Vom Millionär zum Tellerwäscher? Karriere, Rollenbilder, Frauenkrams.

Karriere, so lese ich dieser Tage vermehrt in den Social Media Kanälen, sei nicht unbedingt beruflicher Aufstieg oder Erfolg im klassischen Sinne. Sondern bereits das ganz normale, qualifizierte Arbeiten. Oder einfach zu tun, was einem Spaß macht. Das sehe ich anders. Es stört mich sogar, wenn man sich die Dinge so dreht. Leider wird diese Weltsicht gerade von Frauen gerne transportiert im guten Willen, niemanden abzuwerten. Ich finde das so schrecklich kontraproduktiv!

Karriere – die Definitionen

Fangen wir mal beim Duden und Wikipedia an. Beide erklären Karriere als erfolgreichen Aufstieg im Beruf. Synonyme sind: Aufstieg, Beförderung, Fortkommen, aber auch Entwicklung, Laufbahn, Werdegang (Duden). Wikipedia schreibt erhellend: „Das Wort Karriere bedeutet dem Wortsinn nach schlicht Fahrstraße (lateinisch carrus „Wagen“), wird im Volksmund aber eher als bestimmte Richtung „nach oben“ verstanden.“

Es ist also nicht falsch, Karriere als reine Ausübung von Berufstätigkeit(en) zu sehen. Aber mal ernsthaft: Selbst wenn man eine Karriere als “ persönliche Laufbahn eines Menschen in seinem Berufsleben“ ganz neutral betrachtet, dann würde man doch kaum davon sprechen, dass jemand eine Karriere als Fachkraft im Elektromarkt mache, nachdem er/sie Busfahrer(in) war. Oder eine Karriere als Lehrer, nachdem er/sie Steuerfachfrau war. Das würde seltsam bis ironisch klingen. Und der/diejenige selbst würde das wahrscheinlich auch nicht als Karriere bezeichnen, sondern als Umorientierung oder Berufswechsel.

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Was sagen die Leute auf der Straße/Facebook?

Meine Nachbarn hier im sozialen Wohnungsbau können mit dem Wort Karriere größtenteils gar nichts anfangen. Die gehen arbeiten, um Geld zu verdienen. Wie in allen Bevölkerungsschichten gibt’s auch hier Leute, die möglichst wenig arbeiten wollen für ihr Geld und einfach nur ihr Auskommen haben möchten. „Geld“, das ist in meiner Nachbarschaft die Antwort, die ich am häufigsten bekomme, wenn ich danach frage, was Karriere bedeute. Auf Facebook sieht die Sache schon etwas anders aus:

„Unterwegs sein mit einem Ziel vor Augen anstatt stehenzubleiben“ und „Etwas beruflich tun, das einem Freude macht“ sind hier die häufigsten Antworten (Achtung: Frage gestellt in der Gruppe „Bloggende Eltern“ und auf der Mama arbeitet FB-Seite, also nicht unbedingt repräsentativ). Die Antwort, die ich geben würde, nämlich „Immer weiter auf der Erfolgsleiter nach oben steigen“, landet auf Platz 3 in dieser kleinen Umfrage.

Und nun nähern wir uns dem Kern der Sache, der Frage, warum es mich ärgert, Karriere als bloße Berufstätigkeit darzustellen. Ich finde, dass es eine komplett falsch verstandene, gar übergriffige Sichtweise ist, zu behaupten, schon das qualifizierte Arbeiten sei Karriere. Denn erstens sehen das diejenigen, die einfach nur für Geld arbeiten, nicht so. Und zweitens wollen einige Frauen, so wie ich, nicht nur arbeiten oder – als Steigerung – qualifiziert arbeiten, sondern eine Karriere mit Aufstieg hinlegen. Sogar, wenn sie alleinerziehend sind wie ich. Schon immer wollte ich beruflich aufsteigen. Andere träumten als junge Frau vom Heiraten, Haus und Kindern; ich träumte von einer Karriere als Professorin oder Managerin. Das wäre sogar im Bereich des möglichen gewesen, weil mir eine Habilitation samt Stelle an der Uni angeboten wurde, was mir aber nach langem Überlegen als der falsche Weg erschien, auch noch aus heutiger Sicht.

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Meine Karriere hatte somit einen Knick bekommen, von dem sie sich aber wieder erholte, weil ich umsattelte auf den Journalismus, wo ich auch erfolgreich war, wenn auch auf anderer Ebene. Weniger Ehre, aber viel mehr Leser als im wissenschaftlichen Betrieb – ein Weg, dem ich treu blieb, indem ich nach den großen Printmagazinen die Leser im Internet mit Lesestoff versorgte. Und selbst nach dem hauptberuflichen Aus, als ich das Bloggen begann und so quasi meine Drittkarriere startete, bekam ich irgendwie erneut die Kurve. Mit Geld hat das wenig zu tun, aber viel mit Ehrgeiz und den eigenen Vorstellungen von Erfolg.

Tatsächlich fühle ich mich verkaspert, wenn man mir sagt, es sei doch schon Karriere, wenn man überhaupt arbeite. Oder Karriere sei, als Hausfrau und Mutter tätig zu sein, wenn dies das Lebensziel sei. Das ist nicht Karriere, sondern Selbstverwirklichung! Dass Karriere im Beruflichen auch Selbstverwirklichung sein kann, mag zur Verwirrung beitragen. Es sind aber trotzdem verschiedene Dinge. Eine Hausfrau oder ein Hausmann macht keine Karriere, Punkt.

Warum mich das so echauffiert? Nun, es mag damit zu tun haben, dass ich kürzlich einen Termin auf dem Arbeitsamt hatte. Weil ich immer noch als „versicherungspflichtige Beschäftigung suchend“ gemeldet bin, also in der Arbeitslosenstatistik auftauche. Als Langzeitarbeitslose, die kein Geld bezieht und selbst Rentenbeiträge über die Künstlersozialkasse einzahlt, liege ich dem Amt nicht einmal „auf der Tasche“ (Selbstständigkeit ist für mich eine Notlösung, ich möchte in ein Büro und angestellt sein).

Langzeitarbeitslose stören in der Statistik, und so durfte ich mir beim Beratungstermin auf dem Amt gerade erst anhören: „Ich muss Ihnen bald nahelegen, sich als Küchenhilfe zu bewerben“. Autsch. Promovierte Küchenhilfe magna cum laude. Das wäre dann eine Abwärtskarriere nach dem Motto „Vom Millionär zum Tellerwäscher.“ Und ich werde trotzdem weiter nicht nur qualifiziert arbeiten wollen, sondern eine Karriere anstreben (nicht übers Arbeitsamt, schon klar. Da wäre schon qualifizierte Arbeit ein Hauptgewinn!). Auch wenn es „nur“ eine Karriere als Bloggerin und freie Journalistin ist. Mit weniger gebe ich mich nicht zufrieden, und ich wünschte, mehr berufstätige Mütter würden deutlich machen, dass sie nicht abgeschoben werden wollen auf zweitklassige Jobs oder Posten.

Ich glaube, wir Frauen lassen uns im Berufsleben zu viel gefallen und stecken zu oft zurück. Und auch privat sieht es nicht viel besser aus. Die vermaledeite Steuerklasse V würde es schon längst nicht mehr geben, wenn Frauen sich zuhause durchsetzen würden, indem sie sagen, sie spielen da nicht mit – das würde auch Änderungen in Sachen Elternzeit mit sich bringen, weil meist der Besserverdiener schneller wieder in den Beruf zurückkehrt. Es ist aber auch wirklich schwierig, da über seinen Schatten zu springen. Oft geht das nur mit einer gehörigen Portion Mut oder Verzweiflung. Aber wer immer gute Miene zum bösen Spiel macht, muss sich nicht wundern, wenn alles bleibt, wie es ist, oder?

Linktipp: Altersvorsorge – warum sichern sich junge Frauen nicht ab? bei A.T. Kearney vom 20.05.2014

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heike
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heike

Ich denke, viele Frauen schreiben/sagen, dass sie Karriere nicht im eigentlichen Sinne verstehen und ihnen schon eine qualifizierte Arbeit ausreichen würde, einfach weil viele schon an dieser Hürde scheitern, aus welchen Gründen auch immer. Ich glaube aber auch, Karriere ist eben nicht nur Fortkommen im äußerlichen Sinne, sondern kann auch verstanden werden als innerliches Fortkommen: Wenn ich nämlich eine Tätigkeit finde, die zu mir besser passt und in der ich deshalb erfolgreicher sein kann. Eine Karriere als Bloggerin wird auch nicht von allen als berufliches Fortkommen verstanden. Kann aber sehr wohl so gesehen werden.

Tina
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Tina

Du wirst dir denken können, dass ich mich angesprochen fühle, schließlich kam von mir ja der folgende Tweet: „Ich kann das Wort „Karriere“ im Zusammenhang Vereinbarkeit nicht mehr hören. Viele wollen doch nur qualifikationsentsprechend arbeiten.“ Ich sehe das so wie du: Karriere ist Karriere und bedeutet Entwicklung, Fortkommen, berufliches Aufsteigen. Das ist für mich überhaupt nicht diskussionswürdig. Wer das warum will übrigens auch nicht, jedem das seine. Mich nervt an der ganzen Vereinbarkeitsgeschichte, dass im Rahmen der Vereinbarkeits-Probleme hauptsächlich über die nicht mögliche Karriere gesprochen wird. Als wäre Karriere unser einziges Vereinbarkeitsproblem. Das verzehrt meiner Meinung nach den Fokus und… Weiterlesen »

ap
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ap

Da stimme ich dir von ganzen Herzen zu. Mich stört diese gezwungene Gleichmacherei die ich dahinter vermute am meisten. Dieses Harmoniebedürfnis, dass alle Menschen gleich erfolgreich und zufrieden sein müssen und die Gleichsetzung von Zufriedenheit und Erfolg. Es muss nicht jeder eine Karriere anstreben und es ist nun mal auch nicht jeder in gleichem Maße erfolgreich. Die Erfolgreiche kann unglücklicher sein und mehr mit ihrem Leben hadern, als die Frau ohne Karriere. Oft ist das sogar genau so zu beobachten. Als ewig unzufriedener ehrgeiziger Mensch kann ich dennoch ein erfülltes Leben führen, eines das für andere eine Strafe wäre. Genauso… Weiterlesen »

Pterry
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Pterry

ich hab bei diesem Linktipp von dir recht schnell mit dem Lesen aufgehört, da ich das Gefühl hatte: hier will mir ne Versicherung was andrehen. ich halte von diesem privaten Vorsorgekram eher wenig und bin vielmehr der Meinung, dass der gesetzliche Teil besser gestellt werden sollte

deinem Text stimme ich zu

MrsCgn
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MrsCgn

Zunächst: Ich schließe mich Deiner Definition von Karriere an. Auch ich sehe es als berufliches Fortkommen im Sinne von wachsender Verantwortung, breitere Aufgabengebiete, entsprechende Bezahlung. Sich das als Ziel zu setzen, ist absolut legitim. So, wie es auch legitim ist, sich zu sagen: Nein, ich möchte das so nicht, ich setze mir andere Ziele. Diskussionswürdig scheinen mir folgende Punkte zu sein: a) Anspruch vs. Ziel Ich bin wie Du der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat, sich Ziele zu setzen und hartnäckig (ist nicht gleich verbissen!) daran zu arbeiten, diese umsetzen. Ich finde allerdings nicht, dass sich aus der… Weiterlesen »

Katharina
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Katharina

Ich glaube, die Frage nach der Bedeutung von „Karriere“ ist – ich sage es ganz leise, hinter vorgehaltener Hand – typisch Deutsch. Oder besser: Typisch deutschsprachig. Denn beispielsweise im Französischen ist „carrière“ simpel und einfach die Berufslaufbahn. Die gibt es dann „ascendante“, „descendante“ oder „horizontale“, „continu“ oder „aux à-coups“, manche auch „interrompu“ oder nicht. Und dann kann man eine „raketenhafte Karriere“ machen oder eine „bemitleidenswerte“. Auf Deutsch passt das gar nicht. Sagen „so eine Karriere will ich nicht“, hat für mich nichts mit „gute Miene zum bösen Spiel“ zu tun, sondern vielmehr mit „been there, seen that, don’t want“. Auch… Weiterlesen »

dadlunatic
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dadlunatic

Schwieriges Thema. Insbesondere, weil Ihnen wohl scheinbar der Blickwinkel der Frau auf die Frau fokussiert zu sein scheint. Jetzt bin ich jedoch ein Mann. Verdammt. Allerdings habe ich Karriere gemacht. Nach einer Ausbildung zum Krankenpfleger, einer der (zu Unrecht!) subordiniertesten Berufe überhaupt, brachte ich es, ohne signifikanten Schulabschluss, oder gar einer luxuriösen, akademischen Ausbildung, in recht wenigen Jahren zum leitenden Angestellten in einem gar nicht mal so kleinen Softwarekonzern. Aber es ging ja um „Karriere“, ich bitte den thematisch verfehlten Exkurs zu entschuldigen. „Karriere“ habe ich nämlich auch gemacht. Als solche empfinde ich weniger meiner Selbstverwirklichung, das Leben und Erreichen… Weiterlesen »

MademoiselleP.
Gast
MademoiselleP.

„Auch wenn es “nur” eine Karriere als Bloggerin und freie Journalistin ist.“
Aber ist das nach Deiner Definition von Karriere überhaupt eine solche und was unterscheidet die „Karriere“ als Bloggerin von der „Karriere“ als Bäckereifachverkäuferin?
Ich lese da bei Dir eine Menge Dünkel ….

Katharina
Gast
Katharina

Hat doch nichts mit „Dünkeln“ zu tun, wenn jemand, der mehr als 20 Jahre in eine Ausbildung und Fortbildung investiert hat, diese dann beruflich auch umsetzen möchte?

berit
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berit

Das denke ich doch auch, und auch im Handwerk kann man Karriere machen. Es ist doch ein Unterschied ob ich Angestellte einer Backkette bin oder Meister mit eigenem Laden. Auch in diesem Fall wende ich mein Wissen aus der Ausbildung und den vielen Jahren zwischen Lehrling und Meister erfolgreich an und kann mit Fug und Recht erwarten, dass meine Leistungen und mein Wissen verdammt noch mal anerkannt werden.

Antonia
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Antonia

Du hast natürlich vollkommen recht: Karriere ist beruflicher Aufstieg. Basta. Alles andere ist Geschwafel. Und wenn die meisten von uns Müttern schon beim Einstieg in die (adäquat) bezahlte Tätigkeit solche Schwierigkeiten haben, dass sie das als „Karriere“ bezeichnen (vielleicht innerlich: „müssen“), wirft es ein trübes Licht auf unsere Gesellschaft. Ich glaube, Männer würden eine sehr eindeutige Antwort auf die Frage nach der Karriere geben.

Nadja
Gast
Nadja

Liebe Christine, da triffst du einThema, das mich auch beschäftigt und ich finde es super, dass du dazu so klar Position beziehst. Nur drei kurze Gedanken dazu: 1. Ich definiere „Karriere“ genau wie du als beruflichen Aufstieg. Für mich gehört dazu z.B. auch Führungsverantwortung für MitarbeiterInnen. 2. Ich bin froh, dass die Diskussion sich inzwischen mehr um das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ dreht, früher war das öfter „Familie und Karriere“. Denn: schon einfach nur den Beruf mit der Familie zu vereinbaren ist eine Herausforderung und keinefalls selbstverständlich. Von Karriere ganz zu schweigen. 3. Ich sehe es kritisch, dass… Weiterlesen »

MademoiselleP.
Gast
MademoiselleP.

Liebe Christine,
damit reduzierst du den Karrierebegriff allerdings selbst wieder auf das subjektive Empfinden und demnach dürfte auch die Toilettenfrau auf eine Karriere blicken.

Elli
Gast
Elli

Die Sueddeutsche Zeitung hat mal geschrieben: „Nicht die Frauen sind das Problem, sondern das Arbeitsumfeld. Notwendig ist ein Kulturwandel in den Unternehmen, der es talentierten Frauen erlaubt, sich zu entfalten und ihr Führungspotenzial zu verwirklichen.“
Dem stimme ich voll zu.

Außerdem wäre es sinnvoll, wenn es eine flexible und verlässliche Kinderbetreuung, die Verminderung beruflicher Nachteile für Mütter, eine Familienfreundliche Arbeitswelt und mehr Teilzeitangebote für Mütter gäbe. Aber davon kann Frau nur träumen. Mit dieser Regierung ist das nicht zu machen.

Grüßchen und einen schönen Tag noch
Elli

Suse
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Suse

Liebe Christine, dann geht es mir ja ähnlich wie dir. Ich habe drei Abschlüsse.. eine Berufsausbildung und zwei Diplome, bin zu einem ungünstigen Zeitpunkt (in der Karriere ;) schwanger geworden, dann seit der Geburt selbstständig als Webdesignerin. Ich sehe das Problem darin, dass mich über Vierzigjährige aus der Selbstständigkeit heraus in eine Festanstellung niemand nimmt, obwohl… Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch (für meinen Traumjob, dreimal tock tock tock!). Selbstständigkeit ist nett, aber man verdient ja nicht genug Geld. Und das ist für mich der Knackpunkt. Ich bin hoch qualifiziert, habe ein Kind geboren, immer gearbeitet, aber ich könnte unsere Familie… Weiterlesen »

Sam
Gast
Sam

Liebe Christine, auch ich habe in meinem Blog über das Wort “Karriere” nachgedacht, allerdings in einem etwas anderen Zusammenhang. Ich habe für mich entschieden, dass es keine Karriere sein muss, dennoch möchte ich auch nicht stillstehen und beruflich weiterkommen. Als ich heute morgen Deinen Blogbeitrag las, kam mir als Erstes in den Sinn: Hey, auch nicht promovierte Frauen wollen etwas erreichen und nicht abgeschrieben werden! Dein Anliegen hat mich dennoch nicht losgelassen, weil ich diesen Frust kenne. Die Wirtschaft holt sich ihre Fachkräfte lieber aus dem Ausland, anstatt mal neue Wege zu gehen und die Politik, ja will oder kann… Weiterlesen »

Dirk
Gast
Dirk

Liebe Christine, kann mich da nicht wirklich Deiner Meinung anschließen. Karriere wird für mich ausschließlich über harte, nachweisbare, materielle Faktoren definiert, als da wären: – Hohes, überdurchschnittliches Einkommen (mindestens hoher fünfstelliger €-Bereich !) und/oder – Exekutive Vollmachten (z.B. Richtlinienkompetenz, Gestaltung von Strategie, wirtschaftliche und unternehmerische Verantwortung, Wahrnehmung von Arbeitgeberaufgaben, Führung von Mitarbeitern) und/oder – Prominenz, öffentliche Wirkung, Einfluss auf die öffentliche Meinung Ich denke, Karriere bedeutet immer auch Einsatz von mehr Arbeit und Zeit gegenüber dem „was so üblich ist“. Da muss ich die Überstunden machen, Zusatzqualifikationen erwerben, Netzwerke aufbauen und einfach besser sein als die anderen. Insofern gerät Karriere… Weiterlesen »