Zwischenstand: Licht am Horizont

Gestern lief mein Ultimatum an das Schicksal ab, das ich ihm Anfang des Monats gestellt hatte. Und es ist ganz und gar erstaunliches passiert in der Zwischenzeit: Ich habe zwei Wohnungen besichtigt, bin zusätzlich durch ein Gespräch mit einer Sachbearbeiterin ganz weit hochgerutscht auf der Warteliste der städtischen Wohnbaugesellschaft, die ordentliche und günstige Wohnungen in zentraler Lage neu baut, und habe mich tags darauf in eine teurere, wunderschöne Bleibe verliebt, die rief „Zieh hier ein, ich bin gut für dich!“.

Wo wir wohnen werden, das werde ich in Ruhe überlegen, ein bisschen rechnen müssen, und in der Kur, die wir bald antreten, für mich ausbaldowern. Es ist aber sehr ermutigend, dass ich auch als arbeitslose Alleinerziehende nicht chancenlos auf dem hiesigen Wohnungsmarkt bin.

Und was meine berufliche Zukunft betrifft, so stelle ich gerade einige Weichen. Das Aktivieren alter Kontakte habe ich lange vor mir hergeschoben, weil ich den Leuten ja nicht als Bittstellerin zur Last fallen will – aber dann siegte mein Pragmatismus: Woher sollen die denn wissen, dass ich frei arbeiten will, wenn ich es nicht verkünde? Also habe ich auf xing Strippen gezogen, die mir helfen werden, mich neu zu positionieren.

Auf eine dieser Strippen freue ich mich jetzt schon: Ende Januar werde ich eine befreundete Redaktion bzw. deren Chef besuchen, und als ich nach meinem vorsichtigen Vortasten eine herzliche, einladende Antwort im xing Nachrichtenfach erhielt, war ich schlicht überwältigt. Es ist einfach schön, wenn sich die Leute gerne an einen erinnern. Ich gehöre doch noch nicht zum alten Eisen.

Danke, Schicksal, das hast du gut eingefädelt! Und nun wünsche ich frohe Weihnachten allerseits! :).

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