Warum das Wechselmodell als Standard großer Mist ist

Auf den ersten Blick klingt die Forderung gut: Männer sollen sich auch nach der Trennung gleichberechtigt um ihre Kinder kümmern können. Und das geeignete Mittel soll das Wechselmodell sein.

Das ist, was von Väterrechtlern unterwanderte Aktivisten gerade in einer Splittergruppe der FDP fordern, und sie haben es sogar so weit gebracht, dass die Position “Wechselmodell als Standard auch bei zerstrittenen Eltern” es bis ins offizielle Parteiprogramm geschafft hat, wenn auch nach einer Kampfabstimmung, die äußerst knapp ausging. Diese Leute diskutieren mit aggressiver Verve auf Facebook und twitter, und wenn ich die FDP wäre, wäre mir das sehr peinlich – aber bei dem niedrigen Frauenanteil, die die FDP hat, ist die Frage, ob das nun peinlich ist oder nicht, wahrscheinlich müßig und für die Liberalen irrelevant. Hauptsache, es bringt Wählerstimmen. Hat ja funktioniert.

Auch die SPD spricht seit neuestem davon, das Wechselmodell als gesetzlichen Standard einzuführen, hält sich aber bedeckter, was hochstrittige Eltern betrifft, und merkt gerade, wo ihr massenhaft die Wähler davonlaufen, dass mit diesem Teil ihres Wahlprogramms vielleicht gerade bei Frauen kein Staat zu machen ist. Immerhin hat Familienministerin Katarina Barley, nachdem sie ziemlich lange zögerte, sich klar geäußert, dass ein Wechselmodell bei Gewalt in der Beziehung keine Option ist – aber jede/r, der/die schonmal mit häuslicher Gewalt zu tun hatte, weiß wie schwer diese zu beweisen ist, wenn nicht gerade Würgemale, offene Platzwunden und eindeutige blaue Flecken dokumentiert sind. In manchen Fällen, siehe Vergewaltigungsanzeigen, reicht nichtmal das, wenn sich der Prozessgegner einen guten Anwalt leisten kann, womit wir schon beim ersten Punkt sind, der hier eine gewaltige, das Kindeswohl und Mütterwohl gefährdende Schieflage produziert:

Wechselmodell Salomon
By http://www.crdp-strasbourg.fr/data/albums/autres_vitraux/index.php?img=8&parent=20 [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

Gehaltseinbußen von Frauen nach der Geburt = schlechterer Anwalt

Meist ist es, auch wegen des Gender Pay Gaps, die Frau, die in den Jahren nach der Geburt beruflich kürzer tritt. Wenn im Zuge einer Trennung ihr finanzieller Rahmen weiter schmilzt, dann kann sie sich vielleicht nur noch einen Anwalt über die aufwändig zu beantragende Prozesskostenhilfe leisten. Dafür erhalten Anwälte niedrige Standardsätze, und diese motivieren weder zu besonderer Leistung noch arbeitet jeder Anwalt für diesen Satz. Ein Gerichtsprozess kostet viel Geld, und mindestens so viele Nerven. Was am Ende dabei rauskommt, wird einem kein seriöser Anwalt vorhersagen, insbesondere vor Familiengericht – und salomonische Urteile sind leider die Ausnahme. Die Genehmigungszahlen für Prozesskostenhilfe gehen übrigens aktuell zurück, weil die Hürden erhöht wurden.

Jedes Kind sagt, es liebe beide Eltern

Wenn Gesetzgeber, Väterrechtler und weitere Prozessinvolvierte vom Jugendamt oder Gutachter hinzugezogen werden, soll das Kindeswohl entscheidend sein, so stellen sich das die Wechselmodellbefürworter vor. Aber welches Kind sagt nicht, es wolle bei beiden Eltern leben? Sogar Kinder, die massive Gewalt gegen die Mutter oder sich selbst erlebt haben, tun das. Allein die Frage schon stürzt ein Kind in massive Loyalitätskonflikte. Richter haben übrigens keine Pflicht zur Fortbildung, und wenn dann noch mangelhafte Gutachten ins Spiel kommen, was leider in erschreckender Zahl vorkommt, dann kann das Urteil des Familiengerichts entsetzliches Unglück verursachen. Das passiert jetzt schon in etlichen Fällen, wo Frauen das Sorgerecht für ihr Kind verlieren, weil ihnen Bindungsintoleranz und Enfremdung des Kindes vom Vater vorgeworfen wird – Frauen, die ihr Kind vom psychisch kranken Vater schützen wollen, aber keine ausreichende Belege für dessen Zustand haben.

Frauen werden länger in schädlichen Beziehungen bleiben, aus Angst ums Kind

Welche Frau, die daran denkt, sich von einem Mann zu trennen, der Zuhause nur noch schlechte Stimmung verbreitet, sexuelle Dienste einfordert und sich kaum um Haushalt oder Kind kümmert, wird sich zukünftig noch trauen, eine Scheidung einzureichen? Wenn das Wechselmodell auch bei zerstrittenen Eltern kommt, dann muss sie nun damit rechnen, dass ihr zukünftiger Exmann die neue Gesetzeslage ausnutzen wird, um sie einzuschüchtern.

Bisher war es so, dass die Kinder bei demjenigen bleiben, der/die sich hauptsächlich um sie gekümmert hat. Das nennt man Kontinutitsätsprinzip und ist auch gut so, denn gerade Kinder in Trennungssituationen brauchen Stabilität und nicht noch zusätzliche Umbrüche im Leben. Gleichberechtigtes Engagment vor einer Trennung ist zukünftig überflüssig, wenn solch eine Gesetzesänderung kommt. Der Mann kann sich quasi aufs Berufsleben und Geldscheffeln konzentrieren, während die Frau immer abhängiger von ihm wird.

Weiterhin keine Pflichten, aber mehr Rechte für Väter

Das wirklich gemeine an der Entwicklung ist, dass Väter nicht gezwungen werden können, sich nach einer Trennung ums gemeinsame Kind zu kümmern. Momentan funktioniert ja noch nicht einmal die Einforderung des Unterhaltes so gut, dass mehr als 25% der Alleinerziehenden Geld fürs Kind erhalten. Wenn nun also eine Frau, die sich getrennt hat, vor einem Famliengericht versucht darauf hinzuwirken, dass der Exmann sich kümmern muss, wird sie auflaufen. Eine Pflicht zum Kümmern gibt es nicht, ebensowenig, wie es eine Möglichkeit gibt, das Wechselmodell durchzusetzen, wenn sie als Mutter das gerne möchte, aber der getrennte Vater findet, seine ehemalige Familie gehe ihn nichts mehr an. Dann hat die Frau Pech gehabt.

Kindeswohl? Zweifelhafte Studien werden ins Feld geführt

Wenn argumentiert wird, Kinder, die im Wechselmodell lebten, seien psychisch weniger auffällig und hätten niedrigere Stresslevel, dann muss jedes Mal genau hingeschaut werden, wer da genau als Studienobjekt hinzugezogen wurde. Es ist klar, dass es Kindern besser geht, wenn sich die Eltern gut verstehen und sie sich gemeinsam aufs Wechselmodell geeinigt haben.

Stimmen die Strukturen und erleben die Kinder eine stabile Umgebung, in der beide Eltern noch gut miteinander kommunizieren können, ist das Wechselmodell toll. So wie bei meinen Freundinnen in Skandinavien, die dieses Modell ganz selbstverständlich leben. Ich war nach meiner eigenen Trennung übrigens ziemlich neidisch darauf, wie gut sie das mitsamt Expartnern hinbekommen haben. Hätte ich auch gerne gemacht.

Fazit: Wo das Wechselmodell funktionert, braucht es keine staatliche Regelung

Eltern, die sich gut verstehen und gut miteinander kommunizieren können, die die Strukturen für ein Wechselmodell bieten (räumliche Nähe, eigenes Zimmer in beiden Wohnungen, gesicherte Betreuung), brauchen keinen Gesetzgeber, der ihnen ein Wechselmodell als Standard vorschreibt. Und für alle anderen, insbesondere für diejenigen,die sich so sehr zerstritten haben, dass sie vors Familiengericht ziehen, ist das Wechselmodell schädlich. Am allerschädlichsten aber für das Kind, das zum Spielball zwischen zerstrittenen Eltern wird und wöchentlich seine Umgebung wechseln muss, und das vielleicht als reine Rachemaßnahme oder Zeichen einer Machtdemonstration seinen Lebensmittelpunkt verliert. Eine entsetzliche Vorstellung.

Zum Weiterlesen: Standpunkt des VAMV zum Thema Wechselmodell

Hier im Blog: Wechselmodell – auch, wenn Papa* es nicht will?

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273 Kommentare auf "Warum das Wechselmodell als Standard großer Mist ist"

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Andrea
Gast

Hier Gedanken zum Wechselmodell durch die Brille der Entwicklungspsychologie: http://mit-kindern-reifen.de/gedanken-zum-wechselmodell-durch-die-brille-der-entwicklungspsychologie/

Alex
Gast
Es kann nicht ein Modell für alle gut sein. Bei uns würde das gerade wg. der finanziellen Situation nicht funktionieren. Und das nicht weil ich zu blöd bin arbeiten zu gehen. Im Gegenteil. Mein ExMann durfte seit der Geburt beider Kinder an seiner Karriere feilen und darf heute die Früchte ernten. Ich trotz Studium war nach der Geburt der zwei Kinder insgesamt 5 Jahre zu Hause. Meine Fortbildung während der Elternzeit durfte ich wg. Komplikationen in der 2 ten Schwangerschaft nicht zu Ende führen. Nachdem ich langsam in den Beruf wieder einstieg, hat mein Mann sich verabschiedet. Allein mit 2… Read more »
Christoph
Gast
Hallo Frau Finke, als Scheidungskind durfte ich erleben, wie der fehlende Zugang und die Kontrolle darüber ausgiebig genutzt wurden, um dem Vater und Ehemann so richtig weh zu tun. Obwohl der sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, die Mutter hatte sich in einen anderen Mann verliebt. Die Gewalt zog dann erst mit dem Stiefvater ein. Heute bin ich mit 40+ zu feige, meinen Vater zu besuchen. Ich weiß wo er wohnt, mir fehlt der Mumm…die Beziehung hat meine Mutter gründlich zerstört. Und ich erlebe im Freundeskreis der Töchter ähnliche Fälle, wo dann eine Bemerkung der Mutter: “Der Papa macht… Read more »
Sabine
Gast

Das habe ich leider auch bereits im Bekanntenkreis und sehr häufig während meiner Tätigkeit im Jugendamt erlebt… Melden Sie sich bei Ihrem Vater, er wird wissen, dass Sie nicht Schuld waren…

Evi Lamert
Gast

Ich würde mich auch beim Vater melden. Manchmal entsteht eine wunderbare Beziehung neu. Übrigens ist es bei strittigen Wechselmodellen ganz genauso. Es kann der Kontakt genauso abbrechen, wenn der Loyalitätsdruck von beiden Seiten zu groß ist. Dann zieht sich ein Kind meistens komplett raus und will keinen der Eltern mehr sehen. Der Kontaktabbruch hat mit dem Modell gar nichts zu tun, sondern mit dem Konfliktniveau.

Max
Gast

Ich beobachte Ihren “Feldzug” gegen das Wechselmodell schon seit längerem und kann bei den meisten Beiträgen von Ihnen meistens nur den Kopf schütteln.
Sie legen eine Haltung an den Tag, die einem religiösen Fundamentalisten gut zu Gesicht stehen würde.

Da Sie sich ja so gegen eine gleichberechtigte Elternschaft (und damit dem Kind die Möglichkeit nehmen, beide “Erzeuger” gleichwertig zu erleben):
Wie sieht denn Ihr Gegenkonzept nach einer Trennung aus? Bitte jetzt nicht die alte Leier mit Einzelfallbetrachtung, auch hierbei müssen bei der Beurteilung gewisse Maßstäbe und Grundsätze angewandt werden.

Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Billy
Gast
gerade hab ich mir die Hater durchgelesen. Männer haben also keinen Sex und finden keine Freundin ? Das liegt m. E. in erster Linie an deutschen Frauen, die sich Asylanten und Flüchtlinge ins Land rufen und zwar in erster Linie männliche. Oder habt ihr weibliche gerufen ? Nein. Und was heisst Wechsemodell. Meine EX sieht ihre Kinder keine halbe Sekunde. Meine Kinder wollen Mama eh nicht sehen, weder per Video noch persönlich. Deutsche Frauen, in ihrer grossen Mehrheit, sind unfähig Kinder positiv zu erziehen. Sie denken nur an sich. Ans Kindergeld, um sich davon ein paar Zigaretten zu kaufen oder… Read more »
SilkeAusL
Gast
Boah, Billy, geh wieder zurück in Deine braune Höhle und lass uns mit so einem dummen Geschwafel in Ruhe! Deutsche Männer bekommen keinen Sex mehr, weil sich die Frauen ausländische Männer ins Land holen, um mit DIESEN dann Sex zu haben? Nicht ernsthaft, oder??!! Mit den Terroristen sollten eigentlich auch Leute mit SO einer Denkweise ins Exil geschickt werden! Genau, baut Euch doch Euren eigenen Staat auf. Wo die Frau dem Mann hörig ist, ihn bedient (in jedweder Hinsicht), nur zu Hause hockt und sich um die Kinder kümmert… Aber lass die Kinder bitte hier und von VERNÜNFTIG und REALDENKENDEN… Read more »
Fabs
Gast
Mit Verlaub – ich bin ja deutlich für ein Wechselmodell… aber Ihre Haltung ist in meinen Augen genau so unerträglich frauenfeindlich wie die derer väter -und männerfeindlich ist, die gegen das WM sind und das auf die Art wie Frau finke begründen. Ganz mieser Stil und da bin ich konsequent: Auch von ihnen. “deutsche frauen sind in ihrer Mehrheit unfähig Kinder positiv zu erziehen…” Aha. Bei ca. geschätzt 30 Millionen deutschen Frauen, haben Sie sicher alle bereits begutachtet um das zu beurteilen, oder? Wenn Ihre Kinder ihre Mutter nicht sehen wollen, kann das vielleicht ja auch daran liegen, wie Sie… Read more »
Anne Nym
Gast

Billy, geh mal raus an die frische Luft.

Susann
Gast

Jessas, sind Sie ein Sonnenscheinchen.

Anonyma
Gast
Ich praktiziere das Wechselmodell und halte es auch von allen schlechten Lösungen (für das Kind, das will immer zusammenbleibende Eltern) für die beste. Möglich war das aber auch nur, weil mein zukünftiger Ex-Mann (so nennt meine Scheidungsanwältin ihn) vom ersten Lebenstag an unsere Tochter zur Hälfte betreut hat, in allen Lebenslagen, so dass sie zu uns beiden eine enge Bindung entwickelt und gelernt hat, dass auch der Papa für die komplette Alltagsversorgung zuständig ist. Dadurch konnte ich knapp ein Jahr nach der Geburt wieder voll in den Beruf einsteigen und habe den Anschluss nicht verloren. Es stand daher nie in… Read more »
Evi Lamert
Gast

Ich glaube, dass so ein Modell gut funktionieren kann, aber nur dann, wenn die Eltern es schaffen, auf die Bedürfnisse des Kindes eingehen zu können und es notfalls vom Wechseln zu “erlösen”, sollte es ihm nicht gut gehen damit. Strittige Eltern schaffen das nicht. Daher kein Wechselmodell per Zwang!

Max
Gast

Wer um alles in der Welt hat den bescheuerten Begriff “Wechselmodell per Zwang” überhaupt erfunden?
Rein interessehalber: Wie nennen Sie es, wenn Mama das Kind morgens um 8 zur KITA bringt und Abends um 17 Uhr wieder abholt? Wenn schon immer vom Lebensmittelpunkt die Rede ist

Katja
Gast

Ich nenne das berufstätige Mutter.

Lothar
Gast

Eben berufstätig. Frauen sind gleichberechtigt, sie dürfen einer Erwerbsarbeit nachgehen.

Hanna
Gast
Letztlich ist es doch so, dass Eltern & Gerichte erkennen sollten, dass es um (kleine) Menschen geht. Was mich unheimlich wütend macht ist die Tatsache, dass es aktuell nicht mehr ums Kindeswohl geht sondern lediglich um “wer bekommt wann wieviel vom (Satans-)Braten” (SCHERZ). Das Kind als solches wird nicht mehr erhört und das macht die ganze Sache auch so furchtbar ungerecht. Zusätzlich kommt dazu, wie oben beschrieben, dass Väter immer mehr Rechte und immer weniger Pflichten erkämpfen und diese ihnen auch noch zugestanden werden! Das ist skandalös! Die Politik müsste anders ansetzen, und sich ein Beispiel am Norden nehmen. Elternzeit… Read more »
Fabs
Gast
sehr geehrte Frau Finke, Ihre Thesen sind erschreckend und einseitig. Unerträglich gradezu. 1. Sie argumentieren damit, dass man das WM nicht umsetzen kann, wenn der Mann gewaltätig war / ist (häusliche Gewalt). Da haben Sie recht, sehe ich auch so. Nur hat das mit dem Wunsch eines REGELFALLS als WM nichts zutun! Der Terminus Regelfall bedeutet, dass man vom Grundsatz dann abweicht, wenn besondere Umstände hinzutreten. Hier die Gewalt. Erschreckend ist auch, dass Sie bei häuslicher Gewalt davon ausgehen, dass diese von MÄNNERN erfolgt. Gut, so etwas gibt es. Aber statistisch ist häusliche Gewalt bei Frauen gegenüber Männern nicht signifikant… Read more »
Anne
Gast
Selten so einen konfusen und Realitätsfremden Kommi gelesen. Statistik beweist: Opfer häuslicher Gewalt sind zu über 80% weiblich (https://www.bka.de/DE/Presse/Listenseite_Pressemitteilungen/2016/Presse2016/161122_Partnerschaftsgewalt.html) und nein, Kinder leben nicht zu 90% bei der Mutter weil das Gericht so anordnet. Seit der Sorgerechtsreform 2013 haben Väter enorme Rechte, ich bin ein lebendes Beispiel. Meine Kinder leben seit meiner Trennung beim Vater, obwohl ich in der Beziehung die alleinige Sorge erledigt habe und mein jüngstes Kind gerade 2 war. Völlig wurscht. Also erzählen Sie hier nicht von bösen Müttern die sich Horrorgeschichten ausdenken um die lieben Papis von ihren Kindern fern zu halten für die sie sich… Read more »
Fabs
Gast
Liebe Anne, selbst wenn sie die ganzen belegbaren Statistiken abstreiten, die meine Zahlen wiedergeben setzen sie sich nicht mit der Argumentation der aufgegriffenen Punkte auseinander. 1. Das WM ist als gesetzlicher REGELFALL und nicht als gebundene Entscheidung im Gesetz zu verankern. Wissen sie terminologisch was ein Regelall ist? Er impliziert, dass ein Sachverhalt in der Regel ohne markante Abweichungserscheinungen so wie im Sinne der Regel des Gesetzes zu beurteilen und entscheiden ist. In der Regel haben Kinder Vater und Mutter. In der Regel sind beide Elternteile gesund und ihren Kindern mit Liebe zugetan. Sind sie das nicht, ist vom Grundsatz… Read more »
Evi Lamert
Gast
Ich habe gerade mit einer Mutter gesprochen, die in Ihren äugen alles richtig gemacht haben müsste – sie hat über Jahre ein Wechselmodell mitgetragen, und den Kindeswillen beachtet. Das Kind hat immer auf dem Wechsel bestanden. Mit dem Ergebnis: Das Kind hat 7 Jahre lang eingenässt und anschließend eine andere schwere seelische Krankheit bekommen, die in jedem 7. Fall zum Tode führt. Die Mutter hat, als es dem Kind ganz schlecht ging, Hilfe gesucht. Das Wechselmodell wurde gegen den Willen des Kindes beendet, und das Kind wurde danach gesund. Der Preis für die Elterngerechtigkeit ist in meinen Augen entschieden zu… Read more »
Fabs
Gast
Netter Einzelfall. Sicher hat man das Kind dann nur noch zum Vater gegeben, weil das Kind doch selbstverständlich zum Vater gehört und nur da wirklich gesund leben kann. Warum? Das ergibt sich aus der Natur der Sache. Ein Kind gehört immer zum Vater aber möglicherweise kann man ja zukünftig für die Mutter eine großzügige Besuchsregelung erstellen bei der sie das Kind 1x alle 4 Wochen unter Aufsicht sieht, so lange sie sich redlich müht bei 60 h Arbeit und Drittjob den Unterhalt zu entrichten, ansonsten nicht nervt und einsieht was sie verbrochen hat. Ja so könnte man das gestalten. Gut… Read more »
Evi Lamert
Gast

Sorry, ist leider kein Einzelfall. Diese Erfahrungen werden immer mehr, je mehr Wechselmodelle es gibt. Es gibt auch schon Forschungen darüber, die werden jedoch leider unter dem Deckel gehalten – Wechselmodelle sind schließlich billig für die Sozialsysteme, die Rentenkassen und die Unterhaltsvorschusskasse.

Max
Gast

Sitzen Sie an der Quelle wenn Sie von solchen Forschungen reden? Würde mich ernsthaft mal interessieren.
Ansonsten kann ich die Argumente von Fabs nur unterschreiben.
Erinnert mich alles ein bisschen an die Diskussion mit den Flüchtlingen – einige sind wohl ggü. Frauen übergriffig geworden. Sind deshalb alle Flüchtlinge Vergewaltiger?
Das erinnert mich an die Logik die Sie vom Einzelfall auf die Masse Schließen wollen.
Noch ne Frage: Wieviele Kinder leiden unter PAS oder anderen “Macken”, weil Ihnen ein Elternteil durch das so gute Residenzmodell vorenthalten wurde?

Evi Lamert
Gast

Wie viele valide Forschungen gibt es über PAS? Zu den Forschungen über das Wechselmodell empfehle ich Ihnen all diejenigen Forschungen, die NICHT mit der National Parents Organization oder dem ICSP in Zusammenhang stehen.

Svenja
Gast

Das ist leider als Baron Münchhausen Stellvertreter Syndrom bekannt.

Anonyma
Gast

Hallo “Mansplainer”, bevor Sie mit Ihren ellenlangen konfusen Beiträgen Zeit und Nerven der Leserinnen strapazieren, lernen Sie erst einmal schreiben. Dabei können Sie sich gerne ein Beispiel an den inhaltlich und stilistisch klaren und strukturierten Veröffentlichungen von Frau Finke nehmen.

Fabs
Gast

“Leserinnen” gibt es nicht. Es gibt Leser uind dieses Wort umfasst männliche als auch weibliche.

Soviel zur deutschen Rechtschreibung.

Dula
Gast

@Fabs wie wäre es mit Lesende?

Martina
Gast

doch, die Leserin gibt es sehr wohl und der Duden kennt sogar den Plural davon
http://www.duden.de/rechtschreibung/Leserin

Sonnenfräulein
Gast
Ich würde die neue Schönheitskönigin der Familienpartei FDP und Nachfolger des Ex-Vizekanzlers Philipp Rösler gar nicht so ernst nehmen. Ich bin selbst ein Scheidungskind und man entwickelt bei den Zickereien der Eltern und deren Neu-Partnern diplomatische Fähigkeiten, auf die ich gerne verzichtet hätte. In meiner Klasse waren zwei Söhne, deren Vater hatte das alleinige Sorgerecht. Ein guter recht strenger Vater, der sich sehr kümmerte und seine Söhne im Griff hatte. Aus den Jungs ist beruflich was geworden. Ich weiss aber, dass er sehr verschnupft war, und das auch schlecht gelaunt zeigte, wenn die Jungs heimlich oder offiziell ihre Mama besuchten… Read more »
Tito
Gast

Doch! Das WM als Regelfall hätte das Potential die gegenwärtige Schieflage im Kräfteverhältnis soweit auszugleichen, dass zerstrittene Parteien wieder aufeinander zugehen MÜSSEN!

Und das wäre im Sinne der Kinder!

Katja
Gast

Jeder, der z. B. schon mal eine Fernbeziehung geführt hat, weiß wie sehr auf Dauer das regelmäßige Ein- und Auspacken nervt. Und das will man ausgerechnet Kindern und Jugendlichen in Trennungssituation zumuten…sie wissen ja oft gar nicht, auf was sie sich da dauerhaft einlassen. Selbst wenn es sich nur um einen regelmäßigen Umzug innerhalb eines Wohnortes dreht.Von der Tiefenpsychologie einmal abgesehen….einfacher wird dadurch das Leben ganz sicher nicht.

Fabs
Gast

Gut.

Alternativ schlage ich vor im Regelfall das Kind dann halt dem Vater zuzusprechen.

Dann muss das Kind weniger reisen und Mami kann es ab und zu besuchen kommen, wenn sie brav Unterhalt zahlt und den Mund hält.

Evi Lamert
Gast

Funktioniert leider nicht wegen der Bindungsentwicklung eines Kindes. Bindungsabbruch führt leider zu seelischen Krankheiten und Persönlichkeitsstörungen.

Imion
Gast

Das Bindungsverhalten findet im ersten Lebensjahr statt. In dieser Zeit kann das Kind mit jedem Menschen eine Bindung aufbauen. Es ist ein Müttermythos, das ein Kind eine Bindung zu Mutter schon im Mutterleib aufbaut. Also, der Vater ist für das Kind genauso wichtig, wie die Mutter. Nur verhindern leider die meisten Mütter mit ihrem Egoistischen Verhalten, das das Kind eine Bindung zum Vater aufbauen kann.

Kay
Gast

Toller Schwachsinn.

1) Muss nen Kind auch im Residenzmodul ein- und auspacken. Aber checkt von euch Frauen niemand. Beim gut funktionierendem Wechselmodell nimmt das Kind gar nichts mit, weils bei beiden Elternteilen alles hat!

2) Machen viele andere Länder das Wechselmodell erfolgreich vor. Aber der Unterhalt in Deutschland ist einfach ein zu großer Anreiz. Vielleicht sollten Mütter ihren Lebensunterhalt einfach selber erwirtschaften – denn in diesem Punkt wollten diese ja Gleichberechtigung und haben es erreicht.

Ihr werdet euch umgucken … es wird kommen, spätestens wenn die EU das Ding durchsetzt, punkt 😉

SilkeAusL
Gast
Was meinen Sie, wie viele Mütter gerne für den kompletten Lebensunterhalt selbst aufkommen MÖCHTEN, es aber schon rein technisch nicht können? Ich hätte mit Sicherheit die Möglichkeit, im Unternehmen wieder in Vollzeit anzufangen(und würde so sogar noch mehr verdienen als der Vater der Kinder- och, sowas!). Da die Kinder aber noch zu klein sind, sodass ich sie nicht alleine zu Hause lassen kann, ist es aber leider nicht möglich. Der Vater kann sie wegen seiner Arbeit nicht hinbringen, er kann sie nicht abholen(auch unter anderem,weil so Sachen wie Fitnessstudio und Sonnenbank wichtiger sind). SEIN Job war und ist immer wichtiger(als… Read more »
Fabs
Gast

Um ihren Einzellfall geht es nicht! Natürlich kann man nicht zum Wechselmodell zwingen, wenn ein Elternteil nicht betreuen will. Wenn aber beide das wollen aber eines nur alleine, ist ihre gesamte Argumentation für die Tonne und das ist leider die Regel. doch, wir müssen verstockte Elternteile zwingen, wenn sie nichts einsehen wollen und die Kinder das auch so wünschen.

Amen

SilkeAusL
Gast
Das Wechselmodell soll doch zur Regel werden. Und ich bin kein EINZELFALL. Die meisten Ehen um mich herum, seien sie geschieden, getrennt oder nicht, wurden oder sind immer noch so aufgebaut, dass die Frau beruflich zurücksteckt für die Kinder, weil der Herr im Haus für volle Mägen sorgen muss. Ich habe von Anfang an versucht, mir immer die Option offen zu halten, dass ich wieder arbeiten gehen kann. Aber so weit denken manche nicht. Der Mann verdient ja gut… Trotzdem ist es mir nicht möglich, VOLL zu arbeiten. Und nicht nur mir. Mit den KiTa-Öffnungszeiten haben wir Glück, 7-16:30, freitags… Read more »
Eva Körner
Gast

Ja fein. Und um Ihren Einzelfall geht es auch nicht. Ihre Sichtweise und Meinung sind doch überwiegend nur ein Resultat Ihrer persönlichen Erfahrungen (so ließt es sich für mich zumindest). Würden Sie genauso argumentieren, wenn Ihre Ehe anders verlaufen wäre, wenn Ihre ExFrau sich anders verhalten hätte bzw. anders verhalten würde? Ich wage das zu bezweifeln.

Lothar
Gast

Kurz und bündig: Der meiste Widerstand gegen das WM entsteht doch nur wegen dem Wegfall des Unterhalts.

Linda Friedrich
Gast
Liebe Christine, ich lese Deinen Blog eigentlich gern und finde mich und meine eigene Situation in vielem was Du schreibst wieder. Was das Thema Wechselmodell betrifft, denke ich aber, dass Du Dich da zunehmend verrennst. Im Februar nach dem BGH-Urteil hattest Du noch zwar kritisch aber doch reflektiert darüber geschrieben. Aber dieser Blog Post liest sich ehrlichgesagt als käme er von einer dieser radikalen Mütter-Websites (Mütterlobby, Mütterinitiativen usw). Das Gedankengut dort ist sehr pauschalisierend und leider übernimmst Du hier vieles – z.B. dass an allem die Väterrechtler schuld seien, dass Mütter vor Gericht mit Argumenten wie der Bindungsintoleranz furchtbar leicht… Read more »
Evi Lamert
Gast
Ich verstehe diesen Kommentar nicht. Die FDP will mit der CDU koalieren und ein Wechselmodell als Regelfall durchsetzen. Was ist daran Angst, und was ist daran Ressentiment? Das ist doch Realität – ein Regelfall bedeutet, dass Väter, die sich statistisch gesehen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle um ihr Kind NICHT oder nur minimal kümmern, ein Wechselmodell einklagen dürfen, mit der Begründung, die Mutter sei nicht bindungstolerant, weil sie ein Wechselmodell ablehne. Das, was derzeit unterm Tisch in den Sondierungsgesprächen besprochen wird, betrifft zukünftig ca. 50 000 Familien pro Jahr, und damit wohl ca. 50 000 bis 100 000 Kinder… Read more »
Fabs
Gast

Es wäre zielführender blockierende eltern nicht mit Geldstrafen zu bedenken, sondern ihnen das Sorgerecht zu entziehen. Klar und deutlich.

Was meinen sie wie schnell diese Mütter das WM dann gut finden?

Das geht sehr sehr fix.

Linda Friedrich
Gast
Ok, ich kann versuchen zu erklären, was ich damit meine. Vorweg: ich bin auch nicht begeistert von der Idee des Wechselmodells als Regelfall. Aber was mich wirklich extrem stört ist der Argumentationsstil. Nehmen wir als Beispiel die Stelle: “Das passiert jetzt schon in etlichen Fällen, wo Frauen das Sorgerecht für ihr Kind verlieren, weil ihnen Bindungsintoleranz und Enfremdung des Kindes vom Vater vorgeworfen wird”. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich dies so einfach nicht wirklich glaube. Ich meine aber erkennen zu können, wie solche Aussagen zustande kommen. In vielen Mütterlobby-Texten liest man darüber, dass Mütter zunehmend mit solchen Vorwürfen vor… Read more »
Evi Lamert
Gast

Ich bin so ein Fall. Es ist von Gericht zu Gericht verschieden. Besonders dort, wo väterrechtsnahe Institutionen mit den Gerichten zusammenarbeiten, kommt Sies vor. Dass Müttern Teile des Sorgerechts entzogen werden soll, wenn sie sich gegen ein Wechselmodell aussprechen, ist das erklärte Ziel der Väterverbände und nennt sich “Beweislastumkehr”.

Linda Friedrich
Gast

Ok, also Du hast jetzt kein Sorgerecht mehr für Deine Kinder? Und in der Urteilsbegründung wurde Bindungsintoleranz oder Entfremdungsversuche als Grund aufgeführt? Hast Du das Urteil weitergezogen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, was war das Ergebnis?

Fabs
Gast
Entfremdungsversuche sind das klassische Mittel eines Elternteils den anderen Teil vom Kind zu trennen. Hier muss zum Kindeswohl das Gericht einschreiten macht das aber (noch) sehr selten. Richtig wäre einer Mutter oder einem Vater, bei dem das Kind sich befindet und jenes das WM will wie auch der andere Elternteil bei einer Blockade diesem Elternteil instant das Sorgerecht zu entziehen. Genau so. Wenn klar wird, dass z.B. ein Vater das WM wünscht, er alle normalen Voraussetzungen zur erziehung aufweist und das Kind ebenfalls ein WM wünscht, muss es auch umgesetzt werden, Punkt Schluss Ende. Sperrt sich die Mutter, muss das… Read more »
Kalibela
Gast

Es ist auch kaum zu glauben, aber wer die Fälle verfolgt, muss das leider bestätigen.

Linda Friedrich
Gast
@Evi: Und dann auch wieder in Deinem Kommentar – gut, ist nur ein Kommentar und kein Blog-Artikel, aber trotzdem – habe versucht das mal zu googlen, was Du meinst mit diesen französischen Wechselmodellplänen und bin nicht ganz schlau draus geworden. Kann es sein, dass Du da zwei Vorlagen vermischst, einerseits die Revision des Gleichstellungsgesetzes “l’égalité réelle entre les femmes et les hommes” von 2013, und andererseits das Gesetz zum Sorgerecht “l’autorité parentale et à l’intérêt de l’enfant” von 2014 (zu letzterem hat Carola Fuchs letztes Jahr auf ihrem Blog einen Artikel veröffentlicht, in dem sie sich weniger auf die Vorlage… Read more »
Evi Lamert
Gast

Linda Friedrich, das sind Interna, die mir aus Frankreich weitergeleitet wurden. Auf jeden Fall kann ich so viel dazu sagen: Das, was hier hinsichtlich des Wechselmodells, der Forschung, der Datenerhebung und dergleichen läuft, hat viel mit Lobbyismus, Einschüchterungsversuchen von Seiten der Wechselmodellobby und Geld zu tun, so wie es fast überall in der Politik läuft. Und ich bin der Auffassung, dass diese Dinge nicht verharmlost werden sollten.

Fabs
Gast
Ich würde mir zwar deutlich mehr gerichtliche Klarheit hin zum WM durch die Gerichte wünschen aber wie Sie es richtigerweise sagen: da sind wir nicht. Gerichte scheuen sich sehr etwas mal so anzuordnen. Mir wäre es recht, ich fände das gut. Nur zu behaupten gerichte würden das nun serienmäßig so machen ist Unsinn. Aber auch ich fände vor einer Anordnung eine Mediation sinnvoll (zur genauen Ausgestaltung des WM) und auch ich glaube nicht, dass wirklich jeder Fall sich für ein WM eignet. Wenn Väter oder Mütter in der Tat an sich kein Interesse am Kind haben und nur aus Geldgründen… Read more »
Tito
Gast
Wer hier Augen verschließt sind sogenannte betreuende Elternteile, die meinen, sie wären “Gott gegeben” besser und wissender, während sie alles andere wegwischen. Wie so etwas mit gesundem Verstand möglich ist fragt Mann Sicht da, und das zu recht. Ist es nämlich nicht – gesund! Und so etwas wird auch noch amtlich subventioniert indem es heißt “Kindeswohl bedeutet, es müsse der Kindesmutter gut gehen, egal was die Kinder wollen, egal wie unkooperativ und verblendet jene ist, egal wie sehr sich ein vater bemüht hat, und wie intensiv die Bindung zu diesem ist/ war. Ich möchte auch nur ungern pauschalisieren – eigentlich… Read more »
Tim Walter
Gast
Liebe Frau Friedrich, Frau Dr. Finke ist doch längst mit den Radikalsten der Szene auf Augenhöhe. Spätestens seit der von ihr offen unterstützten Initiative “Fair für Kinder” steckt sie genau da mittendrin. Wie man auf die Idee kommt, sich einer Idee entgegenzuwerfen, deren Zeit gekommen ist, und sich dabei mit Radikalen wie Frederike Naumann oder AfD-Frauen wie Bettina Landmesser aus Hamburg zu verbünden, anstatt sachlichen Diskurs und Erkenntnisgewinn anzustreben, ist mir ein Rätsel. Frau Landmesser, schon früher bekannt aus rechtspopulistischen Bürgerbewegungen und nun bei der AfD und in der AfD-Frauenorganisation, bezeichnet das Wechselmodell als Ausfluss des Gender-Mainstreamings. Mit der Mütterinitiative… Read more »
Evi Lamert
Gast
Können Sie Ihre Behauptungen belegen, Herr Tim Walter? Und warum soll eine Idee gut sein, nur weil ein väterrechtsnaher Flügel der FDP meint, “die Zeit sei gekommen”? Der Grund dafür erschließt sich mir nicht – es muss nicht alles gut sein, von dem eine politische Gruppierung meint “die Zeit sei gekommen”. Und es müssen auch nicht alle radikal sein, die sich gegen eine Idee äußern oder sie zumindest anzweifeln oder Zweifel daran hegen, dass eine politische Idee als Regelfall taugt, ohne Argumente derjenigen anzuhören, die nicht der eigenen Lobby anzuhören. Ihre Argumentation ist schon äußerst merkwürdig und wirft viele Fragen… Read more »
Tim Walter
Gast
Liebe Frau Lamert, um es kurz zu fassen: mit “Väterrechtler-Flügel” meinen Sie vermutlich die “Liberalen Männer”. Da mache ich nicht mit. Ich bin Familienpolitiker, meine wesentlichen Mitstreiter sind Frauen, wie z.B. Katja Suding, die stv. Bundesvorsitzende familienpolitische Sprecherin, oder Mieke Senftleben, die Bundesfachausschussvorsitzende Familie, oder Katja Grosch, die Bundesvorsitzende der Liberalen Frauen. Mit “Väterrechtlern” habe ich nichts zu tun. Zu Ihrer zweiten Frage: Meine Argumentationen habe ich an vielen Stellen dargelegt, und es kommt noch mehr. Sie können zum Einstieg gern mal in den “Blog” der Seite doppelresidenz2017.de schauen, oder auch sonst mitlesen, was ich über Twitter und Facebook publiziere.… Read more »
Evi Lamert
Gast
Tim Walter, Sie sagen nicht die Wahrheit. Sie gehören zum Internationalen Rat für die Paritätische Doppelresidenz, der aus der Projektgruppe Doppelresidenz des Väteraufbruch für Kinder hervorgegangen ist. Sie waren bei einem Kongress der National Parents Organization in Boston, einem riesigen US-amerikanischen Väterrechtsverband. Sie haben also durchaus mit Väterrechtlern zu tun. Was Sie zu den allgemeinen Entwicklungen sagen, da kann ich Ihnen nur Recht geben: Es gibt weltweit eine Bewegung, die sich nach und nach immer mehr davon abwendet, Kinder in den Fokus zu nehmen. Grund dafür ist – wie immer – das Geld: Wechselmodelle sind kurzfristig gesehen einfach unglaublich billig… Read more »
Fabs
Gast
Wenn also ein Kind das Wechselmodell 50/50 will, die Mutter aber nicht und es damit nicht zu stande kommt, dann “wirkt das nicht wie eine Vergewaltigung”? Wenn die Mutter das Residenzmodell will und das Kind abgehalten wird beim Vater zu sein, ist das damit dann entgegen “jahrelangem Zwang”? Ich finde schlicht keinerlei nachvollziehbare Logik in Ihren Ausführungen und ich finde die Diskussion auch nicht mehr sehr produktiv. Anstatt sich mit dem WM zu arrangieren und es auszugestalten, rasen Sie mit dieser Haltung auf eine Betonmauer und wundern sich dann, wenn man dem dann bei der Gesetzwerdung im Bundestag vorbereitet durch… Read more »
Evi Lamert
Gast

Tim Walter, was ich schon immer gern mal fragen wollte: Wie steht es eigentlich mit Ihrer Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Beirat der PETRA-Studie, über die Sie bei Facebook geschrieben haben? Wie wird die Auswahl der Stichproben erfolgen? Wer wird entscheiden, welche Stichproben für die Studie Verwendung finden werden? Werden auch die Stimmen von Kindern in die Forschung mit einfließen, denen es im Wechselmodell schlecht geht?

Tim Walter
Gast

Liebe Frau Lamert, da bin ich der falsche Ansprechpartner, diese Fragen müssen Sie Herrn Dr. Rücker stellen, würde ich mal so sagen.

Evi Lamert
Gast

Für die Telefonate mit dem wissenschaftlichen Beirat, die Sie selbst führen, sind Sie selbst verantwortlich, Herr Walter.

Tim Walter
Gast

Welche Telefonate meinen Sie, Frau Lamert? Können Sie Person, Datum und Uhrzeit hier konkret benennen, oder wollen Sie diese Ihre evtl. nochmal reflektieren? Wäre sonst ggf. auch justiziabel, nur mal so.

Tim Walter
Gast
Keine Ahnung, Frau Dr. Finke, was Sie so als “Drohung” empfinden. Anders ist es bei Falschen Tatsachenbehauptungen. Also wenn Sie behaupten, ich würde Ihnen drohen, und dergleichen nicht getan habe. Oder wenn Frau Lamert behauptet, ich hätte über eine Zitat “Zusammenarbeit” mit dem Wissenschaftlichen Beirat der Studie Kindeswohl und Umgangsrecht auf Facebook berichtet (tatsächlich habe ich dort nur über einige Statements gesprochen, die an anderen Stellen öffentlich wurden, z.B. in der Presse). Und darüber hinaus noch kackendreist behauptet, ich hätte Telefonate mit wissenschaftlichen Beiräten über die Studie geführt. Solche Behauptung, wider besseres Wissen, sind in Deutschland unter Umständen verboten. Es… Read more »
Meinung
Gast
Geht es um die Kinder oder geht es um Geld? Eine Frau, die ihren Mann entsorgt, Frau Dr. Finke gibt diesbezügliche Tipps, ist gut beraten das Kind zu behalten, wenn der entsorgte Mann ein hohes Einkommen hat und Unterhalt bezahlt. Im Residenzmodell wird die Betreuungsleistung des Vaters finanziell nicht bewertet. Er ist ein Babysitter, der keine Entlohnung bekommt, sondern dafür selbst dafür bezahlt den Job machen zu dürfen. Einfacher ist ein regelmäßiger und langjähriger Geldfluss für eine Mutter nicht zu bekommen. Ein entsorgter Mann mit einem hohen Einkommen sollte auf das Wechselmodell bestehen, denn so hat er das Kind regelmäßig… Read more »
Fabs
Gast
Sie beschreiben exakt meine Situation und ich habe exakt durchgesetzt, was Sie raten und ich kann nur sagen, dass es allen Beteiligten gut tut wobei meine Tochter nicht 30/70% bei der Mutter ist, sondern 60/40 % bei mir und nein, ich wünsche gar nichts von der KM, einfach nichts… auch kein Kindergeld das ich ihr lasse und keinen Unterhalt. Man kann so etwas mit einem interessanten Experiment erreichen, möglicherweise zumindest: Ein solcher Vater könnte einer zunächst unwilligen Mutter freiwillig einen üppigen Unterhalt für die Gewährung des WM anbieten. Sehr geldorientierte Frauen stimmen dann vielleicht zu. Nach etwa 1-2 Jahren, stellt… Read more »
Evi Lamert
Gast
Ich glaube, ich habe diese Art von Gebrauchsanleitung schon in fast demselben Wortlaut bei Väter ohne Rechte gelesen. Er hat garantiert einen ganzen Schwanz von Umgangsverfahren nach sich gezogen oder dazu geführt, dass einige Kinder hinzugekommen sind, an denen jetzt Väter und Mütter gleichermaßen ziehen und versuchen, stückchenweise Umgangstag um Umgangstag vom anderen Elternteil zu erobern oder zu erhandeln – das Kind als Ware auf dem Jahrmarkt gewissermaßen. Ich glaube nicht, dass die Kinder diesen Eltern, die so sehr an ihnen zerren, später sonderlich dankbar dafür sein werden. Bei uns häufen sich eher die Berichte, dass Kinder, an denen so… Read more »
Fabs
Gast
Das dauert gar nicht lange. Nimmt die KM das Geldangebot an, beweist das ihre wahre Intention. Wo Sie das lesen weiss ich nicht, aber es funktioniert bei genau den Mütter, die besonders gerne heucheln von wegen Kindeswohl ect. Und dann, wenn sie nichts mehr bekommen und aufschreien aber null Anspruch haben auf nix, wird ein FG das genau beobachten und entsprechend reagieren. Damit entlarvt sich die dame dann selbst und es wäre angebracht ihr das komplette Sorgerecht sodann zu entziehen. Ich werde überzeugte egoistische geldgierige narzistische feministinnen eh hier nicht überzeugen. Da kann man auch aufhören zu diskutieren. Da gibt… Read more »
Christophe
Gast
Auch wenn ich dem Beitrag von Frau Finke nicht zustimme, finde ich es doch bezeichnend wie die Männer hier argumentieren. Die Väter unterstellen den Frauen nur aufs Geld aus zu sein, stellen aber selbst den Unterhalt als Problem ganz klar in den Vordergrund. Ich könnte das Geld welches ich in den Unterhalt stecke, auch anders anlegen, aber das käme mir nie in den Sinn. Es steht meinem Sohn zu und basta! Wir sollten alle anfangen die Belange des Kindes in den Vordergrund zu stellen und aufhören die Probleme der Eltern (Zeit, Geld, Unabhängigkeit, etc…) höher zu priorisieren als das Wohl… Read more »
Dula
Gast
Der Wechsel, der gezogene Wechsel, ein Begriff aus der Welt des Geldes. Heute nicht mehr so gängig, aber es gibt ihn noch. Es ist lt. Duden ein “…schuldrechtliches Wertpapier, in dem der Aussteller sich selbst oder einen Dritten zur Zahlung einer bestimmten Summe in einem bestimmten Zeitraum verpflichtet…ein gezogener Wechsel,” ist “ein Wechsel, der auf einen Dritten ausgestellt”. http://www.duden.de/rechtschreibung/Wechsel#Bedeutung2 Vielleicht könnt ihr euch nun vorstellen, warum ich gegen das Wechselmodell bin und warum ich es für eine Erfindung unseres patriarschalischen kapitalistischen Systems halte? Es schädigt nicht nur Kinder und deren Mütter, sondern letztlich auch das System selbst, weil es Zerrüttung… Read more »
Fabs
Gast

@Dula: “Kinder gehören zu ihren Müttern”… ob sie wollen oder nicht…

Was Sie propagieren hat aber mit unserem Grundgesetz so rein gar nichts mehr zutun und es ist schlicht eines:

Die blanke Gewalt.

Gruselig

Dula
Gast

Das ist Evolutionstechnisch gesehen nicht meine Erfindung, aber danke für Ihr Kompliment 😉

Fabs
Gast

Mit der Evolution und der Bais einer genetisch bedingten Verhaltenserklärungsmusters, wurden schon halbe Völker entsorgt.

Ihre Argumente sind auf ganz ganz dünnem gefährlichem Eis gnädige Frau und ich frage mich, was man Ihnen angetan hat dass Sie solches Gedankengut vertreten…

In der Realität aber täte es Not, der Umsetzung Ihrer Gedanken knallharte Grenzen durch das FG zu ziehen weswegen man die Gesetzeslage dringend erweitern muss um den Regelfall des WM.

Dula
Gast
@Fabs es gibt Völker, die anders leben und sie sind glücklicher als unseres. Ihnen scheint gar nicht klar zu sein, dass es andere Möglichkeiten gibt, als Eigentumsanspruch gegenüber Menschen. Allerdings sind Menschen keine Sache und somit auch kein Eigentum gem. BGB. Der US-Amerikanische Bürgerkrieg hat das unterstrichen. Allerdings haben Menschen mit dem Evolutionsmodell, wonach Kinder bei ihren Müttern groß werden dürfen, dafür Sorge getragen, dass sie nach der Darwinchen Theorie “survival of the fittest” überhaupt erst überleben konnten. “Säugetiere(!)”, sagt Ihnen das was? Männer haben die Aufgabe zu beschützen, zu jagen und das nicht um ihre eigenen Leute zu erlegen.… Read more »
Fabs
Gast
@Dula Das meinen Sie jetzt wirklich ernst? Unfassbar. Dann fügen Sie sich, seien Sie Sklave des Mannes und kuschen seinen Anweisungen, denn er ist der Boss. Genau das ist die ideologie, wegen der zu Recht Frauen sich einmal aufgelehnt haben. Genau das vertreten Sie hier aber (gewollt?) durch diese skurrile Sichtweise. “Ihnen das erlegte Fleisch zu liefern”… gegen Sex und einen gedeckten Tisch oder was? Sorry, aber Sie sind absolut skurril. Nein, solche frauenfeindlichen Gesellschaftsbilder kämen mir nicht in den Sinn. Meine Tochter (11) die (auch) bei mir lebt, würde Sie auslachen und damit all die anderen sexistischen oft väterfeindlichen… Read more »
Dula
Gast
@Fabs Sie leiden an Schnappathmung, das tut mir leid.Na da empfehle ich Ihnen mal eine anständige Kräuterkur und viel Magnesium zur Beruhigung Ihrer Nerven. Ich weiß nicht, was Sie so für Vorurteile im Kopf umtreiben? Aber ich lese Bücher, um meine eigenen immer mal wieder zu überprüfen. Fakten bringen einfach mehr, als Gefühle. Auch wenn diese Fakten immer auf den Spuren männlicher Studien beruhen und selten auf weibliche Urzustände zurückgreifen können. Denn wie Sie bestimmt schon mal gelesen haben, durften zunächst nur Männer lesen, studieren und lehren. Das heutige Wissen fusst also nicht gleichberechtigt auf das Wissen von Männern und… Read more »
Lothar
Gast

In Zeiten der Gleichberechtigung dürfen die Frauen das “Fleisch selbst erjagen”!

Markus
Gast
Kinder gehören nicht automatisch zur Mutter. Kinder gehören zu ihren Eltern. Ich lebe das Wechselmodell mit meinen Kindern und mittlerweile weiß es die KM auch zu schätzen weil sie schlichtweg 2 Wochen im Monat Ruhe hat und ihren Freiraum genießen kann. Jeder hat bei diesem Modell gewonnen. Jeder hat seine planbare Zeit und jeder kann seine Verantwortung ausüben, auch für das eigene Leben. Abstriche im Lebensstandard waren nicht wirklich zu verzeichnen und beide Eltern haben immer offene Türen, Ohren und Herzen für die Kurzen. Das Wechselmodell funktioniert. Zur Not auch gegen den Willen des Ex. Bei uns war es so… Read more »
Dula
Gast

Lieber Markus, natürlich gehören Kinder automatisch zu ihren Müttern, das ist evolutionstechnisch der Garant unseres Überlebens. In “Nisa erzählt” von Marjorie Shostak können Sie wunderbar nachlesen, wann auch der Mann für seinen männlichen Nachwuchs wichtig wird. Viel Spaß beim Lesen!

Bernd
Gast

Ich stimme zu, dass Kinder zu ihren Müttern gehören und Frauen gehören mit ihren Kindern zu ihrem Männern. Wenn der Mann abhanden gekommen ist, dann wurde die Frau mit ihren Kindern einem neuen Mann in die Hütte gegeben, damit die Versorgung gesichert ist. Das ist übrigens der Grund dafür, dass in einigen Kulturen ein Mann mehrere Frauen heiraten kann.

Juliane Bock
Gast

Liebe Frau Finke, vielen Dank für Ihren Mut gegen all das massive “Brainwashing” der Väterrechtler anzutreten. Mittlerweile gestaltet es sich zum Teil nicht mehr ungefährlich sich im Sinne des gesunden Menschenverstandes zu äußern. Die Wahrheit ist: Kinder gehen seelisch kaputt an diesem Wechselmodell. Oft ist sogar gleichgültig, ob sich die Eltern noch verstehen oder nicht. Das Wechselmodell ist einzig und alein eine Waffe der Patriarchen und der Politik, um Frauen zu knechten / entrechten / und für die Wirtschaft in Vollzeit-Stellen zu bekommen… und natürlich um endlich den Unterhalt für die verhasste Ex zu sparen.

DANKE !!

Juliane Bock

http://www.einzuhausefuerkinder.com

volker
Gast
Ich oute mich als kinderloser Mann, der keine Lust mehr auf Frauen hat, nachdem er mit 38 Jahren bereits 32 Stück erfolgreich aufgebockt hat und sein Geld lieber alleine verpulvert und möchte folgendes grundsätzliches zum Wechselmodell kund tun: – Wie funktioniert das überhaupt? Sind die Kinder zwei Wochen bei der Mutter und zwei Wochen beim Vater ggf. in vollkommen unterschiedlichen Städten und Schulen? – Benötigt dann jeder der beiden Eltern zusätzllichen Wohnraum, der nur alle zwei Wochen genutzt wird und das bei einer Steuerklasse fast wie ein Singel? Wenn dem so ist, dann kann es aus meiner Sicht aufgrund der… Read more »
Dula
Gast
Was Ihren persönlichen Frauenhass betrifft, da sollten Sie dran arbeiten. Nehmen Sie sich einen Psychologen, der kann Ihnen helfen. Bestimmt hat es was mit ihrem “Alten” zu tun, der ihre Mutter zu Unrecht schlecht behandelt hat. Was allerdings ihren Sexneid betrifft, so sollten Sie sich ab und zu doch mal fragen, ob “in der Welt rumvögeln” nicht ihrer lieben Seele guttun würde. Dann hätten Sie auch die Chance, ein Kind zu bekommen und an unserem Gefühl teilzunehmen, dass Eltern ihren Kindern gegenüber haben. Hoffentlich bleibt Ihnen dann das Gefühl erspart, wenn man sich trennt und merkt, dass zarte Kinderseelen durch… Read more »
volker
Gast
Wow, zu meinen ersten beiden Zeilen konnten Sie ja eine Menge schreiben, zu meinem sachlichen Vortrag leider überhaupt nichts. Das ist das Problem hier, dass soviele alleinerziehende von Neid zerfressen sind, dass konstruktive Diskussionen kaum möglich sind. Meine Eltern sind übrigens seit 47 Jahren glücklich verheiratet und beide haben immer Vollzeit gearbeitet. Aber damals waren die Frauen halt noch anders drauf. Ich stehe dazu. Frauen sind für mich nutzlos. Ich koche besser als alle Frauen, bei denen ich bisher gegessen habe. Haushalt, alles easy. TIefsinnge Gespräche… geht unter Männern besser. Probleme…da rede ich lieber mit einem Kumpel drüber. Sex…mittlerweise überbewertet.… Read more »
Dula
Gast
Wow, Sie sollten ein Buch schreiben, ich, der Frauenhasser oder wie meine Mami mich so verletzt hat, weil sie zusah, als mir Papi was ganz Schlimmes angetan hat. Es war scheinbar so schlimm, dass mir noch heute so böse Wörter einfallen, die ich gern über Alleinerziehende gieße, weil ich mir gewünscht habe, dass meine Mami sich endlich trennt. Doch diese von habgier getriebene Frau blieb bei ihm und ich musste dafür meine Seele hergeben. Deswegen bleibe ich heute lieber kinderlos und verachte alle Frauen dieser Welt, insbesondere Alleinerziehende…So in etwa, das ganze dann über 200 Seiten, versteht sich. Danach, Sie… Read more »
Fabs
Gast
@Dula und @Volker Sie beide tragen dazu bei, dass das Ganze hier einen gewissen Unterhaltungswert hat. Auf @Volker bezogen nehme ich ihm nicht einmal 50% von dem ab was er schreibt, bzw. überspitzt er was @Dula aber nicht versteht und voll drauf einsteigt und @Volker animiert das weiter zu drehen. @Volker: Dass Sie meinen Sex sei überbewertet, ist ein netter Spruch. irgendwo wird Ihnen irgendwnn aber durchaus klar sein, dass guter Sex nur mit echter Emotionalität geht und dann ist natürlich schlechter Sex in der Tat wie Sie das so sagen überbewertet. Die Effizienzmasche ist in meinen Augen Quatsch. Menschen… Read more »
Anonyma
Gast

“32 Stück aufgebockt” – also ein männlicher F…fetzen in der Sprache Ihres geistien Mentors …

Fabs
Gast

Bitte unterstellen sie nicht, dass diese Ausdrucksweise zwingend ernst gemeint ist. Das ist schlicht schlechte Virtualsatire. Eher geschmacklos übrigens, aber Sie fahren ja gleich voll drauf ab…

Wölfchens Mama
Gast
Um Ihre Frage zu beantworten: es gibt “zu Hause” zweimal. Zwei Kinderzimmer, im Idealfall zwei Ausstattungen mit Kleidung, mitgenommen werden beim Wechsel Schulzanzen und das Lieblingskuscheltier. Gewechselt wird in aller Regel wochenweise, was auch in manchen Fällen dazu geführt haben soll, dass das Kind in zwei verschiedene Kitas geht. Zwei Schulen wird vermutlich nicht zulässig sein, sprich, das Ganze geht nur, wenn die Eltern einigermaßen nahe beieinander wohnen. Es fällt kein Unterhalt an, weil beide Elternteile den gleichen Betreuungsanteil leisten. Und ja, der Wohnraum für das Kind wird die gesamte Zeit vorgehalten, aber nur die Hälfte der Zeit genutzt. Dafür… Read more »
Evi Lamert
Gast

Ja, das Wort gibt es seit kurzem zweimal. Das “Zuhause-Fühlen” und “Innerlich richtig ankommen” ist hingegen ein Zustand, den es im Wechselmodell so und in der Form nicht mehr gibt. Sagen jedenfalls erwachsen gewordene Wechselmodellkinder.

Thomas
Gast

Alleinerziehend ist doch viel besser. Da muss ich mich nicht abstimmen.

Martin Morauf
Gast
Das Wechselmodell als – wie es der Europäische Rat einstimmig für alle Mitgliedsstaaten – »anzustrebendes Standardmodell« – bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass gleichberechtigter Elternschaft künftig der Vorzug gegenüber dem bisherigen zwangsweisen Residenzmodell »Mama betreut, Papa zahlt, Kinder verlieren einen Elternteil« zu geben ist. Wechselmodell bedeutet in erster Linie, dass Anreize geschaffen werden, die Eltern dazu bringen, Ihre Verantwortung den gemeinsamen Kindern gegenüber auch nach einer Trennung GEMEINSAM wahr zu nehmen und dass kein Elternteil mehr gegen dessen Willen von der Betreuung ausgeschlossen werden kann. In allen Ländern, wo das bereits Praxis ist (z.B. Schweden) erhöht sich die… Read more »
Evi Lamert
Gast

Der Europarat hat leider vergessen, dass die Kinder auch gern noch gleichberechtigt sein würden. Für den Europarat gibt es nur die Gleichberechtigung der Eltern – was ja auch logisch ist, denn da haben Gleichstellungspolitiker abgestimmt nach dem Hearing von Väterverbänden. Kinderpsychologen oder Vertreter einer Kinderlobby wurden nicht gehört.

Sabine
Gast

In einer “normalen” Familie, die zusammenlebt, lebt ein Kind sowohl mit Vater als auch mit Mutter. Wenn dem Kind die Mutter nicht passt oder der Vater nicht passt, muss es damit klar kommen. Da wird es auch nicht gefragt, ob ihm der Papa gefällt oder nicht. Es gibt Extremfälle, in denen ein DRM nicht angebracht ist, aber generell dient es dazu, den Kindern BEIDE ETe zu erhalten und ist daher das sinnvollste bei einer Trennung.

Evi Lamert
Gast

Sabine, es geht nicht darum, was einem Kind “passt”, sondern darum, ob sich ein Kind bei dem, was ihm zugemutet wird, gut und gesund entwickeln kann. Danach zu fragen hat der Europarat leider vergessen.

Fabs
Gast

@Evi Lamert

Weswegen man am besten nur Mütter fragt und nicht die Kinder und Väter?

Evi Lamert
Gast
Fabs, nein, man sollte zuerst danach schauen, was für Kinder am gesündesten ist. Und um das rauszufinden, sollte man sowohl Vater und Mutter gleichermaßen fragen, und natürlich auch das Kind. Aber dazu braucht man neutrale professionell arbeitende Menschen, die in der Lage dazu sind, ihre eigene innere Schablone von Richtig oder Falsch komplett zurück zu nehmen. Und dazu sollte man sich innerlich von sämtlichen Regelfällen verabschieden. Und dazu braucht es eine ordentliche lobbyfreie Ausbildung derjenigen, die die Befragung vornehmen. Kindeswohl ist so derartig komplex, dass mir die ganze Diskussion mittlerweile wahnsinnig auf den Keks geht. Für das eine Kind kann… Read more »
Max
Gast

Womit wir wieder dabei wären daß irgendein externer nach dem “Kindeswohl” urteilt. Das kann wieder nur nach hinten losgehen.

Erik
Gast
Also einer Sache möchte ich hier mal die Illusion rauben : Nach unserer Gesetzeslage sind Kinder bis zum Alter von 18 Jahren die Mündel ihrer Eltern. In Zusammenlebenden Familien ist der Wille von Kindern bei Entscheidungen, die die Kinder betreffen vor allem eins : altersabhängig und auch dann nicht immer maßgeblich (Man denke nur mal an die Schulwahl) Daß ein Kind gefragt wird, wie es sich den Umgang mit den Eltern vorstellt, ist bei einem Vorschulkind nicht realistisch und auch nicht sinnvoll. Die Grenze für eine Berücksichtigung des Kindeswillens in Umgangsverfahren liegt bei ungefähr 14 Jahren. (Je nach “Reife” des… Read more »
Martin Morauf
Gast

Kinder entwickeln sich am besten, wenn ihnen nach einer Trennung Mama und Papa möglichst gleichwertig erhalten bleiben. Fällt ein Elternteil teilweise oder zur Gänze aus dem leben eines Kindes (wie das beim Residenzmodell der Fall ist) erhöht sich die Gefahr, dass das Kind in unterschiedlichen Formen an den Folgen dieses Traumas leidet oder auch psychisch erkrankt.

Evi Lamert
Gast

Das kommt immer auf den Einzelfall an, wie Kinder sich entwickeln. Wenn ein Elternteil persönlichkeitsgestört ist oder gewaltbereit, trifft Ihre Behauptung nicht mehr zu. Dies dürfte bei den 50 000 Umgangsverfahren pro Jahr in der Mehrzahl der Fälle der Fall sein. Alle anderen einigen sich freiwillig und ohne Stress.

Martin Morauf
Gast

Ihrer Argumentation zufolge sollte man also gleichberechtigte Elternschaft als Standardmodell einführen. Denn bei den Fällen wo Persönlichkeitsstörungen und/oder Gewalt im Spiel ist, muss sowieso eine individuelle Lösung gefunden werden (was aber tatsächlich die Wenigsten sind), die kooperationsbereiten Paare einigen sich freiwillig und ohne Stress und für all jene, wo der Streit lediglich ein Streit ums Kind ist (was bei der Mehrzahl der Streitfälle die tatsächlich Ursache ist), hat die Doppelresidenz nachweislich deeskalierende Wirkung.

Martin Morauf
Gast
Die Frage ist doch letztlich: Wollen wir eine Gesellschaft sein, die die Trennung der Kinder von einem Elternteil fördert und als Norm akzeptiert, wenn sich die Eltern trennen oder wollen wir eine Gesellschaft sein, die es fördert und zumindest als »anzustrebenden Standard« einführen möchte, dass Eltern sich auch nach einer Trennung gemeinsam um die gemeinsamen Kinder kümmern? Ich halte die erste Variante für unzeitgemäß um nicht zu sagen für barbarisch und bin fest davon überzeugt, dass die Doppelresidenz – vorausgesetzt sie wird richtig, intelligent und mit entsprechender Umsicht und flankierenden Begleitmaßnahmen eingeführt – ein Schritt in Richtung humanere und kinderfreundlichere… Read more »
Martin Morauf
Gast
Ich heisse Martin, nicht Max und lese da einen Widerspruch heraus. Das Wechselmodell IST Gleichberechtigung, schafft eine fairere Aufteilung von Erwerbs- und Betreuungsarbeit und im Residenzmodell wird ein Elternteil – meist der Vater – oft gegen dessen Willen von der Betreuung ausgeschlossen. Ich bin auch für eine stärkere Väterbeteiligung in aufrechten Beziehungen. Das scheitert aber oft nicht am mangelnden Willen der Väter sondern an den herrschenden Rahmenbedingung. In Österreich gibt es z. B. die Möglichkeit sich die Karenzzeit zu teilen, aber perfiderweise nur zwei Monate Kündigungsschutz für Väter. DAS wird aber so nicht kommuniziert. Man liest nur über den geringen… Read more »
Wölfchens Mama
Gast

In Ghana kümmern sich ganze Dörfer um die Erziehung der Kinder. Wir leben hier aber weder in Ghana noch in Schweden, und was anderswo gut funktioniert, muss hier nicht ebensogut klappen, denn die gesellschaftlichen Strukturen sind hier anders als dort. In Schweden sind diejenigen, die mit Kindern arbeiten, hoch angesehen, das sind die mit den besten Schulabschlüssen. Hier sind Erzieher eher in der unteren Mitte angesiedelt. Die Betreuung von Kindern wird in Schweden ganz anders angesehen als hier. Übertragbar wäre das dann, wenn hier zumindest ähnliche gesellschaftliche Strukturen vorherrschen würden.

Martin Morauf
Gast

Auch was den Status von Kindergartenpersonal und Lehrkräften in Volksschulen angeht, ist Schweden in meinen Augen ein Vorbild. Genau wie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Beruf und eben in der Kinderbetreuung. Ich halte es für zielführend, unser Familienrecht so zu reformieren, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen so verändern, dass sich unsere Gesellschaft in diesem Bereich in eine ähnlich positive Richtung entwickeln kann.

B.
Gast

Kein Wunder geht die Gesellschaft den Bach runter. Ich habe den Eindruck das es hier keinem wirklich um die Kinder geht.
Pauschal kann man sowieso nicht sagen welches Modell nun das beste ist.
Und ganz ehrlich, wenn beide Elternteile um das Wohl der Kinder bemüht sind, dann findet sich auch eine Lösung!
Aber so ist das heutzutage leider, keiner gönnt dem andern die Butter auf dem Brot. Seid doch einfach mal zufrieden und mit euch selbst im Reinen. Der Rest kommt von allein.

Susann
Gast

In meinem persönlichen Fall hätte es kein Wechselmodell gegeben, weil dem Mann das Kind eh ziemlich egal war und er so wenig gekümmert hat, wie überhaupt nur möglich. Das scheint, wenn man sich umhört, nicht so unverbreitet zu sein. Warum das Wechselmodell als Standard automatisch dazu führen soll, dass Kinder vom Vater (bzw. vom bisher nicht versorgenden Elternteil) gut versorgt werden, mit all dem Arbeitsaufwand, der da dazugehört, ist wohl ein Geheimnis.
Aus meiner Erfahrung an Schulen: beim Wechselmodell hatten Kinder ihre Sachen/Hausaufgaben usw. nicht dabei, wenn sie vom Vater kamen. Naürlich nur anecdotal evidence, aber es war schon auffällig.

Erik
Gast

Ein Wechselmodell wird es auch in Zukunft nicht geben, wenn ein Elternteil keinen entsprechenden Antrag stellt. Dahingehend ist die Sache mit dem “Standard” nicht zu verstehen. Wenn eine Umgangssache nicht vor Gericht landet, können Eltern auch in Zukunft alles mögliche einigen. Und seis ein Eis beim Italiener an jedem Sonntag. Richtig verstanden ist es am ehesten so : Landet eine Umgangssache vor Gericht, wir nicht mehr der heutige Standardumgang (14-tgig am WE) angestrebt, sondern eine Betreuungsquote des getrennten Elternteils zu 30-50 %

Evi Lamert
Gast

Daher ist ein Wechselmodell als Regelfall auch so großer Humbug: Er gilt ja nur für die Eltern, die sich nicht verstehen, die also konflikthaft miteinander verbunden sind und ihren Streit auf dem Rücken der Kinder austragen. Die Zielgruppe eines Wechselmodells als Regelfall sind folglich diejenigen Eltern, die am wenigsten dafür geeignet sind. Ich bin entsetzt, wie Politiker auf die Idee kommen können, sich so einen hanebüchenen Unsinn auszudenken.

Ver
Gast

Sogar Kinder, die massive Gewalt gegen die Mutter oder sich selbst erlebt haben, tun das.

Etwa die Hälfte der häuslicher geht von Frauen aus. Wer Mutter statt Elternteil schreibt hat entweder eine versteckte Agenda oder keine Ahnung.

Rano64
Gast
Immer wieder interessant finde ich (als Papa) den ewigen Widerspruch in der Argumentation: So lange die Beziehung läuft, wird vom Vater vehement eingefordert, dass er sich auch möglichst umfangreich an der Betreuung beteiligt (und an der Hausarbeit natürlich auch). Weil für die Kinder ja beide Bezugspersonen so wichtig sind (ja, stimmt!). Nach der Trennung soll der optimale Zustand dann plötzlich sein, dass die Kinder bei der Mutter sind und dem Vater wird exakt die (traditionelle) Rolle des Familienernährers zugewiesen. Und noch etwas: Wer sich als Lobbyistin der Alleinerziehenden fragt, wieso denn so viele Väter keinen Unterhalt zahlen, sollte ihren Blick… Read more »
Evi Lamert
Gast
Aus der Gruppe “Nein zum Wechselmodell per Zwang”: “In Deutschland gibt es ca. 50 000 Umgangsverfahren pro Jahr. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Rechtspflege/GerichtePersonal/Familiengerichte2100220167004.pdf?__blob=publicationFile Für alle von diesen betroffenen Kindern strebt die Wechselmodell – und Väterlobby eine “Homologisierung” des Umganges an. Sie nennt dies “Beweislastumkehr”. D.h.: Streiten sich Eltern über den Umgang (was in Deutschland bei grob gerechnet 50 000 – 100 000 Kindern pro Jahr der Fall ist), soll für diese ca. 50 000 bis 100 000 betroffenen Kinder pro Jahr Kinder automatisch ein Wechselmodell als beste Betreuungsform angenommen werden, aus dem sich dann ein Elternteil herausklagen muss. D.h. das Wechselmodell ist der Ausgangspunkt,… Read more »
Martha
Gast
Ich möchte gern auf einen anderen Aspekt hinweisen, der in dieser Diskussion viel zu kurz kommt: es stimmt gar nicht, dass es für alle gewaltbetroffenen Frauen gut ist, wenn das Wechselmodell als Regelfall verhindert wird! Bei mir zum Beispiel war es so: mein Ex-Mann war langzeitarbeitslos, und ich musste arbeiten, damit wir über die Runden kommen. Er hat dann angefangen immer mehr zu trinken, zu drohen und Gegenstände zu werfen, ein paar mal hat er auch zugeschlagen. Das meiste konnte ich nicht beweisen. Und als ich mich dann trennen wollte, hat es geheiẞen, die Kinder können ja beim Vater wohnen,… Read more »
Christian
Gast

Das Wechselmodell wäre ja auch für die Mutter einklagbar. Insofern wären es auch Pflichten für den Vater.
Ich habe deinen Artikel hier mal besprochen:
https://allesevolution.wordpress.com/2017/10/09/warum-das-wechselmodell-als-standard-der-letzte-mist-ist/

Erik
Gast

Voll erfaßt ! Was sie da anführen ist durchaus realisierbar. Wird aber nicht diskutiert in einer Debatte, die sich auf ein bloßes “WM ja/WMnein” beschränkt. Das sind schon Fragen, die die Ausgestaltung der Sache betreffen.

Matze
Gast
Die überwiegende Mehrheit der meist amerikanischen Untersuchungen komme zu dem Ergebnis, dass sich das Wechselmodell positiv auswirke – für alle Beteiligten. Die Kinder seien zufriedener und würden ein engeres Verhältnis zum Vater entwickeln. Sie seien besser in der Schule und seltener Mobbingopfer. Auch die Eltern fühlten sich besser – vorausgesetzt, sie führen keinen Rosenkrieg gegeneinander. “Die Fakten liegen nun alle auf dem Tisch, jetzt muss es eine politische Entscheidung geben”, fasst Josef Linsler die Diskussion um das Wechselmodell zusammen. Linsler arbeitet für den “Interessenverband Unterhalt und Familienrecht” und setzt sich seit vielen Jahren für eine Gesetzesreform ein. http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/moderne-vaeter-werden-nach-der-scheidung-benachteiligt-14225576-p2.html Und das… Read more »
Wölfchens Mama
Gast

Wenn man denn auf einer gleichberechtigten Betreuung besteht, warum wird dann nicht das Nestmodell so vehement eingefordert? Das würde doch bei gleichem Betreuungsanteil den Kindern viel mehr entgegenkommen. Frage an die Männer, die hier so laut schreien: warum ist das Wechselmodell in euren Augen das Nonplusultra und das Nestmodell findet nicht mal Erwähnung?

children\'s rights
Gast
Ich bin doch sehr erstaunt, dass sich hier zwei Politiker einbringen und ganz gesonnen ihrer Misogynie dahin fröhnen und auch noch indirekte Drohungen aussprechen. Beim Durchlesen der Kommentare wird vor allem deutlich, dass ein Großteil der Kommentateure den Blick auf die Kinder komplett verloren hat. Sachliche Diskussionen sind so gut wie nicht möglich, das wird besonders bei Tim Walter deutlich, der Frauen, die einer Mütterinitiative angehören, als “radikal” bezeichnet, sich selbst aber mit Väterverbänden vernetzt. Die Versuche des “Mundtot-Machens” von Christine Finke, in dem man z. B. ihre Beiträge in Väterrechtsgruppen mit entsprechendem Aufruf teilt, sind im Maß an Lächerlichkeit… Read more »
Erik
Gast
Frau Finke, ich denke die Debatte ums Wechselmodell krankt an gewissen Stellen. “Mütter” gegen “Väter” / “Frauen” gegen “Männer”, das dürfte in einer interessierten, von der Thematik nicht betroffenen Öffentlichkeit vor allem eins auslösen : Eine gewisse Abscheu. Vor allem die Gegendebatte macht in meinen Augen einige Fehler : Hier werden gern mal “Bindungstheorien” ungeachtet irgendwelcher Altersstufen verargumentiert, es werden Petitionen an Leute gerichtet, die keinerlei Befugnisse haben, in geltende Rechtsprechung einzugreifen und es werden Forderungen laut, die von vornherein an unserer Verfassung scheitern würden. Ene solche ist die Forderung nach einem Gewaltschutz, der grundsätzlich gegen das Umgangsrecht wirkt. Demgegenüber… Read more »
Ron Rechinger
Gast
Also Frau Finke, wie ich hier so die Kommentare lese scheint es so, dass Sie mit Ihrem Beitrag nicht nur die Männer gegen sich aufgebracht haben sondern auch einen sehr großen Teil der Frauen!!! Ich denke mal das Sie mit so einer Reaktion nicht gerechnet hätten und Sie wohl dann Ihre Einstellung mal überdenken sollten. Wenn Ihnen eine freie Meinung nicht passt dann drohen sie schon mit Ausschluss aus dieser Diskussionsrunde, ich denke das zeigt eigentlich schon wie Sie Ihre Meinung bilden und das Sie, Gott sei`s gedankt, in diesem Land nicht wirklich was zu sagen haben. So und nun… Read more »
Tom
Gast

Wenn man hier den ganzen gegenseitigen Hass liest vergeht einem die Lust auf Ehe und Kinder. Gerade für den Mann scheint es mehr Nachteile als Vorteile zu geben. Vielleicht sind deshalb immer mehr Single und kinderlos.

Lothar
Gast

Diesen Eindruck habe ich auch. Deshalb hat sich die Ehe für mich erledigt, auch wegen der Erlebnisse im Bekanntenkreis.
Ich dachte auch ich wäre Vater. Es war aber nicht so. Damals hat mich das hart getroffen, aber heute bin ich dankbar für die glückliche Fügung.
Junge Männer sollten sich sehr zurückhalten, sie könnten ihre Existenz ruinieren.

Dummerjan
Gast

Das Gender Pay Gap entsteht erst durch Abwesenheit wegen Kindererziehung. Vor dem ersten Kind verdienen Frauen tatsächlich mehr als gleichaltrige Männer. Siehe dazu destatis.
Jedoch verdienen Männer, siehe 3. Genderdatenreport der Bundesregierung, auf der gleichen Stelle bei Teilzeit, 21% weniger als Frauen in vergleichbaren Stellen (nach Bereinigung).
Daher beruhen Ihre Aussagen auf falschen Grundannahmen.

B.
Gast
Bitte nicht die Lust auf Ehe und Kinder verlieren. Es gibt wirklich auch noch andere Fälle. Ich bin glücklich geschieden. Lebe glücklich mit neuem Partner und meinen 2 Kindern. Exmann kümmert sich selten, hab ich aber kein Problem damit. Wenn er sich meldet und was machen möchte mit den Kindern werden die gefragt ob sie da gerade Zeit haben und überhaupt wollen. Wenn ja dann geht das klar, wenn nicht dann ist mein Exmann auch nicht böse. Er sieht das er sich wenig einbringt, wie vor der Trennung auch. Und reagiert zum Glück normal darauf das vor allem das jüngere… Read more »
Lothar
Gast

Sehr schön, ein positives Beispiel.

Da die Wahrscheinlichkeit der Existenzbedrohung nach einer Scheidung sehr hoch ist und ich zu den Männern gehören, die im Falle des Falles besonders hart aufschlagen, spare ich mir zukünftig Ehe, Kinder und Partnerschaft.
Ich hatte schon einmal unbeschreibliches Glück und konnte meinen Kopf in der letzten Sekunde aus der Schlinge ziehen. Nochmal gelingt mir das nicht.
Maximal etwas ganz Loses.

Besonders wichtig ist mir, daß sich auch junge Männer mehr über die rechtlichen Aspekte einer Ehe informieren und konsequenter danach handeln. Da könnte man viel Leid verhindern.

Evi Lamert
Gast

Kommt immer auf die Höhe des Einkommens an, ob die Ehe für Männer existenzbedrohend ist. Wenn die Einkommen besonders niedrig sind, ist eher die Frau in ihrer Existenz bedroht – dem Mann bleibt der Selbstbehalt – der Frau nicht.

Lothar
Gast

So habe ich mir das auch vorgestellt. Das konnte ich auch im Bekanntenkreis beobachten.
Somit kann ich mir eine Ehe nicht “leisten”.

stefanie
Gast
Wenn es wirklich um das Wohl der Kinder geht, könnte man ihnen mit dem Nestmodell ein zu Hause schaffen. Es könnten 2 Wohnungen ausreichen, wenn es wirklich um das Wohl der Kinder geht. Die Kinder bleiben in einer Wohnung, die Eltern ziehen wöchentlich in die gemeinsame Elternwohnung. Das ist nervig und nicht schön, aber wenn es wirklich um das Wohl der Kinder geht, machbar. Zumindest für ein paar Jahre bis die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, könnte es funktionieren. Es passt nicht für alle, aber es sollte zumindest in Erwägung gezogen werden. Das Wechselmodell empfinde ich als Zumutung für… Read more »
Wen
Gast

Das geht nicht, wenn man sich trennt weil man geschlagen wurde. Das ist absolut unpraktikabel und für Kinder bestimmt unverständlich. Dieses Gezerre an ihnen muss aufhören.

Papalapapi
Gast
Vieles stimmt einfach nicht, ist nicht oder zu kurz gedacht. Es tut mir Leid, ich kann dazu nichts sagen. Mir wird Gleichbehandlung und Gleichberechtigung verweigert, die bestmögliche Lösung für meine Tochter verunmöglicht. Obwohl ich schon mehr habe, als andere Väter. So etwas Brutales und Ungerechtes wie das Deutsche Familienrecht kam man sich nicht ausdenken: Es ist altbacken, unwissenschaftlich, ideologisch und hinterwäldlerisch. Die Fortschrittlichen Kräfte wissen das und dennoch ändert sich kaum etwas. Aber wir kämpfen. Wir kämpfen für unsere Kinder und gegen den Machtmissbrauch durch Ideologen und Mütter, die sich selbst absolut setzen. Natürlich können Eltern nicht zur BETREUUNG gezwungen… Read more »
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