleine Unterhaltsvorschuß bekommen, dann wurde dieser nach dem alten Gesetzt eingestellt. ich arbeite in Teilzeit und beziehe KEINE weiteren Leistungen. Lebe mit meinem Partner zusammen, der Unterhalt für seinen Sohn zahlt. Kann ich für meine Tochter jetzt einen Antrag auf Unterhaltvorschuss stellen, da ja bis zum 18. Lebensjahr gezahlt werden kann? Ganz lieben Dank schon im voraus

N*
N*
17. November 2016 11:56
Antwort  Karina

Ja

Tini
Tini
7. November 2016 19:18

Was ich aber immer noch eine Sauerei finde ist wenn mann neu geheiratet hat bekommt man kein unterhaltsvorschuss. Mein neuer mann zahlt für sein Kind aber mein ex nicht das reist ein großes Loch in unseren Geldbeutel und ist auch nicht gerecht. Da sollte sich noch was ändern

Daniela
Daniela
18. November 2016 11:22
Antwort  Tini

Genau das ist ungerecht.Es sollte auch für verheiratete Paare gelten.Denn durch die Heirat ist der neue Mann trotzdem nicht der Vater.Das sollte geändert werden!!!!

Sissy
Sissy
15. November 2016 11:23

Mmh..das Ganze hat wieder Vor- und Nachteile. Wenn alleinerziehende Mutter teilzeitbeschäftigt ist, so wird bei der Wohngeldprüfung der Unterhaltsvorschuss mit angerechnet.-> Kinderzuschuss,/Kinderzulage nicht. Somit fällt eine alleinerziehende Mutter bei der Beantragung zb. Klassenfahrtenkosten, Schulbedarf ..die oft nicht ohne sind raus. Wenn diese Mutter mehr als 1 Kind hat. Sag ich nur als Mutter nur ojee mit 4 Kindern Danke fürs verschieben der Haushaltsgelder des Bundes.

Anja
Anja
16. November 2016 21:44

Dafür ist der Unterhaltsvorschuss, zumindest aber 6 Jahre, höher als der Kinderzuschlag. Und man muss nicht mehr an 3 Stellen (Wohngeld, Kinderzuschlag und Bildung und Teilhabe) rumbetteln. Oder man hat weniger Geld nur weil der Kindsvater mal wieder 60€ zahlt und man deswegen aus allem rausfällt.

Neumann Nancy
Neumann Nancy
17. November 2016 20:11

Also würde meine Tochter 14 Jahre kein Unterhalt bekommen weil ich neu verheiratet bin? Ist für mich aber irgendwie nicht logisch da ja ein bekannter auch für seine Kinder zahlt obwohl seine ex Frau neu verheiratet ist. Ist für mich das gleiche Prinzip am Ende. Meine Tochter kann ja nix für wenn ihr Vater nicht zahlt und ich verheiratet bin. Finde den Kindern sollte das dann genauso zustehen.

mary
mary
18. November 2016 15:45

Ich bin im Moment nicht berufstätig (WBS) und alleinerziehend, der Unterhalt wird an anderen Stellen wieder abgezogen dann geht das ganze null auf null aus bzw es bleibt sich gleich meiner Meinung nach.

Steffen Mehlhose
Steffen Mehlhose
19. November 2016 14:51

@anja 19.11.2016 @mama arbeitet 18.11.2016 Ich stimme Euch zu, daß es keinen Mindestsatz von 1080 € für Alleinerziehende gibt. Aber auch nicht für den Barunterhaltspflichtigen. Bei den 1080 € sind ja noch 200 € Arbeitsbonus drin. Das heisst in meinem Fall, nach den 6 Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber, gilts du nicht mehr als erwerbstätig (Krankengeld) und das selbst bei einem bestehenden Arbeitsvertrag. Laut D-Tabelle stehen dir dann noch 880 € zu. Damit war ich sogar bis zum OLG Brandenburg! Und den Rest hast du an die Kinder abzutreten. Zum Thema arm rechnen muss ich sagen! Abrechnen kann Mann / Frau… Weiterlesen »

Steffen Mehlhose
Steffen Mehlhose
20. November 2016 16:26

Dann wollen wir mal diesen Beigeschmack weglassen. Ich will hier auch nur aufzeigen, wo der Sinneswandel der Bundesregierung herkommt. Das Problem ist ein ganz anderes. Das ganze Familien bzw. Unterhaltsrecht ist überholt. In den letzten 3 Jahren gab es wohl über 4 verschiedene D-Tabellen. Immer wurden die Zahlbeiträge für den Mindestunterhalt erhöht. Aber ganz ehrlich, wieviel hat es den den Alleinerziehende gebracht? Wenn der Barunterhaltspflichtige das Geld vorher nicht hatte, hatte er es danach auch nicht. # Deine genannte Rückholquote von 23 % sagt nicht anderes aus! Wieviele die hier schreiben, könnten den von Ihren Einkünften (wenn die Sachlage anders… Weiterlesen »

Martin
Martin
22. November 2016 06:59

Liebe Frauen wie wäre es mal damit den KV nicht zu verlassen? Offensichtlich gehen zwei von drei Trennungen von der Frau aus. Kinder und eine Exfrau können sich nur noch reiche Männer leisten. Ein Mann, der aufgrund von Kindern und einer Exfrau, die ein neues Leben führen möchte, finanziell am Selbstbehalt lebt und das für mindestens 20 Jahre kann durchaus auf die Idee kommen mit 10 Stunden Arbeit in der Woche seinen Selbstbehalt zu verdienen und dann seinen Neigungen und Interessen zu folgen. Für die Selbstverwirklichung findet sich immer etwas Geld. Dies hat die Politik verstanden. Männer zahlen nicht und… Weiterlesen »

Martin
Martin
22. November 2016 17:51

Der Femininsmus hat keine Schuld. Feminismus will doch vor allem die Gleichberechtigung und die Selbstbestimmung der Frau. Eine Frau kann sich gegen Kinder und Ehe entscheiden, kann Karriere machen, Geld verdienen, Männer haben usw. Wenn man sich allerdings für Ehe und Kinder entscheidet, dann haben sich zwei Menschen verpflichtet für eine lange Zeit ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Aus diesem Deal kann man nicht nach belieben aussteigen. Viele Männer wissen das und viele Frauen offensichtlich nicht.

Ig
Ig
23. November 2016 07:43

Ist es nun amtlich oder noch nicht das es den uvg ab 1.1.17 gibt für Kinder über 12 Jahre
LG

UH
UH
23. November 2016 08:54

Ich arbeite in der Unterhaltsheranziehung eines kommunalen Jobcenters und möchte das mal aus Sicht von „Hartz IV“ kommentieren: für viele Alleinerziehende, die auch Hartz IV beziehen müssen, wird sich finanziell wahrscheinlich gar nichts ändern, da UVG ja voll als Einkommen auf Hartz IV angerechnet wird. Profitieren werden in erheblichem Umfang die Hartz IV-Leistungsträger, deren Aufwendungen sich dadurch natürlich 1:1 reduzieren. Es wird also teilweise nur eine Verschiebung von einer in eine andere öffentliche Kasse geben. Lediglich die Hartz IV-Alleinerziehenden, die bereits arbeiten (also nur Aufstocker sind) fallen ggf. durch die Ausweitung von UVG aus dem Leistungsbezug und haben damit faktisch… Weiterlesen »

Patrick
Patrick
29. November 2016 09:31
Antwort  UH

Ja das wird nicht leicht für Euch. Mir kommt das Geld aber mehr als recht, da ich mit meinen Kindern 200 Euro unter Harz 4 liege. Und nein ich bekomme keinen kinderzuschlag oder Harz 4 da ich Eigentümer eines Hauses bin und das wird in Deutschland leider Bestraft.

Anja R.
Anja R.
23. November 2016 12:36

Ich bin seit zwei Jahren alleinerziehend und arbeite 30 Stunden in der Woche in der Berliner Verwaltung. Ich fühle mich nicht von Armut bedroht, da ich über ein gutes Einkommen verfüge, bin aber unendlich froh, dass der Unterhaltsvorschuss ausgeweitet wird. Der Vater, mit dem ich ansonsten ein gutes Verhältnis habe und der sich auch regelmäßig und verlässlich um unseren Sohn kümmert, zahlt keinen Unterhalt. Nach Prüfung seiner Einkommensverhältnisse hat das Jugendamt festgestellt, dass von ihm „nichts zu holen“ ist. Mir wurde vor zwei Jahren von der Unterhaltsbeistandschaft gesagt, dass es schwierig werden wird, vom Vater Unterhalt einzufordern, wenn der Unterhaltsvorschuss… Weiterlesen »

Anja R.
Anja R.
23. November 2016 12:42
Antwort  Anja R.

@UH: Allerdings kann ich Deine Argumentation zur Verabschiedung und Umsetzung des Gesetzes und die daraus resultierenden personellen und organisatorischen Probleme in den Jugendämtern total nachvollziehen. Leider wird sich bei den meisten Alleinerziehenden eine Schimpferei auf die Ämter nicht verhindern lassen.

Anja
Anja
23. November 2016 18:01
Antwort  Anja R.

Wenn man nur 1 Kind zu versorgen hat, kann man fehlenden Unterhalt evtl noch ausgleichen. Aber bei 2 und mehr Kindern wird das schon schwerer! Und je älter sie werden umso schwerer.
Ich habe 2 Kinder und seit dem Wegfall vom Unterhaltsvorschuss sind wir voll in den Mühlen der Ämter: Wohngeld und Kinderzuschlag. Horror!

Jana D.
Jana D.
23. November 2016 16:21

Warum Dinge einfach machen, wenn es auch kompliziert geht. Warum Alleinerziehenden helfen, wenn man sie auch einfach weiter im Regen stehen lassen kann? Diese Gedanken gehen mir durch den Kopf, wenn ich das aktuelle Tauziehen um die Erweiterung des UVG verfolge. Da wird mit Zahlen jongliert, die besagen, dass die Masse der Alleinerziehenden von dieser Gesetzesänderung ja gar nicht profitiert. Trifft diese Aussage denn überhaupt auf die vielen Alleinerziehenden zu, deren Kinder schon 12 und älter sind? Ich bezweifle dies stark. Vielmehr bin ich überzeugt, dass sich sehr viele Betroffene, die den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit ihrem… Weiterlesen »

Anja R.
Anja R.
23. November 2016 20:03
Antwort  Jana D.

Deine Schilderungen zu Deinem Ex-Mann und seinem Lebensstil sind in Anbetracht dessen, dass es niemanden zu interessieren scheint, wovon er sich das leisten kann, wirklich krass. Was mir aber im Zusammenhang mit den Jugendämtern aufgefallen ist, dass sie von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich agieren. Mein Ex hat noch ein weiteres Kind, für das er keinen Unterhalt zahlt. Das Kind lebt in Schleswig-Holstein und das dortige Jugendamt ist ihm damals massiv auf die Füße getreten und hat viele Punkte, wie z.B. Fahrtkosten zur Wahrnehmung des Umgangs, nicht anerkannt und er wurde zur Zahlung verpflichtet, um den damaligen Unterhaltsvorschuss wenigstens ein wenig… Weiterlesen »

Martin
Martin
23. November 2016 20:17
Antwort  Jana D.

Die Gesetze werden durchgesetzt. Der Gerichtsvollzieher hat die Vermögensauskunft eingeholt und festgestellt, dass kein Vermögen vorhanden ist. Ich kann meinem Freund meinem Porsche leihen, er kann auch das Haus seiner Freundin sanieren, machmal wird man auch von einem Geschäftspartner zu einer Projektkonferenz in die Karibik und auf ein 500 g Filet eingeladen. Eine Trennung kann einen Mann hart traumatisieren. Das führt ohne Zweifel zu einer Erwerbsunfähigkeit, die nachhaltig sein wird.

UH
UH
24. November 2016 08:22

@Jana: du bist nicht die Einzige, die zwischen den Jahren arbeitet. Auch in den Behörden wird gearbeitet. Innerhalb von 2 Wochen wird es aber keine Stellenneubesetzungen geben können. Das wird in der Praxis wie folgt ablaufen müssen (es gibt leider rechtliche Vorgaben zu beachten, sog. „postfaktische“ Betrachtungen sind derzeit zwar allgemein sehr beliebt aber nicht wirklich hilfreich): Stellenpläne als Teil der Haushaltspläne müssen geändert und (in Zeiten leerer öffentlicher Kassen) oftmals erst durch die Aufsichtsbehörden genehmigt werden, dann erst können zusätzliche Stellen ausgeschrieben werden, Bewerber müssen „gesichtet“ werden, es müssen Schulungen stattfinden. Das wird dauern. Wenn es denn überhaupt Interessenten… Weiterlesen »

Calinda
Calinda
24. November 2016 11:49

Ich bin zunächst mal mehr als glücklich über die Gesetzesänderung. Ich habe zwei Kinder, 5 und 8 und ihr Vater hat uns vor drei Jahren über Nacht verlassen. Aus 14tägigen Papawochenenden wurde von ihm aus ein Wochenende pro Monat. Er ist zwei Stunden weit entfernt weggezogen und holt die Kinder nicht mehr ab, möchte sie auf der Hälfte übergeben bekommen. Seine neue Freundin war nach einer Woche schwanger und so beschloss er in Elternzeit zu gehen, verminderte dadurch sein Einkommen, was natürlich eine Klage vom Jugendamt nach sich zog. Seitdem gab es keinen Cent Unterhalt oder irgendeine Beteiligung zu speziellen… Weiterlesen »

Holger Schmidt
Holger Schmidt
24. November 2016 12:25

Die Erhöhung zum 01.01.2017 wurde am Dienstag „abgesagt“. Die CDU/CSU Bundestagsfraktion wird der Änderung zum 01.01.2017 nicht zustimmen. Ich gehe davon aus das die Ausweitung erst zum 01.07.2017 beschlossen wird.

MaMo
MaMo
24. November 2016 23:14

Gerade lese ich das Positionspapier des DStGB dazu: http://www.dstgb.de/dstgb/Homepage/Aktuelles/2016/%22Kommunen%20k%C3%B6nnen%20geplante%20%C3%84nderungen%20beim%20Unterhaltsvorschuss%20so%20kurzfristig%20nicht%20umsetzen%22/Fakten%20und%20Positionen%20des%20DStGB%20zum%20Unterhaltsvorschuss.pdf …und hoffe, dass ich das hier zur weiteren Diskussionsgrundlage einstellen darf. Gestolpert bin ich darin über die „87% aller Bezieher von Unterhaltsvorschuss, die im Leistungsbezug nach SGB II“ seien – am Ende auch nochmal eindrücklich graphisch dargestellt (ohne allerdings aufzugliedern in sog. „Aufstocker“ und andere). Und aus der weiter oben genannten Bertelsmann-Studie (S.9) geht hervor, dass insgesamt 37,6% der Ein-Eltern-Familien SGB-II Leistungen bezögen. Wie passen diese Zahlen zusammen? Momentan erkläre ich mir die Diskrepanz zum einen so, dass es Alleinerziehenden mit zunehmendem Alter der Kinder (wo ja nach der bisherigen Regelung… Weiterlesen »

trackback
Zitterpartie um Unterhaltsvorschuss 2017 beenden: #UVjetzt Petition
25. November 2016 19:03

[…] Ab 2017 länger Unterhaltsvorschuss – ist nun alles gut? […]

MaMo
MaMo
26. November 2016 20:38

Ouhh Wow! Während ich noch am „Meinung-bilden“ bin, habt Ihr schon eine Petition auf die Beine gestellt – echt klasse und vielen Dank dafür auch an Dich Christine!! Nun, über Deine Stadtrats-Einblicke bist Du für mich gerade auch sowas wie ein Fachleut;-) – daher meine Frage an Dich, was Du (als Kompromiss zwischen Bund und Ländern) davon hieltest, tatsächlich eine Ausweitung des UHV (zumindest erstmal) nur für jene Ein-Eltern-Familien vorzunehmen, die nicht rein im SGB-Bezug leben? Mir schlägt u.a, so arg das Argument des riesigen „Verschiebebahnhofs von Bund zu Kommune“ entgegen und ich erlebe beruflich auch so häufig Familien (im… Weiterlesen »

Anja
Anja
27. November 2016 00:45
Antwort  MaMo

Ja, auch ich finde es toll, dass ihr die Petition gestartet habt und habe natürlich gleich unterschrieben und an Freunde und Bekannte weitergeschickt.
Bezüglich der Kosten des neuen UVG erwähnte Frau Schwesig in ihrer Rede zum Haushalt, dass sie sich mit Herrn Schäuble darauf verständigt hat, dass der Bund die Kosten, die er durch das neue UVG spart, an die Länder weitergibt.
@MaMo: Wenn eine Familie trotz Unterhaltsvorschuss noch ALG II bezieht, behält sie ihre Ansprüche auf Bildung und die Teilhabe.

MaMo
MaMo
27. November 2016 19:02
Antwort  Anja

In Verbindung mit Wohngeld und/oder Kinderzuschlag oder vergleichbar geringem Einkommen (statt ALG II) behält sie ihre Ansprüche auf BUT ebenso.
Andere Ansprüche, wie z.B. die Übernahme von Betriebskosten-Nachzahlungen würde sie allerdings auch verlieren.

MaMo
MaMo
26. November 2016 23:22

O.K., dann mal ein Beispiel in aller Kürze: Alleinerziehende KM mit drei Kindern (10 J., 8 J. und 5 J.), voll im Alg-II-Bezug, würde gerne in ihrem gelernten Beruf als Maler-Lackiererin arbeiten. Ist aber vollkommen unrealistisch, u.a. weil sie momentan ohnehin an ihre Grenzen stößt, ja im Grunde überfordert ist. Die Unterhaltsvorschüsse der Kinder laufen bald aus und die Arge wird dies sodann kompensieren, wohlgemerkt, OHNE, dass die KM spürbar mehr im Geldbeutel haben wird. Und nun mal angenommen, diese Mutter wird auch in den nächsten 3-x Jahren noch nicht über einen Minijob hinausgekommen sein, weil zu stark mit Kinderaufzucht… Weiterlesen »

MaMo
MaMo
28. November 2016 20:09

Ergänzend fällt mir zu dem Beispiel oben gerade noch ein, dass dann die Arge vielleicht auch eher auf die Idee käme, für eine solche Frau mal eine wirklich sinnvolle Maßnahme springen zu lassen, denn was will sie mit einem – zumindest hier in Berlin gießkannenhaft ausgeschütteten – „Pflegebasiskurs“, wo sie froh ist doch endlich mal wenigstens den Windeln ihrer Kinder entwachsen zu sein! Als Maler-Lackiererin bräuchte sie vielmehr auffrischendes Wissen darüber, was man heutzutage für den Quadratmeter an Farbe etc. berechnet, auch ein Führerschein für den Job wäre hilfreich, aber nee, ist nicht – bislang!

Anja
Anja
27. November 2016 10:08

Wie ich in meinem vorigen Beitrag schon geschrieben habe, soll, laut Frau Schwesig, der Bund dieses Geld, was er durch Zahlung von Unterhaltsvorschuss spart, an die Länder zahlen. Und als Mutter (von 2 Kindern), die auch schon (vor fast 6 Jahren) Unterhaltsvorschuss und ALG II zusammen erhalten hat, kann ich folgendes dazu sagen: Ich war öfters froh darüber Unterhaltsvorschuss zu erhalten, denn der war zuverlässig am Anfang des Monats auf dem Konto. Ganz anders das ALG II. Da musste ich, zwischen den Bezugszeiträumen öfters wochenlang auf das Geld warten! Darum finde ich es von der CDU so scheinheilig zu behaupten… Weiterlesen »

MaMo
MaMo
28. November 2016 20:52

@Anja, Deinen Frust zum Kinderzuschlag kann ich gut nachvollziehen. Auch meine Erfahrung ist die, dass schon bei dessen Beantragung im Vorfeld besonders undurchsichtig ist, wer ihn überhaupt erhält, und selbst spezialisierte Sozialberatungsstellen verfügen kaum über die geeignete wie aktualisierte Software, die zu erwartenden Ansprüche zu errechnen. Mich wundert auch etwas, dass er z.B, in dieser Gesamtevaluation (S. 55 ff.) https://www.bmfsfj.de/blob/93954/25490622c47497e47acbcfa797748cfb/gesamtevaluation-der-ehe-und-familienbezogenen-massnahmen-und-leistungen-data.pdf so gut abschneidet. …Naja, wenn er denn mal richtig und pünktlich käme! wirst Du jetzt vielleicht sagen. Drum ist für mich auch Dein Einwand verständlich, dass der UHV zum Anfang des Monats auf gewisse Weise ein Stück mehr Planungssicherheit bietet,… Weiterlesen »

Silke Freitag
Silke Freitag
29. November 2016 06:36

Es wäre einfach super ! Ich lebe mit vier Kindern alleinerziehend. Da der Vater keinen Unterhalt zahlen kann, war ich immer nur hart am Arbeiten, um die Kinder zu versorgen. Meine beiden Großen sind nun volljährig. Aber ich freue mich unglaublich für meine Zwillinge ! Es ist nicht nur die finanzielle Entlastung- es hat sich auch einfach viel Wut angestaut. Der Vater konnte nie wirklich zur Verantwortung gezogen werden. Aber wie ich das alles allein packe- das hat keinen interessiert. Es wurde höchste Zeit für dieses neue Gesetz !

Patrick
Patrick
29. November 2016 10:06

Ich bin Alleinerziehender Vater und habe noch nie Unterhalt von der Mutter meiner Kinder bekommen und werde bestimmt auch nie welchen bekommen. Unterhaltsvorschuss wahr im Sommer ausgelaufen was ein großes Loch hinterlassen hat. Ich bekomme 35 Euro Wohngeld womit ich die fast 400 Euro nicht kompensieren kann. Ich bekomme eine Unfallrente die so Grade für mich reicht und ein bisschen mehr. Da ich Eigenheim Besitzer bin aber es noch nicht ganz abgezahlt ist habe ich weniger wie Harz 4. Würde ich Miete zahlen würde ich das Geld Dafür bekommen bis 500 Euro. Da es aber mein Eigentum ist werden von… Weiterlesen »

Anja
Anja
30. November 2016 17:03
Antwort  Patrick

Bei mir ist der Fall ähnlich. Bei uns sind es sogar fast 300€. Auch ich habe ein Haus, das noch nicht abbezahlt ist. Durch die niedrigen Zinsen sind die Wohnkosten so gering, dass wir ganz knapp unter der Höchsteinkommensgrenze liegen. Eigentlich! Aber das Amt hat versäumt die neuen Kinderzuschlagsbearbeitung einzusetzen und somit waren wir drüber und der Kinderzuschlag wurde abgelehnt. Jetzt liegt alles beim Sozialgericht. Wenn du nur 30€ Zinsen bezahlst, dann ist das Haus doch fast abbezahlt, oder? Da gibt es nämlich Urteile, dass das Amt dann auch die Tilgungsraten bis zu den angemessenen Wohnkosten übernehmen muss. Schau mal… Weiterlesen »

Patrick
Patrick
30. November 2016 19:19
Antwort  Anja

85 % des Hauses muss bezahlt sein dann übernehmen sie das. Da fehlen mir aber noch ein paar Prozent. Wenn es ab Januar den Unterhaltsvorschuss gibt geht es ja wieder 400 Euro sind viel Geld.

Anja
Anja
29. November 2016 22:45

@MaMo Nur die Feststellung der Vaterschaft ist nur einmal zu bewältigen, aber der Kampf um ALG II oder Kinderzuschlag geht weiter bis man raus ist. Bei der Evaluation ist auf Seite 188 folgender Abschnitt zu finden: 444. Die Verhaltenseffekte sind im Durchschnitt gering. Hinter dem Mittelwert verbergen sich allerdings zwei gegenläufige Effekte: Am unteren Einkommensrand des Kinderzuschlags steigen für die Familien die Arbeitsanreize, um durch Mehrarbeit in den Genuss des Kinderzuschlags zu kommen. Am oberen Rand hingegen schmälert die „Abbruchkante“ die Arbeitsanreize. Denn eine Arbeitsausweitung über diese Grenze hinaus wird durch den Verlust des Kinderzuschlags und einen entsprechend hohen Transferentzug… Weiterlesen »

Heike
Heike
29. Dezember 2016 14:02
Antwort  Anja

Genau so ist es mir auch gegangen, wenn auch aus anderen Gründen. Habe eine weitere Ausbildung zum Erzieher begonnen um meine Chancen auf dem Arbeitsmarkt nach der Kinderpause zu verbessern. Da bekam ich dann Meisterbafög, was zum einem aus einem Zuschuss besteht, zum anderen aus einem Darlehensanteil, der später zurückgezahlt werden muss, den man allerdings als Alleinerziehende beantragen muss, da man ohne nicht klar kommt und er auch wenn man ihn nicht in Anspruch nimmt beim Wohngeld angerechnet wird. Meine verheirateten Kommilitonen konnten getrost darauf verzichten und standen sich mit Gehalt des Partners sehr gut da. Hinzu kommt, dass wer… Weiterlesen »

Anja
Anja
30. Dezember 2016 02:13
Antwort  Heike

Liebe Heike, das mit dem Unterhaltsvorschuss sehe ich anders. Je mehr Kinder umso mehr lohnt sich die Ausweitung des Unterhaltsvorschusses. Denn je mehr Personen versorgt werden müssen, umso mehr Einkommen ist notwendig, um für alle zu sorgen. Wenn die Kinder also Unterhaltsvorschuss erhalten, muss der oder die Alleinerziehende nur noch den eigenen Unterhalt erwirtschaften. Du bekommst ja für dein jüngstes Kind Unterhaltsvorschuss. Wenn der wegfallen sind das fast 200 € weniger, und dann? Bildung und Teilhabe ist nicht annähernd soviel wie Unterhaltsvorschuss. Noch nicht einmal, wenn es wie bei mir 2 Buskinder sind. Das sind immerhin bei uns 66€ Schulbuskosten,… Weiterlesen »

Heike
Heike
30. Dezember 2016 11:14
Antwort  Anja

Naja wir haben Unterhalt und nur für den Kleinen Unterhaltsvorschuss in Höhe von 72 Euro , da käme dann für die Großen der Differenzbetrag dazu, je Kind . Wenn dadurch das Wohngeld wegfällt ca 150 ist ja der Betrag von 100€ UVG pro Kind, die dazu kommen schon fast weg. Bildung und Teilhabe sind bei uns im Moment auf den Monat gerechnet ca 200€ und wir bekommen kein Monatsticket, weil mein jüngstes Kind auf eine Integrative Grundschule geht, was er auch braucht und aber laut Amt unsere Wahlschule ist. Dann bleibt immer noch ein offener Differenzbetrag von 150 € weniger.… Weiterlesen »

Anja
Anja
1. Januar 2017 09:53
Antwort  Heike

Hallo Heike,
wenn ich das richtig aus deinem Beitrag entnehme, hast du 3 Kinder. Für die 2 Größeren würdest du jeweils ca.100€ Unterhaltsvorschuss dazu erhalten, also zusammen 200€. Wenn du bisher ca. 150€ Wohngeld erhältst, würde sich dies mit dem neuen Unterhaltsvorschuss auf ca. 50€ reduzieren. Anders als bei ALG II wird beim Wohngeld nicht 1:1 abgezogen, sondern so ungefähr 2:1. Also für 100€ mehr Einkommen entfallen 50€ Wohngeld. Somit würdet auch ihr vom neuen Unterhaltsvorschuss profitieren. Rechne es doch einfach mal mit einem Wohngeldrechner im Internet durch. Der von biallo.de ist nicht schlecht.

MaMo
MaMo
1. Dezember 2016 22:37

Hier noch eine relativ aktuelle Studie der den GRÜNEN nahestehenden Böll-Stiftung zum Thema:
https://www.boell.de/sites/default/files/web_190917_e-paper_wersig_refomunterhaltsrecht_v101.pdf

Snipes
Snipes
9. Dezember 2016 10:35

Diese einseitige Sichtweise geht mir ziemlich auf die Nerven. Es sind bei weitem nicht immer die bösen Väter, die sich vor den Unterhaltszahlungen drücken. Ich bin selber alleinerziehender Vater und die liebe Mama hat noch nie auch nur einen Cent an Kindesunterhalt gezahlt. Ich arbeite trotz Kind ca. 50 Stunden pro Woche, wohne in einer Mietswohnung und kann mir keinen Urlaub leisten. Die Mutter arbeitet nur stundenweise, residiert mit ihrem Mann im Eigenheim und gönnt sich jedes Jahr mindestens zwei Fernreisen. Interessiert das das Jugendamt? Nein, diese faulen Vollidioten lassen sich seit Jahren mit Ausreden und falschen Versprechnungen abspeisen. Von… Weiterlesen »

Karin
Karin
11. Dezember 2016 18:41

Als erstes muss ich mal dazu sagen , dass ich es sehr schade finde dass dieses Gesetz erst jetzt Kommt , ich habe für meine Tochter die 2017 18 Jahre alt wird , nicht einen Cent weder zu DM noch zu Euro zeiten bekommen ! Ich habe weder Harz 4 noch sonst irgendwelche Hilfen bekommen ! Für mich Klingt das sowieso komisch , denn ich bekomme 190 € Kindergeld im Monat. Wenn Sie das volle Kindergeld anrechnen und der höchste Satz beim UVG bei 194 € liegt , bekommt man 4 € und die können Sie sich in den Arsch… Weiterlesen »

Snipes
Snipes
12. Dezember 2016 10:43
Antwort  Karin

Hallo Karin,
da hast Du Dich wohl leider falsch informiert. Ab Januar 2017 soll der UHV für Kinder bis 6 Jahre 150,- €, für Kinder bis 12 Jahre 201,- € und für Kinder bis 18 Jahre 268, € pro Monat betragen. Das Kindergeld wurde hier bereits abgezogen, daher sind dies die Zahlbeträge.

MaMo
MaMo
12. Dezember 2016 11:16

Wir, sprich ca. 9 alleinerziehende Mütter und 1 Vater, dazu die 10-x Kinder sitzen alle in einem Boot – und sollten uns nicht gegeneinander ausspielen lassen! Der Frust derjenigen, die nicht mehr von der Ausweitung des UHV profitieren werden, ist dabei völlig nachvollziehbar. Bei uns kam die Trennung der Kindeseltern 2010, als Sohni knapp 8 war, d.h. nach 4 Jahren war Schluss mit UHV und nun ist er 14 Jahre alt, könnte also noch etwas von der Gesetzesänderung haben. Von 268 Euro pro Monat für Kinder von 12-18 Jahren ist bisher die Rede; übrigens ZUSÄTZLICH zum Kindergeld, so keine sonstigen… Weiterlesen »

Patrick
Patrick
15. Dezember 2016 07:48

So wie ich Grade gelesen habe kommt es jetzt doch nicht zumindest nicht zum 1 Januar!
Das ist doch wieder ein tritt in den Ar…. für alleinerziehende.

Maike Dudde
Maike Dudde
15. Dezember 2016 20:11

Hallo Frau Finke, ich habe gestern im Heute Journal ihren Beitrag gesehen. Ihre Offenheit habe ich bewundert. Hut ab! Gott sei Dank war ich nie in der von ihnen beschriebenen Situation, aber die Belange von uns Frauen interessieren mich schon immer. Gern möchte ich wissen, ob – wenn Väter den Unterhalt nicht zahlen, sie immer noch vom Jugendamt den Umgang mit ihren Kindern bewilligt bekommen. Ein Elternteil, dass den Verpflichtungen nach einer Trennung nicht nachkommt, müsste in meinen Augen alle Rechte verlieren. Ist dies der Fall?

Angel
Angel
16. Dezember 2016 22:36

Ich bin auch alleinerziehende Mama von 2 Kinder und voll berufstätig. Bekomme aber leider keinen Unterhaltsvorschuss mehr. Für meine Große seit über 2 Jahren nicht mehr und für meine Kleine ist er jetzt gerade ausgelaufen. Wie gesagt ich bin voll berufstätig und verdiene auch nicht unbedingt wenig Geld aber ohne dieses Geld vom JA ist es schon ziemlich eng. Ihr anderen Elternteile müsste euch mal in unsere Situation versetzen. Wir müssen alleine für alles aufkommen. Nicht nur essen und ein Dach über dem Kopf. Es sind doch viel viel mehr Kosten. Ich bin froh und erfreut darüber das dieses Gesetz… Weiterlesen »

Anja
Anja
17. Dezember 2016 11:49

Wurde es ja noch gar nicht! Das ist ja das Problem!

Birgit
Birgit
19. Dezember 2016 11:56

Ich freue mich für meine Kids. Bisher war das Problem, dass sie statt Halbwaisenrente UVG bekomnen, da der Vater zu früh verstorben ist. Und diese war ja nur begrenzt, nun hat man wenigstens eine kleine finanzielle Sicherheit bis sie 18 sind.

jasmin
jasmin
22. Dezember 2016 20:02

hallo ich hätte da mal eine Frage. Heisst es das ich für meine 12 jährige tochter und für meinen 8 jährigen sohn uvg erneut beantragen muss obwohl die 6 Jahre ausgeschöpft sind?
oder gibt es einen unterschied wenn die väter unbekannt sind ????

über antworten würde ich mich freuen

liebe grüsse

MaMo
MaMo
26. Dezember 2016 20:20

@jasmin, ja, sofern das neue UVG-Gesetz wirklich inkraft treten sollte, würdest Du UHV neu beantragen können bzw. (nach jetziger Regelung) müssen, falls Du AlG-II-Leistungen beziehst – auch bei ungeklärter Vaterschaft.

Werner
Werner
28. Dezember 2016 20:09

Wo kann man sich eigetlich über tiefergreifende Regelungen bezüglich der Zahlungen erkundigen?
In meinem Fall weiß ich z.B. nicht, ob es mir überhaupt zusteht, da die Mutter des Kindes nicht unterhaltspflichtig ist, obwohl sie ein Einkommen hat, das den Selbstbehalt übersteigt.
Was mich auch interessieren würde, wie es sich mir dem Kinderfreibetrag verhält.
Aufgrund der Nichtzahlung des Unterhaltes der Mutter steht mir der volle Betrag zu. Halbiert sich dieser, wenn mal den Unterhaltsvorschuss erhält?
Fragen, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe.