Warum das Wechselmodell als Standard großer Mist ist

Auf den ersten Blick klingt die Forderung gut: Männer sollen sich auch nach der Trennung gleichberechtigt um ihre Kinder kümmern können. Und das geeignete Mittel soll das Wechselmodell sein.

Das ist, was von Väterrechtlern unterwanderte Aktivisten gerade in einer Splittergruppe der FDP fordern, und sie haben es sogar so weit gebracht, dass die Position „Wechselmodell als Standard auch bei zerstrittenen Eltern“ es bis ins offizielle Parteiprogramm geschafft hat, wenn auch nach einer Kampfabstimmung, die äußerst knapp ausging. Diese Leute diskutieren mit aggressiver Verve auf Facebook und twitter, und wenn ich die FDP wäre, wäre mir das sehr peinlich – aber bei dem niedrigen Frauenanteil, die die FDP hat, ist die Frage, ob das nun peinlich ist oder nicht, wahrscheinlich müßig und für die Liberalen irrelevant. Hauptsache, es bringt Wählerstimmen. Hat ja funktioniert.

Auch die SPD spricht seit neuestem davon, das Wechselmodell als gesetzlichen Standard einzuführen, hält sich aber bedeckter, was hochstrittige Eltern betrifft, und merkt gerade, wo ihr massenhaft die Wähler davonlaufen, dass mit diesem Teil ihres Wahlprogramms vielleicht gerade bei Frauen kein Staat zu machen ist. Immerhin hat Familienministerin Katarina Barley, nachdem sie ziemlich lange zögerte, sich klar geäußert, dass ein Wechselmodell bei Gewalt in der Beziehung keine Option ist – aber jede/r, der/die schonmal mit häuslicher Gewalt zu tun hatte, weiß wie schwer diese zu beweisen ist, wenn nicht gerade Würgemale, offene Platzwunden und eindeutige blaue Flecken dokumentiert sind. In manchen Fällen, siehe Vergewaltigungsanzeigen, reicht nichtmal das, wenn sich der Prozessgegner einen guten Anwalt leisten kann, womit wir schon beim ersten Punkt sind, der hier eine gewaltige, das Kindeswohl und Mütterwohl gefährdende Schieflage produziert:

Wechselmodell Salomon
By http://www.crdp-strasbourg.fr/data/albums/autres_vitraux/index.php?img=8&parent=20 [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons (Bebilderung zu Salomonischem Urteil)

Gehaltseinbußen von Frauen nach der Geburt = schlechterer Anwalt

Meist ist es, auch wegen des Gender Pay Gaps, die Frau, die in den Jahren nach der Geburt beruflich kürzer tritt. Wenn im Zuge einer Trennung ihr finanzieller Rahmen weiter schmilzt, dann kann sie sich vielleicht nur noch einen Anwalt über die aufwändig zu beantragende Prozesskostenhilfe leisten. Dafür erhalten Anwälte niedrige Standardsätze, und diese motivieren weder zu besonderer Leistung noch arbeitet jeder Anwalt für diesen Satz. Ein Gerichtsprozess kostet viel Geld, und mindestens so viele Nerven. Was am Ende dabei rauskommt, wird einem kein seriöser Anwalt vorhersagen, insbesondere vor Familiengericht – und salomonische Urteile sind leider die Ausnahme. Die Genehmigungszahlen für Prozesskostenhilfe gehen übrigens aktuell zurück, weil die Hürden erhöht wurden.

Jedes Kind sagt, es liebe beide Eltern

Wenn Gesetzgeber, Väterrechtler und weitere Prozessinvolvierte vom Jugendamt oder Gutachter hinzugezogen werden, soll das Kindeswohl entscheidend sein, so stellen sich das die Wechselmodellbefürworter vor. Aber welches Kind sagt nicht, es wolle bei beiden Eltern leben? Sogar Kinder, die massive Gewalt gegen die Mutter oder sich selbst erlebt haben, tun das. Allein die Frage schon stürzt ein Kind in massive Loyalitätskonflikte. Richter haben übrigens keine Pflicht zur Fortbildung, und wenn dann noch mangelhafte Gutachten ins Spiel kommen, was leider in erschreckender Zahl vorkommt, dann kann das Urteil des Familiengerichts entsetzliches Unglück verursachen. Das passiert jetzt schon in etlichen Fällen, wo Frauen das Sorgerecht für ihr Kind verlieren, weil ihnen Bindungsintoleranz und Enfremdung des Kindes vom Vater vorgeworfen wird – Frauen, die ihr Kind vom psychisch kranken Vater schützen wollen, aber keine ausreichende Belege für dessen Zustand haben.

Frauen werden länger in schädlichen Beziehungen bleiben, aus Angst ums Kind

Welche Frau, die daran denkt, sich von einem Mann zu trennen, der Zuhause nur noch schlechte Stimmung verbreitet, sexuelle Dienste einfordert und sich kaum um Haushalt oder Kind kümmert, wird sich zukünftig noch trauen, eine Scheidung einzureichen? Wenn das Wechselmodell auch bei zerstrittenen Eltern kommt, dann muss sie nun damit rechnen, dass ihr zukünftiger Exmann die neue Gesetzeslage ausnutzen wird, um sie einzuschüchtern.

Bisher war es so, dass die Kinder bei demjenigen bleiben, der/die sich hauptsächlich um sie gekümmert hat. Das nennt man Kontinutitsätsprinzip und ist auch gut so, denn gerade Kinder in Trennungssituationen brauchen Stabilität und nicht noch zusätzliche Umbrüche im Leben. Gleichberechtigtes Engagment vor einer Trennung ist zukünftig überflüssig, wenn solch eine Gesetzesänderung kommt. Der Mann kann sich quasi aufs Berufsleben und Geldscheffeln konzentrieren, während die Frau immer abhängiger von ihm wird.

Weiterhin keine Pflichten, aber mehr Rechte für Väter

Das wirklich gemeine an der Entwicklung ist, dass Väter nicht gezwungen werden können, sich nach einer Trennung ums gemeinsame Kind zu kümmern. Momentan funktioniert ja noch nicht einmal die Einforderung des Unterhaltes so gut, dass mehr als 25% der Alleinerziehenden Geld fürs Kind erhalten. Wenn nun also eine Frau, die sich getrennt hat, vor einem Famliengericht versucht darauf hinzuwirken, dass der Exmann sich kümmern muss, wird sie auflaufen. Eine Pflicht zum Kümmern gibt es nicht, ebensowenig, wie es eine Möglichkeit gibt, das Wechselmodell durchzusetzen, wenn sie als Mutter das gerne möchte, aber der getrennte Vater findet, seine ehemalige Familie gehe ihn nichts mehr an. Dann hat die Frau Pech gehabt.

Kindeswohl? Zweifelhafte Studien werden ins Feld geführt

Wenn argumentiert wird, Kinder, die im Wechselmodell lebten, seien psychisch weniger auffällig und hätten niedrigere Stresslevel, dann muss jedes Mal genau hingeschaut werden, wer da genau als Studienobjekt hinzugezogen wurde. Es ist klar, dass es Kindern besser geht, wenn sich die Eltern gut verstehen und sie sich gemeinsam aufs Wechselmodell geeinigt haben.

Stimmen die Strukturen und erleben die Kinder eine stabile Umgebung, in der beide Eltern noch gut miteinander kommunizieren können, ist das Wechselmodell toll. So wie bei meinen Freundinnen in Skandinavien, die dieses Modell ganz selbstverständlich leben. Ich war nach meiner eigenen Trennung übrigens ziemlich neidisch darauf, wie gut sie das mitsamt Expartnern hinbekommen haben. Hätte ich auch gerne gemacht.

Fazit: Wo das Wechselmodell funktionert, braucht es keine staatliche Regelung

Eltern, die sich gut verstehen und gut miteinander kommunizieren können, die die Strukturen für ein Wechselmodell bieten (räumliche Nähe, eigenes Zimmer in beiden Wohnungen, gesicherte Betreuung), brauchen keinen Gesetzgeber, der ihnen ein Wechselmodell als Standard vorschreibt. Und für alle anderen, insbesondere für diejenigen,die sich so sehr zerstritten haben, dass sie vors Familiengericht ziehen, ist das Wechselmodell schädlich. Am allerschädlichsten aber für das Kind, das zum Spielball zwischen zerstrittenen Eltern wird und wöchentlich seine Umgebung wechseln muss, und das vielleicht als reine Rachemaßnahme oder Zeichen einer Machtdemonstration seinen Lebensmittelpunkt verliert. Eine entsetzliche Vorstellung.

Zum Weiterlesen: Standpunkt des VAMV zum Thema Wechselmodell

Hier im Blog: Wechselmodell – auch, wenn Papa* es nicht will?

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Andrea
Andrea
5. Oktober 2017 19:44

Hier Gedanken zum Wechselmodell durch die Brille der Entwicklungspsychologie: http://mit-kindern-reifen.de/gedanken-zum-wechselmodell-durch-die-brille-der-entwicklungspsychologie/

Alex
Alex
5. Oktober 2017 20:41

Es kann nicht ein Modell für alle gut sein. Bei uns würde das gerade wg. der finanziellen Situation nicht funktionieren. Und das nicht weil ich zu blöd bin arbeiten zu gehen. Im Gegenteil. Mein ExMann durfte seit der Geburt beider Kinder an seiner Karriere feilen und darf heute die Früchte ernten. Ich trotz Studium war nach der Geburt der zwei Kinder insgesamt 5 Jahre zu Hause. Meine Fortbildung während der Elternzeit durfte ich wg. Komplikationen in der 2 ten Schwangerschaft nicht zu Ende führen. Nachdem ich langsam in den Beruf wieder einstieg, hat mein Mann sich verabschiedet. Allein mit 2… Weiterlesen »

Christoph
Christoph
5. Oktober 2017 21:00

Hallo Frau Finke, als Scheidungskind durfte ich erleben, wie der fehlende Zugang und die Kontrolle darüber ausgiebig genutzt wurden, um dem Vater und Ehemann so richtig weh zu tun. Obwohl der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, die Mutter hatte sich in einen anderen Mann verliebt. Die Gewalt zog dann erst mit dem Stiefvater ein. Heute bin ich mit 40+ zu feige, meinen Vater zu besuchen. Ich weiß wo er wohnt, mir fehlt der Mumm…die Beziehung hat meine Mutter gründlich zerstört. Und ich erlebe im Freundeskreis der Töchter ähnliche Fälle, wo dann eine Bemerkung der Mutter: „Der Papa macht… Weiterlesen »

Sabine
Sabine
6. Oktober 2017 08:22
Antwort  Christoph

Das habe ich leider auch bereits im Bekanntenkreis und sehr häufig während meiner Tätigkeit im Jugendamt erlebt… Melden Sie sich bei Ihrem Vater, er wird wissen, dass Sie nicht Schuld waren…

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 06:38
Antwort  Christoph

Ich würde mich auch beim Vater melden. Manchmal entsteht eine wunderbare Beziehung neu. Übrigens ist es bei strittigen Wechselmodellen ganz genauso. Es kann der Kontakt genauso abbrechen, wenn der Loyalitätsdruck von beiden Seiten zu groß ist. Dann zieht sich ein Kind meistens komplett raus und will keinen der Eltern mehr sehen. Der Kontaktabbruch hat mit dem Modell gar nichts zu tun, sondern mit dem Konfliktniveau.

Max
Max
5. Oktober 2017 22:51

Ich beobachte Ihren „Feldzug“ gegen das Wechselmodell schon seit längerem und kann bei den meisten Beiträgen von Ihnen meistens nur den Kopf schütteln.
Sie legen eine Haltung an den Tag, die einem religiösen Fundamentalisten gut zu Gesicht stehen würde.

Da Sie sich ja so gegen eine gleichberechtigte Elternschaft (und damit dem Kind die Möglichkeit nehmen, beide „Erzeuger“ gleichwertig zu erleben):
Wie sieht denn Ihr Gegenkonzept nach einer Trennung aus? Bitte jetzt nicht die alte Leier mit Einzelfallbetrachtung, auch hierbei müssen bei der Beurteilung gewisse Maßstäbe und Grundsätze angewandt werden.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Wolle
Wolle
6. Oktober 2017 13:06

Nach ihrer Lesart hätte dann ihr ältestes Kind zum Vater gemusst, weil er sich ja nachher Schwangerschaft um das Kind gekümmert hat wie sie geschrieben haben. Und ich nehme es ihnen wirklich nicht ab, das er mit der Trennung keine Lust mehr auf die Kinder hatte. Leider ist es an diesem Punkt im Familienrecht genau das was Feministinnen an anderer Stelle gerne als „gläserne Decke“ bezeichnen.

Fabs
Fabs
6. Oktober 2017 22:20

Frau Finke, einem Elternteil durch Herbeiführen eines hochstrittigen Verhaltens ein Vetorecht gegen den Willen des Kindes und eines Elternteils zuzugestehen, geht eben nicht in Ordnung! Genau hier setzen sich Mütter die das WM nicht wollen obschon Kinder und Väter das sehr oft wollen komplett über die Lebensrealität einer dem Kindeswohl dienlichen Erziehung hinweg: Ich unterstelle Ihnen zwar ein liebenswürdiges Wesen und Höflichkeit, jedoch zeigt Ihre Haltung (mir zumiindest) schlicht eines: Sie sind daran interessiert auf diesem Sektor das auszuschalten, was sie nach aussen als Selbstverständlichkeit postulieren: Gleichberechtigung. Wollen Sie hier ernst genommen werden, sollten Sie den Wunsch der Kinder und… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 23:56
Antwort  Fabs

Genau. Um Kinder sollte es gehen. Daher ist das Argument „Gleichberechtigung“ obsolet, denn dabei geht es um Eltern.

Gerhard Raden
Gerhard Raden
8. Oktober 2017 18:06

Prima. Wenn einem Elternteildie gleichberechtigte Partnerschaft nicht zusagt, kann es sich ja daraus zurück ziehen und sich mit der Rolle des Umgangselternteils und Unterhaltszahlers zufrieden geben. Nur dass einer den anderen raus ekelt, wie es heute die Mütter mit den Vätern können ist genauso aus der Zeit gefallen wie es írgendwann auch mal dem Sklavenhandel ergangen ist. Ihr Standpunkt ist überholt menschenverachtend.

U. Reimann
U. Reimann
10. Oktober 2017 12:48

Was für einen Quatsch Sie da schreiben, ist widerlich! Augen auf: in sovielen europäischen Ländern wie Schweden, Belgien und Spanien funktioniert die Paritätische Doppelresidenz GERADE bei sich streiteden Eltern hervorragend. Lesen Sie mal Fachliteratur und bei Marlin Bergstrøm nach. Es ist unerträglich, Ihren polemischen Schwachsinn hier zu lesen. Wer verursacht denn die Strittikkeit? Ihre Ansich und Lesart zu Folge sind Väter=Täter?? Der „feministische Glaube an den gottgewollten Fucking Unterhalt““ !! Eckelhaftes, dummes Geschwätz von Bodensee – Solche wie Sie sind es, die unseren Kindern die Väter nehmen. Pfui Teufel!! Ein ungewollt getrennt erziehender Vater aus Brandenburg.

Lothar
Lothar
11. Oktober 2017 12:32

Die gleichberechtigte Elternschaft ist ein sehr guter Vorschlag. Diesen Vorschlag habe ich auch meiner Partnerin in der Schwangerschaft vorgetragen, sie war davon auch sehr begeistert. Ich wollte ihr auch den schnellen beruflichen Wiedereinstieg ermöglichen und meine damalige berufliche Situation ließ es zu.
Nach der Geburt des Kindes änderte sich ihre Begeisterung sehr schnell. Meine beruflichen Weichen waren aber schon gestellt und ich reduzierte meine Arbeitszeit auf wenige Stunden pro Woche und auf Homeoffice.

Billy
Billy
6. Oktober 2017 01:08

gerade hab ich mir die Hater durchgelesen. Männer haben also keinen Sex und finden keine Freundin ? Das liegt m. E. in erster Linie an deutschen Frauen, die sich Asylanten und Flüchtlinge ins Land rufen und zwar in erster Linie männliche. Oder habt ihr weibliche gerufen ? Nein. Und was heisst Wechsemodell. Meine EX sieht ihre Kinder keine halbe Sekunde. Meine Kinder wollen Mama eh nicht sehen, weder per Video noch persönlich. Deutsche Frauen, in ihrer grossen Mehrheit, sind unfähig Kinder positiv zu erziehen. Sie denken nur an sich. Ans Kindergeld, um sich davon ein paar Zigaretten zu kaufen oder… Weiterlesen »

SilkeAusL
SilkeAusL
6. Oktober 2017 10:21
Antwort  Billy

Boah, Billy, geh wieder zurück in Deine braune Höhle und lass uns mit so einem dummen Geschwafel in Ruhe! Deutsche Männer bekommen keinen Sex mehr, weil sich die Frauen ausländische Männer ins Land holen, um mit DIESEN dann Sex zu haben? Nicht ernsthaft, oder??!! Mit den Terroristen sollten eigentlich auch Leute mit SO einer Denkweise ins Exil geschickt werden! Genau, baut Euch doch Euren eigenen Staat auf. Wo die Frau dem Mann hörig ist, ihn bedient (in jedweder Hinsicht), nur zu Hause hockt und sich um die Kinder kümmert… Aber lass die Kinder bitte hier und von VERNÜNFTIG und REALDENKENDEN… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
6. Oktober 2017 21:37
Antwort  Billy

Mit Verlaub – ich bin ja deutlich für ein Wechselmodell… aber Ihre Haltung ist in meinen Augen genau so unerträglich frauenfeindlich wie die derer väter -und männerfeindlich ist, die gegen das WM sind und das auf die Art wie Frau finke begründen. Ganz mieser Stil und da bin ich konsequent: Auch von ihnen. „deutsche frauen sind in ihrer Mehrheit unfähig Kinder positiv zu erziehen…“ Aha. Bei ca. geschätzt 30 Millionen deutschen Frauen, haben Sie sicher alle bereits begutachtet um das zu beurteilen, oder? Wenn Ihre Kinder ihre Mutter nicht sehen wollen, kann das vielleicht ja auch daran liegen, wie Sie… Weiterlesen »

Anne Nym
Anne Nym
7. Oktober 2017 08:23
Antwort  Billy

Billy, geh mal raus an die frische Luft.

Susann
Susann
8. Oktober 2017 20:40
Antwort  Billy

Jessas, sind Sie ein Sonnenscheinchen.

Luisa
Luisa
14. März 2018 22:38
Antwort  Billy

@Billy Wer hat dich so verletzt? P.S: Bildung und Therapie sind sehr hilfreich!

Paula
Paula
23. September 2019 13:37
Antwort  Billy

Was ich hier gerade lese, ist unter der Gürtellinie….ein Frau ändert ihr Leben FÜR einen Mann und hat dann die A – Karte……während dieser schon mit der nächsten einfach so ein Kind zeugt….soviel zum Wechselmodel…

Anonyma
Anonyma
6. Oktober 2017 08:03

Ich praktiziere das Wechselmodell und halte es auch von allen schlechten Lösungen (für das Kind, das will immer zusammenbleibende Eltern) für die beste. Möglich war das aber auch nur, weil mein zukünftiger Ex-Mann (so nennt meine Scheidungsanwältin ihn) vom ersten Lebenstag an unsere Tochter zur Hälfte betreut hat, in allen Lebenslagen, so dass sie zu uns beiden eine enge Bindung entwickelt und gelernt hat, dass auch der Papa für die komplette Alltagsversorgung zuständig ist. Dadurch konnte ich knapp ein Jahr nach der Geburt wieder voll in den Beruf einsteigen und habe den Anschluss nicht verloren. Es stand daher nie in… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 06:42
Antwort  Anonyma

Ich glaube, dass so ein Modell gut funktionieren kann, aber nur dann, wenn die Eltern es schaffen, auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen zu können und es notfalls vom Wechseln zu „erlösen“, sollte es ihm nicht gut gehen damit. Strittige Eltern schaffen das nicht. Daher kein Wechselmodell per Zwang!

Max
Max
7. Oktober 2017 21:39
Antwort  Evi Lamert

Wer um alles in der Welt hat den bescheuerten Begriff „Wechselmodell per Zwang“ überhaupt erfunden?
Rein interessehalber: Wie nennen Sie es, wenn Mama das Kind morgens um 8 zur KITA bringt und Abends um 17 Uhr wieder abholt? Wenn schon immer vom Lebensmittelpunkt die Rede ist

Katja
Katja
20. Oktober 2017 08:23
Antwort  Max

Ich nenne das berufstätige Mutter.

Lothar
Lothar
23. Oktober 2017 08:41
Antwort  Max

Eben berufstätig. Frauen sind gleichberechtigt, sie dürfen einer Erwerbsarbeit nachgehen.

Hanna
Hanna
6. Oktober 2017 09:00

Letztlich ist es doch so, dass Eltern & Gerichte erkennen sollten, dass es um (kleine) Menschen geht. Was mich unheimlich wütend macht ist die Tatsache, dass es aktuell nicht mehr ums Kindeswohl geht sondern lediglich um „wer bekommt wann wieviel vom (Satans-)Braten“ (SCHERZ). Das Kind als solches wird nicht mehr erhört und das macht die ganze Sache auch so furchtbar ungerecht. Zusätzlich kommt dazu, wie oben beschrieben, dass Väter immer mehr Rechte und immer weniger Pflichten erkämpfen und diese ihnen auch noch zugestanden werden! Das ist skandalös! Die Politik müsste anders ansetzen, und sich ein Beispiel am Norden nehmen. Elternzeit… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
6. Oktober 2017 18:02

sehr geehrte Frau Finke, Ihre Thesen sind erschreckend und einseitig. Unerträglich gradezu. 1. Sie argumentieren damit, dass man das WM nicht umsetzen kann, wenn der Mann gewaltätig war / ist (häusliche Gewalt). Da haben Sie recht, sehe ich auch so. Nur hat das mit dem Wunsch eines REGELFALLS als WM nichts zutun! Der Terminus Regelfall bedeutet, dass man vom Grundsatz dann abweicht, wenn besondere Umstände hinzutreten. Hier die Gewalt. Erschreckend ist auch, dass Sie bei häuslicher Gewalt davon ausgehen, dass diese von MÄNNERN erfolgt. Gut, so etwas gibt es. Aber statistisch ist häusliche Gewalt bei Frauen gegenüber Männern nicht signifikant… Weiterlesen »

Anne
Anne
6. Oktober 2017 19:05
Antwort  Fabs

Selten so einen konfusen und Realitätsfremden Kommi gelesen. Statistik beweist: Opfer häuslicher Gewalt sind zu über 80% weiblich (https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2016/Presse2016/161122_Partnerschaftsgewalt.html) und nein, Kinder leben nicht zu 90% bei der Mutter weil das Gericht so anordnet. Seit der Sorgerechtsreform 2013 haben Väter enorme Rechte, ich bin ein lebendes Beispiel. Meine Kinder leben seit meiner Trennung beim Vater, obwohl ich in der Beziehung die alleinige Sorge erledigt habe und mein jüngstes Kind gerade 2 war. Völlig wurscht. Also erzählen Sie hier nicht von bösen Müttern die sich Horrorgeschichten ausdenken um die lieben Papis von ihren Kindern fern zu halten für die sie sich… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
6. Oktober 2017 22:02
Antwort  Anne

Liebe Anne, selbst wenn sie die ganzen belegbaren Statistiken abstreiten, die meine Zahlen wiedergeben setzen sie sich nicht mit der Argumentation der aufgegriffenen Punkte auseinander. 1. Das WM ist als gesetzlicher REGELFALL und nicht als gebundene Entscheidung im Gesetz zu verankern. Wissen sie terminologisch was ein Regelall ist? Er impliziert, dass ein Sachverhalt in der Regel ohne markante Abweichungserscheinungen so wie im Sinne der Regel des Gesetzes zu beurteilen und entscheiden ist. In der Regel haben Kinder Vater und Mutter. In der Regel sind beide Elternteile gesund und ihren Kindern mit Liebe zugetan. Sind sie das nicht, ist vom Grundsatz… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 06:47
Antwort  Fabs

Ich habe gerade mit einer Mutter gesprochen, die in Ihren äugen alles richtig gemacht haben müsste – sie hat über Jahre ein Wechselmodell mitgetragen, und den Kindeswillen beachtet. Das Kind hat immer auf dem Wechsel bestanden. Mit dem Ergebnis: Das Kind hat 7 Jahre lang eingenässt und anschließend eine andere schwere seelische Krankheit bekommen, die in jedem 7. Fall zum Tode führt. Die Mutter hat, als es dem Kind ganz schlecht ging, Hilfe gesucht. Das Wechselmodell wurde gegen den Willen des Kindes beendet, und das Kind wurde danach gesund. Der Preis für die Elterngerechtigkeit ist in meinen Augen entschieden zu… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 11:13
Antwort  Evi Lamert

Netter Einzelfall. Sicher hat man das Kind dann nur noch zum Vater gegeben, weil das Kind doch selbstverständlich zum Vater gehört und nur da wirklich gesund leben kann. Warum? Das ergibt sich aus der Natur der Sache. Ein Kind gehört immer zum Vater aber möglicherweise kann man ja zukünftig für die Mutter eine großzügige Besuchsregelung erstellen bei der sie das Kind 1x alle 4 Wochen unter Aufsicht sieht, so lange sie sich redlich müht bei 60 h Arbeit und Drittjob den Unterhalt zu entrichten, ansonsten nicht nervt und einsieht was sie verbrochen hat. Ja so könnte man das gestalten. Gut… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 11:29
Antwort  Fabs

Sorry, ist leider kein Einzelfall. Diese Erfahrungen werden immer mehr, je mehr Wechselmodelle es gibt. Es gibt auch schon Forschungen darüber, die werden jedoch leider unter dem Deckel gehalten – Wechselmodelle sind schließlich billig für die Sozialsysteme, die Rentenkassen und die Unterhaltsvorschusskasse.

Max
Max
7. Oktober 2017 21:47
Antwort  Evi Lamert

Sitzen Sie an der Quelle wenn Sie von solchen Forschungen reden? Würde mich ernsthaft mal interessieren.
Ansonsten kann ich die Argumente von Fabs nur unterschreiben.
Erinnert mich alles ein bisschen an die Diskussion mit den Flüchtlingen – einige sind wohl ggü. Frauen übergriffig geworden. Sind deshalb alle Flüchtlinge Vergewaltiger?
Das erinnert mich an die Logik die Sie vom Einzelfall auf die Masse Schließen wollen.
Noch ne Frage: Wieviele Kinder leiden unter PAS oder anderen „Macken“, weil Ihnen ein Elternteil durch das so gute Residenzmodell vorenthalten wurde?

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 23:58
Antwort  Max

Wie viele valide Forschungen gibt es über PAS? Zu den Forschungen über das Wechselmodell empfehle ich Ihnen all diejenigen Forschungen, die NICHT mit der National Parents Organization oder dem ICSP in Zusammenhang stehen.

Svenja
Svenja
8. Oktober 2017 07:05
Antwort  Evi Lamert

Das ist leider als Baron Münchhausen Stellvertreter Syndrom bekannt.

Anonyma
Anonyma
7. Oktober 2017 10:47
Antwort  Fabs

Hallo „Mansplainer“, bevor Sie mit Ihren ellenlangen konfusen Beiträgen Zeit und Nerven der Leserinnen strapazieren, lernen Sie erst einmal schreiben. Dabei können Sie sich gerne ein Beispiel an den inhaltlich und stilistisch klaren und strukturierten Veröffentlichungen von Frau Finke nehmen.

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 16:35

Unhöflich sind Sie, weil sie heucheln und sich weigern auf meine Argumente einzugehen. Sie beleidigen mit dem ignorieren meiner Argumente die Intelligenz derer, die wissen was wirklich dahinter steckt. Unlesbar und unstrukturiert fanden Sie es? Weil Sie vermutlich eine Leseschwäche haben? Wenn Sie es nötig haben sich auf meine Tippfehler zu konzenztrieren anstatt auf den Inhalt, zeigt das wie wenig Sie bereit oder in der Lage sind zu argumentieren. Ich komme auf den Punkt: Die meisten so engagierten Mütter die Alleinerziehend sind (nicht alle!) und den Vätern ihre Kinder entziehen: … heucheln, sind inkonsequent, absolut väterfeindlich, entgegen dem Kindeswohl, raffgierig… Weiterlesen »

Katja
Katja
20. Oktober 2017 08:28
Antwort  Fabs

Die meisten dieser Mütter wurden durch die meisten dieser Väter selbst erwählt

Josef
Josef
7. Oktober 2017 23:22

Der Verfasser hat Sie einfach auseinandergenommen. – eine Wohltat nach ihrem Geschreibe voller Kopfschütteln
Sie persönlich widern mich nur an
Ekelhaft! – ich hoffe Sie hatten nie einen Vater der für Sie da war. Verdient haben Sie ihn in meinen Augen zumindest nicht!

U. Reimann
U. Reimann
10. Oktober 2017 13:05
Antwort  Josef

Genau, Josef. Wer OHNE Vater aufwachsen musste, kann diesem esoterischen Geschwätz der Fr. Fink nur den Mittelfinger zeigen. Es ist unerträglich dieses „Väter sind gewaltige Schweine“ Gekritzel lesen zu müssen.

R i n a
R i n a
6. September 2018 05:22

An vielen der Hass-Kommentare (die nicht überraschend von Männern kommen) erkenn ich zumindest eins, dass Deutschland den Feminismus am aller nötigsten hat. Hier kriegt man echt Angst überhaupt noch Kinder in die Welt zu setzen, wenn man sieht was einen an Hass erwartet. Unglaublich was es an Pauschalisierungen, Denunzierungen etc. gegenüber Müttern hagelt. Nur weil sich jemand gegen das Wechselmodell ausgesprochen hat. Ich dachte hier herrscht freie Meinungsäußerung?

Christophe
Christophe
8. Oktober 2017 10:39

Hallo Frau Finke, ich lese ihren Blog schon lange und finde ihn i.A. sehr gut. Ich mag auch den feministischen Ansatz und daher auch die aus diesem Ansatz geschriebenen Artikel. Ich finde es hier jedoch sehr schade, dass der Artikel sehr einseitig geschrieben ist (was in letzter Zeit bei ähnlichen Thematiken häufiger vorkommt). Wenn Sie mit dem Artikel durch Überspitzung eine Diskussion hätten anfachen wollen, wäre das mit Sicherheit gut und m.E. auch notwendig gewesen. Aber wenn Sie einfach lapidar kritische Stimmen übergehen, ist das keine Auseinandersetzung mit dem Thema, sondern Meinungsmache. Dabei glaube ich auch, dass Ihre Meinung sehr… Weiterlesen »

Christophe
Christophe
8. Oktober 2017 11:47

Sie räumen aber dabei dem „Willen der Exfrau“ mehr Recht ein, als dem Wille des (Ex)Mannes. Und ich glaube das ist nicht korrekt, auch im Sinne der GLEICHberechtigung. Für mich ist Gleichberechtigung immer ein Zweischneidiges Schwert, denn auch die Männer sollen die gleichen Rechte wie die Frauen erhalten (s. Elterngeld, etc.). Vielleicht bin ich aber auch voreingenommen, weil in meinem Umfeld zumeist korrekte und liebenswerte Männer unterwegs sind, die auch nach der Trennung zum Wohle des Kindes agieren. Aber ich kann nicht umhin meine eigene Situation zu betrachten in der ich über 10 Jahre keinerlei Mitspracherecht hatte, weil die Gesetzgebung… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 14:15

Sie räumen Kinderrechten mehr Gewicht ein, wollen aber dem Willen des Kindes ein WM zu haben kein Gewicht beimessen?

Konsequenz?

Tito
Tito
15. Oktober 2017 22:05
Antwort  Christophe

Selbst mit GSR wäre das nicht anders ausgegangen.

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 14:12

Frau Finke, „es kann nur falsch und schädlich sein“. Ist es richtig und nützlich, wenn Mütter das WM gegen den Willen des Kindes und gegen die Bereitschaft zur Betreuung des Vaters blocken? Benennen Sie mir ein einziges nachvollziehbares Recht einer Mutter, dem Kind so den Vater vorzuenthalten bitte. Es gibt keines. Die Mutter aber nimmt sich dieses Recht oft und greift damit in die Rechte des Kindes und des Vaters ein, zusammen sein zu können und zwar gleichberechtigt zur Mutter! Sie finden, dass das nur RICHTIG und NÜTZLICH (Gegenteil zu schädlich) sein kann. Das aber ist genau diametral zu Ihrem… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 15:55

Frau Finke, es ist ihr Blog und es steht ihnen frei mich zu verbannen. Ich pöbel aber nicht rum, sondern nehme jede ihrer Aussagen sehr genau und sie gehen auf meine Argumente nicht ein. Es kann eben nicht sein, dass der Mutter beim WM ein Vetorecht eingeräumt wird indem sie einen Konflikt eingeht und es verweigert um dann zu sagen: „geht nicht, die Eltern sind sich nicht einig“. Das ist einfach zu billig und durchschaubar. Auch bei der Sorgerechtsvergabe für Nichtverheiratete ist das Vetorecht der Mutter abzuschaffen. Sie haben zuvor die Behauptung „das Kind gehöre zur Mutter“ einer Dula zwar… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 16:37
Antwort  Anonyma

„Leserinnen“ gibt es nicht. Es gibt Leser uind dieses Wort umfasst männliche als auch weibliche.

Soviel zur deutschen Rechtschreibung.

Dula
Dula
7. Oktober 2017 16:51
Antwort  Fabs

@Fabs wie wäre es mit Lesende?

Martina
Martina
9. Oktober 2017 00:32
Antwort  Fabs

doch, die Leserin gibt es sehr wohl und der Duden kennt sogar den Plural davon
http://www.duden.de/rechtschreibung/Leserin

Sonnenfräulein
Sonnenfräulein
6. Oktober 2017 18:43

Ich würde die neue Schönheitskönigin der Familienpartei FDP und Nachfolger des Ex-Vizekanzlers Philipp Rösler gar nicht so ernst nehmen. Ich bin selbst ein Scheidungskind und man entwickelt bei den Zickereien der Eltern und deren Neu-Partnern diplomatische Fähigkeiten, auf die ich gerne verzichtet hätte. In meiner Klasse waren zwei Söhne, deren Vater hatte das alleinige Sorgerecht. Ein guter recht strenger Vater, der sich sehr kümmerte und seine Söhne im Griff hatte. Aus den Jungs ist beruflich was geworden. Ich weiss aber, dass er sehr verschnupft war, und das auch schlecht gelaunt zeigte, wenn die Jungs heimlich oder offiziell ihre Mama besuchten… Weiterlesen »

Tito
Tito
15. Oktober 2017 22:18

Doch! Das WM als Regelfall hätte das Potential die gegenwärtige Schieflage im Kräfteverhältnis soweit auszugleichen, dass zerstrittene Parteien wieder aufeinander zugehen MÜSSEN!

Und das wäre im Sinne der Kinder!

Katja
Katja
6. Oktober 2017 20:04

Jeder, der z. B. schon mal eine Fernbeziehung geführt hat, weiß wie sehr auf Dauer das regelmäßige Ein- und Auspacken nervt. Und das will man ausgerechnet Kindern und Jugendlichen in Trennungssituation zumuten…sie wissen ja oft gar nicht, auf was sie sich da dauerhaft einlassen. Selbst wenn es sich nur um einen regelmäßigen Umzug innerhalb eines Wohnortes dreht.Von der Tiefenpsychologie einmal abgesehen….einfacher wird dadurch das Leben ganz sicher nicht.

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 11:15
Antwort  Katja

Gut.

Alternativ schlage ich vor im Regelfall das Kind dann halt dem Vater zuzusprechen.

Dann muss das Kind weniger reisen und Mami kann es ab und zu besuchen kommen, wenn sie brav Unterhalt zahlt und den Mund hält.

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 11:26
Antwort  Fabs

Funktioniert leider nicht wegen der Bindungsentwicklung eines Kindes. Bindungsabbruch führt leider zu seelischen Krankheiten und Persönlichkeitsstörungen.

Imion
Imion
10. Oktober 2017 20:11
Antwort  Evi Lamert

Das Bindungsverhalten findet im ersten Lebensjahr statt. In dieser Zeit kann das Kind mit jedem Menschen eine Bindung aufbauen. Es ist ein Müttermythos, das ein Kind eine Bindung zu Mutter schon im Mutterleib aufbaut. Also, der Vater ist für das Kind genauso wichtig, wie die Mutter. Nur verhindern leider die meisten Mütter mit ihrem Egoistischen Verhalten, das das Kind eine Bindung zum Vater aufbauen kann.

Kay
Kay
7. Oktober 2017 11:33
Antwort  Katja

Toller Schwachsinn.

1) Muss nen Kind auch im Residenzmodul ein- und auspacken. Aber checkt von euch Frauen niemand. Beim gut funktionierendem Wechselmodell nimmt das Kind gar nichts mit, weils bei beiden Elternteilen alles hat!

2) Machen viele andere Länder das Wechselmodell erfolgreich vor. Aber der Unterhalt in Deutschland ist einfach ein zu großer Anreiz. Vielleicht sollten Mütter ihren Lebensunterhalt einfach selber erwirtschaften – denn in diesem Punkt wollten diese ja Gleichberechtigung und haben es erreicht.

Ihr werdet euch umgucken … es wird kommen, spätestens wenn die EU das Ding durchsetzt, punkt ?

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 14:28

„Den zustehenden Unterhalt“… Da fällt mir die Kinnlade runter. Mütter die Unterhalt zahlen müssten verweigern den signifikant deutlicher und öfters als Väter. Argument: „Ich bin doch die Mami. Erst raubt man mir mein Kind und dann soll ich noch zahlen…“ Dass der Unterhalt nach DDT deutlich ! zu hoch angesetzt ist, unterschlagen Sie ebenfalls. Der größte Armutsfaktor sind mangelnde Leistungsbereitschaft und Fähigkeit und eine unzureichende Ausbildung gepaart mit einer schlechten Berufswahl Frau Finke. Meine Tochter lebt zu 60% bei mir und ich komme super klar ohne auf die absurde Idee zu kommen Unterhalt zu wollen. Ich zahle der Mutter das… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
11. Oktober 2017 12:43

75% Gibt es wirklich schon so viele Unterhaltspreller? Da muß es ja viele Arbeitslose Väter geben.

Lothar
Lothar
11. Oktober 2017 12:52

Führt eine Reduzierung der Arbeit nicht zu erhöhten Erwerbsobliegenheiten, in Österreich zur Anspannung?

Lothar
Lothar
11. Oktober 2017 13:45

Das kenne ich von Arbeitskollegen aber anders. Da wurden zwei über Jahre in Grund und Boden gepfändet. besonders beamte kommen da nur schwer raus.

SilkeAusL
SilkeAusL
7. Oktober 2017 12:05
Antwort  Kay

Was meinen Sie, wie viele Mütter gerne für den kompletten Lebensunterhalt selbst aufkommen MÖCHTEN, es aber schon rein technisch nicht können? Ich hätte mit Sicherheit die Möglichkeit, im Unternehmen wieder in Vollzeit anzufangen(und würde so sogar noch mehr verdienen als der Vater der Kinder- och, sowas!). Da die Kinder aber noch zu klein sind, sodass ich sie nicht alleine zu Hause lassen kann, ist es aber leider nicht möglich. Der Vater kann sie wegen seiner Arbeit nicht hinbringen, er kann sie nicht abholen(auch unter anderem,weil so Sachen wie Fitnessstudio und Sonnenbank wichtiger sind). SEIN Job war und ist immer wichtiger(als… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 14:41
Antwort  SilkeAusL

Um ihren Einzellfall geht es nicht! Natürlich kann man nicht zum Wechselmodell zwingen, wenn ein Elternteil nicht betreuen will. Wenn aber beide das wollen aber eines nur alleine, ist ihre gesamte Argumentation für die Tonne und das ist leider die Regel. doch, wir müssen verstockte Elternteile zwingen, wenn sie nichts einsehen wollen und die Kinder das auch so wünschen.

Amen

SilkeAusL
SilkeAusL
7. Oktober 2017 17:26
Antwort  Fabs

Das Wechselmodell soll doch zur Regel werden. Und ich bin kein EINZELFALL. Die meisten Ehen um mich herum, seien sie geschieden, getrennt oder nicht, wurden oder sind immer noch so aufgebaut, dass die Frau beruflich zurücksteckt für die Kinder, weil der Herr im Haus für volle Mägen sorgen muss. Ich habe von Anfang an versucht, mir immer die Option offen zu halten, dass ich wieder arbeiten gehen kann. Aber so weit denken manche nicht. Der Mann verdient ja gut… Trotzdem ist es mir nicht möglich, VOLL zu arbeiten. Und nicht nur mir. Mit den KiTa-Öffnungszeiten haben wir Glück, 7-16:30, freitags… Weiterlesen »

Eva Körner
Eva Körner
17. Oktober 2017 22:48
Antwort  Fabs

Ja fein. Und um Ihren Einzelfall geht es auch nicht. Ihre Sichtweise und Meinung sind doch überwiegend nur ein Resultat Ihrer persönlichen Erfahrungen (so ließt es sich für mich zumindest). Würden Sie genauso argumentieren, wenn Ihre Ehe anders verlaufen wäre, wenn Ihre ExFrau sich anders verhalten hätte bzw. anders verhalten würde? Ich wage das zu bezweifeln.

Lothar
Lothar
17. Oktober 2017 08:02
Antwort  Kay

Kurz und bündig: Der meiste Widerstand gegen das WM entsteht doch nur wegen dem Wegfall des Unterhalts.

Lothar
Lothar
17. Oktober 2017 14:18

Nach einer kurzen Rückfrage bei einem betroffenen Kollegen kann ich mir das nicht vorstellen, er berappt monatlich 945€ für die 12jährige Tochter.
Wenn Kinder so viel kosten, wären wir schon ausgestorben.

Lothar
Lothar
18. Oktober 2017 06:27

Also schwerreich ist er nicht. Er verdient nur gut. Noch sieht er seine Tochter, aber seit er eine neue Partnerin hat, kriselt es zwischen ihm und seiner Ex.
Wenn die besagte Tabelle nur ein Richtwert ist, dann braucht man sie ja nicht zu beachten.

Lothar
Lothar
18. Oktober 2017 09:06

Das hat er mir auch gesagt und weiter rumgejammert. Auf meinen Vorschlag wenigstens einige Jahre im Ausland zu verbringen wollte er (noch) nicht eingehen. Aber er wird es auch noch lernen. Das WM kommt für seine Ex überhaupt nicht in Frage.

Linda Friedrich
Linda Friedrich
6. Oktober 2017 23:42

Liebe Christine, ich lese Deinen Blog eigentlich gern und finde mich und meine eigene Situation in vielem was Du schreibst wieder. Was das Thema Wechselmodell betrifft, denke ich aber, dass Du Dich da zunehmend verrennst. Im Februar nach dem BGH-Urteil hattest Du noch zwar kritisch aber doch reflektiert darüber geschrieben. Aber dieser Blog Post liest sich ehrlichgesagt als käme er von einer dieser radikalen Mütter-Websites (Mütterlobby, Mütterinitiativen usw). Das Gedankengut dort ist sehr pauschalisierend und leider übernimmst Du hier vieles – z.B. dass an allem die Väterrechtler schuld seien, dass Mütter vor Gericht mit Argumenten wie der Bindungsintoleranz furchtbar leicht… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 11:39

Ich verstehe diesen Kommentar nicht. Die FDP will mit der CDU koalieren und ein Wechselmodell als Regelfall durchsetzen. Was ist daran Angst, und was ist daran Ressentiment? Das ist doch Realität – ein Regelfall bedeutet, dass Väter, die sich statistisch gesehen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle um ihr Kind NICHT oder nur minimal kümmern, ein Wechselmodell einklagen dürfen, mit der Begründung, die Mutter sei nicht bindungstolerant, weil sie ein Wechselmodell ablehne. Das, was derzeit unterm Tisch in den Sondierungsgesprächen besprochen wird, betrifft zukünftig ca. 50 000 Familien pro Jahr, und damit wohl ca. 50 000 bis 100 000 Kinder… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 14:45
Antwort  Evi Lamert

Es wäre zielführender blockierende eltern nicht mit Geldstrafen zu bedenken, sondern ihnen das Sorgerecht zu entziehen. Klar und deutlich.

Was meinen sie wie schnell diese Mütter das WM dann gut finden?

Das geht sehr sehr fix.

Linda Friedrich
Linda Friedrich
7. Oktober 2017 21:12
Antwort  Evi Lamert

Ok, ich kann versuchen zu erklären, was ich damit meine. Vorweg: ich bin auch nicht begeistert von der Idee des Wechselmodells als Regelfall. Aber was mich wirklich extrem stört ist der Argumentationsstil. Nehmen wir als Beispiel die Stelle: „Das passiert jetzt schon in etlichen Fällen, wo Frauen das Sorgerecht für ihr Kind verlieren, weil ihnen Bindungsintoleranz und Enfremdung des Kindes vom Vater vorgeworfen wird“. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dies so einfach nicht wirklich glaube. Ich meine aber erkennen zu können, wie solche Aussagen zustande kommen. In vielen Mütterlobby-Texten liest man darüber, dass Mütter zunehmend mit solchen Vorwürfen vor… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 00:02

Ich bin so ein Fall. Es ist von Gericht zu Gericht verschieden. Besonders dort, wo väterrechtsnahe Institutionen mit den Gerichten zusammenarbeiten, kommt Sies vor. Dass Müttern Teile des Sorgerechts entzogen werden soll, wenn sie sich gegen ein Wechselmodell aussprechen, ist das erklärte Ziel der Väterverbände und nennt sich „Beweislastumkehr“.

Linda Friedrich
Linda Friedrich
8. Oktober 2017 11:03
Antwort  Evi Lamert

Ok, also Du hast jetzt kein Sorgerecht mehr für Deine Kinder? Und in der Urteilsbegründung wurde Bindungsintoleranz oder Entfremdungsversuche als Grund aufgeführt? Hast Du das Urteil weitergezogen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, was war das Ergebnis?

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 11:35

Entfremdungsversuche sind das klassische Mittel eines Elternteils den anderen Teil vom Kind zu trennen. Hier muss zum Kindeswohl das Gericht einschreiten macht das aber (noch) sehr selten. Richtig wäre einer Mutter oder einem Vater, bei dem das Kind sich befindet und jenes das WM will wie auch der andere Elternteil bei einer Blockade diesem Elternteil instant das Sorgerecht zu entziehen. Genau so. Wenn klar wird, dass z.B. ein Vater das WM wünscht, er alle normalen Voraussetzungen zur erziehung aufweist und das Kind ebenfalls ein WM wünscht, muss es auch umgesetzt werden, Punkt Schluss Ende. Sperrt sich die Mutter, muss das… Weiterlesen »

Kalibela
Kalibela
9. Oktober 2017 22:08

Es ist auch kaum zu glauben, aber wer die Fälle verfolgt, muss das leider bestätigen.

Linda Friedrich
Linda Friedrich
7. Oktober 2017 23:25
Antwort  Evi Lamert

@Evi: Und dann auch wieder in Deinem Kommentar – gut, ist nur ein Kommentar und kein Blog-Artikel, aber trotzdem – habe versucht das mal zu googlen, was Du meinst mit diesen französischen Wechselmodellplänen und bin nicht ganz schlau draus geworden. Kann es sein, dass Du da zwei Vorlagen vermischst, einerseits die Revision des Gleichstellungsgesetzes „l’égalité réelle entre les femmes et les hommes“ von 2013, und andererseits das Gesetz zum Sorgerecht „l’autorité parentale et à l’intérêt de l’enfant“ von 2014 (zu letzterem hat Carola Fuchs letztes Jahr auf ihrem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem sie sich weniger auf die Vorlage… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 10:46

Linda Friedrich, das sind Interna, die mir aus Frankreich weitergeleitet wurden. Auf jeden Fall kann ich so viel dazu sagen: Das, was hier hinsichtlich des Wechselmodells, der Forschung, der Datenerhebung und dergleichen läuft, hat viel mit Lobbyismus, Einschüchterungsversuchen von Seiten der Wechselmodellobby und Geld zu tun, so wie es fast überall in der Politik läuft. Und ich bin der Auffassung, dass diese Dinge nicht verharmlost werden sollten.

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 11:47

Ich würde mir zwar deutlich mehr gerichtliche Klarheit hin zum WM durch die Gerichte wünschen aber wie Sie es richtigerweise sagen: da sind wir nicht. Gerichte scheuen sich sehr etwas mal so anzuordnen. Mir wäre es recht, ich fände das gut. Nur zu behaupten gerichte würden das nun serienmäßig so machen ist Unsinn. Aber auch ich fände vor einer Anordnung eine Mediation sinnvoll (zur genauen Ausgestaltung des WM) und auch ich glaube nicht, dass wirklich jeder Fall sich für ein WM eignet. Wenn Väter oder Mütter in der Tat an sich kein Interesse am Kind haben und nur aus Geldgründen… Weiterlesen »

Tito
Tito
15. Oktober 2017 22:49
Antwort  Evi Lamert

Wer hier Augen verschließt sind sogenannte betreuende Elternteile, die meinen, sie wären „Gott gegeben“ besser und wissender, während sie alles andere wegwischen. Wie so etwas mit gesundem Verstand möglich ist fragt Mann Sicht da, und das zu recht. Ist es nämlich nicht – gesund! Und so etwas wird auch noch amtlich subventioniert indem es heißt „Kindeswohl bedeutet, es müsse der Kindesmutter gut gehen, egal was die Kinder wollen, egal wie unkooperativ und verblendet jene ist, egal wie sehr sich ein vater bemüht hat, und wie intensiv die Bindung zu diesem ist/ war. Ich möchte auch nur ungern pauschalisieren – eigentlich… Weiterlesen »

Tim Walter
Tim Walter
7. Oktober 2017 22:21

Liebe Frau Friedrich, Frau Dr. Finke ist doch längst mit den Radikalsten der Szene auf Augenhöhe. Spätestens seit der von ihr offen unterstützten Initiative „Fair für Kinder“ steckt sie genau da mittendrin. Wie man auf die Idee kommt, sich einer Idee entgegenzuwerfen, deren Zeit gekommen ist, und sich dabei mit Radikalen wie Frederike Naumann oder AfD-Frauen wie Bettina Landmesser aus Hamburg zu verbünden, anstatt sachlichen Diskurs und Erkenntnisgewinn anzustreben, ist mir ein Rätsel. Frau Landmesser, schon früher bekannt aus rechtspopulistischen Bürgerbewegungen und nun bei der AfD und in der AfD-Frauenorganisation, bezeichnet das Wechselmodell als Ausfluss des Gender-Mainstreamings. Mit der Mütterinitiative… Weiterlesen »

Tim Walter
Tim Walter
7. Oktober 2017 23:08

Ob Sie es glauben oder nicht – das beruhigt mich ein wenig. Dennoch sollten Sie mal schauen, wer sich so alles in der Mütterinitiative tummelt, insbesondere dann, wenn offenbar Ihre Fans bei Ihnen einen Duktus ausmachen, der dort typisch ist.

shs
shs
8. Oktober 2017 00:53

Und wieder einmal eine große Lüge von Frau Finke. Sie sind aktiv in der Mütterinitiativen-Gruppe in Facebook. Sorry aber Lügen haben sehr kurze Beine Frau Finke, sie sind sowohl als Journalistin sowie als Kommunalpolitikerin vollkommen untragbar.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 10:30
Antwort  shs

Hm. Frau Dr. Finke hat recht, was die Mitgliedschaft betrifft, wobei es auch Gruppen gibt, die, wenn man dort drin ist, schon ohne jede Kommunikation zu klaren Rückschlüssen führen können.

Wenn man in solchen Gruppen dann allerdings aktiv kommuniziert und sich abstimmt, dann kann es haarig werden.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 10:18

Die Beruhigung hielt allerdings nicht lange vor. Nachdem ich dies schrieb, bekam ich selbst Zweifel, und habe nochmal meine Logs durchsucht. Eijeijei, Frau Dr. Finke, es ist schon ein Hammer, wenn ich dann sehe, wie eng Sie mit mancher Radikalen direkt persönlich zusammenarbeiten und Spitzenpolitik auch noch in Ihre Kommunikation einbinden (wollen).

Ich glaube, Sie sollten sich Ihre Freund*Innen besser aussuchen und den Hinweis von Frau Friedrich ernst nehmen.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 10:37

Nun, was Screenshots betrifft, da kennen Sie sich ja gut aus, also im Ziehen, Bestellen über Fake-Accounts, Abstimmen, und Unkenntlichmachen von Informationen. Und im Weiterleiten zur Stimmungsmache. Aber keine Sorge, ich leite sowas nicht unter Unkenntlichmachung des Fake Accounts, der gezogen hat, an Bundespolitiker weiter, um Stimmung gegen Sie zu machen. Und Ihnen wird das auch nicht helfen, da bin ich von überzeugt, das Sujet, über das wir hier reden, ist viel zu ernst, es geht um Millionen Menschen, und diese Menschen erwarten, dass sie nun gehört und gesehen werden, 20 Jahre zu spät, aber lieber spät als nie.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 10:52

Nein, Sie lassen ziehen, und schnippeln dann zusammen. Frau Dr. Finke, jeder blamiert sich so gut wie er kann. Wenn das Ihre Art ist, Politik zu machen, frage ich mich, warum ich hier eigentlich weiter kommentiere, das lasse ich jetzt auch. Unter Dreien werde aber den Leuten, die Sie aufklären wollen, ggf. auch mal was zur Aufklärung zeigen, aber nur, falls man mich drauf anspricht.

Einen schönen Sonntag, und weiterhin viel Spaß mit Ihren Bildbearbeitungsprogrammen.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 11:00

Schauen Sie doch mal in ihren Facebook-Account. Und dann überlegen Sie einfach mal selbst, ob das, was sie auf dem mitgeloggten Kanal sonst noch so von sich gegeben haben, in Berlin salonfähig ist. Aber wie gesagt: bevor ich zu solchen Methoden greife, fällt mir eher die Hand ab, das ist Finke-Style. Und jetzt adieu.

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 11:57

Frau Finke, können Sie bitte darlegen wie Ihre Verbindungen zur AFD zu vertehen sind? Das bekommt auf dise Weise ja eine komplett neue Wendung und ich habe ja mit vielen Dingen gerechnet, aber nicht damit. Es ist aus meiner Sicht richtig, dass der Kontakt an sich nichts bedeutet und nichts bedeuten darf denn es ist absolut legitim zu kommunizieren – wir sind hier nicht in der DDR. Andererseits scheint da ja deutlich mehr dahinter zu stecken und aus meinem Empfinden für Fairness, bitte ich Sie nun ihre Verbindungen zur AFD und PEGIDA hier vielleicht zu erklären, damit ich besser nachvollziehen… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 12:04

@Frau Finke Ich bin übrigens definitiv nicht in der FDP um das klar zu stellen. ich finde zwar herr Walter sympathisch und klug, werde aber seine Partei kaum wählen. Als ich im Landesverband vor der Wahl bei den GRÜNEN die Argumente für eine gesetzliche Regelung zum WM als Regelfall bei der familienpolitsichen Stelle vorschlug und das Argument nannte, dass auch die Frauenquote im Arbeitsrecht nur gesetzlich und nicht freiwillig umgesetzt werden kann, stimmte man mir verblüfft zu und begann nachzudenken. Ich wünsche mir sehr, dass eine so auf Gleichberechtigung bedachte Partei wie die der Grünen hier bald die Kurve bekommt.… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 14:21

Ehe per Zwang ist extrem kontraproduktiv und mir sind solche komisch-gruseligen ideen bei der AFD bekannt. Umso mehr verwundert es mich, wenn Sie durch eine Verweigerung des WM Väter indirekt in einer Ehe zwingen wollen, die sie aus Angst vor Verlust der Kinder nicht verlassen können / wollen… Diese Väter wollen ihre Kinder vielleicht auch nicht den Müttern alleine ausliefern, wenn Mütter gewaltätig sind und zum Beispiel schon deshalb der Wunsch nach Trennung beim Mann besteht. Diese Männer sind nach Ihrem Willen also verdammt entweder die prügel zu erdulden und in der Beziehung zu bleiben, oder zu gehen und das… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
18. Oktober 2017 06:52
Antwort  Fabs

Eine Ehe per Zwang wird es nicht geben, auch nicht durch eine AfD, aber eine Junggesellensteuer um Alleinerziehende besser zu fördern ist sicher im Bereich des Möglichen.

B.Christine
B.Christine
9. Oktober 2017 17:25

sehr geeehrte „arbeitende Mama“, ich bin Mutter von geschiedenen Söhnen, alle „Akademiker“, von denen man sich gerne scheiden läßt, weil da mehr zu holen ist als von einem weniger gut Verdienenden. Hinter jeder Alleinerziehenden stand einmal ein Mann, nämlich der „Erzeuger“. Warum heiratet eigentlich eine Frau, wenn sie nicht Mutter und Ehefrau sein möchte, sie hat das doch gewollt? Wenn sie eine Karrierefrau war und ist, sollte sie zumindest kinderlos, am besten solo bleiben. Was wir als alte Ehepaare geschafft haben, 3 Söhne groß zu ziehen, ganztägig zu arbeiten ohne Oma und Schwiegereltern als Ersatzeltern und trotzdem 50 Jahre verheiratet… Weiterlesen »

Karina
Karina
17. Oktober 2017 13:14
Antwort  B.Christine

Wenn ihre Söhne vorgelebt bekommen haben, dass sich gefälligst die Ehefrau alleine um Kinder und Haushalt zu kümmern hat, wundern mich die Scheidungen wenig. Wir leben in einer anderen Zeit, denken Sie mal an ihre Enkel, nicht nur an ihre Söhne und überlegen sie, dass ihre Söhne ihnen sicherlich nichts (nicht viel) zur Trennung erzählen, was sie im schlechten Licht erscheinen lässt. Es gibt immer zwei Seiten. Ironisch ist es aber, dass in der Ehe die Frau bitte Vollzeit Zuhause sein soll, während nach der Scheidung ein Teilzeitjob wiederum zu wenig Arbeit ist und die Kinder ruhig 10h fremdbetreut werden… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
18. Oktober 2017 06:36
Antwort  Karina

Das kann ich mir gut vorstellen. Oft haben die Mütter schon den Grundstein für eine Scheitern der Ehen ihrer Söhne gelegt ohne es zu wissen oder zu beabsichtigen.
Ich hatte Glück, meine Mutter hat mich zu einem selbstständigen Mann erzogen. Dadurch geht mir eine Ehefrau auch nicht ab.

Dula
Dula
18. Oktober 2017 07:34
Antwort  Lothar

„Dadurch geht mir eine Ehefrau auch nicht ab“ oh meine Göttin ? ? ?, wie viele haben Sie denn?

Lothar
Lothar
18. Oktober 2017 08:31
Antwort  Dula

Natürlich vier!

Lothar
Lothar
18. Oktober 2017 06:48
Antwort  B.Christine

Danke für Ihren schönen Beitrag, leider haben sich die Zeiten geändert. Nun reagieren auch die Männer auf die Entwicklung.
Gerade wegen der Dramen unter den Vätern, bzw. entsorgten Männern interessiert mich das Thema.

Bella
Bella
26. Februar 2019 11:02
Antwort  B.Christine

Schade, dass Sie keine Töchter haben. Mein Ex-Schwiegermutter meint auch, dass ihr Sohn der Größte ist. Leider einfach nur der Größte Idiot. Schade, dass das erst nach Kind Nummer 2 rauskam. Inzwischen hat der „tolle Sohn“ Familie Nr.3 aber natürlich sind nur die beiden Ex-Frauen an allem schuld. Ach … und Familie Nr. 3 geht auch gerade den Bach runter.

Kalibela
Kalibela
9. Oktober 2017 22:10
Antwort  Tim Walter

Es ist also nicht salonfähig, die Rechte von Müttern und Kindern zu benennen und Väterlobbyisten zu kritisieren? Was ist denn an diesen Gruppen radikal?

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 11:59
Antwort  Tim Walter

Tim Walter, könnte es sein, dass Sie Gepflogenheiten von Väter ohne Rechte, wo Sie selbst oft posten, mit Frau Dr. Finke verwechseln?

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 18:04
Antwort  Evi Lamert

Frau Lamert, typischer Abtörner: unkonkret kontern – also auf nichts Genaues Bezug nehmen – und dann noch Unkonkretes bzw. nicht Benanntes kritisieren. Nennen Sie doch bitte Ross und Reiter, welche Kritik an Frau Dr. Finke erscheint Ihnen ungerechtfertigt, und wo ist diese Kritik dann stilistisch so erfolgt, dass sie Sie an „Väter ohne Rechte“ erinnert, bzw. konkret an welchen Beitrag dort? Einen von mir? Oder irgendeinen, an den Sie sich erinnern, und dann auf mich beziehen, weil ich auch dort poste? Das ist echt weit unterhalb dessen, was man aus der Realschule in Klasse 10 mitnimmt, jedenfalls zu der Zeit,… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
9. Oktober 2017 08:47
Antwort  Tim Walter

Tim Walter, Sie kritisieren Dinge, die Sie selbst praktizieren: Vernetzung. Wenn ich an den Artikel der Störenfriedas denke zu den Hassäußerungen in der Gruppe, in der Sie Mitglied sind, sollten Sie nicht mit Steinen werfen, da Sie selbst im Glashaus sitzen. Ich habe von Frau Dr. Finke noch nie in meinem Leben eine radikale Äußerung gelesen, bei Väter ohne Rechte hingegen schon. Da war selbst der Aufruf zum Mord an Müttern, die das Wechselmodell nicht unterstützen, dabei. Und das in einer öffentlichen Gruppe! Auch Ihre Äußerungen der letzten Tage zu Müttern, die die Gefahren eines Wechselmodells per Regelfall und das… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 00:08
Antwort  Tim Walter

Können Sie Ihre Behauptungen belegen, Herr Tim Walter? Und warum soll eine Idee gut sein, nur weil ein väterrechtsnaher Flügel der FDP meint, „die Zeit sei gekommen“? Der Grund dafür erschließt sich mir nicht – es muss nicht alles gut sein, von dem eine politische Gruppierung meint „die Zeit sei gekommen“. Und es müssen auch nicht alle radikal sein, die sich gegen eine Idee äußern oder sie zumindest anzweifeln oder Zweifel daran hegen, dass eine politische Idee als Regelfall taugt, ohne Argumente derjenigen anzuhören, die nicht der eigenen Lobby anzuhören. Ihre Argumentation ist schon äußerst merkwürdig und wirft viele Fragen… Weiterlesen »

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 10:27
Antwort  Evi Lamert

Liebe Frau Lamert, um es kurz zu fassen: mit „Väterrechtler-Flügel“ meinen Sie vermutlich die „Liberalen Männer“. Da mache ich nicht mit. Ich bin Familienpolitiker, meine wesentlichen Mitstreiter sind Frauen, wie z.B. Katja Suding, die stv. Bundesvorsitzende familienpolitische Sprecherin, oder Mieke Senftleben, die Bundesfachausschussvorsitzende Familie, oder Katja Grosch, die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen. Mit „Väterrechtlern“ habe ich nichts zu tun. Zu Ihrer zweiten Frage: Meine Argumentationen habe ich an vielen Stellen dargelegt, und es kommt noch mehr. Sie können zum Einstieg gern mal in den „Blog“ der Seite doppelresidenz2017.de schauen, oder auch sonst mitlesen, was ich über Twitter und Facebook publiziere.… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 11:20
Antwort  Tim Walter

Tim Walter, Sie sagen nicht die Wahrheit. Sie gehören zum Internationalen Rat für die Paritätische Doppelresidenz, der aus der Projektgruppe Doppelresidenz des Väteraufbruch für Kinder hervorgegangen ist. Sie waren bei einem Kongress der National Parents Organization in Boston, einem riesigen US-amerikanischen Väterrechtsverband. Sie haben also durchaus mit Väterrechtlern zu tun. Was Sie zu den allgemeinen Entwicklungen sagen, da kann ich Ihnen nur Recht geben: Es gibt weltweit eine Bewegung, die sich nach und nach immer mehr davon abwendet, Kinder in den Fokus zu nehmen. Grund dafür ist – wie immer – das Geld: Wechselmodelle sind kurzfristig gesehen einfach unglaublich billig… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 16:08
Antwort  Evi Lamert

Wenn also ein Kind das Wechselmodell 50/50 will, die Mutter aber nicht und es damit nicht zu stande kommt, dann „wirkt das nicht wie eine Vergewaltigung“? Wenn die Mutter das Residenzmodell will und das Kind abgehalten wird beim Vater zu sein, ist das damit dann entgegen „jahrelangem Zwang“? Ich finde schlicht keinerlei nachvollziehbare Logik in Ihren Ausführungen und ich finde die Diskussion auch nicht mehr sehr produktiv. Anstatt sich mit dem WM zu arrangieren und es auszugestalten, rasen Sie mit dieser Haltung auf eine Betonmauer und wundern sich dann, wenn man dem dann bei der Gesetzwerdung im Bundestag vorbereitet durch… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 09:42
Antwort  Tim Walter

Tim Walter, was ich schon immer gern mal fragen wollte: Wie steht es eigentlich mit Ihrer Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat der PETRA-Studie, über die Sie bei Facebook geschrieben haben? Wie wird die Auswahl der Stichproben erfolgen? Wer wird entscheiden, welche Stichproben für die Studie Verwendung finden werden? Werden auch die Stimmen von Kindern in die Forschung mit einfließen, denen es im Wechselmodell schlecht geht?

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 10:16
Antwort  Evi Lamert

Liebe Frau Lamert, da bin ich der falsche Ansprechpartner, diese Fragen müssen Sie Herrn Dr. Rücker stellen, würde ich mal so sagen.

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 11:21
Antwort  Tim Walter

Für die Telefonate mit dem wissenschaftlichen Beirat, die Sie selbst führen, sind Sie selbst verantwortlich, Herr Walter.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 18:21
Antwort  Tim Walter

Welche Telefonate meinen Sie, Frau Lamert? Können Sie Person, Datum und Uhrzeit hier konkret benennen, oder wollen Sie diese Ihre evtl. nochmal reflektieren? Wäre sonst ggf. auch justiziabel, nur mal so.

Tim Walter
Tim Walter
8. Oktober 2017 22:26

Keine Ahnung, Frau Dr. Finke, was Sie so als „Drohung“ empfinden. Anders ist es bei Falschen Tatsachenbehauptungen. Also wenn Sie behaupten, ich würde Ihnen drohen, und dergleichen nicht getan habe. Oder wenn Frau Lamert behauptet, ich hätte über eine Zitat „Zusammenarbeit“ mit dem Wissenschaftlichen Beirat der Studie Kindeswohl und Umgangsrecht auf Facebook berichtet (tatsächlich habe ich dort nur über einige Statements gesprochen, die an anderen Stellen öffentlich wurden, z.B. in der Presse). Und darüber hinaus noch kackendreist behauptet, ich hätte Telefonate mit wissenschaftlichen Beiräten über die Studie geführt. Solche Behauptung, wider besseres Wissen, sind in Deutschland unter Umständen verboten. Es… Weiterlesen »

Meinung
Meinung
7. Oktober 2017 07:52

Geht es um die Kinder oder geht es um Geld? Eine Frau, die ihren Mann entsorgt, Frau Dr. Finke gibt diesbezügliche Tipps, ist gut beraten das Kind zu behalten, wenn der entsorgte Mann ein hohes Einkommen hat und Unterhalt bezahlt. Im Residenzmodell wird die Betreuungsleistung des Vaters finanziell nicht bewertet. Er ist ein Babysitter, der keine Entlohnung bekommt, sondern dafür selbst dafür bezahlt den Job machen zu dürfen. Einfacher ist ein regelmäßiger und langjähriger Geldfluss für eine Mutter nicht zu bekommen. Ein entsorgter Mann mit einem hohen Einkommen sollte auf das Wechselmodell bestehen, denn so hat er das Kind regelmäßig… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 11:25
Antwort  Meinung

Sie beschreiben exakt meine Situation und ich habe exakt durchgesetzt, was Sie raten und ich kann nur sagen, dass es allen Beteiligten gut tut wobei meine Tochter nicht 30/70% bei der Mutter ist, sondern 60/40 % bei mir und nein, ich wünsche gar nichts von der KM, einfach nichts… auch kein Kindergeld das ich ihr lasse und keinen Unterhalt. Man kann so etwas mit einem interessanten Experiment erreichen, möglicherweise zumindest: Ein solcher Vater könnte einer zunächst unwilligen Mutter freiwillig einen üppigen Unterhalt für die Gewährung des WM anbieten. Sehr geldorientierte Frauen stimmen dann vielleicht zu. Nach etwa 1-2 Jahren, stellt… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
7. Oktober 2017 11:54
Antwort  Fabs

Ich glaube, ich habe diese Art von Gebrauchsanleitung schon in fast demselben Wortlaut bei Väter ohne Rechte gelesen. Er hat garantiert einen ganzen Schwanz von Umgangsverfahren nach sich gezogen oder dazu geführt, dass einige Kinder hinzugekommen sind, an denen jetzt Väter und Mütter gleichermaßen ziehen und versuchen, stückchenweise Umgangstag um Umgangstag vom anderen Elternteil zu erobern oder zu erhandeln – das Kind als Ware auf dem Jahrmarkt gewissermaßen. Ich glaube nicht, dass die Kinder diesen Eltern, die so sehr an ihnen zerren, später sonderlich dankbar dafür sein werden. Bei uns häufen sich eher die Berichte, dass Kinder, an denen so… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 16:27
Antwort  Evi Lamert

Das dauert gar nicht lange. Nimmt die KM das Geldangebot an, beweist das ihre wahre Intention. Wo Sie das lesen weiss ich nicht, aber es funktioniert bei genau den Mütter, die besonders gerne heucheln von wegen Kindeswohl ect. Und dann, wenn sie nichts mehr bekommen und aufschreien aber null Anspruch haben auf nix, wird ein FG das genau beobachten und entsprechend reagieren. Damit entlarvt sich die dame dann selbst und es wäre angebracht ihr das komplette Sorgerecht sodann zu entziehen. Ich werde überzeugte egoistische geldgierige narzistische feministinnen eh hier nicht überzeugen. Da kann man auch aufhören zu diskutieren. Da gibt… Weiterlesen »

Christophe
Christophe
8. Oktober 2017 11:36
Antwort  Fabs

Auch wenn ich dem Beitrag von Frau Finke nicht zustimme, finde ich es doch bezeichnend wie die Männer hier argumentieren. Die Väter unterstellen den Frauen nur aufs Geld aus zu sein, stellen aber selbst den Unterhalt als Problem ganz klar in den Vordergrund. Ich könnte das Geld welches ich in den Unterhalt stecke, auch anders anlegen, aber das käme mir nie in den Sinn. Es steht meinem Sohn zu und basta! Wir sollten alle anfangen die Belange des Kindes in den Vordergrund zu stellen und aufhören die Probleme der Eltern (Zeit, Geld, Unabhängigkeit, etc…) höher zu priorisieren als das Wohl… Weiterlesen »

Dula
Dula
7. Oktober 2017 09:32

Der Wechsel, der gezogene Wechsel, ein Begriff aus der Welt des Geldes. Heute nicht mehr so gängig, aber es gibt ihn noch. Es ist lt. Duden ein „…schuldrechtliches Wertpapier, in dem der Aussteller sich selbst oder einen Dritten zur Zahlung einer bestimmten Summe in einem bestimmten Zeitraum verpflichtet…ein gezogener Wechsel,“ ist „ein Wechsel, der auf einen Dritten ausgestellt“. http://www.duden.de/rechtschreibung/Wechsel#Bedeutung2 Vielleicht könnt ihr euch nun vorstellen, warum ich gegen das Wechselmodell bin und warum ich es für eine Erfindung unseres patriarschalischen kapitalistischen Systems halte? Es schädigt nicht nur Kinder und deren Mütter, sondern letztlich auch das System selbst, weil es Zerrüttung… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 11:30
Antwort  Dula

@Dula: „Kinder gehören zu ihren Müttern“… ob sie wollen oder nicht…

Was Sie propagieren hat aber mit unserem Grundgesetz so rein gar nichts mehr zutun und es ist schlicht eines:

Die blanke Gewalt.

Gruselig

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 14:32

Es ist Gewalt, wenn Kinder gegen Ihren Willen vom Vater getrennt werden, weil das schlimmste Traumata auslöst. Kinder können sich dagegen nicht wehren. Die eisige Kälte der Mütter, die sowas fordern ist widerlich aber oft Realität. Konservative Menschen, die ich nicht zwingend mag würden konsequenterweise übrigens auch fordern, dass eine Ehe knallhart unauflösbar ist und die Frau zu gehorchen hat. Fände ich Schwachsinn aber Ihre Rosinenpickerei ist auffällig.

Juliane Bock
Juliane Bock
7. Oktober 2017 18:56
Antwort  Fabs

Schlimmste Traumata lösen die irrwitzige Ideologie des Wechselmodells bei Kindern aus, die sogenannte moderne „Väter“ den Kindern/Frauen überbraten wollen, um sich zu rächen. Möglicherweise für eingeforderten Unterhalt oder für die Machtlosigkeit der Väter vor 30 (!) Jahren. Dass sich die Umstände umgekehrt haben, und Mütter seit 20 Jahren hilflos und entrechtet sind, die Situation im rasenden Tempo immer schlimmer wird, interessiert nicht. Natürlich ist es für ein (kleines) Kind das Schlimmste, nicht bei Mami zu sein ! Was sonst ? Wieso darf das niemand mehr sagen !? Das ist der natürliche Zustand.

Dula
Dula
7. Oktober 2017 11:42
Antwort  Fabs

Das ist Evolutionstechnisch gesehen nicht meine Erfindung, aber danke für Ihr Kompliment ?

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 14:37
Antwort  Dula

Mit der Evolution und der Bais einer genetisch bedingten Verhaltenserklärungsmusters, wurden schon halbe Völker entsorgt.

Ihre Argumente sind auf ganz ganz dünnem gefährlichem Eis gnädige Frau und ich frage mich, was man Ihnen angetan hat dass Sie solches Gedankengut vertreten…

In der Realität aber täte es Not, der Umsetzung Ihrer Gedanken knallharte Grenzen durch das FG zu ziehen weswegen man die Gesetzeslage dringend erweitern muss um den Regelfall des WM.

Dula
Dula
7. Oktober 2017 16:47
Antwort  Fabs

@Fabs es gibt Völker, die anders leben und sie sind glücklicher als unseres. Ihnen scheint gar nicht klar zu sein, dass es andere Möglichkeiten gibt, als Eigentumsanspruch gegenüber Menschen. Allerdings sind Menschen keine Sache und somit auch kein Eigentum gem. BGB. Der US-Amerikanische Bürgerkrieg hat das unterstrichen. Allerdings haben Menschen mit dem Evolutionsmodell, wonach Kinder bei ihren Müttern groß werden dürfen, dafür Sorge getragen, dass sie nach der Darwinchen Theorie „survival of the fittest“ überhaupt erst überleben konnten. „Säugetiere(!)“, sagt Ihnen das was? Männer haben die Aufgabe zu beschützen, zu jagen und das nicht um ihre eigenen Leute zu erlegen.… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
7. Oktober 2017 17:50
Antwort  Dula

@Dula Das meinen Sie jetzt wirklich ernst? Unfassbar. Dann fügen Sie sich, seien Sie Sklave des Mannes und kuschen seinen Anweisungen, denn er ist der Boss. Genau das ist die ideologie, wegen der zu Recht Frauen sich einmal aufgelehnt haben. Genau das vertreten Sie hier aber (gewollt?) durch diese skurrile Sichtweise. „Ihnen das erlegte Fleisch zu liefern“… gegen Sex und einen gedeckten Tisch oder was? Sorry, aber Sie sind absolut skurril. Nein, solche frauenfeindlichen Gesellschaftsbilder kämen mir nicht in den Sinn. Meine Tochter (11) die (auch) bei mir lebt, würde Sie auslachen und damit all die anderen sexistischen oft väterfeindlichen… Weiterlesen »

Dula
Dula
7. Oktober 2017 19:15
Antwort  Fabs

@Fabs Sie leiden an Schnappathmung, das tut mir leid.Na da empfehle ich Ihnen mal eine anständige Kräuterkur und viel Magnesium zur Beruhigung Ihrer Nerven. Ich weiß nicht, was Sie so für Vorurteile im Kopf umtreiben? Aber ich lese Bücher, um meine eigenen immer mal wieder zu überprüfen. Fakten bringen einfach mehr, als Gefühle. Auch wenn diese Fakten immer auf den Spuren männlicher Studien beruhen und selten auf weibliche Urzustände zurückgreifen können. Denn wie Sie bestimmt schon mal gelesen haben, durften zunächst nur Männer lesen, studieren und lehren. Das heutige Wissen fusst also nicht gleichberechtigt auf das Wissen von Männern und… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
13. Oktober 2017 13:14
Antwort  Dula

In Zeiten der Gleichberechtigung dürfen die Frauen das „Fleisch selbst erjagen“!

Markus
Markus
7. Oktober 2017 16:20
Antwort  Fabs

Kinder gehören nicht automatisch zur Mutter. Kinder gehören zu ihren Eltern. Ich lebe das Wechselmodell mit meinen Kindern und mittlerweile weiß es die KM auch zu schätzen weil sie schlichtweg 2 Wochen im Monat Ruhe hat und ihren Freiraum genießen kann. Jeder hat bei diesem Modell gewonnen. Jeder hat seine planbare Zeit und jeder kann seine Verantwortung ausüben, auch für das eigene Leben. Abstriche im Lebensstandard waren nicht wirklich zu verzeichnen und beide Eltern haben immer offene Türen, Ohren und Herzen für die Kurzen. Das Wechselmodell funktioniert. Zur Not auch gegen den Willen des Ex. Bei uns war es so… Weiterlesen »

Dula
Dula
7. Oktober 2017 18:01
Antwort  Markus

Lieber Markus, natürlich gehören Kinder automatisch zu ihren Müttern, das ist evolutionstechnisch der Garant unseres Überlebens. In „Nisa erzählt“ von Marjorie Shostak können Sie wunderbar nachlesen, wann auch der Mann für seinen männlichen Nachwuchs wichtig wird. Viel Spaß beim Lesen!

Bernd
Bernd
8. Oktober 2017 06:08
Antwort  Dula

Ich stimme zu, dass Kinder zu ihren Müttern gehören und Frauen gehören mit ihren Kindern zu ihrem Männern. Wenn der Mann abhanden gekommen ist, dann wurde die Frau mit ihren Kindern einem neuen Mann in die Hütte gegeben, damit die Versorgung gesichert ist. Das ist übrigens der Grund dafür, dass in einigen Kulturen ein Mann mehrere Frauen heiraten kann.

Juliane Bock
Juliane Bock
7. Oktober 2017 16:30

Liebe Frau Finke, vielen Dank für Ihren Mut gegen all das massive „Brainwashing“ der Väterrechtler anzutreten. Mittlerweile gestaltet es sich zum Teil nicht mehr ungefährlich sich im Sinne des gesunden Menschenverstandes zu äußern. Die Wahrheit ist: Kinder gehen seelisch kaputt an diesem Wechselmodell. Oft ist sogar gleichgültig, ob sich die Eltern noch verstehen oder nicht. Das Wechselmodell ist einzig und alein eine Waffe der Patriarchen und der Politik, um Frauen zu knechten / entrechten / und für die Wirtschaft in Vollzeit-Stellen zu bekommen… und natürlich um endlich den Unterhalt für die verhasste Ex zu sparen.

DANKE !!

Juliane Bock

http://www.einzuhausefuerkinder.com

volker
volker
7. Oktober 2017 19:12

Ich oute mich als kinderloser Mann, der keine Lust mehr auf Frauen hat, nachdem er mit 38 Jahren bereits 32 Stück erfolgreich aufgebockt hat und sein Geld lieber alleine verpulvert und möchte folgendes grundsätzliches zum Wechselmodell kund tun: – Wie funktioniert das überhaupt? Sind die Kinder zwei Wochen bei der Mutter und zwei Wochen beim Vater ggf. in vollkommen unterschiedlichen Städten und Schulen? – Benötigt dann jeder der beiden Eltern zusätzllichen Wohnraum, der nur alle zwei Wochen genutzt wird und das bei einer Steuerklasse fast wie ein Singel? Wenn dem so ist, dann kann es aus meiner Sicht aufgrund der… Weiterlesen »

Dula
Dula
7. Oktober 2017 22:14
Antwort  volker

Was Ihren persönlichen Frauenhass betrifft, da sollten Sie dran arbeiten. Nehmen Sie sich einen Psychologen, der kann Ihnen helfen. Bestimmt hat es was mit ihrem „Alten“ zu tun, der ihre Mutter zu Unrecht schlecht behandelt hat. Was allerdings ihren Sexneid betrifft, so sollten Sie sich ab und zu doch mal fragen, ob „in der Welt rumvögeln“ nicht ihrer lieben Seele guttun würde. Dann hätten Sie auch die Chance, ein Kind zu bekommen und an unserem Gefühl teilzunehmen, dass Eltern ihren Kindern gegenüber haben. Hoffentlich bleibt Ihnen dann das Gefühl erspart, wenn man sich trennt und merkt, dass zarte Kinderseelen durch… Weiterlesen »

volker
volker
7. Oktober 2017 23:36
Antwort  Dula

Wow, zu meinen ersten beiden Zeilen konnten Sie ja eine Menge schreiben, zu meinem sachlichen Vortrag leider überhaupt nichts. Das ist das Problem hier, dass soviele alleinerziehende von Neid zerfressen sind, dass konstruktive Diskussionen kaum möglich sind. Meine Eltern sind übrigens seit 47 Jahren glücklich verheiratet und beide haben immer Vollzeit gearbeitet. Aber damals waren die Frauen halt noch anders drauf. Ich stehe dazu. Frauen sind für mich nutzlos. Ich koche besser als alle Frauen, bei denen ich bisher gegessen habe. Haushalt, alles easy. TIefsinnge Gespräche… geht unter Männern besser. Probleme…da rede ich lieber mit einem Kumpel drüber. Sex…mittlerweise überbewertet.… Weiterlesen »

Dula
Dula
8. Oktober 2017 11:13
Antwort  volker

Wow, Sie sollten ein Buch schreiben, ich, der Frauenhasser oder wie meine Mami mich so verletzt hat, weil sie zusah, als mir Papi was ganz Schlimmes angetan hat. Es war scheinbar so schlimm, dass mir noch heute so böse Wörter einfallen, die ich gern über Alleinerziehende gieße, weil ich mir gewünscht habe, dass meine Mami sich endlich trennt. Doch diese von habgier getriebene Frau blieb bei ihm und ich musste dafür meine Seele hergeben. Deswegen bleibe ich heute lieber kinderlos und verachte alle Frauen dieser Welt, insbesondere Alleinerziehende…So in etwa, das ganze dann über 200 Seiten, versteht sich. Danach, Sie… Weiterlesen »

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 16:27
Antwort  Dula

@Dula und @Volker Sie beide tragen dazu bei, dass das Ganze hier einen gewissen Unterhaltungswert hat. Auf @Volker bezogen nehme ich ihm nicht einmal 50% von dem ab was er schreibt, bzw. überspitzt er was @Dula aber nicht versteht und voll drauf einsteigt und @Volker animiert das weiter zu drehen. @Volker: Dass Sie meinen Sex sei überbewertet, ist ein netter Spruch. irgendwo wird Ihnen irgendwnn aber durchaus klar sein, dass guter Sex nur mit echter Emotionalität geht und dann ist natürlich schlechter Sex in der Tat wie Sie das so sagen überbewertet. Die Effizienzmasche ist in meinen Augen Quatsch. Menschen… Weiterlesen »

Anonyma
Anonyma
8. Oktober 2017 07:48
Antwort  volker

„32 Stück aufgebockt“ – also ein männlicher F…fetzen in der Sprache Ihres geistien Mentors …

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 16:31
Antwort  Anonyma

Bitte unterstellen sie nicht, dass diese Ausdrucksweise zwingend ernst gemeint ist. Das ist schlicht schlechte Virtualsatire. Eher geschmacklos übrigens, aber Sie fahren ja gleich voll drauf ab…

Wölfchens Mama
Wölfchens Mama
8. Oktober 2017 11:35
Antwort  volker

Um Ihre Frage zu beantworten: es gibt „zu Hause“ zweimal. Zwei Kinderzimmer, im Idealfall zwei Ausstattungen mit Kleidung, mitgenommen werden beim Wechsel Schulzanzen und das Lieblingskuscheltier. Gewechselt wird in aller Regel wochenweise, was auch in manchen Fällen dazu geführt haben soll, dass das Kind in zwei verschiedene Kitas geht. Zwei Schulen wird vermutlich nicht zulässig sein, sprich, das Ganze geht nur, wenn die Eltern einigermaßen nahe beieinander wohnen. Es fällt kein Unterhalt an, weil beide Elternteile den gleichen Betreuungsanteil leisten. Und ja, der Wohnraum für das Kind wird die gesamte Zeit vorgehalten, aber nur die Hälfte der Zeit genutzt. Dafür… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 11:49

Ja, das Wort gibt es seit kurzem zweimal. Das „Zuhause-Fühlen“ und „Innerlich richtig ankommen“ ist hingegen ein Zustand, den es im Wechselmodell so und in der Form nicht mehr gibt. Sagen jedenfalls erwachsen gewordene Wechselmodellkinder.

Thomas
Thomas
7. Oktober 2017 23:57

Alleinerziehend ist doch viel besser. Da muss ich mich nicht abstimmen.

Martin Morauf
Martin Morauf
8. Oktober 2017 11:01

Das Wechselmodell als – wie es der Europäische Rat einstimmig für alle Mitgliedsstaaten – »anzustrebendes Standardmodell« – bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass gleichberechtigter Elternschaft künftig der Vorzug gegenüber dem bisherigen zwangsweisen Residenzmodell »Mama betreut, Papa zahlt, Kinder verlieren einen Elternteil« zu geben ist. Wechselmodell bedeutet in erster Linie, dass Anreize geschaffen werden, die Eltern dazu bringen, Ihre Verantwortung den gemeinsamen Kindern gegenüber auch nach einer Trennung GEMEINSAM wahr zu nehmen und dass kein Elternteil mehr gegen dessen Willen von der Betreuung ausgeschlossen werden kann. In allen Ländern, wo das bereits Praxis ist (z.B. Schweden) erhöht sich die… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 11:51
Antwort  Martin Morauf

Der Europarat hat leider vergessen, dass die Kinder auch gern noch gleichberechtigt sein würden. Für den Europarat gibt es nur die Gleichberechtigung der Eltern – was ja auch logisch ist, denn da haben Gleichstellungspolitiker abgestimmt nach dem Hearing von Väterverbänden. Kinderpsychologen oder Vertreter einer Kinderlobby wurden nicht gehört.

Sabine
Sabine
8. Oktober 2017 12:01
Antwort  Evi Lamert

In einer „normalen“ Familie, die zusammenlebt, lebt ein Kind sowohl mit Vater als auch mit Mutter. Wenn dem Kind die Mutter nicht passt oder der Vater nicht passt, muss es damit klar kommen. Da wird es auch nicht gefragt, ob ihm der Papa gefällt oder nicht. Es gibt Extremfälle, in denen ein DRM nicht angebracht ist, aber generell dient es dazu, den Kindern BEIDE ETe zu erhalten und ist daher das sinnvollste bei einer Trennung.

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 12:36
Antwort  Sabine

Sabine, es geht nicht darum, was einem Kind „passt“, sondern darum, ob sich ein Kind bei dem, was ihm zugemutet wird, gut und gesund entwickeln kann. Danach zu fragen hat der Europarat leider vergessen.

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 16:33
Antwort  Evi Lamert

@Evi Lamert

Weswegen man am besten nur Mütter fragt und nicht die Kinder und Väter?

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 17:20
Antwort  Fabs

Fabs, nein, man sollte zuerst danach schauen, was für Kinder am gesündesten ist. Und um das rauszufinden, sollte man sowohl Vater und Mutter gleichermaßen fragen, und natürlich auch das Kind. Aber dazu braucht man neutrale professionell arbeitende Menschen, die in der Lage dazu sind, ihre eigene innere Schablone von Richtig oder Falsch komplett zurück zu nehmen. Und dazu sollte man sich innerlich von sämtlichen Regelfällen verabschieden. Und dazu braucht es eine ordentliche lobbyfreie Ausbildung derjenigen, die die Befragung vornehmen. Kindeswohl ist so derartig komplex, dass mir die ganze Diskussion mittlerweile wahnsinnig auf den Keks geht. Für das eine Kind kann… Weiterlesen »

Max
Max
8. Oktober 2017 20:06
Antwort  Evi Lamert

Womit wir wieder dabei wären daß irgendein externer nach dem „Kindeswohl“ urteilt. Das kann wieder nur nach hinten losgehen.

Erik
Erik
10. Oktober 2017 15:54
Antwort  Max

Also einer Sache möchte ich hier mal die Illusion rauben : Nach unserer Gesetzeslage sind Kinder bis zum Alter von 18 Jahren die Mündel ihrer Eltern. In Zusammenlebenden Familien ist der Wille von Kindern bei Entscheidungen, die die Kinder betreffen vor allem eins : altersabhängig und auch dann nicht immer maßgeblich (Man denke nur mal an die Schulwahl) Daß ein Kind gefragt wird, wie es sich den Umgang mit den Eltern vorstellt, ist bei einem Vorschulkind nicht realistisch und auch nicht sinnvoll. Die Grenze für eine Berücksichtigung des Kindeswillens in Umgangsverfahren liegt bei ungefähr 14 Jahren. (Je nach „Reife“ des… Weiterlesen »

Martin Morauf
Martin Morauf
8. Oktober 2017 18:36
Antwort  Evi Lamert

Kinder entwickeln sich am besten, wenn ihnen nach einer Trennung Mama und Papa möglichst gleichwertig erhalten bleiben. Fällt ein Elternteil teilweise oder zur Gänze aus dem leben eines Kindes (wie das beim Residenzmodell der Fall ist) erhöht sich die Gefahr, dass das Kind in unterschiedlichen Formen an den Folgen dieses Traumas leidet oder auch psychisch erkrankt.

Evi Lamert
Evi Lamert
9. Oktober 2017 10:02
Antwort  Martin Morauf

Das kommt immer auf den Einzelfall an, wie Kinder sich entwickeln. Wenn ein Elternteil persönlichkeitsgestört ist oder gewaltbereit, trifft Ihre Behauptung nicht mehr zu. Dies dürfte bei den 50 000 Umgangsverfahren pro Jahr in der Mehrzahl der Fälle der Fall sein. Alle anderen einigen sich freiwillig und ohne Stress.

Martin Morauf
Martin Morauf
9. Oktober 2017 12:49
Antwort  Evi Lamert

Ihrer Argumentation zufolge sollte man also gleichberechtigte Elternschaft als Standardmodell einführen. Denn bei den Fällen wo Persönlichkeitsstörungen und/oder Gewalt im Spiel ist, muss sowieso eine individuelle Lösung gefunden werden (was aber tatsächlich die Wenigsten sind), die kooperationsbereiten Paare einigen sich freiwillig und ohne Stress und für all jene, wo der Streit lediglich ein Streit ums Kind ist (was bei der Mehrzahl der Streitfälle die tatsächlich Ursache ist), hat die Doppelresidenz nachweislich deeskalierende Wirkung.

Martin Morauf
Martin Morauf
9. Oktober 2017 20:26

Die Frage ist doch letztlich: Wollen wir eine Gesellschaft sein, die die Trennung der Kinder von einem Elternteil fördert und als Norm akzeptiert, wenn sich die Eltern trennen oder wollen wir eine Gesellschaft sein, die es fördert und zumindest als »anzustrebenden Standard« einführen möchte, dass Eltern sich auch nach einer Trennung gemeinsam um die gemeinsamen Kinder kümmern? Ich halte die erste Variante für unzeitgemäß um nicht zu sagen für barbarisch und bin fest davon überzeugt, dass die Doppelresidenz – vorausgesetzt sie wird richtig, intelligent und mit entsprechender Umsicht und flankierenden Begleitmaßnahmen eingeführt – ein Schritt in Richtung humanere und kinderfreundlichere… Weiterlesen »

Martin Morauf
Martin Morauf
10. Oktober 2017 09:16

Ich heisse Martin, nicht Max und lese da einen Widerspruch heraus. Das Wechselmodell IST Gleichberechtigung, schafft eine fairere Aufteilung von Erwerbs- und Betreuungsarbeit und im Residenzmodell wird ein Elternteil – meist der Vater – oft gegen dessen Willen von der Betreuung ausgeschlossen. Ich bin auch für eine stärkere Väterbeteiligung in aufrechten Beziehungen. Das scheitert aber oft nicht am mangelnden Willen der Väter sondern an den herrschenden Rahmenbedingung. In Österreich gibt es z. B. die Möglichkeit sich die Karenzzeit zu teilen, aber perfiderweise nur zwei Monate Kündigungsschutz für Väter. DAS wird aber so nicht kommuniziert. Man liest nur über den geringen… Weiterlesen »

Wölfchens Mama
Wölfchens Mama
8. Oktober 2017 12:04
Antwort  Martin Morauf

In Ghana kümmern sich ganze Dörfer um die Erziehung der Kinder. Wir leben hier aber weder in Ghana noch in Schweden, und was anderswo gut funktioniert, muss hier nicht ebensogut klappen, denn die gesellschaftlichen Strukturen sind hier anders als dort. In Schweden sind diejenigen, die mit Kindern arbeiten, hoch angesehen, das sind die mit den besten Schulabschlüssen. Hier sind Erzieher eher in der unteren Mitte angesiedelt. Die Betreuung von Kindern wird in Schweden ganz anders angesehen als hier. Übertragbar wäre das dann, wenn hier zumindest ähnliche gesellschaftliche Strukturen vorherrschen würden.

Martin Morauf
Martin Morauf
8. Oktober 2017 18:01

Auch was den Status von Kindergartenpersonal und Lehrkräften in Volksschulen angeht, ist Schweden in meinen Augen ein Vorbild. Genau wie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Beruf und eben in der Kinderbetreuung. Ich halte es für zielführend, unser Familienrecht so zu reformieren, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen so verändern, dass sich unsere Gesellschaft in diesem Bereich in eine ähnlich positive Richtung entwickeln kann.

B.
B.
8. Oktober 2017 15:52

Kein Wunder geht die Gesellschaft den Bach runter. Ich habe den Eindruck das es hier keinem wirklich um die Kinder geht.
Pauschal kann man sowieso nicht sagen welches Modell nun das beste ist.
Und ganz ehrlich, wenn beide Elternteile um das Wohl der Kinder bemüht sind, dann findet sich auch eine Lösung!
Aber so ist das heutzutage leider, keiner gönnt dem andern die Butter auf dem Brot. Seid doch einfach mal zufrieden und mit euch selbst im Reinen. Der Rest kommt von allein.

Fabs
Fabs
8. Oktober 2017 17:18

Frau Finke, die Diskussion ist dann geschlossen, wenn im Bundestag die Europaratsresolution umgesetzt wird und das WM als gesetzlicher Regelfall verankert. Glauben Sie doch nicht dass am Tag 2 nach dem neuen Gesetz dann millionenfach ein WM eingeklagt werden wird. Das ist doch nicht realistisch. Wieso diese Panik? Wem nutzt das? Es wird behutsam eine Weiche umgelegt, die den Kindern und den Eltern gut tut und ich kann nur wärmstens empfehlen mal von der Konfrontation runter zu kommen, Art. 3 GG und das Kindeswohl endlich ernst zu nehmen und zu versuchen, sich mit der dann neuen Gesetzeslage zu arrangieren. Sie… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
8. Oktober 2017 18:41
Antwort  Fabs

Fabs, wir haben ca. 50 000-100 000 von Umgangsstreitigkeiten betroffene Kinder pro Jahr. Diese Kinder müssten nach dem Willen von Väterverbänden dann im Wechselmodell leben, obwohl in der überwiegenden Mehrzahl der fälle die Mutter die Hauptbezugsperson ist. Wenn es den Kindern damit nicht gut geht, müssten die Eltern versuchen, diese Kinder aus dem Wechselmodell heraus zu klagen. Wenn es nach dem Willen von Väterverbänden geht, verliert dann derjenige Teile des Sorgerechts, der versucht, ein Kind aus einer unguten Situation zu befreien. Was glauben Sie eigentlich, wer dann noch versuchen wird, ein Wechselmodell zu beenden, mit dem ein Kind nicht klar… Weiterlesen »

Max
Max
8. Oktober 2017 20:19
Antwort  Evi Lamert

Vielleicht mal als kleine Diskussionsanregung: Was macht eine „Hauptbezugsperson“ denn aus. Die zeitliche Komponente? Eine vielleicht qualitative? Wie wollen Sie das bemessen? Auch ein Vater der vielleicht sein Kind nur noch Abends ins Bett bringen kann, weil er tagsüber arbeiten MUSSTE ist für ein Kind genauso wichtig und wieso soll dieser Vater nach der Trennung nicht ebenso sein Kind entsprechend versorgen können? Es wird sicherlich Väter (wie übrigens auch Mütter) geben, die diese Rolle nicht annehmen wollen. Hier wird man andere Lösungen, hin zum Residenzmodell finden müssen. Aber : Aus meiner persönlichen Sicht kenne ich kaum einen Vater, der sich… Weiterlesen »

Kalibela
Kalibela
9. Oktober 2017 22:28
Antwort  Max

Sie argumentieren aus Ihren persönlichen Erfahrungen heraus. Selbst statistisch ist aber nachgewiesen, dass die Mütter den größten Teil der Betreuung, Pflege und des Haushalts übernehmen, das ist nach wie vor Normalität. Hauptbezugsperson bedeutet natürlich, dass qualitativ eine andere Bindung zwischen Kind und diesem Elternteil vorliegt, es ist schade, dass hierauf aktuell ein so großer Neid besteht, allerdings auch aufgrund der Veränderung von Rollenbildern auch verständlich. Gefragt ist es in diesem Fall nicht „Gleichberechtigt“ sein zu wollen, in dem Sinne, „genau so viel vom Gleichen zu bekommen“, sondern sich als Gleichwertigkeit auch dann zu erkennen, wenn man eine andere Rolle übernimmt.… Weiterlesen »

Wolf
Wolf
8. Oktober 2017 22:38
Antwort  Evi Lamert

Hören sie doch endlich auf, aus ihrem persönlichen Bauchgefühl zu argumentieren und immer neue Ängste zu schüren! Es gibt genügend Länder, die das Wechselmodell erfolgreich praktizieren. Wo sind denn all die gestörten Kinder? Sicherlich gibt es Einzelfälle, in denen es nicht klappt. Die gibt es aber auch im Residenzmodell zu genüge!

Evi Lamert
Evi Lamert
9. Oktober 2017 08:49
Antwort  Wolf

Hier geht es nicht darum, wer das Wechselmodell erfolgreich praktiziert, sondern hier geht es darum, das Wechselmodell Familien aufzudrücken, die nicht dazu in der Lage sind, sich zu einigen, weil das Konfliktniveau zu hoch ist. Sie sollten aufpassen, dass Sie argumentativ nicht Dinge miteinander vermengen, die gar nicht zusammengehören.

Fabs
Fabs
9. Oktober 2017 00:28
Antwort  Evi Lamert

@Evi Lammert, wenn der Vater das WM wünscht, er erziehungsbefähigt ist (also kein Gewalttäter, hatte ich schon gesagt und trifft auch für Frauen zu, die gerne mal zuschlagen, keine Drogen vorliegen, kein Borderline und was sonst noch so alles…)… UND wenn das Kind ein WM WILL aber die Mutter es verhindert indem sie sagt: „Ich will nicht = Konflikt = geht nicht“ DANN und nur DANN sollte jedes Gericht der Welt dieser Mami mal die Leviten lesen und klar machen, wo der Hammer hängt, bei allem Respekt. Wenn die Mutter dann nicht nachgibt, sollte man ihr das ABR entziehen und… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
9. Oktober 2017 08:52
Antwort  Fabs

Dazu hat sich der BHG in etwa so geäußert: Die Aufteilung der Lebenszeit von Kindern kann nicht dafür vorgenommen werden, um Eltern zu erziehen. Aus dem einfachen Grund: Das funktioniert nicht. Strittige Eltern bleiben strittige Eltern, mit oder ohne halbes Kind. Vielmehr sollte man nach der Ursache der Konflikte suchen und vorsichtig daran arbeiten, diese Konflikte nach und nach zu minimieren.

Wölfchens Mama
Wölfchens Mama
9. Oktober 2017 22:24
Antwort  Fabs

Seit der letzten Familienrechtsreform gibt es doch bereits ein Instrument, um Eltern zu vermehrter Kooperation zu zwingen: die Kostenentscheidung. Im Regelfall werden die Kosten nämlich gegeneinander aufgehoben, es zahlt nicht mehr der, der nicht Recht bekommt. Damit wollte man das „Gewinner-/Verlierer“-Prinzip aufheben und verhindern, dass Eltern wegen jeden **** vor Gericht ziehen. Was so ein Verfahrensbeistand kostet, kann man im Netz nachlesen. Plus Gerichtskosten, plus einen eventuellen Rechtsanwalt, plus sämtliche Gutachten, die der Richter anordnet, alles tragen beide Parteien, wenn sie sich nicht ohne Gericht einigen können.

Fabs
Fabs
9. Oktober 2017 00:39
Antwort  Evi Lamert

Was mit den Kindern passiert im WM? Sie werden endlich für voll genommen? Sie haben Mami und Papi und werden glücklicher – alle wichtigen seriösen Studien beweisen das in überragend eindrucksvoller Weise, da brauchen wir doch nun wirklich nicht auch noch etwas zu deuteln – hier ist der Drops lange gelutscht oder zweifeln sie auch den Klimawandel an oder dass die Mondlandiung stattfand? Selbstverständlich ist ein Kind bei beiden Eltern besser aufgehoben, weshalb die Natur es so machte, dass es 2 Eltern gibt ;-) Ganz einfach ! Wir müssen nicht dauernd das ganz natürliche und offensichtliche abstreiten, nur weil es… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
9. Oktober 2017 08:34
Antwort  Fabs

Fabs, nur so viel: Ja, ein Kind ist bei beiden Eltern am besten aufgehoben, wenn die Eltern liebevoll sind und Zeit für das Kind haben. Dazu braucht es nicht für alle Kinder ein Wechselmodell, und schon gar nicht per gerichtlich verordnetem Zwang.

Susann
Susann
8. Oktober 2017 20:38

In meinem persönlichen Fall hätte es kein Wechselmodell gegeben, weil dem Mann das Kind eh ziemlich egal war und er so wenig gekümmert hat, wie überhaupt nur möglich. Das scheint, wenn man sich umhört, nicht so unverbreitet zu sein. Warum das Wechselmodell als Standard automatisch dazu führen soll, dass Kinder vom Vater (bzw. vom bisher nicht versorgenden Elternteil) gut versorgt werden, mit all dem Arbeitsaufwand, der da dazugehört, ist wohl ein Geheimnis.
Aus meiner Erfahrung an Schulen: beim Wechselmodell hatten Kinder ihre Sachen/Hausaufgaben usw. nicht dabei, wenn sie vom Vater kamen. Naürlich nur anecdotal evidence, aber es war schon auffällig.

Reinhard Rode
Reinhard Rode
9. Oktober 2017 11:37

Kennen Sie Prof. Dr. Inge Seiffge-Krenke? Die ehemalige Leiterin der Europäischen Jugendforschung. Sie hat auch Fachbücher im Bereich Psychologie für die Ausbildung im Kontext familialer Verfahren veröffentlicht. – Auf Basis von verläßlichen Zahlen und validen Auswertungen kommt sie zu interessanten Äußerungen wie sie z.B. im Spiegel im Juli 2017 veröffentlicht wurden. Diesen Untersuchungen und Aussagen sollte sich jeder und jede stellen, der/die öffentlich seine Meinung kund tut, um auch langfristig als seriös wahrgenommen zu werden. – Für viele Elternteile, meist Väter, aber auch einige Mütter, die ich kenne, deren Kinder den Kontakt zum Teil mit dem nicht Hauptbetreuenden Elternteil verweigern,… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
10. Oktober 2017 07:10
Antwort  Reinhard Rode

Es kommt immer darauf an, WELCHE Forschungen man zu Rate zieht. Die negativen Auswirkungen des Wechselmodells per Zwang sind bislang kaum erforscht, hingegen war die Scheidungsfolgenforschung bei Alleinerziehenden schon sehr häufig Gegenstand der Forschung. Dies sollte nicht dazu verleiten, aus der sehr diffusen und uneinheitlichen Forschungslage voreilig Rückschlüsse auf die Wirkung bestimmter Wohnformen bei Kindern zu ziehen. Dies wäre unseriös und nicht im Sinne der Kinder.

Erik
Erik
10. Oktober 2017 15:21
Antwort  Susann

Ein Wechselmodell wird es auch in Zukunft nicht geben, wenn ein Elternteil keinen entsprechenden Antrag stellt. Dahingehend ist die Sache mit dem „Standard“ nicht zu verstehen. Wenn eine Umgangssache nicht vor Gericht landet, können Eltern auch in Zukunft alles mögliche einigen. Und seis ein Eis beim Italiener an jedem Sonntag. Richtig verstanden ist es am ehesten so : Landet eine Umgangssache vor Gericht, wir nicht mehr der heutige Standardumgang (14-tgig am WE) angestrebt, sondern eine Betreuungsquote des getrennten Elternteils zu 30-50 %

Evi Lamert
Evi Lamert
11. Oktober 2017 10:35
Antwort  Erik

Daher ist ein Wechselmodell als Regelfall auch so großer Humbug: Er gilt ja nur für die Eltern, die sich nicht verstehen, die also konflikthaft miteinander verbunden sind und ihren Streit auf dem Rücken der Kinder austragen. Die Zielgruppe eines Wechselmodells als Regelfall sind folglich diejenigen Eltern, die am wenigsten dafür geeignet sind. Ich bin entsetzt, wie Politiker auf die Idee kommen können, sich so einen hanebüchenen Unsinn auszudenken.

Ver
Ver
9. Oktober 2017 06:00

Sogar Kinder, die massive Gewalt gegen die Mutter oder sich selbst erlebt haben, tun das.

Etwa die Hälfte der häuslicher geht von Frauen aus. Wer Mutter statt Elternteil schreibt hat entweder eine versteckte Agenda oder keine Ahnung.

Urs
Urs
10. Oktober 2017 12:26

Ich wurde massiv von meiner Mutter physisch und psychisch unterdruck gesetzt. Und muss da widersprechen. Mir wäre eine Gehirnerschütterung lieber gewesen, die hätte ich nachweisen können. Der ständige psycho-krieg war nicht nachweisbar.

Rano64
Rano64
9. Oktober 2017 08:24

Immer wieder interessant finde ich (als Papa) den ewigen Widerspruch in der Argumentation: So lange die Beziehung läuft, wird vom Vater vehement eingefordert, dass er sich auch möglichst umfangreich an der Betreuung beteiligt (und an der Hausarbeit natürlich auch). Weil für die Kinder ja beide Bezugspersonen so wichtig sind (ja, stimmt!). Nach der Trennung soll der optimale Zustand dann plötzlich sein, dass die Kinder bei der Mutter sind und dem Vater wird exakt die (traditionelle) Rolle des Familienernährers zugewiesen. Und noch etwas: Wer sich als Lobbyistin der Alleinerziehenden fragt, wieso denn so viele Väter keinen Unterhalt zahlen, sollte ihren Blick… Weiterlesen »

Urs
Urs
10. Oktober 2017 10:04

Man / Frau kann aber nachforschen woran so etwas liegen kann. Ich denke hier sind mindestens drei Aspekte relevant. 1. Viele müssen schlicht den vollen Unterhalt nicht zahle, da sie ihn sich nicht leisten können. Laut Düsseldorfer Tabelle liegt der Selbstbehalt beim Kindesunterhalt (für minderjährige Kinder) in der folgenden Höhe: Existenzminimum des unterhaltsberechtigten Ehegatten einschließlich des trennungsbedingten Mehrbedarfs in der Regel: 1. falls erwerbstätig: 1.080 EUR 2. falls nicht erwerbstätig: 880 EUR Der gleichen Tabelle lässt sich auch der Kindesunterhalt entnehmen, für ein 7-jähriges Kind wäre demnach eine Mindestunterhalt von 289 € (nach Abzug des hälftigen Kindergeldes) zu zahlen. Demnach… Weiterlesen »

Urs
Urs
10. Oktober 2017 12:23

Zur Punkt 3: Das fiktive Einkommen wird dann auch angesetzt wenn der Unterhalt bestimmt wird. In der Familie so passiert. Zur Teilzeit stimmt es erst recht nicht. Ich kenne mehrere Fälle in denen der Vater zur Vollzeitarbeit aufgefordert wurde und er für den geleisteten Unterhaltsvorschuss entsprechendem dem fiktiven Gehaltes aufkommen musste. Wenn wir von Väterforen anfangen wo die Schwarzenschafe sich tummeln, reden wir dann auch von den Frauen Foren (da reicht ein Blick ins Brigitte Forum) wo Frauen Planen die Gatten entsprechend auszunehmen und zu entsorgen? Tausch die Schlösser wenn er auf Dienstreise ist etc. ? Mit extrem Fällen kann… Weiterlesen »

Urs
Urs
10. Oktober 2017 12:58

Ja, mit Mann und Kind.

Evi Lamert
Evi Lamert
9. Oktober 2017 08:37

Aus der Gruppe „Nein zum Wechselmodell per Zwang“: „In Deutschland gibt es ca. 50 000 Umgangsverfahren pro Jahr. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Rechtspflege/GerichtePersonal/Familiengerichte2100220167004.pdf?__blob=publicationFile Für alle von diesen betroffenen Kindern strebt die Wechselmodell – und Väterlobby eine „Homologisierung“ des Umganges an. Sie nennt dies „Beweislastumkehr“. D.h.: Streiten sich Eltern über den Umgang (was in Deutschland bei grob gerechnet 50 000 – 100 000 Kindern pro Jahr der Fall ist), soll für diese ca. 50 000 bis 100 000 betroffenen Kinder pro Jahr Kinder automatisch ein Wechselmodell als beste Betreuungsform angenommen werden, aus dem sich dann ein Elternteil herausklagen muss. D.h. das Wechselmodell ist der Ausgangspunkt,… Weiterlesen »

Martha
Martha
9. Oktober 2017 11:38

Ich möchte gern auf einen anderen Aspekt hinweisen, der in dieser Diskussion viel zu kurz kommt: es stimmt gar nicht, dass es für alle gewaltbetroffenen Frauen gut ist, wenn das Wechselmodell als Regelfall verhindert wird! Bei mir zum Beispiel war es so: mein Ex-Mann war langzeitarbeitslos, und ich musste arbeiten, damit wir über die Runden kommen. Er hat dann angefangen immer mehr zu trinken, zu drohen und Gegenstände zu werfen, ein paar mal hat er auch zugeschlagen. Das meiste konnte ich nicht beweisen. Und als ich mich dann trennen wollte, hat es geheiẞen, die Kinder können ja beim Vater wohnen,… Weiterlesen »

Martha
Martha
9. Oktober 2017 15:07

Gerne??? Natürlich nicht! Aber was hätte ich machen sollen?? Den Kindern hat er nie was getan, die hat er umgarnt und auf seine Seite gezogen – die Kinder finden ihn toll und wohnen gerne bei ihm. Die Gewalt war immer nur gegen mich. Und nach der Trennung hat er sich sogar zusammengerissen und aufgehört zu trinken. Und beweisen konnte ich ohnehin nur wenig. Abgesehen von der Gewalt hatte er alle guten Karten in der Hand. Ich hatte keine Chance einfach zu sagen: ich gehe und die Kinder bleiben bei mir – das geht nicht in allen Fällen so einfach wie… Weiterlesen »

Christian
Christian
9. Oktober 2017 11:49

Das Wechselmodell wäre ja auch für die Mutter einklagbar. Insofern wären es auch Pflichten für den Vater.
Ich habe deinen Artikel hier mal besprochen:
https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/09/warum-das-wechselmodell-als-standard-der-letzte-mist-ist/

Christian
Christian
9. Oktober 2017 14:43

Sicher, der BGH sieht es ja gegenwärtig als Umgangsvereinbarung an und da sind gemäß § 89 FamFG Ordnungsmittel festsetzbar, zudem kann eine Umgangspflegschaft beantragt werden

Erik
Erik
10. Oktober 2017 13:26

Die Empfehlung, ein Ordnungsgeld gegen einen Elternteil zu beantragen, der den Umgang unzuverlässig und unregelmäßig wahrnimmt habe ich erst kürzlich gegeben. Es wird nur zu selten gemacht. Dabei brauchts dafür nur ein Briefchen ans Familiengericht. Kostet nichts und braucht auch keinen Anwalt. Ein Warnschuß kommt IMMER

Erik
Erik
10. Oktober 2017 14:36

Die AGs gehen hier im Regelfall nach einer Art Eskalationsleiter vor. Im ersten Schritt gibt es in der Regel eine Art Verwarnung. Warum dies so selten seitens der betreuenden Elternteile gemacht wird, darüber kann ich nur spekulieren. Ein Grund könnte das Urteil des BVerfG von 2008 sein (1 BvR 1620/04). Das bezieht sich jedoch eindeutig darauf, daß Ordnungsmittel dann nicht angebracht sind, wenn dadurch ein Elternteil kindswohlschädlich dazu gezwungen werden soll, einen Umgang wahrzunehmen, den es verweigert. In der Urteilbegründung gibt sich das BVerfG aber einige Mühe, darzustellen, wann das sehr wohl möglich ist. Damit ein Rechtsmittel möglich ist, muß… Weiterlesen »

Erik
Erik
10. Oktober 2017 14:47

Wenn also ein Elternteil widerholt zur Enttäschung seiner Kinder aus nichtigen Gründen (z.B Party mit Kumpels) ausfallen läßt und man hat einen Umgangstitel, einfach mal einen formlosen Antrag auf Ordnungsgeld ans Familiengericht senden. Unter Vermeidung eines Anwalts. Der ist hier überflüssig. Dasselbe würde ich tun , wenn gegen die Wohlverhaltensklausel verstoßen wird (z.B. Lästereien über den anderen Elternteil vor dem Kind). Eine Reaktion des Gerichts kommt immer.

Evi Lamert
Evi Lamert
11. Oktober 2017 10:31
Antwort  Erik

Ich kenne so eine Mutter, die den Vater dazu verklagt hat, Umgang mit seinem Kind zu haben, der das Kind nicht sehen wollte. Das Ergebnis war desaströs. Der Vater hat zwar das Verfahren verloren, wurde zum Umgang verpflichtet, musste sogar Ordnungsgeld zahlen, aber für die Beziehung des Vaters zum Kind war das der Dolchstoß. Man kann Beziehungen nicht durch Androhung von Zwangsgeld verordnen. Beziehungen funktionieren nur auf freiwilliger Basis und auf der Grundlage von Liebe und Zuwendung. Ich bin entsetzt, wie Menschen der gesunde psychologische Menschenverstand langsam abhanden zu kommen scheint.

Kalibela
Kalibela
9. Oktober 2017 22:35
Antwort  Christian

Das ist Theorie. Bennen Sie einen Fall, indem ein Vater ein Ordnungsgeld zahlen musste, da er sich nicht an die Umgangsregel hielt.

Erik
Erik
10. Oktober 2017 13:24
Antwort  Christian

Voll erfaßt ! Was sie da anführen ist durchaus realisierbar. Wird aber nicht diskutiert in einer Debatte, die sich auf ein bloßes „WM ja/WMnein“ beschränkt. Das sind schon Fragen, die die Ausgestaltung der Sache betreffen.

Matze
Matze
9. Oktober 2017 20:23

Die überwiegende Mehrheit der meist amerikanischen Untersuchungen komme zu dem Ergebnis, dass sich das Wechselmodell positiv auswirke – für alle Beteiligten. Die Kinder seien zufriedener und würden ein engeres Verhältnis zum Vater entwickeln. Sie seien besser in der Schule und seltener Mobbingopfer. Auch die Eltern fühlten sich besser – vorausgesetzt, sie führen keinen Rosenkrieg gegeneinander. „Die Fakten liegen nun alle auf dem Tisch, jetzt muss es eine politische Entscheidung geben“, fasst Josef Linsler die Diskussion um das Wechselmodell zusammen. Linsler arbeitet für den „Interessenverband Unterhalt und Familienrecht“ und setzt sich seit vielen Jahren für eine Gesetzesreform ein. http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/moderne-vaeter-werden-nach-der-scheidung-benachteiligt-14225576-p2.html Und das… Weiterlesen »

Kendra M
Kendra M
10. Oktober 2017 08:24

1. Es gibt nicht „solche und solche Studien“. Sie müssten schon zeigen, in welchen dieser Studien wissenschaftlich schlecht gearbeitet wurde. Sonstt klingt das sehr nach „Es gibt Studien, deren Ergebnis ich mag und solche, deren Ergebnisse ich nicht mag“, sprich Kirschenpflücken. 2. Der Kommentator erwähnt explizit den Konsens dieser Studien, die mehrheitlich einen positiven Effekt des WMs zeigen. Das wäre das Prinzip einer Meta-Studie. Meta-Studien sind die beste Evidenz, die wir haben, weil sie eben „solche und solche“ Studien normalisieren. 3. Dissertationen sind nun wirklich nicht das, was sie denken was sie sind. Von jemanden, der selber promoviert hat. 4.… Weiterlesen »

Evi Lamert
Evi Lamert
11. Oktober 2017 10:26
Antwort  Kendra M

Ich empfehle Ihnen dringend, die derzeitig verfügbaren „Metastudien“ daraufhin zu untersuchen, ob die von den „Metastudien“ in den Blick genommenen Wechselmodelle unter Druck oder freiwillig gelebt werden, und ob sie auf die Fragestellung „Wechselmodell per Zwang als Regelfall bei Elternstreit“ überhaupt anwendbar sind. Sie werden zu äußerst erstaunlichen Ergebnissen kommen.

Wölfchens Mama
Wölfchens Mama
10. Oktober 2017 08:48

Wenn man denn auf einer gleichberechtigten Betreuung besteht, warum wird dann nicht das Nestmodell so vehement eingefordert? Das würde doch bei gleichem Betreuungsanteil den Kindern viel mehr entgegenkommen. Frage an die Männer, die hier so laut schreien: warum ist das Wechselmodell in euren Augen das Nonplusultra und das Nestmodell findet nicht mal Erwähnung?

Wölfchens Mama
Wölfchens Mama
10. Oktober 2017 12:18

Nur wird ja oft genug angeführt, die Frauen seien „geldgeil“. Hier kommt das investierte Geld dem Kind und dem Umgangsmodell zu Gute. Das Argument fiele somit weg. Klar ist das teurer, aber es geht ja den Väterverbänden doch immer ums Beste fürs Kind. Das Nestmodell ist aus Sicht des Kindeswohls doch dem Wechselmodell ganz klar vorzuziehen.

Erik
Erik
10. Oktober 2017 13:16

Frau Finke, daß kein Nestmodell angeordnet werden kann hat weniger finanzielle als rechtliche Gründe. Der Richter , der Eltern vorschreibt, WIE sie die gemeinsame Betreuung einrichten (also in 2 oder 3 Wohnungen) kann ziemlich sicher mit einer Revision des Urteils rechnen. Was machen sie mit einem Elternteil, der entgegen dem richterlichen Beschluß sein Kind doch in seiner eigenen Wohnung betreut ? bestrafen ? Da sieht man mal wieder, wie sehr sich manch einer vom Begriff „Wechselmodell“ in die Irre führen läßt.

Dula
Dula
10. Oktober 2017 13:57
Antwort  Erik

Erik Sie profitieren scheinbar vom Schmerz anderer Leute und insbesondere von Kindern. Wer vernünftig ist, trennt sich als allererstes von Menschen wie Ihnen und all den Winkeladvokaten der Scheidungsindustrie. Ein Betroffener hat mir einmal ganz stolz erklärt, dass seine Scheidung und der Streit ums Kind inzwischen schon 32.000,00€ gekostet habe. Als ich ihm dann sagte,dass er das Kind um sein Geld betrügen würde, war er still, ganz still.

Dula
Dula
10. Oktober 2017 15:13

Wieso alle Anwälte? Das habe ich nicht geschrieben, ich schrieb die Winkeladvokaten der scheidungsindustrie. Es gibt da auch diese und jene und von schlechten trennt man sich besser. Außerdem ist das nur ein Teilbereich aller Juristen. Ich verstehe Ihre Verallgemeinerung an dieser Stelle nicht. Schön, dass wir uns vor aller Augen darüber auseinandersetzen müssen. ?So kommen Frauen sicher schneller ans Ziel, das liebe ich so an uns Weibern ???????????. Sehen Sie sich bitte an, wie Männer sich an dieser Stelle verhalten würden oder die CDU. Bitte nie öffentlich gegenseitig angehen, sondern zusammen halten und eher mal weghören…

children\'s rights
children\'s rights
10. Oktober 2017 09:49

Ich bin doch sehr erstaunt, dass sich hier zwei Politiker einbringen und ganz gesonnen ihrer Misogynie dahin fröhnen und auch noch indirekte Drohungen aussprechen. Beim Durchlesen der Kommentare wird vor allem deutlich, dass ein Großteil der Kommentateure den Blick auf die Kinder komplett verloren hat. Sachliche Diskussionen sind so gut wie nicht möglich, das wird besonders bei Tim Walter deutlich, der Frauen, die einer Mütterinitiative angehören, als „radikal“ bezeichnet, sich selbst aber mit Väterverbänden vernetzt. Die Versuche des „Mundtot-Machens“ von Christine Finke, in dem man z. B. ihre Beiträge in Väterrechtsgruppen mit entsprechendem Aufruf teilt, sind im Maß an Lächerlichkeit… Weiterlesen »

Erik
Erik
10. Oktober 2017 11:54

Frau Finke, ich denke die Debatte ums Wechselmodell krankt an gewissen Stellen. „Mütter“ gegen „Väter“ / „Frauen“ gegen „Männer“, das dürfte in einer interessierten, von der Thematik nicht betroffenen Öffentlichkeit vor allem eins auslösen : Eine gewisse Abscheu. Vor allem die Gegendebatte macht in meinen Augen einige Fehler : Hier werden gern mal „Bindungstheorien“ ungeachtet irgendwelcher Altersstufen verargumentiert, es werden Petitionen an Leute gerichtet, die keinerlei Befugnisse haben, in geltende Rechtsprechung einzugreifen und es werden Forderungen laut, die von vornherein an unserer Verfassung scheitern würden. Ene solche ist die Forderung nach einem Gewaltschutz, der grundsätzlich gegen das Umgangsrecht wirkt. Demgegenüber… Weiterlesen »

Ron Rechinger
Ron Rechinger
10. Oktober 2017 12:13

Also Frau Finke, wie ich hier so die Kommentare lese scheint es so, dass Sie mit Ihrem Beitrag nicht nur die Männer gegen sich aufgebracht haben sondern auch einen sehr großen Teil der Frauen!!! Ich denke mal das Sie mit so einer Reaktion nicht gerechnet hätten und Sie wohl dann Ihre Einstellung mal überdenken sollten. Wenn Ihnen eine freie Meinung nicht passt dann drohen sie schon mit Ausschluss aus dieser Diskussionsrunde, ich denke das zeigt eigentlich schon wie Sie Ihre Meinung bilden und das Sie, Gott sei`s gedankt, in diesem Land nicht wirklich was zu sagen haben. So und nun… Weiterlesen »

Tom
Tom
11. Oktober 2017 07:35

Wenn man hier den ganzen gegenseitigen Hass liest vergeht einem die Lust auf Ehe und Kinder. Gerade für den Mann scheint es mehr Nachteile als Vorteile zu geben. Vielleicht sind deshalb immer mehr Single und kinderlos.

Lothar
Lothar
11. Oktober 2017 13:06

Eheverträge sind oft das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben wurden. Im schlimmsten Fall werden sie im Falle einer Scheidung als sittenwidrig erklärt.
Kümmererverträge sind eine gute Idee, aber nicht vor der Geburt eines Kindes sondern vor der Zeugung.

Lothar
Lothar
11. Oktober 2017 13:03
Antwort  Tom

Diesen Eindruck habe ich auch. Deshalb hat sich die Ehe für mich erledigt, auch wegen der Erlebnisse im Bekanntenkreis.
Ich dachte auch ich wäre Vater. Es war aber nicht so. Damals hat mich das hart getroffen, aber heute bin ich dankbar für die glückliche Fügung.
Junge Männer sollten sich sehr zurückhalten, sie könnten ihre Existenz ruinieren.

Dummerjan
Dummerjan
11. Oktober 2017 13:30

Das Gender Pay Gap entsteht erst durch Abwesenheit wegen Kindererziehung. Vor dem ersten Kind verdienen Frauen tatsächlich mehr als gleichaltrige Männer. Siehe dazu destatis.
Jedoch verdienen Männer, siehe 3. Genderdatenreport der Bundesregierung, auf der gleichen Stelle bei Teilzeit, 21% weniger als Frauen in vergleichbaren Stellen (nach Bereinigung).
Daher beruhen Ihre Aussagen auf falschen Grundannahmen.

B.
B.
11. Oktober 2017 14:42

Bitte nicht die Lust auf Ehe und Kinder verlieren. Es gibt wirklich auch noch andere Fälle. Ich bin glücklich geschieden. Lebe glücklich mit neuem Partner und meinen 2 Kindern. Exmann kümmert sich selten, hab ich aber kein Problem damit. Wenn er sich meldet und was machen möchte mit den Kindern werden die gefragt ob sie da gerade Zeit haben und überhaupt wollen. Wenn ja dann geht das klar, wenn nicht dann ist mein Exmann auch nicht böse. Er sieht das er sich wenig einbringt, wie vor der Trennung auch. Und reagiert zum Glück normal darauf das vor allem das jüngere… Weiterlesen »

Lothar
Lothar
12. Oktober 2017 07:50
Antwort  B.

Sehr schön, ein positives Beispiel.

Da die Wahrscheinlichkeit der Existenzbedrohung nach einer Scheidung sehr hoch ist und ich zu den Männern gehören, die im Falle des Falles besonders hart aufschlagen, spare ich mir zukünftig Ehe, Kinder und Partnerschaft.
Ich hatte schon einmal unbeschreibliches Glück und konnte meinen Kopf in der letzten Sekunde aus der Schlinge ziehen. Nochmal gelingt mir das nicht.
Maximal etwas ganz Loses.

Besonders wichtig ist mir, daß sich auch junge Männer mehr über die rechtlichen Aspekte einer Ehe informieren und konsequenter danach handeln. Da könnte man viel Leid verhindern.

Lothar
Lothar
12. Oktober 2017 08:20

Natürlich gilt das auch für junge Frauen. Ob die Ehe eine überholte Institution ist, bezweifle ich sehr. Bisher ging der Ehewunsch immer von den Frauen aus. Dieser Wunsch war für mich immer das Signal zur sofortigen Trennung.
Aber auch eine eheähnliche Partnerschaft ist für den Mann existenzbedrohend, besonders wenn diese Partnerschaft schon einige Jahre andauert.

Lothar
Lothar
12. Oktober 2017 09:14

Auf die zwei Jahre verzichte ich gerne. Dafür sind meine vorherigen Lebensjahre durch inneren Seelenfrieden, Ausgeglichenheit und finanzielle Unabhängigkeit gekennzeichnet.

Evi Lamert
Evi Lamert
13. Oktober 2017 11:05
Antwort  Lothar

Kommt immer auf die Höhe des Einkommens an, ob die Ehe für Männer existenzbedrohend ist. Wenn die Einkommen besonders niedrig sind, ist eher die Frau in ihrer Existenz bedroht – dem Mann bleibt der Selbstbehalt – der Frau nicht.

Lothar
Lothar
13. Oktober 2017 13:10
Antwort  Evi Lamert

So habe ich mir das auch vorgestellt. Das konnte ich auch im Bekanntenkreis beobachten.
Somit kann ich mir eine Ehe nicht „leisten“.

stefanie
stefanie
1. November 2017 08:12

Wenn es wirklich um das Wohl der Kinder geht, könnte man ihnen mit dem Nestmodell ein zu Hause schaffen. Es könnten 2 Wohnungen ausreichen, wenn es wirklich um das Wohl der Kinder geht. Die Kinder bleiben in einer Wohnung, die Eltern ziehen wöchentlich in die gemeinsame Elternwohnung. Das ist nervig und nicht schön, aber wenn es wirklich um das Wohl der Kinder geht, machbar. Zumindest für ein paar Jahre bis die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, könnte es funktionieren. Es passt nicht für alle, aber es sollte zumindest in Erwägung gezogen werden. Das Wechselmodell empfinde ich als Zumutung für… Weiterlesen »

Wen
Wen
3. November 2017 05:43
Antwort  stefanie

Das geht nicht, wenn man sich trennt weil man geschlagen wurde. Das ist absolut unpraktikabel und für Kinder bestimmt unverständlich. Dieses Gezerre an ihnen muss aufhören.

Papalapapi
Papalapapi
13. November 2017 18:14

Vieles stimmt einfach nicht, ist nicht oder zu kurz gedacht. Es tut mir Leid, ich kann dazu nichts sagen. Mir wird Gleichbehandlung und Gleichberechtigung verweigert, die bestmögliche Lösung für meine Tochter verunmöglicht. Obwohl ich schon mehr habe, als andere Väter. So etwas Brutales und Ungerechtes wie das Deutsche Familienrecht kam man sich nicht ausdenken: Es ist altbacken, unwissenschaftlich, ideologisch und hinterwäldlerisch. Die Fortschrittlichen Kräfte wissen das und dennoch ändert sich kaum etwas. Aber wir kämpfen. Wir kämpfen für unsere Kinder und gegen den Machtmissbrauch durch Ideologen und Mütter, die sich selbst absolut setzen. Natürlich können Eltern nicht zur BETREUUNG gezwungen… Weiterlesen »

Dominique
Dominique
1. Januar 2018 18:54

Hallo zusammen, ich habe den Artikel heute vormittag gelesen. Ehrlich gesagt, kotzt es mich an ,das es entweder heißt der blöde vater oder die böse mama. ich kenne aus verwandten und bekanntenkreisen beides.einmal wo sich der vater nach der trennung einen scheiß kümmert und ich kenne auch fälle ,wo der vater zahlt sich kümmert und die mutter trotzdem nicht zufrieden ist und alles unternimmt das vielleicht nochmehr rauszuquetschen versucht und der umgang so gering wie möglich gehalten wird obwohl es keinen grund dafür gibt. Kann man , wenn man ein kind zusammen hat , und sich trennt, nicht in ruhe… Weiterlesen »

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Ein-Eltern Familie statt Alleinerziehende? Neusprech lässt grüßen
28. Oktober 2018 20:03

[…] wünscht, selbst wenn dieser sich vorher kaum ums Kind gekümmert hat, weil er immer arbeiten war. (Freiwilliges Wechselmodell finde ich super. Das nur als […]

Bella
Bella
26. Februar 2019 11:16

Als Scheidungskind welches sein gesamtes Leben in Patchwork verbracht hat, kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass mich niemand gezwungen hat Kontakt zu meinem Vater zu halten. Meine Mutter war immer die, die sich um alles gekümmert hat. Dafür bin ich sehr dankbar. Patchwork habe ich in 40 Jahren nun leider aus jeder Sicht kennengelernt. Stiefkind, Stiefmutter und nun als Alleinerziehende. Vom Wechselmodell halte ich wenig. In den ganzen Jahren ist mir aufgefallen, dass die Kinder froh sind, wenn sie einen festen Ankerplatz für sich haben. Das die meistens bei der Mutter ist, liegt wohl schlicht daran,… Weiterlesen »

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10 Jahre. Alleinerziehenden-Elegie
23. März 2019 19:17

[…] kümmern nach der Trennung, oder keine Lust, der muss auch nicht. Das schadet dem Kindeswohl. Aber wenn der getrennte Papa das Wechselmodell will oder seine Kinder sehen, egal ob Gewalt passiert ist oder nicht, dann hat er selbst-re-dend das […]

Anna
Anna
18. Juli 2019 15:18

Das Wechselmodell ist tatsächlich nur eine gute Sache, wenn die Partner vernünftig miteinander reden können! Doch bitte, in wie vielen Fällen hat man eine so geschmeidige Scheidung?! Mir persönlich gefällt das Wechselmodell ebenfalls überhaupt nicht. Ich arbeite in der Altenpflege mit einer 75% Stelle und habe daher nur ein Drittel des Gehalts, was mein holder Ex mit seiner Stelle als Stellvertreter des Chefs hat. Hätte mein Sohn nicht den Mut gehabt, klar zu stellen das er bei mir wohnen will, statt dem Zettel zu zustimmen den ihn sein Vater hat unterschreiben lassen, würde ich meine beiden Kinder in einer Miniatur-Wohnung… Weiterlesen »

Oskar Stefan Krause
Oskar Stefan Krause
26. September 2019 15:45

Das Fazit dieses Artikels kann ich nur vollstens unterschreiben und es erscheint mehr als logisch.

Das meiste von dem, was davor steht hört sich jedoch mehr nach „feministischen Frust ausjammern“ an.
Man könnte das Thema auch wesentlich geschlechtsneutraler und allgemeingültiger betrachten und trotzdem zu dem Schluss kommen, dass Wechselwirrwarr auf keinen Fall gerichtlich angeordnet werden sollte.

Lysander
Lysander
1. Oktober 2019 17:25

Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, doch möchte ich kurz schildern was bei mir passiert ist. Ich habe das Wechselmodel gegen den Willen meiner Ex-Frau durchgesetzt, mein Sohn 7 ist ein glückliches Kind mit tollen Leistungen in der Schule, im Sportverein aktiv hat Freunde und kann eine fast normale Kindheit genießen. Meine Ex-Frau hat uns vor 2 Jahren verlassen (ja wir sind schon geschieden), natürlich mit dem Anspruch den gemeinsamen Sohn zu sich zu nehmen. Mein Standpunkt vom ersten Tag der Trennung war, dass unser Sohn in dem Haus wo er aufgewachsen ist bleibt. Ich arbeite seit der Geburt unseres… Weiterlesen »

Jan
Jan
2. Oktober 2019 09:24

Gleichberechtigung – Wechselmodell – Kinderbetrachtung – geschlechtsneutral Mal angenommen, beide Eltern haben Karriere gemacht, alles hat geklappt, dann Trennung, Schmerz, Abwehrhaltung und Wechselmodell. Jeder hat genug zum Leben, aber mit kommenden Beziehungen, womöglich mit Alleinerziehenden mit Kindern fahren sie in Großstädten ein Modell, bei dem sie eine Woche allein-erziehend mit ihren Kindern sind und in der anderen Woche quasi Stiefelternteil beim neuen Partner ohne eigene Kinder. Psychologisch lassen sie ihre Kinder nicht mehr 100% an sich heran, weil es einmal immer an den Expartner erinnert, dem gegenüber (Verständnis hin oder her) sie noch eine Abwehrhaltung besitzen. Zum anderen sitzen sie… Weiterlesen »

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Neuordnung von Sorge- und Umgangsrecht - so nicht, liebe Bundesregierung!
4. November 2019 08:17

[…] Sorgerecht und dem zeitgleich geforderten Rückzug der gerichtlichen Entscheidungsbefugnisse das Wechselmodell als Standard durch die Hintertür etabliert werden soll.“ (S. […]

Vaterliebe
Vaterliebe
27. November 2019 13:29

Hallo, ich bin ein Papa im Wechselmodell und musste darum kämpfen und halt mich für einiermaßen gut informiert. Ich habe großen Respekt vor der Leisung alleinerziehender Mütter und Väter. Weil ich weiß was das bedeutet. Ich empfinde vieles was im aktuellen Deutschen Umgangsrecht schädlich für die Kinder höchst diskriminierend gegen Väter. Daher finde ich auch deinen Artikel – leider ist das oft zu lesen – ärgerlich und – ich schließe mich deiner Wortwahl an – einfach falsch und großen Mist. Du berufst Dich auf Studien und nennst Sie nicht mal. Und bitteschön, wenn das Kind sagt es möchte zu beiden… Weiterlesen »

loving
loving
15. Januar 2020 13:31

Bei allem Respekt für das freie Gedankengut: Was Sie hier verfasst haben, schlägt mir auf den Magen. Ich bin Mama UND pro Wechselmodell. Weil es meinem Kind eine liebevolle Erziehung zu beiden Eltern ermöglicht. Mein Partner und ich versuchen verzweifelt, das Wechselmodell für seinen Sohn zu erwirken. Die Mutter ist dagegen. Würden Sie ein Kind bei jemandem aufwachsen lassen, der in Gegenwart des Kindes dem Ex vorwirft, er habe die Kindesmutter jahrelang seelisch misshandelt??? Der nicht willens ist, saubere Kleidung und notwendige Medikamente mitzugeben? Solange der Kindesvater zahlt, ist die Welt in Ordnung. Versucht er sich zu wehren, wird er… Weiterlesen »