Ich hab nie frei – schon gar nicht im Urlaub

„Alleinerziehend ist nachts“, las ich kürzlich. Das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn alleinerziehend zu sein bedeutet in vielen Fällen, rund um die Uhr für das Kind zuständig zu sein, oder wie in meinem Fall, für die drei Kinder da zu sein, und sich nur während der Kita-Zeiten im Alltag bei der Arbeit kurz „erholen“ zu dürfen.

Das ist unglaublich anstrengend, wie ein Energieleck, das nicht gestopft, sondern nur stets notdürftig repariert werden kann. Theoretisch kümmern sich die getrennten Väter auch nach dem Ende der Ehe noch um die gemeinsamen Kinder. Praktisch tun das viele nicht und stürzen sich einfach in ein neues Leben, in dem Kinder nur stören. Bei meinen Kindern findet der Umgang nur selten und unregelmäßig statt, das letzte Mal für die beiden Kleinen im Mai diesen Jahres, und er war für die Kinder sehr unerfreulich.

vollmond

Ich bin also seit über 3 Jahren die alleinige Bezugsperson für meine Kinder. Mich ruft der Kindergarten an, wenn ein Kind spuckt oder Nasenbluten hat, ich kaufe die Kleidung, gehe zum Kinderarzt, fahre sie zu Geburtstagen und halte ihre Launen aus. Ich trockne ihre Tränen, gehe zu Elternabenden, wasche ihre Haare und muss auch noch ihre Reaktionen auf den abwesenden Vater kompensieren bzw. aushalten, denn der verbleibende Elternteil bekommt das nun einmal ab, so hat es mir ein Kinderpsychologe erklärt.

strandkörbeDas alles ist schon ein anspruchsvolles Gesamtpaket. Am anstrengendsten aber ist der Urlaub. Da sind die Kinder in fremder Umgebung, es fehlen ihnen sämtliche Strukturen, und da sie einerseits an mir klammern und andererseits quälende Langeweile verspüren, kehren sie ihre schlechtesten Seiten heraus.

Da wird gezankt, an den Haaren gezogen, getreten und hämisch geärgert, wie ich es sonst von zuhause nicht kenne. Andere Eltern, auch nicht getrennte, berichten mir Ähnliches von ihren Kindern – es scheint, dass die Kinder in den Ferien ein Stück weit durchdrehen.

Es erfordert sehr viel Kraft, dieses Kindergezänk auszuhalten und in einer kleinen Ferienwohnung für Frieden zu sorgen. Ich habe keinen, der mir die Kinder stundenweise abnimmt, weder in den Ferien noch zuhause, und da ist auch niemand, mit dem ich auf Elternebene mal über die Kinder und ihre Eigenheiten sprechen könnte. Die alleinige Verantwortung für Gedeih und Verderb der Kinder liegt bei mir, und sie wiegt schwer.

Ich bin die einzige, die die Kinder erzieht, und die ihnen als Vorbild dient. Das ist auch kein Zuckerschlecken, und ich weiß wohl, dass es gut für die Kinder wäre, wenn sie eine männliche Bezugsperson hätten. Aber ich kann nunmal nicht zaubern. Mein Bruder wohnt weit weg und ist beschäftigt, und der einzige männliche Erzieher im Kindergarten hat gerade gekündigt. :(

jetzt-strandIm ersten Jahr, in dem ich mit den Kindern alleine in den Urlaub fuhr (2011), war ich hinterher total erledigt. Das zweite Jahr war schon besser, und nach diesem Sommerurlaub bin ich viel weniger kaputt als in den Jahren davor.

Bizarr, dass mich das optimistisch stimmt, aber so ist es. Mit Erholung allerdings hat ein Urlaub als Alleinerziehende mit drei Kindern nichts zu tun – das wäre nur möglich, wenn ich Ferien mit Kinderbetreuung buchen könnte und meine Kinder auch bereit wären, diese anzunehmen.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich In den Ferien mitsamt den Kindern die Lebensmitteleinkäufe tätigen muss, was wahrlich kein Vergnügen ist, sondern ein Hochleistungssport, wenn ich tatsächlich mit den Dingen nach Hause kommen will, die wir brauchen. Wir haben auch nicht den finanziellen Spielraum, mal eben teure Kinderzeitschriften als Bestechung in den Einkaufswagen zu packen, und auch das würde den Einkaufsprozess nur kurzzeitig erträglich machen (Ja, ich hab’s probiert.)

Ich habe nie frei. Diese vier Worte geben mein Leben perfekt wieder. Manchmal habe ich das Gefühl, ich hätte „Freigang“, wenn Alltag ist und die Kinder alle betreut sind. Das ist selten, und dann versuche ich, mir etwas Gutes zu tun, wie regelmäßig Schwimmen zu gehen. Aber auch das ist in den Kita-Ferien nicht möglich, weil die Jüngste (4) ein sehr anhängliches Kind mit starkem Willen ist, wie mir auch die Kita attestiert.

bücherbettAbends kann ich nicht ferngucken oder lesen, weil die Kinder um mich herumwuseln. Twittern geht, das ist mit halber Aufmerksamkeit immer noch spaßig.

Aber telefonieren, mal in den Biergarten gehen oder gar ins Kino ist nicht drin, denn die Jüngste macht in der Kita bisher noch einen Mittagsschlaf („Das dient dem Kindeswohl“, was soll man da entgegnen!?) und turnt bis mindestens 21:30 durchs Wohnzimmer.

Meist gehen wir gleichzeitig gegen 22 Uhr ins Bett, wenn der Sohn (7) schon lange schläft und auch die große Tochter schon im Bett ist. Die gute Nachricht ist, dass es mit dem Sohn auch schwierig war bis vor etwa einem Jahr, insofern gehe ich davon aus, dass es irgendwann besser wird. Aber frei habe ich nie. Und schon gar nicht abends oder im Urlaub, wenn andere sich erholen.

Linktipp innerhalb des Blogs: Mutter-Kind-Kur. So war es wirklich.

Linktipps:

Dr. Dunja Voos Ich bin auch alleinerziehend – mein Mann kommt erst um 20 Uhr

Mama Miez übers Einkaufen mit bockigen Kleinkindern: Tiefer geht nicht

19 KOMMENTARE

  1. Klingt wirklich ziemlich verzweifelt, so als ob du echt auf dem Zahnfleisch gehst und dir dringend Entlastung wünschst. :-(
    Und jetzt fallen mir nur noch Diagnosen und Ratschläge ein, daher hör ich lieber auf zu schreiben, denn sowas braucht ja kein Mensch.

    • Liebe Michaela,

      mach dir keine Sorgen – das ist in jeden Ferien so und bei allen Alleinerziehenden, die ich kenne. Es ist also normal. Nicht, dass es deswegen gut wäre. :)

    • Liebe Ulrike,

      danke für den Link – es hilft tatsächlich, zu lesen, dass es anderen genauso geht. Mein Einkaufsproblem ist übrigens hauptsächlich die Jüngste, und die ist mit ihren 4 Jahren halt diejenige, die ich nicht zuhause lassen kann…

  2. JAAAA!
    Und noch ein Beitrag in diesem Blog, der mir auch wieder so, aber wirklich sowas von aus dem Herzen spricht!

    Solange die Kinder da(bei) sind hat Mama nie Urlaub (= frei), besonders, solange sie in dem Alter deiner und auch meiner sind. Mama hat nie frei, sie steht vor allen auf, bereitet einen liebevollen Start in den Tag, schickt sie los (oder bringt sie auch noch in alle Himmelsrichtungen weg), stürzt an den Schreibtisch/Arbeitsplatz, powert durch bis die Kinder zurückkommen oder eingesammelt werden müssen, gibt nahtlos die Allround Homeentertainerin, bringt abends die Kinder ins Bett und erledigt dann den Rest.
    Mama hat nie frei.

    Ich war so frei, mir nach einem schlimmen Tief etwas Zeit für mich zu gönnen, die mir sehr wohl getan hat und den Kindern anfänglich auch. Sie wurden erst selbständiger, dann aber schnell grenzenlos und leicht renitent. Die Kinder wähnten sich vordergründig glücklich ob einiger Freiheiten, aber ihnen fehlte der Halt. Bezahlte Betreuung ist nicht drin, kostenlose habe ich nicht, Umgang ist ein höchst seltenes Vergnügen und bringt mehr Konfusion als Befriedigung. Also war es das mit meiner Freizeit.

    Denn ich stelle mich der großen Verantwortung, Mutter zu sein und meine Kinder selbst zu erziehen und zu ernähren! (Und nicht nur die Steuervorteile, siehe Folgebeitrag im Blog, auszuschöpfen und ansonsten nur Rechte zu haben, aber keinerlei Pflichten an und mit den Kindern, und die Rechte auch nur dann auszuüben, wann ich will!)

    Tausend Dank, liebe Christine, dass du hunderttausenden Müttern eine Stimme gibst!

  3. Drei Kinder ganz alleine zu erziehen ist wirklich kein Zuckerschlecken. Manchmal wird es ja so dargestellt: einfach ein Kind bekommen und der Ex-Ehemann darf dafür aufkommen. Dem ist – natürlich – nicht so. Dennoch werden deine Kinder es dir danken. Sie werden hinterher wissen, dass du es warst, die Tränen getrocknet, gespielt und gebastelt hat, bis sie nicht mehr konnte.

    Wünsche dir weiterhin viel Kraft und alles Gute

    • Liebe Monja,

      das scheint mir alles so weit weg – an danken vermag ich gar nicht zu denken. Worauf ich mich freue, wäre ein Gespräch mit meinen dann erwachsenen Kindern, das fand ich auch immer bei meinen Eltern etwas ganz besonderes.

      Aber gebastelt habe ich nicht. :)

      Danke für deinen Kommentar!

  4. Mit 4 Mittagsschlaf in der Kita? Zoe würde denen was husten, da geht doch viel zu viel Spielzeit verloren :)
    Sieh es so: In rund 12 Jahren ist das alles vorbei (es sei denn, Du bestellst zwischenzeitlich ein Familienupgrade, dann kommen ab Lieferdatum natürlich nochmal 18 Jahre drauf). Bis dahin wünsche ich Dir, dass Du Dir Deine Energie erhältst.
    Einige Eltern gehen daran kaputt – das hat noch nicht einmal viel mit „alleinerziehend“ zu tun, sondern eher mit dem Punkt, an dem man ausgepowered ist. Diesen zu erkennen ist viel wichtiger als alles andere. Bis dahin bist Du abends geschafft und hast im Urlaub nicht frei, aber Du hast Deinen Spaß und positive Momente. Danach leidet alles und selbst mit (natürlich nur theoretisch möglicher) vollständiger Entlastung ist die Heilung langwierig und schwierig.
    Immerhin: Die Urlaubsprognose ist positiv und lange wird es auch nicht mehr dauern, bis Deine Große die Vorstellung von einem Urlaub mit Mama und Brüdern alles andere als begeistern wird.
    PS: Nur gegen die pauschale Verurteilung aller getrennten Väter wehre ich mich. Das können (wenn auch seltener) auch Mütter, so erleben wir es gerade bei einer Bekannten…

  5. Liebe Christine,

    vielen Dank für diese wie immer sehr treffenden Worte! Auch in komfortabler Situation mit einem Kind und einem Ehemann, mit dem ich mir die Aufgaben teile, fühle ich mich manchmal soooo schlapp. Und trotz nachgewiesenem Organisationstalent manchmal nicht in der Lage, alle Familienbedürfnisse unter einen Hut zu bekommen. Zur Bestätigung Deiner These: Urlaub ist selbst in unser Konstellation anstrengend.

    Claudia

  6. Rein mit den Kinder in Jugendverbände! :-)
    Es gibt eine große und gute Auswahl: Pfadfinder, Falken, Jugendfeuerwehren aber auch die AWO, der ASB, die Kirchen, in Hamburg das ‚Jugenderholungswerk‘ bieten Ferienfahrten/-freizeiten für Kinder aller Altersgruppen statt.
    Dort werden die Kinder pädagogisch betreuet, lernen und leben in der Gruppe (was mir persönlich in der Entwicklung enorm geholfen hat!) und die Eltern bleiben nicht ‚allein‘ in der Erziehung.
    Für Ferienfahrten/Freizeiten gibt es auch finanzielle Zuschüsse für Familien mit geringem Einkommen.

    • Liebe Bee,

      das ist ganz prima – aber die nehmen ja keine Kinder mit, die nicht wollen und sich mit Händen und Füssen wehren. Meine Kinder jedenfalls klammern trennungsbedingt und schlafen nicht einmal gerne eine Nacht bei einer Freundin/einem Freund. An sowas ist erst in Jahren zu denken.

  7. Oh ja wie kenne ich das… doch hier wird es bereits wesentlich entspannter. Die Abende werden manchmal durch Babysitter gefüllt, tagsüber ist die Kita da. Das zermürbende ist das dauerhafte…Man hat keinen Morgen ohne Kinder, keinen Tag ohne Waschmaschine und vor allem zur Schlafenszeit ’nie frei‘. Bestimmte Uhrzeiten sind strikt an die Kinder gebunden.
    Unser diesjähriger Urlaub lief aber gut… den ganzen Tag Programm und ich bin abends bereits mit den Kindern ins Bett gegangen, das hat unheimlich geholfen. Es wird und die Kinder werden so schnell größer. Man sollte diese anstrengende Zeit nutzen… und sich an dem erfreuen was man hat.

  8. Eine treffende Beschreibung der Situation: 24 Stunden täglich alleinverantwortlich und im Urlaub gerne noch ein bisschen mehr… Ich habe mich gut wiedererkannt, schön dass es mal eine aufgeschrieben hat.

    Ich bin in meinem Bekanntenkreis hier (als mobile Arbeitnehmerin sind mir meine FreundINNeN über die Jahre abhanden gekommen und die Familie weit weg) die einzige Vollzeit arbeitende Alleinerziehende mit 2 Kindern (11 und 6 Jahre) und beschreibe die zermürbende Situation nie so explizit – ich will ja nicht als Jammerliese dastehen.

    Nach einem Urlaubsfiasko im letzten Jahr (2 Wochen Ostsee mit durchwachsenem Wetter und sehr anstrengenden Kindern) hatte ich das ganze Jahr Angst, den nächsten, dringend benötigten Urlaub zu planen. Doch diesmal haben wir es gut getroffen. Das Rezept:
    1. Mama bestimmt den Ort (Portugal: Wettergarantie, gutes Preis – Leistungsverhältnis, Sprachkenntnisse vorhanden) und Dauer (21 Tage am Stück für genügend Abstand zum Alltag).
    2. Die Hälfte des Programms schlagen die Kinder vor: 10 Tage Strand satt
    3. Mama ergänzt um eigene Interessen (2 kurze Städtetrips) und rundet ab mit einigen Tagen „Urlaub auf dem Bauernhof“ mit Vollverpflegung bei supernetten Gastgebern.
    4. Wenig Hotels, wo wir uns „ordentlich“ aufführen müssen, sondern private Ferienwohnungen und Hostels.

    Fazit: Dank Privatzimmern (9flats), niedrigem Preisniveau und Busfahrt hat das ganze auch nicht mehr gekostet als Urlaub in Deutschland. Die Kinder waren begeistert und wollten überall länger bleiben, Mama hat ein bisschen Abenteuer zurückerobert und <7 mal gekocht ;-) So was Schönes wollen wir im nächsten Jahr wieder machen.

    • Liebe Nicole,

      danke für den Kommentar und auch für das Rezept! Klingt gut. Und ist noch ein Grund mehr, endlich wieder eine gut bezahlte Arbeit zu finden, denn ich reise auch sehr gern in ferne Länder, vor allem südliche. Die Idee, mit dem Bus zu fahren, finde ich gar nicht schlecht. Das geht halt nur, wenn man vor Ort nicht auch noch grössere Mengen Lebensmittel ankarren muss. Werde ich mal im Hinterkopf behalten für 2015. Denn kommenden Sommer bleiben wir zuhause. Ich hab die Faxen dicke.

      Viele Grüsse, Christine

  9. ich habe auch (fast) nie frei. Die Mama nimmt die Kinder je nach Laune, teilweise ein halbes Jahr gar nicht – hätte gestört bei der neuen Liebe. Mittlerweilen sporadisch und den Kindern tut das gut – drum bin ich immer nett zu Mama und mache nie Vorwürfe – Hauptsache es klappt ab und an – geregelt ist nix, wir lassen uns überraschen – wenigstens verzichtet mein Arbeitgeber mich am WE einzuteilen… Ferien bekomme ich noch frei… die Kollegen glauben mir zwar nicht aber dulden es. Was da oben steht könnte ich geschrieben haben … aber ich bin Papa… glaubt mir vielleicht keiner… bin ich aber. Allerdings habe ich meine 10 er bis 20er Zeit nicht auskosten können. Eltern hatten einen Betrieb und ich musste mit anpacken – selbst als ich ausser Haus war… Freiheit… das würde ich anders machen – mal richtig unabhängig sein…..einfach mal frei sein…
    PS: Ich hoffe ich störe hier nicht das Papa und Männerbild…!

  10. Liebe Christine,

    darf ich hier mal reingrätschen? Man kann es durchaus ein wenig gestalten, dass man auch als Alleinerziehende im Urlaub auftanken und Kraft tanken kann. Da wäre zunächst die Auswahl des Ziels. Irgendwo auf sich gestellt in einer Ferienwohnung herumdümpeln, das stelle ich mir auch ein wenig trostlos vor. Je nachdem, wie die Infrastruktur ist, steht man dann vor den Problemen, die du schilderst. Langeweile bei den Kindern, Gezänk, etc.

    Ich bin seit heute mit meinen Kindern auf unserem Lieblingsbauernhof in Österreich. Der Bauernhof ist auf Familien mit Kindern eingestellt, die Kinder können sich hier VÖLLIG frei bewegen, ohne Gefahr. Es gibt interessante Spielgeräte für die Kinder, sie können bei allen Arbeiten auf dem ahof mithelfen oder dabei zuschauen. Meine Kinder (11 und 8) stehen morgens früh auf, flitzen los, holen Eier aus dem Hühnerstallt, Milch vom Bauern, und dann sind sie auch achon wieder auf dem Trampolin. Ich kann derweil alleine für mich laufen gehen und dann frühstücken wir gemeinsam.

    Würden wir den ganzen Tag auf dem Hof bleiben und nix unternehmen, könnte ich den ganzen Tag ungestört Kaffee trinken, Zeitung lesen und für mich sein, wenn ich das wollte. Und was das Beste ist: Der Urlaub ist ziemlich preisgünstig und kostet nur einen Bruchteil dessen, was man für ein vergleichbar schönes Apartment auf Mallorca zahlen würde. (Und die Anfahrt ust auch kprzer und dsmit stressfreier und günstiger.)

    Ich empfehle also dringend, das Urlaubsziel so zu wählen, dass die Kinder sich möglichst frei selbst beschäftigen können, und andere Kinder treffen. Hier sind immer Kinder, hier ist immer was los, und trotzdem herrliche Ruhe in den Bergen! Das perfekte Urlaubsziel für Alleinerziehende!!

    Und für die Schaffung von Freiräumen im Alltagsleben empfehle ich dringend das Knüpfen eines sozialen Netzes. Und die Bereitschaft, einfach auch mal um Hilfe zu bitten. Sofern man sich einen Babysitter nicht leisten kann, kann das Kind auch mal bei Freunden übernachten, so dass man eventuell mal einen Abend alleine ausgehen kann (wenn freie Wochenenden wegen eines abwesenden Vaters wegfallen). Zugegeben, alle drei Kinder irgendwo unterzubringen, ist sicher ein wenig komplizierter als nur zwei oder eins, aber möglich ist es.

    In meinem Freundeskreis läuft vieles auf Gegenseitigkeit. Gerade auch mit anderen Alleinerziehenden kann man sich da gut unterstützen. Ehrlich, ich wüsste gar nicht, wie ich ohne meine Freunde überleben und den Alltag bewältigen sollte! Wieso meinen alle, sie müssten es alleine schaffen? Andere helfen gerne (auch wenn sie nicht alleinerziehend sind), man muss sie nur mal fragen, und man kann sich auf anderem Wege revanchieren!

    Liebe Grüße!!!

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